J. Becker Denkstudio

Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Wissensmanagement – Big Data ist nicht Big Wissen.

Reduktion der Komplexität:

man muss gründlich nachdenken, um aus der schieren Datenflut wirklich benötigtes Wissen herauszufiltern

 

 

  https://www.isbn.de/buecher/suche/J%C3%B6rg+Becker+BoD?autor=J%C3%B6rg+Becker&verlag=BoD+%E2%80%93+Books+on+Demand

 

Executives Blog Storytelling

Newsletter - Wissen teilen, Perspektiven erweitern

 

Finden und Produktion von Expertenwissen sind zwei Paar Schuhe: So wie damals die Dampfmaschine das Ausüben von Arbeitskraft verstärkt hat, so erweitert heute der Computer die Möglichkeiten, Wissen aufzufinden.  

Personal „Kopfschätze“ Coaching 

Wer qualifiziertes Personal sucht, muss weite Wege gehen. https://www.bod.de/buchshop/personal-kopfschaetze-coaching-joerg-becker-9783751959865 

Hier finden Sie Fachartikel, Essays, Studien und Interviews von klassischer Wirtschaftsanalyse bis zu Zukunftsfragen zwischen Mensch, Technik und Verantwortung. 

  • Artikel & Essays: Aktuelle Themen und Trends.
  • Whitepapers & Studien: Vertiefende Analysen und Modelle.
Ist das für Sie hilfreich?

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Executive Coaching

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement 

SMART: Ziele sollen spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sein

 

Substack >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 

https://jrgbecker.substack.com/ 

Das Denkstudio ist ein auf Strategie-Denkmuster, Executive Information, Intellektuelles Kapital, Business Intelligence und Decision Support ausgerichtetes Beratungs- und Publikationsbüro in Friedrichsdorf, das mit Plattformen wie dieser Menschen, Ideen und Daten vernetzt. Hier finden Sie den Blick auf eine Welt aus strategischer Planung in Verbindung mit Wissensmanagement, langjähriger Erfahrung und modernen Analysetechniken, um Orientierung in komplexen Zeiten zu erarbeiten. 

Blog Führungskräfte Coaching - Wissensmangement ist Chefsache für:

#Mittelständler, #Führungskräfte, #Unternehmensplaner, #Marketingmanager, #Wissensmanager, #Studierende, #Lehrkräfte, #Seminarveranstalter, #Moderatoren, #Redakteure, #Mitarbeiter, #Geldanleger, #Kreative, #Gründer, #Bewerber, #Bürgervertreter, #Kommunalverwaltungen, #Bürgermeister, #Gemeinderäte oder

#Wirtschaftsförderer  

 

Pinterest>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 

 

https://de.pinterest.com/beckinfo0182/

Standortanalyse Kultur- und Kreativwirtschaft. Wie kreativ ist der Standort?

 

https://buchshop.bod.de/standortanalyse-kultur-und-kreativwirtschaft-joerg-becker-9783839120583

 

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Mo

13

Jul

2026

Das ganze Berufsleben ist immer ein Wechselspiel aus Talent, Anstrengung und glücklicher Fügung

Hatte jemand Erfolg im Leben aufgrund seiner Fähigkeiten, sozialen Geschmeidigkeit, Zähigkeit? Oder wurde er erst durch Intrigantentum erfolgreich? Oder war es letztendlich nur ein schlichter Zufall, der ihn nach oben brachte? „Jedenfalls ist das ganze Berufsleben immer ein Wechselspiel aus Talent, Anstrengung und glücklicher Fügung.“ „Die sich aber nicht erzwingen lässt.“

 

www.derStandortbeobachter.de 

 

„Die meisten Erfolgreichen neigen dazu, sich ihren Aufstieg als eigenen Verdienst anzurechnen und Glück oder Zufall zu unterschlagen.“ Executives - Für den Karriereerfolg werden Leistungen oft überschätzt, der Zufall dagegen unterschätzt

 

https://www.derstandortbeobachter.de/wirtschaft-f%C3%B6rdern/

 

„Dass jeder seines Glückes Schmied ist, ist ein Motivationstreiber, der die Wirtschaft in Schwung hält“. „Allerdings sind Karrieren, die nur auf Glück und Zufall beruhen, auch nicht unbedingt der Normalfall.“

 

https://www.derstandortbeobachter.de/investieren-ansiedeln/

 

„Ohne Intelligenz, Wissen und Einsatz kommt auch keine Karriere zustande.“ „Eben, wie heißt es so schön? Von nichts kommt nichts.“ „Von der Schule über die Universität bis hin zur Mid-Career-Weiterbildung an der Business School – alles das vergessen wir nicht.“ „Aber?“ „Die kleinen Zufälle, die womöglich die Karriere entschieden haben, blenden wir aus“. „Zufall und Glück lassen auch den Untüchtigen den Trost der Ungerechtigkeit Welt.“

 

https://www.derstandortbeobachter.de/gr%C3%BCnden-innovieren/ 

mehr lesen

Fr

10

Jul

2026

Gehen Folgen von Zufallsentscheidungen immer zu Lasten der Nicht-Entscheider?

Der Wandel ist das einzig Beständige. Gehen Folgen von Zufallsentscheidungen immer zu Lasten der Nicht-Entscheider? Nein, aber sehr häufig. Zufallsentscheidungen – sei es durch Glück, Pech, politische Ereignisse, Naturkatastrophen oder unvorhersehbare Marktbewegungen – erzeugen Gewinner und Verlierer. Dabei sind oft gerade diejenigen betroffen, die an der Entscheidung gar nicht beteiligt waren.

 

https://www.beckinfo.de/theorie-praxis/

 

Ereignisse zu Lasten von Nicht-Entscheidern. Zum Beispiel: Eine Zentralbank erhöht die Zinsen. Hauskäufer, Unternehmen und Arbeitnehmer tragen die Folgen, obwohl sie nicht entschieden haben. Ein Krieg unterbricht Lieferketten. Verbraucher zahlen höhere Preise, ohne Einfluss auf die Ursachen gehabt zu haben. Ein Unternehmen setzt auf eine riskante Strategie. Scheitert sie, verlieren Beschäftigte ihren Arbeitsplatz, obwohl sie die Entscheidung nicht getroffen haben. Extreme Wetterereignisse treffen Menschen unabhängig davon, ob sie zum Klimawandel beigetragen haben.

 

https://www.beckinfo.de/risikoanalyse-wahrscheinlichkeiten/

 

Manchmal profitieren Nicht-Entscheider von Zufällen: Zum Beispiel: Eine zufällige technische Erfindung verbessert das Leben von Millionen Menschen. Ein medizinischer Durchbruch rettet Menschen, die daran keinerlei Anteil hatten. Wirtschaftliches Wachstum schafft Chancen für viele, die die zugrunde liegenden Entscheidungen nie beeinflusst haben.

 

https://www.beckinfo.de/publikationen-medien/

 

Aus Sicht der Risiko- und Entscheidungstheorie ist weniger die Frage entscheidend, wer entscheidet, sondern wer das Risiko trägt. Häufig fallen Entscheidungsmacht und Haftung auseinander. Wer entscheidet, trägt nicht immer die Konsequenzen; wer die Konsequenzen trägt, hatte oft keinen Einfluss auf die Entscheidung. Dieses Auseinanderfallen ist eine Quelle gesellschaftlicher Spannungen.

 

https://www.beckinfo.de/blog-newsletter/

 

Je größer die Trennung zwischen Entscheidungsmacht und Folgenverantwortung, desto häufiger tragen Nicht-Entscheider die Last zufälliger Entwicklungen. Risiken sollten möglichst gerecht verteilt werden, Verantwortung und Entscheidung enger zusammenfallen und Menschen widerstandsfähiger gegenüber unvorhersehbaren Ereignissen werden. Wandel lässt sich nicht verhindern, aber seine Folgen lassen sich besser verteilen. Genau darin liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen einer resilienten und einer fragilen Gesellschaft.

 

https://www.beckinfo.de/netzwerk-und-kommunikation/ 

mehr lesen

Mi

08

Jul

2026

Executive-Support durch Künstlichen Intelligenz

KI kann Zeitsouveränität erheblich unterstützen, indem sie Informationen zusammenfasst, Berichte erstellt, Routineentscheidungen vorbereitet, Daten analysiert, Meetings dokumentiert, Szenarien simuliert. Dadurch verschiebt sich die Rolle des Executives vom Informationssammler zum Sinngeber und Entscheider. 

https://www.derstandortbeobachter.de/investieren-ansiedeln/ 

Das Executive-Paradox. Je höher die Position, desto mehr Freiheit sollte vorhanden sein, tatsächlich wächst jedoch häufig die Fremdbestimmung. Der Kalender wird von anderen gefüllt. Zeitsouveränität muss deshalb aktiv zurückgewonnen werden. 

https://www.derstandortbeobachter.de/gr%C3%BCnden-innovieren/ 

Leitfragen für Executives: Welche Termine schaffen echten Unternehmenswert? Welche Aufgaben könnte KI übernehmen? Wo verhindere ich durch Mikromanagement die Entwicklung meines Teams? Welche Zeitfenster reserviere ich ausschließlich für strategisches Denken? Welche Entscheidungen treffen heute noch mich – und welche treffe ich selbst? 

https://www.derstandortbeobachter.de/tools-services/ 

Zeitwohlstand ist kein Luxus, sondern eine strategische Ressource. Zeitnotstand führt zu reaktiver Führung und gefährdet Innovation sowie nachhaltigen Erfolg. Zeitsouveränität ist daher eine Kernkompetenz moderner Executives: Wer die Kontrolle über die eigene Zeit gewinnt, verbessert nicht nur die persönliche Leistungsfähigkeit, sondern stärkt auch die Zukunftsfähigkeit des gesamten Unternehmens. 

https://www.derstandortbeobachter.de/publikationen-medien/ 

mehr lesen

So

05

Jul

2026

Von der Vision zur Umsetzung

Wie entsteht eine tragfähige Strategie? Wir zeigen Methoden, mit denen Unternehmen, Verwaltungen, Organisationen und Personen ihre Zukunft gezielt gestalten können – von der Szenario-Analyse über Zielsysteme bis hin zu wirkungsvollen Umsetzungsplänen. https://www.rheinmaingeschichten.de/bildung-wissen/ 

Strategie im KI-Zeitalter. Erfolgsfaktoren für Führungskräfte auf dem Prüfstand. Strategisches Denken: Zukunft antizipieren und Chancen erkennen. Planungsinstrumente: Tools wie Balanced Scorecard, SWOT und Roadmaps. Fallstudien: Strategien für Mittelstand und Kommunen. Methoden & Werkzeuge: Vorlagen, Checklisten und digitale Hilfsmittel.  Nicht die Großen dominieren die Kleinen, sondern die Schnellen überholen die Langsamen https://www.rheinmaingeschichten.de/beruf-karriere/ Werkzeugkompetenz wird zur Kernfähigkeit. Früher reichte Fachkompetenz. Heute braucht es zusätzlich Umsetzungskompetenz:  Zeit- und Energiemanagement. Digitale Werkzeuge (Automatisierung, KI, CRM, Content-Systeme). Entscheidungsroutinen statt Bauchgefühl. Messgrößen: Fortschritt sichtbar machen. Schlussfolgerung:
Wer seine Werkzeuge nicht beherrscht, arbeitet gegen seine Vision.
 

https://www.rheinmaingeschichten.de/innovation-ki/ 

mehr lesen

Mi

01

Jul

2026

Warum wird Zeitsouveränität zum Wettbewerbsfaktor?

Die moderne Führungskraft arbeitet heute gleichzeitig mit KI-Systemen, hybriden Teams, globalen Märkten, permanenter Informationsflut, Krisen, geopolitischen Unsicherheiten. Nicht Informationen sind knapp. Aufmerksamkeit und Zeit sind knapp. Der Engpass des Unternehmens sitzt häufig im Kalender des Top-Managements. https://www.derstandortbeobachter.de/wirtschaft-f%C3%B6rdern/ 

Die neue Zeitbilanz eines Executives. Man kann Führung heute als Balance verschiedener Zeitinvestitionen verstehen: 

Zeitverwendung

Wertbeitrag

Operative Steuerung

kurzfristig

Strategisches Denken

langfristig

Mitarbeiterentwicklung

mittel- und langfristig

Innovation

Zukunft

Netzwerke

Chancen

Regeneration

Leistungsfähigkeit

Eine schlechte Zeitbilanz investiert fast ausschließlich in das Tagesgeschäft. Eine gute Zeitbilanz schafft Freiräume für Zukunft. 

Executives - Mittelständler - Wirtschaftsakteure 

Führungskräfte Coaching Wirtschaftsmathematik 

Strategische Kompetenz  

Interdisziplinäres Executive Coaching 

https://buchshop.bod.de/fuehrungskraefte-coaching-wirtschaftsmathematik-joerg-becker-9783758371646 

mehr lesen

Di

30

Jun

2026

Deutschland ist anfällig für digitale Angriffe

 Die Täter im digitalen Raum haben es immer leichter: Die digitale Vernetzung steigt, kriminelle Software ist immer unkomplizierter zu kaufen, und die Künstliche Intelligenz unterstützt die Kriminellen auch noch. Auf der Gegenseite passiert bei der Sicherheit wenig. Die deutsche digitale Infrastruktur ist angreifbar. Das zeigt auch das Lagebild Cybercrime: "Cyberangriffe besitzen ein enormes Schadenspotenzial und sind eine Bedrohung für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft", sagte der Politiker. Diese würden zudem "ständig aggressiver". Insbesondere die Zahl der Taten aus dem Ausland ist im vergangenen Jahr angestiegen. 

Executives - Mittelständler - Wirtschaftsakteure  

Ecksteine im Nebel der Unsicherheit 

Netzwerk-Storytelling 

Interdisziplinäres Executive Coaching  

https://buchshop.bod.de/ecksteine-im-nebel-der-unsicherheit-joerg-becker-9783755719120 

Digital Blackout Der erste Schlag. Der Bildschirm flackerte. Dann: Schwarz. Der Maschinenpark stand still. Sekunden später blinkte eine Botschaft auf allen Monitoren: „Ihre Daten wurden verschlüsselt. 500.000 Euro in Bitcoin binnen 72 Stunden oder alles ist verloren.“ Er starrte auf das grellrote Warnfenster. Ein Countdown lief. Er versuchte, das IT-Team zu erreichen. Kein Durchkommen. Die Telefonanlage war tot. Ere hatte es geahnt. Ransomware war nicht mehr nur ein kriminelles Spiel – es war Krieg.„Sie greifen gezielt Unternehmen mit schwacher Verteidigung an“, dachte er. „Die Gesundheitsbranche, die Verwaltung, vor allem kleine Mittelständler. Wir müssen rausfinden, wer hinter dem nächsten Angriff steckt – bevor es Menschenleben kostet.“ Der Kollaps. In Frankfurt fiel eine Klinik aus. Notstrom half nicht – die Systeme waren offline. Patientendaten unauffindbar. OPs mussten abgebrochen werden. Die Hacker drohten, intime Gesundheitsakten im Darknet zu veröffentlichen. Der Klinikleiter zögerte – dann überwies er stillschweigend das Lösegeld. Der Krieg hatte gerade erst begonnen. 

The Price Game - Jeder Deal hat seinen Preis. Wirtschaftliche Realität als Thrillermotor. Manchmal ist ein Krimi die einzige Wahrheit, die noch gelesen wird. Es geht um Macht unter Druck, Preis der Dominanz, Strategie des Vorteils. 

https://buchshop.bod.de/the-price-game-joerg-becker-9783695109609  

Mittelständische Unternehmen in Gefahr 

Vor allem die sogenannte Ransomsoftware sei "ein riesiges Problem". Dabei handelt es sich um Schadsoftware, mithilfe derer Kriminelle Daten verschlüsseln oder den Zugriff auf ein Gerät sperren und eine Lösegeldzahlung verlangen, um die Daten wieder freizugeben. Besonders gefährdet seien dabei etwa der Gesundheitssektor, die öffentliche Verwaltung oder kleine und mittelständische Unternehmen. Gerade Letztere könnten oft keine großen Ressourcen in die Cyberabwehr stecken. Das mache sie zu attraktiven Zielen. Dazu kommt: "Deutsche Ziele sind häufig interessant, da sich unter Cyberkriminellen herumgesprochen hat, dass die Deutschen häufig das Lösegeld für die Entschlüsselung zahlen", 

"Zwei Drittel der mittelständischen Betriebe setzen selbst grundlegende technische Schutzmaßnahmen nicht um, 60 Prozent verzichten auf Mitarbeiterschulungen, und mehr als jedes zweite Unternehmen hat keinen Notfallplan". 

In den Chefetagen der Unternehmen wächst dementsprechend die Sorge vor Cyberangriffen. Knapp 70 Prozent der Führungskräfte schätzten das Risiko für die jeweilige Firma als "hoch" oder "sehr hoch" ein, 

"Ein Problem ist, dass wir Cybersicherheit als Problem von Anwenderinnen und Anwendern betrachten. Es sollte vielmehr in der Verantwortung der herstellenden Software-Unternehmen liegen, ihre Produkte besser abzusichern." 

https://www.rheinmaingeschichten.de/bildung-wissen/ 

mehr lesen

So

28

Jun

2026

Der Nebelcode

Algorithmen entscheiden heute mit über viele Bereiche des Lebens: Welche Nachrichten und Videos wir sehen. Welche Produkte uns empfohlen werden. Welche Route unser Navigationssystem auswählt. Welche Werbung wir erhalten. Teilweise auch über Kreditwürdigkeit, Bewerbungen oder Versicherungsrisiken. Aus der Sicht der Psychologie wirken Algorithmen besonders stark, wenn sie menschliche Eigenschaften ausnutzen – etwa Neugier, Belohnungserwartung, Angst, Bequemlichkeit oder den Wunsch nach sozialer Anerkennung. In solchen Fällen entsteht keine totale Steuerung, sondern eine Form der Verhaltenslenkung. 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Karrierecoaching - Das wertvollste Kapital ist Wissen 

Chancenpotential mit Zukunft 

Interdisziplinäre Executive Information  

https://buchshop.bod.de/karrierecoaching-das-wertvollste-kapital-ist-wissen-joerg-becker-9783759704948 

Er wusste, dass sie ihn beobachteten. Nicht mit Augen, nicht mit Kameras – sondern mit etwas Tieferem. Etwas, das jede Regung, jeden Gedanken, jeden Zweifel zu erfassen schien, noch bevor er ihn selbst in Worte fassen konnte. 

Die Stadt um ihn herum wirkte sauber, geordnet, freundlich. Selbst das Lächeln der Passanten schien nach einem unsichtbaren Protokoll abzulaufen – nie zu lange, nie zu kurz, immer exakt dosiert. Doch unter der glatten Oberfläche vibrierte es unheilvoll: ein Algorithmus, der alles sah. 

„Freiheit“, hatte sie geflüstert, als sie ihm das letzte Mal begegnete, „beginnt im Chaos deines Herzens.“ 

Er hatte sie nicht verstanden. Noch nicht. Aber jetzt, mit jeder Minute, die er durch die hochautomatisierten Zonen wanderte, wurde ihm klar, was sie meinte. Jeder Widerstand, jeder Ausbruch, jedes Noch-nicht-Zähmbare wurde von den Systemen eingespeist, analysiert, optimiert. Selbst seine heimlichen Gedankenspiele, sich diesem Netz zu entziehen, wurden vom System als nützliche Variablen erkannt – Futter für die nächste Evolutionsstufe der Kontrolle. 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Coaching-Szenen eines agilen Übergangs. 

Auf Schulwelt folgt Arbeitswelt plus Restwelt. 

Interdisziplinäre Executive Information 

https://buchshop.bod.de/coaching-szenen-eines-agilen-uebergangs-joerg-becker-9783734727443  

Vielleicht ist die tiefere Frage nicht: "Können Algorithmen Menschen steuern?", sondern: "Unter welchen Bedingungen lassen Menschen sich von Algorithmen steuern – und wie können sie ihre Entscheidungsfreiheit bewahren?" Diese Frage verbindet Informatik, Psychologie, Ethik und Gesellschaft. 

mehr lesen

Fr

26

Jun

2026

RESET

Ich will nicht als berechenbares Datenmuster enden.“ 

Der Bordcomputer meldete mit kühler Stimme:
„Emotionale Abweichung erkannt. Bitte bleiben Sie ruhig. Wir analysieren Ihr Verhalten.“ 

Diese Maschinen glaubten tatsächlich, man könne den Menschen auf ein paar Kurven reduzieren. Ein bisschen Puls, ein paar Blickwinkel, Cortisolspiegel, Herzratenvariabilität – das reichte ihnen, um Entscheidungen vorherzusehen. Aber sie vergaßen dabei das Wesentliche: das Chaos. 

Auf dem Schirm erschien eine rote Meldung:
„Unzulässige Abweichung. Systemfehler. RESET erforderlich.“ 

https://www.beckinfo.de/risikoanalyse-wahrscheinlichkeiten/ 

Faszinierende Computerprogramme, gespeist mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, könnten, so propagieren viele Software-Gurus, einfach nicht irren: schon gar nicht im Vergleich zu den Beschränkungen eines menschlichen Gehirns. Menschen würden wie Marionetten an den Fäden des Algorithmus in den Fängen der Manipulierbarkeit hängen: nicht mehr der Einzelne könne entscheiden, sondern nur noch ein gefühlloser Algorithmus. Abseits von aller Sachproblematik ist damit ein Knackpunkt angesprochen: die Gefühlswelt des Menschen. 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Do

25

Jun

2026

Die Gegenbewegung

Es könnte eine regelrechte Kultur der Entschleunigung entstehen. Menschen suchen Natur, analoge Begegnungen, handschriftliches Schreiben, Wandern, Kunst und Handwerk. Ähnlich wie Bio-Lebensmittel als Reaktion auf industrielle Landwirtschaft entstanden sind, könnten „offline erzeugte Erfahrungen“ einen besonderen Wert erhalten. 

https://www.beckinfo.de/theorie-praxis/ 

Die Erinnerungen des alten Mannes kehren in seine Vergangenheit als Flieger zurück, erst nebelhaft, dann immer klarer. Der Start: „Er kriecht in seine Pilotenkanzel und schließt die Schnallen der Ledergute. Draußen betätigt der Mechaniker die Zusatzeinspritzung, tritt zurück und hebt den Daumen. der Flieger prüft die angereicherte Mischung und stößt den Gashebel ganz nach vorn, stellt den Anlasser an, und der Propeller beginnt sich ruckweise zu drehen. Als fünf Propellerblätter vorbeigelaufen sind, stellt er die Zündung ein. Der Motor hustet und spuckt blauen Rauch aus, dröhnt. Er lässt den Gashebel spielen, die Kiste rüttelt auf ihren Rädern hin und her, als säße man im Magen eines hungrigen Tiers denkt er. Immer mehr Krach, dann ein plötzlicher Ruck. Das Flugzeug rollt und watschelt auf seinen weit auseinandergedrückten Rädern über Furchen und Erdklumpen, alles vibriert. Der Flieger hat, solange er rollt, ein Landelicht eingeschaltet. Alles, was in dem Lichtstrahl sichtbar wird, ist plattgedrücktes Gras. Dass Flugzeug rumpelt und dreht sich langsam in den schwachen Wind. 

Bürgermeister - Wirtschaftsförderer - Standortakteure 

Das Flüstern im Rauschen 

Wirtschaftskrimi 

Interdisziplinäre Executive Information 

https://buchshop.bod.de/das-fluestern-im-rauschen-joerg-becker-9783819229633 

Kultur der Entschleunigung. Die eigentliche Frage lautet vielleicht nicht: Wie viel Technik verträgt der Mensch? Sondern: Wie viel Unruhe verträgt der Mensch? Der Mensch hat sich biologisch in einer Welt entwickelt, in der täglich vielleicht einige Dutzend relevante Informationen auf ihn einwirkten. Heute verarbeitet er Tausende von Reizen, Nachrichten und Entscheidungsmöglichkeiten. Je mehr technische Möglichkeiten entstehen, desto größer wird paradoxerweise oft das Gefühl von Zeitmangel. 

https://www.beckinfo.de/wirtschaft-wissen/ 

mehr lesen

Mi

24

Jun

2026

J.Becker Denkstudio Sachbuch Krimi - Gefühlsgrenze im Bann des Algorithmus

Die Herrschenden glauben: „Die Zukunft gehört denen, die die Daten besitzen.“ Die Kartografen des Ungewissen antworten: „Die Zukunft gehört denen, die noch überraschen können.“ Die Gefühlsgrenze wird zu einer Art letzter menschlicher Bastion. Die Algorithmen können Erinnerungen rekonstruieren, Wahrscheinlichkeiten berechnen und Zukunftspfade simulieren. Doch Liebe, Hoffnung, Vertrauen oder Vergebung entstehen manchmal genau dort, wo Vorhersagen scheitern. Freies Denken, menschliche Unvollkommenheit und Gefühlswelten können als wirksame Schutzmechanismen gegen die anonyme Macht der Algorithmen funktionieren. 

https://www.rheinmaingeschichten.de/innovation-ki/ 

Wie eine Zeitreise vom Gestern zur Gegenwart des Heute bewältigt und gestaltet wurde, ist das Ergebnis persönlicher Eigenschaften und Fähigkeiten. Die Welt, wie sie sein wird, vermag man selbst mit noch so hochkomplexen Modellen nicht abzubilden. Vermutete Wirkungszusammenhänge müssen radikal vereinfacht werden, um sie einigermaßen realitätsnah darstellen zu können. Big Data macht zwar fast alles irgendwie rechenbar aber deswegen den Lauf der Dinge noch längst nicht (und schon gar nicht genau) vorhersagbar, „Auch im Informationszeitalter bleibt es eine Kunst, die Zeichen der Zeit zu lesen“. 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Im Schatten der Pandemie  

Jeder Deal hat seinen Preis  

Interdisziplinäre Executive Information

https://buchshop.bod.de/im-schatten-der-pandemie-joerg-becker-9783695708604 

mehr lesen

Mo

22

Jun

2026

Die Demokratisierung von Expertenwissen

Ein einzelner Mitarbeiter erhält heute Fähigkeiten, die früher ganze Teams benötigten. Ein Mittelständler kann mit KI Marktanalysen erstellen, Wettbewerber beobachten, juristische Entwürfe vorbereiten, Marketingkampagnen entwickeln, Software prototypisch erstellen. Dadurch steigt die Produktivität des Einzelnen erheblich. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerb zu, weil diese Werkzeuge nahezu jedem zur Verfügung stehen. 

Executives - Mittelständler - Wirtschaftsakteure  

Führungskräfte Coaching Wirtschaftsmathematik 

Strategische Kompetenz  

Interdisziplinäres Executive Coaching  

https://buchshop.bod.de/fuehrungskraefte-coaching-wirtschaftsmathematik-joerg-becker-9783758371646  

Im Tagebuch seiner Kriegsgefangenschaft schrieb der Flugpionier: Kein kleines Geschenk ist das – Erinnerung! Alles Erinnern ist Schmerz und Labsal zugleich, alles ist Flucht und kann doch eine Quelle sein, da die Wasser zurückfließen und das neue Land erquicken. Man muss vielleicht wissen, ob man es sich antun darf, dass man gedenkt. So halte man sich denn hin, und empfange den Schmerz und das Labsal. Zuweilen mag es sein, dass beide ineinanderfließen, der Schmerz wird zum Geschenk, die Tränen zum Glück. Jeder Schmerz bringt uns ja heute, nicht nur das Bewusstsein vom strengen und armen Heute, und vom verlorenen Paradies, er bringt uns doch die Erinnerung an unseren eigentlichen Rang, an das Wesentliche und an das Wesen der Dinge.“

https://www.rheinmaingeschichten.de/blog-newsletter/ 

mehr lesen

So

21

Jun

2026

Wer gewinnt in KI-Zeiten besonders?

Nicht unbedingt die Jüngsten oder Technischsten. Oft gewinnen Menschen mit viel Berufs- und Lebenserfahrung, breitem Wissen, Neugier und der Bereitschaft, neue Werkzeuge zu nutzen. Denn KI liefert Informationen. Erfahrung hilft, diese richtig einzuordnen. Der private Gewinner der KI-Ära ist nicht der Mensch mit der stärksten KI, sondern der Mensch, der seine Erfahrung, sein Urteilsvermögen und seine Kreativität durch KI erweitert. KI kann Wissen zugänglich machen. Den Unterschied machen weiterhin Urteilskraft, Verantwortung, Lebenserfahrung und die Fähigkeit, aus Wissen sinnvolle Entscheidungen abzuleiten. Das sind Eigenschaften, die auch in einer KI-geprägten Zukunft knapp und wertvoll. 

Executives - Mittelständler - Wirtschaftsakteure 

Quantitäten und Qualitäten einer Wirtschaftsanalyse mit KI-Dialogen  

Executive Coaching mit Rechenmodellen  

Interdisziplinäre Executive Information 

https://buchshop.bod.de/quantitaeten-und-qualitaeten-einer-wirtschaftsanalyse-mit-ki-dialogen-joerg-becker-9783759793416 

Als zu Zeiten der Flugpioniere Flugzeuge noch keine fliegenden Computer waren: damals war Fliegen einfacher, ohne kompliziertes Regelwerk, als Handwerk selbst erlernbar. Warum sollte es mit dem Malen anders sein. Damals war Fliegen mit der Karte auf den Knien, Fliegen auf Sicht nichts Ungewöhnliches. Erfolg hatte der, der wieder wohlbehalten zu landen vermochte. Genauso kann auch Malen sein. Seine Freude, sich mit Pinsel oder Foto auszudrücken, hat den ehemaligen Flieger nie verlassen. Wie eine Zeitreise vom Gestern zur Gegenwart des Heute bewältigt und gestaltet wurde, ist das Ergebnis persönlicher Eigenschaften und Fähigkeiten. Der Flieger denkt: „Die Welt, wie sie sein wird, vermag man selbst mit noch so hochkomplexen Modellen nicht abzubilden. Vermutete Wirkungszusammenhänge müssen radikal vereinfacht werden, um sie einigermaßen realitätsnah darstellen zu können. 

https://www.rheinmaingeschichten.de/netzwerk-kommunikation/ 

mehr lesen

Mo

15

Jun

2026

Flugwesen als Frage des Menschseins

Auf keinem Gebiet der Technik ereigneten sich so sprunghaft kühne Fortschritte wie im Flugwesen, die Entwicklung ist von Beginn an unaufhaltsam fortgeschritten. Der erste und größte Flugpionier der Menschheit war Leonardo: Flugzeug, Fallschirm, Hubschrauber, alles hat er vorausgedacht, gezeichnet, beschrieben. Unwürdig schien es ihm, immer an die Erde gefesselt zu sein. Fliegen war schon für ihn mehr als nur eine Frage der Technik. Es war ihm eine Frage des Menschseins. 

Bürgermeister - Wirtschaftsförderer - Standortakteure   

Kreativwirtschaft und Wirtschaftsstandort im KI-Gespräch  

Analysen, Fallbeispiele, Handlungsempfehlungen  

Interdisziplinäre Executive Information  

https://buchshop.bod.de/kreativwirtschaft-und-wirtschaftsstandort-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769317862  

Als er noch Kind war zogen eines Tages Kraniche über ihn hinweg, mit gemessenem Flügelschlag, majestätisch in ihrem Reich der Lüfte. In Ungeduld bewegte er seine Arme wie Flügel. Doch sie hoben ihn nicht. Ist es ein Wunder, dass ein solcher Mensch sich danach sehnte, seinen Körper von der Erdenschwere zu lösen, dass er nach Flügeln suchte, die ihn nach den freien und unbetretenen Gefilden der Höhe tragen sollten? 

Wasserpiloten dürfen keine Einzelgänger sein: denn anders als bei Flugzeugen, die auf Land starten und landen, brauchen sie fast immer fremde Hilfe, um ihre Maschine unbeschadet an eine Boje, den Anlegesteg oder vom Ufer wieder zurück aufs offene Wasser zu bekommen. Und anders als bei einem Flugzeug auf Land nützen die Bremsen im Wasser überhaupt nichts. Vorausschauendes Einschätzen von Wellengang, Strömung und eigener Geschwindigkeit ist also Voraussetzung, um ein solches Flugzeug unbeschadet an das gewünschte Ziel zu bekommen. Wasserfliegen dürfen ohnehin nur jene mit einer speziellen Ausbildung hierfür: mehrere Stunden Flugtraining und mehrere Dutzend Starts und Landungen im nassen Element sind hierfür erforderlich. 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative  

Ewalds Flugsehnsucht  

Ein Abenteuer, das mehr als 100 Jahre dauerte  

Interdisziplinäre Executive Information 

https://buchshop.bod.de/ewalds-flugsehnsucht-joerg-becker-9783819232299  

In den zwanziger und dreißiger Jahren wurde Claude Dornier durch seine hochseetauglichen Flugboote, vor allem durch das damals größte Wasserflugzeug der Welt, die zwölfmotorige Do-X berühmt. Georg Buschan - Pommerscher Kindermund: Du bist so dumm wie ein Badegast. Denn Badegäste gehen unvernünftigerweise ins kalte Wasser, geben ihr Geld unnötigerweise aus und legen sich wider das Gebot eines gesunden Lebens in die pralle Sonne. Außerdem reden sie zu viel und fragen zu viel (unklar und unlogisch).

 

Ein Flugpionier schrieb als Kriegsgefangener: Bist Du Amboss, sei geduldig, bist Du Hammer, schlage zu! Nur die Sache ist verloren, die man aufgibt! Wenn Du geliebt sein willst – so liebe! Auch die Wüste hat ihre Brunnen. Trau dem nicht, der Dir schmeichelt. Wer viel von sich hält, hält viele von sich. Alles verstehen heißt alles verzeihen. Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht ist arm. Weise ist, der von jedermann lernt. Der billigste Luxus: der gute Geschmack. Je weniger Du vom Leben verlangst, desto mehr bietet es Dir. Baum und Mensch: wohin er neigt, dahin er fällt. Misstraue der Menschheit, doch nie dem Menschen! Feuer fängt mit Funken an. Honig ist der Mücken Tod. Kranken Augen tut das Licht weh. Wer im Unglück treu ist, besitzt Ehre. 

https://www.beckinfo.de/netzwerk-und-kommunikation/ 

mehr lesen

Mi

10

Jun

2026

Das Funktionale mit Bedeutungsvielfalt

Der Leser: die Rechtschreibreform trägt ein gerütteltes Maß an Verantwortung für die sich ausbreitende Gleichgültigkeit gegenüber Fragen eines korrekten Sprachgebrauchs: sie provoziert daneben noch Unsicherheit: jeder, wie er will, und wer nicht will, kann am Ende weder lesen noch schreiben. Immer mehr Fehlertoleranz und noch mehr Laptops und Smartphones im Unterricht haben diese Entwicklung nicht etwa gestoppt, sondern zusätzlich beschleunigt, um alles allen so einfach wie möglich zu machen. 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative  

Bildung Wissen – Lebenslanges Lernen  

Wirtschaft–Wohlstand–Kultur–Zukunft im KI-Dialogmodus  

Interdisziplinäre Executive Information 

https://buchshop.bod.de/bildung-wissen-lebenslanges-lernen-joerg-becker-9783819225321 

Obwohl doch Sprache das ist, mit dem gedacht, argumentiert, abgewogen, nuanciert, differenziert und artikuliert werden kann, wird sie mehr und mehr auf eine Übermittlung simpler Informationen reduziert. Man muss sich hierzu aber fragen lassen, ob eine vereinfachte Sprache nicht auch ein vereinfachtes Bewusstsein bewirken könnte. 

https://www.derstandortbeobachter.de/standort-gesellschaft/ 

Das Funktionale wird durch Reduktion und Einfachheit mit einem Verzicht auf Bedeutungsvielfalt und Unterschiedlichkeit beim Lesen und Schreiben von Texten erkauft. Durch den Verlust an Dynamik des Lesens, an Möglichkeiten in den Sog des Geschriebenen zu geraten, in Texten zu versinken. 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative  

Ewalds Flugsehnsucht  

Ein Abenteuer, das mehr als 100 Jahre dauerte  

Interdisziplinäre Executive Information 

https://buchshop.bod.de/ewalds-flugsehnsucht-joerg-becker-9783819232299  

Der Mobile: jedem, dessen Karriere einmal für längere Zeit in US-Unternehmen des High-Tech-Sektors verlaufen ist, könnte manche (viele, alle) der folgenden Anmerkungen bekannt vorkommen und realistisch erscheinen. Chefs als stetige, lange Zeit begleitende Eckpfeiler gibt es eher selten: sie verschwinden, wechseln, kommen ganz nach Bedarf eines jeweiligen Projektes. Anwesenheitspflichten während Kernarbeitszeiten: Fehlanzeige. Fest zugewiesene Arbeitsplätze oder Büros: Fehlanzeige. 

https://www.rheinmaingeschichten.de/beruf-karriere/ 

 

mehr lesen

Di

09

Jun

2026

Journalist mit Inhaltskompetenz

Der Journalist: ohne Inhaltskompetenz wäre er kein guter Journalist. Weil ein solcher für die Vermittlung von Informationen über Kompetenzen verfügen muss, um seiner wichtigsten Aufgabe, nämlich Haupt- von Nebensachen zu unterscheiden, gerecht werden zu können. 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Kreativwirtschaft und Wirtschaftsstandort im KI-Gespräch  

Analysen, Fallbeispiele, Handlungsempfehlungen  

Interdisziplinäre Executive Information 

https://buchshop.bod.de/kreativwirtschaft-und-wirtschaftsstandort-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769317862  

Ein Fachjournalist muss Relevantes von Irrelevantem zu trennen wissen: dafür braucht es Fachwissen. Ein Fachjournalist vertritt zwei Seiten der gleichen Medaille: Theorie und Praxis, d.h. den vertrauten Umgang sowohl mit ausgesuchten Wissenschaftsfeldern als auch mit praktischem Journalismus und der Kompetenz zum Schreiben. Muss ein Fachjournalist deshalb immer gleich ein Doppelstudium absolviert haben? 

https://www.beckinfo.de/publikationen-medien/ 

In Zeiten der 68er-Generation galt einmal das Studium Generale schon fast als Standard. Aber in heutigen Zeiten der G8-Philosophie? Dabei sieht sich der Journalist massiven Veränderungen gegenüber, u.a. durch digitale Konkurrenz, zeitliche Dynamisierung, veränderte Mediennutzung oder Entgrenzung der Kommunikation durch Quereinsteiger. 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Karrierecoaching - Das wertvollste Kapital ist Wissen 

Chancenpotential mit Zukunft 

Interdisziplinäre Executive Information 

https://buchshop.bod.de/karrierecoaching-das-wertvollste-kapital-ist-wissen-joerg-becker-9783759704948 

Auf der einen Seite nimmt die Komplexität vieler Sachzusammenhänge weiter zu, auf der anderen Seite verlangen Mediennutzer nach verständlicher, leicht verdaulicher und möglichst kurz gefasster Berichterstattung. Auf der einen Seite wird danach verlangt, dass Ereignisse und Probleme mit viel Sachverstand und Kompetenz in einen Kausal- und Sinnzusammenhang gebracht werden, auf der anderen Seite kommt dem Fachjournalisten mehr und mehr die notwendige Balance zwischen dem publizistischen und wirtschaftlichen Aspekt seiner Existenz abhanden. 

https://www.beckinfo.de/netzwerk-und-kommunikation/ 

mehr lesen

Di

09

Jun

2026

Mit Business Intelligence

Der Gründer: es ist wie bei vielen Sportarten, wenn man stürzt, darf man sich nicht lange mit seinen Schmerzen aufhalten, sondern muss den Dreck abklopfen und weiter probieren. Noch schwieriger ist die Bewältigung innerer Zweifel: wie hält man es aus, wenn kaum jemand an einen glaubt und wie schafft man es, trotz mancher Rückschläge an seiner Entscheidung festzuhalten? Experten sind sich einig: wer viel Widerstand aushalten muss, braucht Willensstärke und vielleicht auch eine gewisse Portion an Selbstüberschätzung. 

Executives - Mittelständler - Wirtschaftsakteure 

Gründen im KI-Gespräch  

Skizzen einer Innovationsgesellschaft.  

Interdisziplinäres Executive Coaching  

https://buchshop.bod.de/gruenden-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769304039  

Der Gründer: Statt eines 1000-Gründe-dagegen-Findens sollte man sich besser die wichtigsten 5 Gründe vor Augen führen, warum es funktionieren sollte. Da gibt es auf der einen Seite die Push-Gründer, die vorher in einer abhängigen Beschäftigung gut verdient haben und erst dann, beispielsweise aufgrund von Arbeitslosigkeit, verringerten Chancen u.a., einen Anstoß erhalten haben, sich in einer Art Notgründung selbständig zu machen. Anders die Pull-Gründer, die diesen Weg proaktiv gehen wollen, weil sie Neuland betreten und mit ihrer Idee einen Markt erobern wollen. 

https://www.derstandortbeobachter.de/investieren-ansiedeln/ 

Aus Sicht einer dynamischen Standortentwicklung sind vor allem Wissensgründungen gefragt, „die von kreativen Köpfen durchdacht werden, unkonventionell sind und damit das Zeug haben, einen Markt neu aufzurollen. Es geht um Sinnstiftung, um Authentizität. Gewinne müssen sein, aber die Maximierung des Gewinns als oberstes Ziel ist problematisch, weil es alles andere zweitrangig macht.“ Gründer sind mutig, tun sich mit abhängiger Arbeit schwer, weil sie nicht nine to five in vorgegebenen Strukturen und Abläufen arbeiten, sondern etwas bewegen wollen. Jeder kann Entrepreneur werden, wenn er auf seine eigenen Stärken vertraut. 

Bürgermeister - Wirtschaftsförderer - Standortakteure 

Bürgermeister Coaching – Leadership Wirtschaftsförderung  

Facettenreiche Standortwelten.  

Interdisziplinäre Executive Information 

https://buchshop.bod.de/buergermeister-coaching-leadership-wirtschaftsfoerderung-joerg-becker-9783758387852  

Der Friedrichsdorfer: manche Dinge lassen sich durch einen Blick in die Wirtschaftsgeschichte besser verstehen. Im 17. Jahrhundert siedelten sich auf dem heutigen Friedrichsdorfer Stadtgebiet französische Glaubensflüchtlinge an und gründeten damals ein Dorf „nouveau village“. Die Erfindung des Telefons ist durch Philipp Reis für alle Zeiten mit dem Namen Friedrichsdorf verbunden. Aber die Karten werden nun neu gemischt: für altehrwürdige Namen und Traditionen kann man sich in der Gegenwart wenig kaufen. 

www.beckinfo.de 

 

mehr lesen

Mo

08

Jun

2026

Entscheidungshoheit über Texte

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Blogtexte leben von der subjektiven Sicht des Autors, dem eine „eigene Meinung“ wichtig ist. Ein Blogger sollte professionell und auf Augenhöhe mit Journalisten arbeiten. „Der Journalist kennt seinen Platz, hat vorgegebene Bahnen, in denen er sich durch das Printmedium bewegt. Ein Blogger hingegen hat die Entscheidungshoheit über seinen Blog, kann so viele Texte und Fotos von einem Thema, das ihn begeistert, auf den verschiedenen Kanälen online stellen, wie er möchte“. Irgendwann wird er sich durch seine Dauerpräsenz im Netz eine standhafte Leserschar schaffen. 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Im Schatten der Pandemie  

Jeder Deal hat seinen Preis  

Interdisziplinäre Executive Information 

https://buchshop.bod.de/im-schatten-der-pandemie-joerg-becker-9783695708604 

Auf dem eigenen Blog kann eine eigene Meinung unverfälscht und damit authentisch erscheinend publiziert werden. Während beispielsweise Zeitungen immer tagesaktuell sein müssen, kann ein Blogger auch ältere Texte immer wieder aufgreifen und neu verlinken, was einen angestrebten Informationstransfer nachhaltiger und effizienter macht. 

www.beckinfo.de 

Executives - Mittelständler - Wirtschaftsakteure 

Der Burnout: dies ist keine Krankheit, sondern ein Risikozustand. Erkennungszeichen sind u.a. Erschöpfungszustände, Tagesroutine wird zur Kraftanstrengung, Leistungsfähigkeit sinkt dramatisch, Distanz zur Umwelt wird größer und der Erschöpfte wird zynisch, apathisch. Naheliegende Erklärungen wie beispielsweise hohe und weiter steigende Arbeitsanforderungen, globaler Konkurrenzkampf, schnellere Kommunikation oder unsichere Jobs sind zwar nicht falsch, scheinen aber nicht immer den Kern der Sache zu treffen. 

Executives - Mittelständler - Wirtschaftsakteure 

Personal „Kopfschätze“ Coaching  

Wer qualifiziertes Personal sucht, muss weite Wege gehen. 

Interdisziplinäre Executive Information 

https://www.bod.de/buchshop/personal-kopfschaetze-coaching-joerg-becker-9783751959865  

Ausufernde Arbeitsbelastungen verführen allzu leicht zu Heldengeschichten mit Superlativen. Solange es gut läuft, gilt der eigene Ansporn immer neuen Bestleistungen: bis dieses kämpfen, kämpfen um jeden Preis eines Tages nicht mehr geht und der Körper gewissermaßen die Notbremse zieht. Besonders gefährdet für einen Burnout sind geistig arbeitende Personen, körperlich Arbeitende leiden bei Überbelastungen dann eher unter körperlichen Symptomen. Ein kleiner Trost: bis zu einem gewissen Grad kann Stress auch positiv wirken, stimulieren und anstacheln. 

www.derStandortbeobachter.de 

 

mehr lesen

Mo

08

Jun

2026

Wissensmanagement - Anforderung Bildungsniveau

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Der Abiturient: die einen feiern, weil sie ihre Reifeprüfung bereits vor weitaus mehr als 50 Jahren hinter sich gebracht haben. Die anderen, die ihr Abitur noch vor sich haben, schauen vielleicht mit etwas bangem Blick auf das, was Kulturminister sie betreffend so alles beschlossen haben: es geht um eine gemeinsame Qualitätssicherung des Abiturs, das Anforderungsniveau der Abiturprüfungen soll in allen Ländern schrittweise angeglichen werden. Trotz aller Bemühungen der Kulturminister um gleiches Niveau von Abiturnoten wird es wohl auch in Zukunft Unterschiede von Schule zu Schule und erst recht von Lehrer zu Lehrer geben. 

https://www.rheinmaingeschichten.de/bildung-wissen/ 

Der Abiturient: Als mögliche Gefahren sollten im Auge behalten werden: eine nur rein technische Einübung bestimmter Fertigkeiten oder gar ein Drill auf bestimmte Einheitsstandards wäre eher von Übel. Einübung von Automatismen und Drill auf Fachwissen ereilen den Abiturienten noch früh genug. Der alte Spruch, dass man nicht für die Schule, sondern für das Leben lerne, gilt nach wie vor: Schule sollte mehr auf das wirkliche Leben, denn auf den künftigen Job vorbereiten. Nur deshalb heißt es im Abitur auch Zeugnis der Reife.  

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Berufserfolg mit Bildungsintelligenz im KI-Gespräch  

Lebenslange Kompetenzrendite 

Interdisziplinäre Executive Information 

https://buchshop.bod.de/berufserfolg-mit-bildungsintelligenz-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769306934  

Der Algorithmus: die Macht der Algorithmen wächst, sie steuern unser Leben, stehen mit uns auf, gehen mit uns schlafen. Algorithmen machen die Handlungen eines jeden Einzelnen berechenbar und vorhersagbar. Damit ist die Gefühlswelt des Menschen angesprochen: aber nur wer ohne Vorbehalte akzeptiert, dass er sich vorhersehbar verhält, wird auch vorhersehbar handeln. Nur wer daran glaubt, dass eine anonyme Datenanalysemaschine besser weiß, was für ihn gut ist, verzichtet auf eigene Entscheidungen, auf Freiheit und selbstbestimmtes Handeln. 

https://www.rheinmaingeschichten.de/innovation-ki/ 

Der Anleger: Wertpapieranalytiker spüren für Anlageentscheidungen Informationen auf und erarbeiten Vorschläge, was gekauft oder verkauft werden sollte. Doch meistens sind sie keine guten Dirigenten für ein ganzes Orchester. Sind sie von Natur aus Holzbläser, dann neigen sie dazu, auch das ganze Orchester als Holzbläser zu hören. Der smarte Anleger jedoch braucht aber noch andere, um Holz-, Blechbläser und Streicher im Takt zu halten, sprich ausgewogene und nachhaltige Entscheidungen treffen zu können. 

https://www.rheinmaingeschichten.de/wirtschaft-geldanlage/ 

mehr lesen

Sa

06

Jun

2026

Lesebogen Storytelling gestaltbar machen

Executives - Mittelständler - Wirtschaftsakteure 

Das A & O einer durchdachten Ruhestandsplanung ist und bleibt eine solide Finanzplanung als unverzichtbares Kernstück. Aber die Schwerpunkte können sich im Verlauf eines Lebenszyklus erheblich verschieben: je nachdem, wie nahe der Ruhestand ist, gibt es eine Verschiebung vom Schwerpunktthema „Vermögensaufbau“ hin zum Schwerpunktthema „Kapitalverwendung“ (gegebenenfalls „Vermögensverzehr“). 

Quantitäten und Qualitäten einer Wirtschaftsanalyse mit KI-Dialogen  

Executive Coaching mit Rechenmodellen  

Interdisziplinäre Executive Information 

Während sich der Wandel erfolgsbestimmender Einflussfaktoren immer schneller vollzieht, nimmt die Komplexität dieser Faktoren weiter zu. Aber: Geschwindigkeit ist nicht das einzige Leistungskriterium: Entschleunigung kann durchaus auch eine Energie- und Kreativitätsquelle sein: „viele haben das Gefühl, auf der Überholspur zu leben. Nicht die Großen dominieren die Kleinen, sondern die Schnellen überholen die Langsamen“. 

Manager Coaching einer Reha-Auszeit  

Auf der Bewegungsschiene. 

Interdisziplinäre Executive Information 

https://www.beckinfo.de/netzwerk-und-kommunikation/ 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Die „Zeit als konstante Größe verrinnt kontinuierlich, unerbittlich, unbeeinflussbar“. Vergangenheit spielt keine Rolle mehr, denn diese Zeit kann man nicht mehr zurückdrehen oder verändern. Geld, das man verloren hat, kann man vielleicht zurückgewinnen, Zeit jedoch nie. Zeitsouveränität heißt vielmehr: die restliche (Lebens-)Zeit unter den gegebenen Rahmenbedingungen möglichst nach eigenen Vorstellungen und Zielen zu gestalten. Wenn es aber nicht gut läuft, zeigt sich: perfekt ist gar nichts. Immer mehr leiden unter einem Getriebensein, an hohem Leistungsdruck und psychosomatischen Symptomen. 

Technik und Menschsein – ein bleibender Traum im KI-Zwiegespräch.  

Interdisziplinäre Executive Information 

In einem nie endenden Drang, alles erstklassig zu machen (achtzig Prozent würden vielleicht schon reichen), gehen Perfektionisten sich und anderen auf die Nerven. Selbst das Beste zu geben, reicht 120-Prozentern in ihrem Windmühlenkampf nicht aus. Unablässig wird versucht, hohen Standards gerecht zu werden, eisern Fehler zu vermeiden oder risikoscheu und kontrollsüchtig zu sein. Will man aus diesem Hamsterrad den Ausstieg schaffen, sollte man zunächst einmal seine inneren Muster und Glaubenssätze hinterfragen. Um zu erkennen, was einen antreibt und was einem wirklich wichtig ist. 

Karriere-Coaching – es wird ein neues Spiel gespielt  

Verändern müssen sich alle, aber nicht alle müssen alles verändern 

Interdisziplinäre Executive Information 

Pinterest>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>  

https://de.pinterest.com/beckinfo0182/

mehr lesen

Do

21

Mai

2026

Standortanalyse funktionaler Verflechtungsbeziehungen

In Regionen mit einem hohen Anteil von Gebildeten entstehen meist auch zusätzliche Arbeitsplätze für weniger Gebildete. Gebildete haben bessere Verdienstchancen und verbessern somit die Kaufkraft des Standortes. Es geht auch um die Analyse der funktionalen Verflechtungsbeziehungen: aufgrund der zunehmenden Mobilität von Unternehmen, Arbeitnehmern und Konsumenten enden die funktionalen Verflechtungsbeziehungen nicht an politisch administrativen Gemeinde- oder Kreisgrenzen. 

 

Kreativwirtschaft und Wirtschaftsstandort im KI-Gespräch  

Analysen, Fallbeispiele, Handlungsempfehlungen  

https://buchshop.bod.de/kreativwirtschaft-und-wirtschaftsstandort-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769317862    

 

Die Mobilitätsbereitschaft und räumlichen Verflechtungsbeziehungen variieren innerhalb Gruppen wie der der Pendler, Studierenden oder Konsumenten. Metropolregionen sind Knotenpunkte innerhalb vernetzter Güter- und Personenströme. Die große Ausstrahlung derartiger Knotenpunkte macht sich in Form intensiver Stadt-Umland-Beziehungen und Pendlerströme bemerkbar. Radschnellwege sind ein neues Element für den Alltagsverkehr. Die Planer legen das Schwergewicht weniger auf touristische Aspekte, sondern mehr auf die grundsätzliche Nutzung des Rades für Wege zum Arbeitsplatz, Einkaufen oder Ausbildungsplatz. Radfahrenden soll auf Strecken >5km bis etwa 15-20 km Länge ein zügiges, attraktives Fahren ermöglicht werden. Das Schwergewicht liegt auf Berufs- und Ausbildungswegen in Ballungs- und Verdichtungsräumen. Radschnellwege gelten mittlerweile als innovativer Baustein einer metro-politanen Mobilitätsstrategie. 

 

Quantitäten und Qualitäten einer Wirtschaftsanalyse mit KI-Dialogen  

Executive Coaching mit Rechenmodellen  

https://buchshop.bod.de/quantitaeten-und-qualitaeten-einer-wirtschaftsanalyse-mit-ki-dialogen-joerg-becker-9783759793416 

 

Benchmark-Werte und Best-Practice-Vorgehensweisen liefern wichtige Restrukturierungs-Impulse für den Standort. Benchmarks dienen als Ziel- und Orientierungsgrößen zur Positionierung und Richtungsbestimmung des Standortes. Vorteile: Möglichkeit der Standortbestimmung des eigenen Standortkapitals im Vergleich zu anderen, Entwicklungspotenziale können im Vergleich mit anderen Standorten gezielt aufgespürt werden, der Blick über den Tellerrand beugt extremen Kirchturmdenken vor, bereits anderswo erfolgreich umgesetzte Prozesse verkürzen die Umsetzung und geben Sicherheit. 

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Do

21

Mai

2026

Wirtschaftsbildung - Der wichtigste Schritt in eine finanziell tragfähige Zukunft

Arbeiten zu können ist für fast alle Menschen die Basis ihrer wirtschaftlichen Lebensplanung. Viele verdrängen dabei das Risiko, die eigene Arbeitskraft zu verlieren. Da man nicht vorhersehen kann, welche Risiken den einzelnen treffen, sollte man nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit nicht alles auf einer einzigen Karte, die der uneingeschränkten Arbeitskraft, aufbauen. 

 

Umwelt-, Kompetenz und Wissenscoaching  

Intellektuelles Kapital ist Trumpf.  

https://www.bod.de/buchshop/umwelt-kompetenz-und-wissenscoaching-joerg-becker-9783756898473  

 

Das Leben in der Großstadt ist teuer: zum einen zehrt die Miete einen Großteil an verfügbarem Geld auf, zum anderen sind die Lebenskosten hoch. Wenn auf Gefahren der Altersarmut verwiesen wird, so hängt diese stark von regionalen Faktoren ab: die größten Sorgen machen sich die 50-59-jährigen: weniger als ein Drittel der sogenannten „Best-Ager“ sind sicher, dass sie ihren gewohnten Lebensstandard auch im Alter werden halten können. Der wichtigste Schritt in eine finanziell tragfähige Zukunft: Geld zum Sparen freimachen. Dabei gibt es auf der einen Seite die Fixkosten wie beispielsweise Ausgaben für Miete und Mobilität. Auf der anderen Seite die variablen Kosten: etwa für Handy, Einkäufe, Restaurant-/ Kinobesuche u.a.). Während sich an den Fixkosten oft nicht viel ändern lässt (deshalb heißen sie ja fix), gilt es, die variablen Kosten nach Einsparungspotenzialen zu durchleuchten. Dabei sollten neben den täglichen Ausgaben auch die abgeschlossenen Versicherungen (Hausrats-, Haftpflicht-, Kfz-, Unfallversicherung) auf den Prüfstand gestellt werden. 

 

Fluktuierendes Wissen. Immaterielles Vermögen von Personen und Standorten im strategischen Fokus. 

https://buchshop.bod.de/fluktuierendes-wissen-joerg-becker-9783752809664  

 

War man erfolgreich und konnte einsparen, ist der nun folgende zweite Schritt ebenso wichtig: das gesparte Geld richtig investieren. Weil die Finanzmärkte immer komplizierter werden, durchschauen selbst Fachleute immer weniger die Zusammenhänge. Umso unangenehmer erscheinen Laien jegliche Art von Finanzfragen. Trotzdem gibt es einige Grundsätze, vielleicht sogar Weisheiten, die zwar jeder kennt (kennen sollte), die man sich aber von Zeit zu Zeit nochmals bewusst machen sollte.

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Mi

20

Mai

2026

Bürgermeister, Standortakteure - Öffentlicher Raum als Orientierungs- und Erinnerungswert im kollektiven Gedächtnis

Erst mit starken öffentlichen Räumen, die geplant und anspruchsvoll realisiert werden müssen, gewinnen die neuen Stadtquartiere ihren Charakter. Im Rahmen städtebaulicher Entwicklung spielt dieser Charakter im Leben der Stadtbewohner eine Rolle als Orientierungs- und Erinnerungswert, d.h. Straßen und besonders Plätze bilden zentrale Themen der Stadtarchitektur und Standortentwicklung und gehen durch einen unverwechselbaren Charakter in das kollektive Gedächtnis ein. 

 

https://www.beckinfo.de/netzwerk-und-kommunikation/ 

 

Die städtische Architektur gestaltet mit Platz- und Straßenmodellen soziale Orte, d.h. muss offen sein für unbestimmte Sehnsüchte, Emotionen oder spontane Vereinnahmungen durch zukünftige Nutzungsansprüche. Komplex wird es im Standortbereich vor allem durch Vernetzung von ökonomischen, sozialen und informationstechnischen Zusammenhängen. Genauso wenig wie aber aus einer guten Sache nicht automatisch eine bessere wird, wenn man ihr noch mehr Gutes hinzufügt, genauso wenig wird unbegrenztes wirtschaftliches und technologisches Wachstum über alle Zeiten hinweg als rein lineares Geschehen möglich sein. 

 

Über Standortbilanzen können solche „Intangibles“ einer transparent nachvollziehbaren und einheitlich durchgängigen Bewertungssystematik zugeführt werden. Einfachere Methoden können dabei auch kompliziertere Methoden schlagen: sie haben haben den Vorteil, gegen strukturelle Veränderungen robuster zu sein. Es geht darum, Standortwissen in Relation zu anderen Wissenskontexten setzen zu können. Was manche Einflussfaktoren betrifft, versperren unzählige Trendlinien, Indikatoren und Markierungen manchmal den Blick auf das Wesentliche. Statt hochkomplizierter Ansätze, bei denen man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, wäre ein Keep-it-simple-Konzept oft das Bessere. Ihrem eigentlichen Kern nach sind Potentiale nichts anderes als Chancen für die Zukunft. Je systematischer und transparent nachvollziehbar solche Chancen identifiziert werden können, desto größer sind die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz des unterlegten Verfahrens. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation 

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Mi

20

Mai

2026

Business Strategie - Entscheidungsfindung & Problemlösung im KI-Zeitalter

KI bewertet Wahrscheinlichkeiten und trifft eigenständige Entscheidungen. Beispiele: Schachcomputer, autonome Fahrzeuge, Finanzprognosen. Genau hier wird’s für den Mittelstand richtig spannend (und ein bisschen unbequem). Zum Beispiel die Auswirkungen auf strategische Kalküle von Mittelständlern und Verbänden, entlang von Chancen, Risiken und notwendigen Denkverschiebungen: Strategische Planung wird probabilistisch – nicht mehr deterministisch 

 

https://www.beckinfo.de/business-intelligence-decision-support/ 

 

Bisher: 

  • Strategien basieren auf Erfahrung, Szenarien, Bauchgefühl
  • Entscheidungen werden oft als „richtig oder falsch“ betrachtet

 

Mit KI: 

  • Strategien beruhen auf Wahrscheinlichkeiten, Verteilungen und Risiken
  • Entscheidungen sind „mit X % Erfolgswahrscheinlichkeit sinnvoll“

 

Auswirkung: 

  • Mittelständler müssen lernen, Unsicherheit systematisch zu akzeptieren
  • Verbände geraten unter Druck, einfache Handlungsempfehlungen zu ersetzen durch risikogewichtete Optionen

 

Strategische Kompetenz = Umgang mit Unsicherheit, nicht deren Vermeidung.

 

Verkürzte Entscheidungszyklen – Vorteil für Schnelle, Nachteil für Zögerliche 

KI: 

  • analysiert Märkte in Echtzeit
  • erkennt Muster früher
  • simuliert Handlungsoptionen schneller als jede Arbeitsgruppe

 

Auswirkung: 

  • Strategische Fenster schließen sich schneller
  • Wer Entscheidungen „aussitzt“, verliert relativ schnell Wettbewerbsfähigkeit

 

Für den Mittelstand: 

  • Vorteilhaft, wenn Entscheidungswege kurz sind
  • Gefährlich, wenn Governance, Gremien oder Eigentümerstrukturen bremsen

 

Für Verbände: 

  • Klassische Konsensprozesse wirken plötzlich anachronistisch
  • Gefahr: strategische Irrelevanz 

 

Neue Asymmetrie: Kleine werden strategisch „größer“ 

KI senkt die Eintrittshürden für: 

  • Marktanalysen
  • Preisstrategien
  • Prognosen
  • Wettbewerbsbeobachtung

 

Folge: 

  • Ein 50-Mann-Betrieb kann strategisch denken wie früher ein Konzern
  • Macht verschiebt sich von Größe zu Intelligenz

 

Auswirkung für Verbände: 

  • Mitglieder entwickeln sich strategisch auseinander
  • „One-size-fits-all“-Positionen funktionieren schlechter 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Di

19

Mai

2026

Know How Know Why – die Menschen in Pommern an der Ostsee

Die Menschen in Pommern, einer Region, die heute überwiegend zu Polen gehört, hatten charakteristische Eigenschaften, die stark von ihrer geographischen Lage und historischen Situation geprägt waren. Pommern war über Jahrhunderte hinweg landwirtschaftlich geprägtes Gebiet und oft von äußeren Einflüssen und Konflikten betroffen, was die Mentalität und den Charakter der Bevölkerung stark formte.

 

https://www.beckinfo.de/testamentsvollstrecker-gebaren/

  

Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit: Pommern war oft im Kreuzfeuer zwischen verschiedenen Großmächten wie dem Deutschen Reich, Schweden und Polen. Die ständigen Veränderungen und Kriege zwangen die Menschen dazu, sich immer wieder neu anzupassen und ihre Lebensweise anzupassen. Diese Fähigkeit, trotz Widrigkeiten durchzuhalten und Lösungen für Herausforderungen zu finden, prägte den pommerschen Charakter nachhaltig.

 

Beispiel: Nach den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges mussten die Menschen ihre zerstörten Höfe wieder aufbauen und in einer durch Seuchen und Hunger geprägten Zeit überleben.

 

Starke Verbundenheit mit der Natur und dem Land: Da Pommern eine überwiegend landwirtschaftliche Region war, bestand eine tiefe Verbindung zwischen den Menschen und dem Land, das sie bestellten. Die Landwirtschaft war das Rückgrat des wirtschaftlichen Lebens, und viele Familien lebten über Generationen hinweg von der gleichen Scholle. Diese enge Bindung führte zu einem starken Sinn für Bodenständigkeit und Bescheidenheit.

 

Beispiel: Bauernfamilien in Pommern pflegten das Land mit traditionellen Methoden, und es gab eine starke Wertschätzung für harte Arbeit und den Zyklus der Natur.

 

Religiöse Festigkeit und Traditionstreue: Die Region Pommern war stark protestantisch geprägt, besonders nach der Reformation. Religiöse Werte spielten eine zentrale Rolle im Alltag der Menschen, was sich in ihrer starken Ethik und ihrem tiefen Glauben an Beständigkeit und Ordnung zeigte. Die Kirche und das Gemeindeleben waren Dreh- und Angelpunkt des sozialen Lebens.

 

Beispiel: In vielen Dörfern war der Sonntag nicht nur ein Tag des Gottesdienstes, sondern auch der Zusammenkunft und Gemeinschaft, was die sozialen Bindungen in den Gemeinschaften festigte.

 

Gastfreundschaft und Gemeinschaftssinn: Die Pommern galten als herzliche Menschen, die eine starke soziale Bindung innerhalb ihrer Gemeinschaften pflegten. In den kleinen Dörfern war das Zusammenleben eng und oft generationsübergreifend. Gastfreundschaft war eine geschätzte Tugend, und Nachbarschaftshilfe spielte eine große Rolle.

 

Beispiel: Bei Festen oder familiären Anlässen wie Hochzeiten oder Erntefeiern wurde stets die gesamte Gemeinschaft einbezogen, und es war üblich, Nachbarn und Freunde großzügig zu bewirten.

 

Konservative Haltung und Ordnungsliebe: Die Menschen in Pommern legten großen Wert auf Beständigkeit, Ordnung und Tradition. Diese konservative Lebensweise spiegelte sich sowohl in der Familienstruktur als auch in der Arbeitsethik wider. Veränderungen wurden eher langsam angenommen, und man hielt an bewährten Praktiken fest.

 

Beispiel: In der Landwirtschaft wurde oft an traditionellen Methoden festgehalten, und Innovationen wurden nur zögerlich übernommen, um das bewährte Gleichgewicht nicht zu stören.

 

Diese Eigenschaften machten die Menschen in Pommern besonders und halfen ihnen, in einer oft unsicheren und wechselhaften historischen Umgebung zu bestehen. Sie standen für Beständigkeit, Gemeinschaft und einen tiefen Respekt für die Natur und ihre Umgebung.

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Di

19

Mai

2026

Kernkompetenzen Executives im KI-Zeitalter

Rollenidentität: Nicht die KI ersetzt den Entscheider, sondern der KI-kompetente Entscheider ersetzt den traditionellen.

 

Vom „Alles-Entscheider“ zum Orchestrator lernender Systeme 

Der CEO ist nicht mehr: 

  • oberster Fachentscheider
  • Hüter vermeintlicher Gewissheiten

 

Sondern: 

  • Architekt von Entscheidungslogiken
  • Übersetzer zwischen Technologie, Markt und Mensch
  • Verantwortlicher für das Zusammenspiel von KI, Organisation und Kultur

 

Autorität entsteht durch Verstehen, nicht durch Kontrolle. 

 

https://www.beckinfo.de/strategische-planung/ 

 

KI-Mündigkeit (nicht KI-Expertentum)

 

Ein CEO muss keinen Code schreiben, aber: 

  • Trainingslogiken verstehen
  • Modellgrenzen erkennen
  • Datenqualität und Verzerrungen hinterfragen
  • wissen, wann menschliches Urteil Vorrang hat

 

Karriereknick-Gefahr für CEOs, die KI delegieren, ohne sie zu durchdringen.

 

Entscheidungsfähigkeit unter Unsicherheit

 

KI erhöht nicht die Sicherheit – sie erhöht die Geschwindigkeit von Irrtümern, wenn sie falsch eingesetzt wird. 

Erforderlich sind: 

  • Umgang mit Wahrscheinlichkeiten statt Gewissheiten
  • Szenariodenken
  • bewusste Entscheidungen gegen KI-Empfehlungen

 

Der CEO wird zum Risikokurator, nicht zum Risikovermeider.

 

Systemisches Denken 

Der CEO im KI-Zeitalter denkt in: 

  • Rückkopplungen
  • Nebenwirkungen
  • Langfristfolgen (ökonomisch, sozial, reputativ) 

Er erkennt: 

Optimierung auf Teilziele kann das Gesamtsystem zerstören. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Mo

18

Mai

2026

Gedichte eines Flugpioniers in Kriegsgefangenschaft wie Vögel hinter Glas –sie kennen den Himmel noch auswendig

 Gedichte eines Flugpioniers in Kriegsgefangenschaft sind wie …

 

Propeller im Leerlauf – voller Erinnerung an Bewegung, aber festgehalten von Stacheldraht.

 

Briefe an den Himmel, geschrieben aus einer Welt ohne Horizont.

 

Rauchspuren vergangener Freiheit über einem eingezäunten Lager.

 

Das Echo eines Motors in der Stille der Gefangenschaft.

 

Karten eines inneren Fluges, wenn der äußere unmöglich geworden ist.

 

Zerbrechliche Tragflächen aus Worten gegen das Gewicht der Niederlage.

 

Sternnavigation für eine Seele ohne Kompass.

 

Der Versuch, mit Sprache weiterzufliegen, wenn der Körper festgesetzt ist.

 

Wolkenbücher über Hoffnung, Schuld, Heimat und Zeit.

 

Ein Cockpit aus Erinnerungen, in dem der Pilot noch einmal startet.

 

https://www.beckinfo.de/netzwerk-und-kommunikation/

 

 

Ruinen die Kulissen 

 

Der Flieger schrieb: 

 

Die Augen verschließe nicht vor dem Leid, 

dem Unglück der Welt – 

Täglich neuen Einzug hält 

die Not im grauen Kleid 

in dunkle Kellerverließe. 

Dort wo kein Stein mehr 

auf dem anderen steht 

ist der Frohsinn fortgegangen 

sind die Tage voller Bangen. 

Kinderlachen längst verweht – 

Straßen – Plätze – ohne Leben leer. 

Sind auch in kommenden Tagen 

Ruinen die Kulissen, 

wir werden das Leben ertragen müssen – 

wir dürfen nicht verzagen.

 

 

Frühlingsduft 

 

Der Flieger schrieb: 

 

Im Osten heller Schein – 

der neue Tag! 

Vom Ackerrain, 

der noch im Dunkeln lag, 

einer Lerche Sang 

als frühes Gebet 

in den Himmel klang. 

Es atmet und bebt 

leise die Luft 

Frühlingsduft.- 

Der Zug des Herzens 

ist des Schicksals Stimme. 

Die Tiefe des Gefühls 

ist die Seligkeit. 

Ausser dir nur, was in dir! 

 

Schwarze Nächte 

 

Der Flieger schrieb: 

Fantasien erglühen 

grüne Träume, Geistermächte 

alter Weisen 

leichter Flügel 

und des Lebens 

bunter Spiegel 

neues Glück verheißen 

und im Träume neu erstehn 

soweit wie der Himmel reicht 

Bilder hell und leicht 

die im Morgenwind verwehn 

 

Das Sichelboot 

 

Der Flieger schrieb: 

Auf sanften Wellen 

schmal ins Abendrot 

schwimmt der Mond 

das Sichelboot. 

den zärtlich eine Wolke säumt 

die purpurrot 

vor dem Silberbug verbindet 

meinem Mondboot meiner Sehnsucht 

Träume als Ballast 

nimmer mit der aller Stunden Hast 

an deiner Götterbarke 

sanftem Bord 

setze deine Wolkensegel 

führe sie mit dir fort, 

schwing in die goldene Sternenwelt 

dich weit hinaus, 

nimm auch mein Herz mit 

hin zum stillen Haus 

wo fern im Meer, 

im Dunkel dieser Nacht 

das Hafenfeuer meiner Liebe wacht 

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Mo

18

Mai

2026

Wissensarbeiter, Kreative - Die Technik ist in eine neue Undurchsichtigkeit umgeschlagen

Glück und Zufall sind (und werden es immer sein) die großen Unbekannten der Leistungsgesellschaft: sich vernetzend tritt der Mensch in ein Spiegelkabinett mit Myriaden technischer Agenten, die zu allen Seiten ihre unsichtbaren Fühler und Greifarme ausgestreckt haben: alles Handeln wird von einer technologischen Großstruktur umhüllt. Unfassbar die Dimensionen: für hundert Dollar Rechenleistung eines iPad wären vor siebzig Jahren noch 100 000 000 000 000 Dollar (einhundert Billionen!) aufzubringen gewesen.

 

https://www.beckinfo.de/wirtschaft-wissen/ 

 

Im Vernetzen war die Menschheit schon immer groß: seit Jahrtausenden rotten sich Menschen zusammen, wenn es etwas zu erledigen gilt. Die Jagd auf Tiere war ohne Gruppenarbeit kaum zu schaffen, aber noch nie trieben es die Menschen so weit wie mit der Erfindung des Internets (verändert und bestimmt unser Leben). Das Netz hat Hierarchien pulverisiert. Früher waren Netzwerke über gesellschaftliche und soziale Kategorien stark vorgezeichnet. Nur innerhalb der eigenen Schicht (des eigenen Standes) konnten Sozialbeziehungen aufgebaut werden. Und: früher sind Menschen anderen Menschen im eher überschaubaren Maß begegnet, heute dagegen gibt es über Facebook, X & Co. Kontakte zu vielen. Es entstand eine neue Ära der Dauervernetzung.

 

Der innere Zwang zur ständigen Mitteilung wird von Experten mit dem (unstillbaren) Wunsch nach Zugehörigkeit begründet. Bilder werden überlebenswichtig, dass sie als ein Beleg dafür empfunden werden, dass man existiert (ich mache Bilder, also bin ich). Wie bei einem Narzissten befindet man sich in einer Welt der Selbstbespiegelung, wo jedes Bild immer nur das eigene befruchtet. Eine Kommunikation, die man vor allem zur Selbstversicherung und Versicherung des gegenseitigen Wahrnehmens ohne Unterbrechung aufrechterhalten muss.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation 

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

So

17

Mai

2026

Standort- und Wirtschaftsakteure – Wasserfußabdruck und Energieverbrauch

Trinkwasser ist ein regionales und nachhaltiges Produkt. In fast jedem Produkt des täglichen Lebens verbirgt sich ein sogenanntes „virtuelles“ Wasser. Dieses nicht sichtbare Wasser wird bei der Herstellung von Gütern und Waren verbraucht. 

 

https://www.beckinfo.de/netzwerk-und-kommunikation/ 

 

Der Standort Deutschland gehört zu den größten Importeuren dieses virtuellen Wassers: durch die Einfuhr wasserintensiver Agrarprodukte wie Kaffee, Tee, Wein aus Australien, Orangen aus Israel, Tomaten aus Spanien und, und, und. Einige Beispiele für einen solchen „Wasserfußabdruck“: 70 Liter für einen Apfel, 140 Liter für eine Tasse Kaffee, 200 Liter für ein Frühstücksei, 1.000 Liter für einen Liter Milch, 2.700 Liter für ein Baumwoll-T-Shirt, 11.000 Liter für eine Jeans, 15.500 Liter für ein Kilogramm Rindfleisch, 20.000 Liter für einen Computer! Bei der Wasserversorgungsinfrastruktur ist der Ausgleich zwischen Gebieten mit dichter Besiedlung (und entsprechend hohem Trinkwasserbedarf) und den Regionen mit großen natürlichen Wasservorkommen entscheidend. 

 

Der Einsatz erneuerbarer Energien führt zu einer Verlagerung der Energieerzeugung in ländliche Räume. Zu den räumlich-strukturelle Kriterien der Energiewende zählen u.a. Lage, Topographie, Siedlungsstruktur, Bebauungsstruktur, Gebäudestellung, Nutzungsart, Siedlungsdichte, Nutzungsdichte, bestehende Infrastruktursysteme, sozio-ökonomische regionale Einbindung, Entwicklungsdynamik regionale Einbindung. Im Spannungsfeld der energiepolitischen Problematik verändern sich räumliche Konstellationen, Institutionen oder auch Akteurs-strukturen. Aus der Erarbeitung von regionalen und lokalen Energiekonzepten resultieren steigende Koordinationsbedarfe. Im Rahmen der Förderung von Standortfaktoren müssen energiepolitische Maßnahmen mit Wohnungswirtschaft, Verkehrswirtschaft, Wasserwirtschaft, Tourismuswirtschaft und Landwirtschaft verknüpft werden. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation 

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

So

17

Mai

2026

KI-Check Fall: Warum das „Schwarzer-Schwan“-Potenzial hoch ist

Ein fiktiver Fall: Jemand lebt allein in seinem Haus an der Ostsee, durch die Pandemie abgeschottet von der Außenwelt. Einziger Kontakt ist ein Freund aus der Nachbarschaft. Durch eine Erkrankung ist dieser Jemand von seinem Freund völlig abhängig und allein auf dessen Unterstützung angewiesen. Das Grundstück, auf dem sich das Haus befindet, liegt in sehr attraktiver Lage in direkter Strandnähe. Zahlreiche Interessenten haben den Jemand bedrängt, ihnen sein Grundstück zu verkaufen. In dieser Situation wurde der Jemand dazu gebracht, ein Testament zu machen und in diesem seinen Freund als Haupterben und Testamentsvollstrecker einzusetzen.

 

Frage an KI: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit einer „Schwarzer Schwan- Situation“?

 

Analyse und Antwort von KI:

 

Der geschilderte Fall hat ein erhebliches Potenzial für eine „Schwarzer Schwan“-Situation im übertragenen Sinn – allerdings nicht im engeren mathematisch-statistischen Sinn von Nassim Nicholas Taleb.

 

Ein „Schwarzer Schwan“ bezeichnet dort ein seltenes, schwer vorhersehbares Ereignis mit extremen Folgen. In Ihrem Beispiel geht es eher um die Kombination aus:

 

  • Isolation,
  • emotionaler und praktischer Abhängigkeit,
  • hoher Vermögenskonzentration,
  • möglicher Einflussnahme,
  • fehlender sozialer Kontrolle,
  • und einer später möglicherweise eskalierenden Erb- oder Vermögenssituation.

 

Gerade solche Konstellationen können plötzlich kippen und dann dramatische Folgen haben.

 

Typische Risikofaktoren im Fall

 

Die Wahrscheinlichkeit einer kritischen Entwicklung steigt deutlich, wenn mehrere dieser Faktoren zusammentreffen:

 

  1. Totale soziale Isolation
    • keine Familie,
    • keine unabhängigen Kontakte,
    • keine Kontrollinstanzen.
  2. Gesundheitliche Schwäche
    • körperliche oder psychische Abhängigkeit,
    • eingeschränkte Entscheidungsfreiheit.
  3. Monopolstellung des Helfers
    • der Freund wird gleichzeitig:
      • Helfer,
      • Vertrauensperson,
      • Informationsfilter,
      • möglicher wirtschaftlicher Profiteur.
  4. Hoher Vermögenswert
    • Strandgrundstück an der Ostsee → erheblicher finanzieller Anreiz.
  5. Testament unter Abhängigkeitsbedingungen
    • besonders kritisch:
      • Haupterbe UND
      • Testamentsvollstrecker in einer Person.
  6. Pandemiebedingte Ausnahmesituation
    • reduzierte Außenkontakte,
    • weniger Kontrolle durch Behörden, Nachbarn oder Ärzte,
    • psychische Verwundbarkeit.

 

Warum das „Schwarzer-Schwan“-Potenzial hoch ist 

Der eigentliche Schwarze Schwan wäre nicht das Testament selbst, sondern ein plötzlich eintretendes Ereignis mit enormen Folgen, etwa: 

  • unerwarteter Tod,
  • Streit über Testierfähigkeit,
  • Verdacht auf Manipulation,
  • Auftauchen entfernter Angehöriger,
  • Verkauf des Grundstücks unter dubiosen Umständen,
  • strafrechtliche Ermittlungen,
  • Medienaufmerksamkeit,
  • psychischer Zusammenbruch des Abhängigen,
  • oder ein vollständiger Vermögensverlust.

 

Solche Entwicklungen wirken oft rückblickend „vorhersehbar“, werden aber in der Situation selbst verdrängt oder unterschätzt.

 

Systemisch betrachtet 

Interessant ist, dass Ihr Beispiel ein klassisches Muster asymmetrischer Systeme zeigt:

 

Faktor

Wirkung

Isolation

reduziert Kontrolle

Abhängigkeit

erhöht Einfluss

Vermögenswert

erzeugt Anreiz

Vertrauen

ersetzt Institutionen

Krise/Pandemie

destabilisiert Normalität

 

Dadurch entsteht ein fragiles System mit hoher Eskalationsanfälligkeit.

 

Man könnte sagen: 

Nicht das einzelne Ereignis ist der Schwarze Schwan,
sondern die unterschätzte Fragilität des gesamten sozialen Systems.

 

Psychologische Dimension 

In solchen Situationen entwickeln sich häufig: 

  • Loyalitätsbindungen,
  • Schuldgefühle,
  • Dankbarkeitsabhängigkeit,
  • Angst vor Verlust der einzigen Bezugsperson. 

Dadurch kann der Betroffene Entscheidungen treffen, die er unter normalen sozialen Bedingungen vielleicht nie getroffen hätte.

 

Juristisch wäre später zentral: 

  • War der Erblasser testierfähig?
  • Gab es freie Willensbildung?
  • Bestand unzulässiger Druck?
  • Wurde das Testament notariell erstellt?
  • Gab es unabhängige Beratung?
  • Existieren frühere Testamente?
  • Welche Rolle spielte die Pandemie-Isolation?

 

Fazit 

Die Wahrscheinlichkeit einer problematischen oder eskalierenden Entwicklung ist in diesem Szenario nicht gering, sondern strukturell erhöht. 

Nicht weil zwingend eine Straftat vorliegen muss, sondern weil: 

  • extreme Abhängigkeit,
  • Vermögensinteressen,
  • Isolation
  • und fehlende soziale Korrektive 

ein hoch fragiles Umfeld erzeugen.

 

Aus Sicht der Risikoanalyse wäre dies ein typisches Beispiel für: 

  • ein unterschätztes Extremrisiko,
  • eine fragile soziale Architektur,
  • und eine potenzielle Schwarzer-Schwan-Dynamik mit möglicherweise sehr weitreichenden Folgen. 

 

https://www.beckinfo.de/testamentsvollstrecker-gebaren/ 

mehr lesen

Sa

16

Mai

2026

Standortakteure - Der herausragende Stellenwert von Innovationen

 Grundlage für eine nachhaltige Standortentwicklung ist ein professionelles, am Gemeinwohl orientiertes Handeln von Politik und Verwaltung sowie eine offene Dialogkultur mit den Bürgern: der Trend geht daher mehr und mehr zu moderierten Planungsverfahren.

 

https://www.beckinfo.de/netzwerk-und-kommunikation/ 

 

Neues entsteht immer erst durch Innovation, d.h. auch die Zukunft des Standortes wäre ohne Innovationen nicht denkbar. Sind innovative Technologiemärkte erst einmal verloren, können sie nur sehr schwer wieder zurückerobert werden. Der herausragende Stellenwert von Innovationen lässt sich mit der einfachen Formel beschreiben: Forschung macht aus Geld Wissen - Innovationen machen aus Wissen Geld. Es ist eine herausragende Aufgabe der Wirtschaftsförderung, Faktoren abzubauen, die das Innovationsgeschehen hemmen, und Bedingungen zu schaffen, die es begünstigen. Die Standortökonomie weicher Faktoren kann dabei helfen, zunächst allgemein und nebulös erscheinende Aussagen/Angaben zu einem Standort konkret zu hinterfragen und in vertrautere Proportionen (Relationen zu verständlichen Sachverhalten, Wahrscheinlichkeiten ihres Eintretens) zu übersetzen. Mit Hilfe einer Standortbilanz können sowohl benebelnde Statistiken als auch die Vielzahl sogenannter qualitativer Standortfaktoren in natürliche Häufigkeiten und Größen übersetzt werden.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation 

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Sa

16

Mai

2026

Wissensarbeiter, Kreative - Zeitgeist und Atemlosigkeit - Verdichtung und Reaktionszeiten

Leben im Eiltempo - rasende Digitalisierung – Schneller ist besser: so das allgemeine Credo. Zeiten einer nie dagewesenen Beschleunigung reißen auch das Arbeitsleben mit. Kaum drei Jahrzehnte ist es her, also noch ein Bürobote gemächlich mit der Hauspost daherkam. Alles Schnee von gestern: wie viel Zeit lässt sich heute sparen. Und wie vielfältig sind die Möglichkeiten, was man mit dieser Zeiteinsparung alles tun könnte.

 

https://www.beckinfo.de/wirtschaft-wissen/ 

 

Ein Leben Eiltempo wird jedoch nicht von allen gleichermaßen bejubelt. So manche meinen: Atemlosigkeit habe sich ihrer bemächtigt. Beschleunigung wird eher als Belastung empfunden.  

 

Der Kern liegt in den rasenden Fortschritten der Digitalisierung, die jede Form der Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung mit ungeheurer Schnelligkeit erlaubt. Allerdings sind mit diesen Errungenschaften aber gleichzeitig auch die Handlungserwartungen in die Höhe geschnellt: man kann und muss schneller reagieren, schneller entscheiden, sich schneller zurückmelden, schneller Arbeiten und mehr Dinge in der gleichen Zeit erledigen. Beruflich und privat quasi in Echtzeit mit Reaktionszeiten, die gegen Null tendieren. 

 

Die Innovationsverdichtung ist fortwährend auf Wachstum getrimmt. Mehr Lebenstempo verengt gleichzeitig Autonomiespielräume. Obwohl die ganze Digitalisierung nicht auch zuletzt deshalb erfunden wurde und dazu dienen sollte, Freiheitsgrade zu erhöhen. Die Wucht der Beschleunigung konnte vor wenigen Jahrzehnten kaum erahnt werden und wird mittlerweile unter Überschriften wie beispielsweise Zeitwohlstand, Zeitnotstand oder Zeitsouveränität heiß diskutiert. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Fr

15

Mai

2026

Business Intelligence - unterschiedliche Aspekte und Auswirkungen wirtschaftlicher Aktivitäten

Für die Erarbeitung von Modellen sind empirische Grundlagen erforderlich, d.h. man braucht (darf) sich auf dem Weg zu einer Erkenntnis nicht auf Messungen und quantitative Analysen beschränken. Im komplexen Gewebe eines Standortes aus wechselseitigen Abhängigkeiten existieren in kontinuierlichen (fluktuierenden) Zyklen zahllose selbstregulierende Mechanismen.

 

https://www.beckinfo.de/business-intelligence-decision-support/ 

 

Dabei sind lineare Zusammenhänge von Ursache und Wirkungen nicht immer klar und eindeutig zu identifizieren. Die Analyse wirtschaftlicher Phänomene braucht die Zusammenarbeit unterschiedlicher Disziplinen. Es müssen verschiedene Methoden und Perspektiven unterlegt werden, man muss sich im Rahmen umfassender Analysen auf verschiedene Systemebenen konzentrieren, um unterschiedliche Aspekte und Auswirkungen wirtschaftlicher Aktivitäten herausstellen zu können. In Zeiten globaler Waren-, Finanz- und Arbeitsmärkte stellt sich für Unternehmen die Standortfrage an jedem Punkt der Wertschöpfungskette: die Standortfrage wird für Unternehmen immer mehr zur Schicksalsfrage; stimmt ihr Standort nicht, so kann dies aufgrund des dort fehlerhaft gebundenen Kapitals unter Umständen sogar ihre Existenz bedrohen (und dies naturgemäß auch mit allen negativen Konsequenzen und Auswirkungen für den betreffenden Standort selbst). 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation 

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Do

14

Mai

2026

Im Spannungsfeld der Personal- und Stellensuche: oft mangelnde Transparenz

In das anfangs noch sehr unübersichtliche Spielfeld, auf dem sich Bewerber und Personalsucher treffen und gegebenenfalls zu einigen versuchen, sind alle möglicherweise in Frage kommenden Eigenschaften und Anforderungen eingetragen, hier einmal beispielsweise: Marketing des verfügbaren Intellektuellen Kapitals, Loyalität, Verlässlichkeit, Termintreue, Ausbildung, Professional Development, Allgemeinwissen, Teamfähigkeit, Mitarbeitergespräche, -konferenzen, Ehrenamtliche Engagements, Nutzung Wissensbilanzkonzepte und  -instrumente

 

https://www.beckinfo.de/wirtschaft-wissen/ 

 

„Es entsteht der Eindruck einer chaotischen Unordnung.“ 

„?“ 

„Aus solchen Aufzählungen wird weder ersichtlich, in welcher Beziehung und Relation die einzelnen Einflussfaktoren zueinanderstehen und welche Bedeutung beziehungsweise welches Gewicht ihnen seitens des Bewerbers oder des Personalsuchers jeweils beigemessen wird.“ 

„Stimmt, unschwer zu erkennen ist, dass ohne weitere Aufbereitung der Eindruck einer chaotischen Unordnung kaum zu vermeiden ist.“

 

„Die Liste eines angenommenen Markt-Spielfeldes, auf dem sich Bewerber und Personalsucher bewegen, ist in der Praxis weder vollständig noch führt sie immer die für den jeweiligen Einzelfall wichtigen und richtigen Faktoren und Anforderungen auf.“ 

„?“ 

„An dieser Stelle soll sie zunächst nur dazu dienen, die Unübersichtlichkeit und oft mangelnde Transparenz des Such- und Bewerbungsvorgangs zu demonstrieren. Aufgezeigt werden soll ebenfalls, wie dringend notwendig und nutzenstiftend möglicherweise aus der Wissensbilanz übernommene Strukturen sein könnten.“

 

„Das heißt, sowohl der Bewerber als auch der Personalsucher müssen im Fall der praktischen Anwendung ein jeweils eigenes Spielfeld mit spezifischen Eigenschaften und Anforderungen bestimmen und festlegen?“ 

„Ja, mit der Konzentration auf abgegrenzte Einzelfelder.“ 

„?“ 

 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Do

14

Mai

2026

Strategieträume - Wie ein Flugpionier damals einen Traum gelebt haben könnte

Dass der Mensch die Luft unterjochen und sich über sie wird erheben können, wenn er gegen den Widerstand der Luft nach einem Auftrieb im Luftmeer suchte, um in diesem schweben, fliegen zu können. 

Ein Flugpionier, der den Traum vom Fliegen lebte, hätte eine tiefe Faszination und eine unerschütterliche Entschlossenheit besessen. In einer Zeit, in der der Menschheit das Fliegen wie eine unerreichbare Fantasie erschien, hätte er den Himmel als eine Herausforderung gesehen – ein Meer aus Luft, das es zu erobern galt.

 

https://www.beckinfo.de/theorie-praxis/

 

Der Widerstand der Luft, unsichtbar und doch mächtig, hätte ihn angespornt, die Geheimnisse des Auftriebs zu entschlüsseln. Seine Tage wären von Experimenten geprägt gewesen, vielleicht mit primitiven Flugmaschinen oder Gleitern, bei denen er jede Bewegung und jede Windböe studierte, um zu verstehen, wie sich die Luft beherrschen ließe. 

 

Immer wieder wäre er gescheitert, doch die Vision, den Himmel zu durchdringen und die Freiheit des Fliegens zu erleben, hätte ihn unermüdlich vorangetrieben. In seinen Träumen sah er den Menschen nicht mehr an die Erde gebunden, sondern majestätisch über die Landschaft schwebend, sich den Elementen des Himmels widersetzend und die Kontrolle über das, was einst unerreichbar schien, erlangend. Der Traum des Pioniers war nicht nur technischer Natur, sondern Ausdruck eines tiefen menschlichen Wunsches, die Grenzen des Möglichen zu verschieben und sich über die Naturgewalten zu erheben.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Mi

13

Mai

2026

Business Intelligence - Festes Gerüst des Standortgeschehens

 Im globalen Wettbewerb verlieren nicht nur die Grenzen zwischen Ländern, sondern auch zwischen Branchen und Unternehmen an Bedeutung. Den Überblick behält vor allem der, der allen diesen Sachverhalten eine nachvollziehbare Struktur geben kann. Wie in einer Unternehmensbilanz über die darin angeführten Bilanzpositionen Inhalte und Regeln des Wirtschaftsgeschehens definiert werden können, so kann auch mit Hilfe von Standortfaktoren analog ein festes Gerüst für das Standortgeschehen zusammengefügt werden. Dies wäre dann eine Standortbilanz, mit der auch viele der wichtigen und oft entscheidenden Non-Financial-Faktoren berücksichtigt werden könnten.

 

https://www.beckinfo.de/publikationen-medien/ 

 

Beim Geschäftserfolg hängt viel von den Rahmenbedingungen eines lokalen Standortes ab. Trotz sich weiter entwickelnder Informations- und Kommunikationsmedien werden auch persönliche Kontakte weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Ein erster zentraler Anlaufpunkt ist vielen Fälle das Internet, in dem die Kommune somit auch sämtliche Informationen per Übersicht gebündelt anbieten muss. Die Internetpräsenz des Standortes sollte sich nicht auf kommunale Verwaltungsunterstützung (eGovernment) beschränken, sondern kann als virtuelles Rathaus sämtliche Ausprägungen der Kommunikationsbeziehungen integrieren. 

 

Standorte sind aber nicht nur sehr komplex (oft auch kompliziert) sondern jeder ist für sich gesehen auch ein sehr individuelles Gebilde. Daraus folgt, dass jeder Standort auch sein eigenes System der Standortfaktoren (=Bilanzpositionen) entwickeln sollte. Auf dieser Basis kommt nunmehr die Systematik einer Standortbilanz ins Spiel: diese gliedert die zunächst ungeordnet nebeneinanderstehenden Standortfaktoren in eine bestimmte Standard-Struktur, nämlich immer einheitlich in die Cluster:

 

Standort-Prozessfaktoren

 

Standort-Erfolgsfaktoren

 

Standort-Humanfaktoren

 

Standort-Strukturfaktoren

 

Standort-Beziehungsfaktoren

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Mi

13

Mai

2026

Wissen-Mining - Das Management der Wissen-Rohstoffe hat seine Zukunft noch vor sich

 Die Vergeudung von Wissensressourcen geht meist einher mit dem Horten von Herrschaftswissen und dem Festhalten an starren Entscheidungsstrukturen. Während das Management klassischer Produktionsfaktoren schon sehr weit ausgeschöpft ist, wird das Management der Wissens-Rohstoffe seine Zukunft noch vor sich haben.  Wenn sich das Wissen heutzutage alle fünf Jahre verdoppelt, ist es für eine "Lerngesellschaft" unzeitgemäß, ihr Wissen nicht als Investitionschance zu begreifen. 

 

https://www.beckinfo.de/wirtschaft-wissen/

  

„Kein Bewerber ist für sich eine Insel.“ 

„?“ 

„Keine Stellenbesetzung erfolgt in eigenen Schutzräumen. Ebenso wie bei Wissensbilanz-Konzepten wird mit der Beobachtung des Geschäftsumfeldes das eigene Blickfeld erweitert.“ 

„?“ 

„Stellenbewerber wie Personalsuchende müssen gleichermaßen die wirtschaftliche Lage sowie spezielle Gegebenheiten der Branche und des Unternehmens im Auge behalten. Hierbei geht es um sehr individuelle und zeitbezogene Sachverhalte.“ 

„?“ 

„Wissensmanagement ist ein Muss für alle, die in der Wissensgesellschaft ihre Position halten und ausbauen wollen.“ 

„?“ 

„Mit dem Geschäftsumfeld werden grundsätzliche Bereiche und Rahmenparameter für Wissensbilanzierungen beschrieben.“ 

„Wissen-Mining praktizieren?“ 

„In der informationsbasierten Arbeitswelt finden gewaltige Umstrukturierungen statt, also wenn der Wettbewerb immer weniger über Faktoren wie Kosten oder Finanzmittel gewonnen werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden.“ 

„?“ 

„Ja, man könnte hier von „Wissen-Mining“ sprechen.“ 

„?“ 

„Mining heißt: Wie in einer Mine wird nunmehr verstärkt nach den immateriellen Vermögenswerten, also dem Intellektuellen Kapital geschürft.“  

„Investitionen in Wissensressourcen sind oft viel profitabler als solche in materielles Vermögen, denn: Wissen ist die einzige Ressource, welche sich durch Gebrauch nicht abbaut, sondern noch vermehrt.“ 

„?“ 

„Achtung Zeitfaktor!“ 

„?“ 

„Wenn bei der Nutzung von Wissen gegenüber der Konkurrenz zu viel an Zeit verlorengeht, kann es vielleicht schon zu spät sein.“ 

„?“ 

„Brachliegende Wissensressourcen werden nicht in entsprechende Wettbewerbsvorteile umgesetzt.“ 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Di

12

Mai

2026

Geldanlage kann als komplexes Spiel betrachtet werden

Insbesondere wenn KI ins Spiel kommt. Traditionelle Finanzmärkte sind bereits durch viele Faktoren kompliziert, wie Wirtschaftsdaten, geopolitische Ereignisse und psychologische Einflüsse. Künstliche Intelligenz (KI) fügt eine zusätzliche Dimension hinzu, indem sie große Datenmengen analysiert und Muster erkennt, die für den Menschen unsichtbar sein könnten.

 

https://www.beckinfo.de/wirtschaft-wissen/  

 

Wie KI in der Geldanlage eingesetzt wird:

 

Algorithmen und automatisierter Handel (Algo-Trading): KI kann Algorithmen entwickeln, die in Millisekunden Tausende von Trades durchführen, um von minimalen Kursänderungen zu profitieren.

 

Vorhersagemodelle: KI analysiert historische Daten und nutzt maschinelles Lernen, um zukünftige Marktbewegungen vorherzusagen, basierend auf Mustern, die für den Menschen schwer zu erkennen wären.

 

Portfolio-Optimierung: KI hilft bei der Diversifizierung von Anlagen und der Risikominderung, indem sie die optimale Mischung aus verschiedenen Anlageklassen bestimmt.

 

Risikobewertung: KI kann besser als menschliche Analysten Risikofaktoren identifizieren, die den Erfolg einer Investition gefährden könnten.

 

Sentiment-Analyse: Durch die Analyse von Nachrichten, sozialen Medien und anderen Quellen kann KI erkennen, wie die öffentliche Meinung den Markt beeinflussen könnte.

 

Herausforderungen: Während KI viele Vorteile bietet, gibt es auch Herausforderungen. Modelle können auf fehlerhaften Annahmen beruhen, und unvorhersehbare Ereignisse wie politische Krisen oder Naturkatastrophen können selbst die besten Algorithmen überfordern. Zudem hängt der Erfolg stark von der Qualität der Daten ab, mit denen die KI gefüttert wird.

 

Insgesamt ist die Integration von KI in die Geldanlage vielversprechend, aber es erfordert Fachwissen und ein Verständnis der Risiken, um die Technologie erfolgreich zu nutzen. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Mo

11

Mai

2026

Intelligenz = die Fähigkeit Probleme zu lösen, ist keine nur menschliche Eigenschaft

Es gibt bereits Vorboten einer Welt, in der Technik und Körper verschmelzen. Philosophisch betrachtet, sprechen manche von einer Fortsetzung der Evolution mit den Mitteln der Technik: „Transhumanisten nennen sich die Leute, die darin die Zukunft der Menschheit sehen. Am Ende könnte das zu neuen Formen der künstlichen Intelligenz führen, zur Lösung von Körper und Geist sogar“. Menschliche Wahrnehmungen werden um zusätzliche Arten von Sinneswahrnehmungen erweitert.

 

https://www.beckinfo.de/theorie-praxis/ 

 

Intelligenz, d.h. die Fähigkeit Problem zu lösen, ist keine nur menschliche Eigenschaft. Dies können auch Tiere. Aber Pflanzen? Intelligenz ist ganz allgemein ein Merkmal des Lebens (jede Organisationsform, die diese Fähigkeit hat, ist also ein intelligentes Wesen). Die Intelligenz von Pflanzen ist zunächst nur deshalb nicht offensichtlich, weil sie passive, an einen bestimmten Ort gebundene Wesen sind (sie bewegen sich nicht, sie machen nichts). Pflanzen sind unglaublich modern, denn sie sind demokratisch: statt hierarchisch aufgebaut zu sein, „bilden sie Netze, deren Entscheidungen gemeinschaftlich getroffen werden. So können Teile weggenommen werden, ohne dass die Funktion des Ganzen zerstört würde“. Pflanzen sind in fünfhundert Millionen Jahren entstanden und sind seit Urzeiten her bestens darin, kaum Energie zu verbrauchen (eine von Menschen erst noch zu lernende und entwickelnde Fähigkeit).

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

So

10

Mai

2026

Das Foto als Erinnerung

Als Mittel, die Vergangenheit lebendig werden zu lassen. Das Foto als verlässliche Wiedergabe der Dinge: dabei können sich aus einer vorgegebenen Realität neue Wirklichkeiten ergeben. Fotografen loten neue Bildwelten aus: was zählt ist das einen Raum in der Fläche komprimierende Bild. In der Masse von Bildern, die vorgeben, Realitäten abzubilden, entstehen ganze Parallelwelten.

 

https://www.beckinfo.de/publikationen-medien/ 

 

Von Anfang an war die Fotografie etwas anderes als die Dokumentation einer Realität. Zuerst war Fotografie nur ein Hilfsmittel für Maler. Bis man entdeckte welche (auch manipulative) Macht in Fotografien stecken konnte und Künstler in ihnen ein für sie wie geschaffenes Medium erkannten, um Essentielles mitzuteilen. Umgang mit gefülltem Bildraum, alle fotografieren: Fotografie ist sowohl die Erzeugung von Wirklichkeiten als auch die Auflösung aller Gewissheiten: all das ist für das (angeblich) unbestechliche Medium der Fotografie möglich (zumal in Zeiten der digitalen Bildbearbeitung). Die Wahrheit liegt zumeist nicht im bloßen Augenschein. Dieser kann trügen und Bilder können täuschen (auch wenn sie noch so suggestiv wirken). Es gilt herauszufinden, was hinter den Bildern steckt, was ihnen zugrunde liegt. Denn auch Objektivität ist manchmal nur Schein. Beglaubigt also ein mit der Kamera aufgenommenes Bild nichts anderes als die wirklichen Verhältnisse? Oft tut es diese Bild wirklich: indem es etwa die Aufmerksamkeit auf einen Wirklichkeitsausschnitt lenkt, der sonst kaum aufgefallen wäre. Oft sind es nicht einfach nur Fotografien: es eröffnet sich vielmehr das Panorama einer anderen, ansonsten nicht zu bemerkenden Wirklichkeit, es werden Einblicke in (ebenso real existierende) eine Parallelwelt eröffnet. Der Fotograf bedient sich eines Mediums, um grundlegende Fragen nach Wirklichkeit und Fiktion zu stellen, um Zusammenhänge aufzuzeigen, um Poesie mit Realität zu mischen. Geschichten erzählen: Fotografen beschäftigen sich mit malerischen Fragen und auch die Maler begeben sich auf das Terrain der Fotokunst. Malerei und Fotografieren – beide fordern sich gegenseitig heraus, haben ihre Bilder als Teil der Wirklichkeit akzeptiert. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation 

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Sa

09

Mai

2026

Cluster in strategischer Wahrnehmung des Standortes

Man kann mit einer Clusterbilanz die strategische Diagnose einer Stadt darstellen. Drei unterschiedliche Cluster zeigen dabei Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der lokalen Wirtschaft. 

 

https://www.beckinfo.de/wirtschaft-wissen/ 

 

Zum Beispiel: 

Verborgenes KI-Cluster (entstehendes Wissenscluster)

 

Ein verborgenes Cluster entsteht oft unterhalb der politischen Wahrnehmung. Es besteht aus kleinen Firmen, Start-ups, Forschung und einzelnen Pionieren. 

 

Typische Merkmale

 

  • KI-Start-ups
  • Forschungsgruppen an Hochschulen
  • Datenanalytik-Firmen
  • Softwareunternehmen
  • Kooperationen mit Industrie

 

Der wirtschaftliche Bereich ist Teil der akademischen Disziplin Künstliche Intelligenz. 

 

Stärken

 

  • hohe Innovationsdynamik
  • neue Geschäftsmodelle
  • internationale Talente

 

Risiken

 

  • fehlende Sichtbarkeit
  • Abwanderung der Start-ups
  • fehlendes Risikokapital

 

Strategische Aufgabe der Stadt

 

  • Netzwerk aufbauen
  • Gründerzentren schaffen
  • Cluster sichtbar machen 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Fr

08

Mai

2026

Freies Denken, menschliche Unvollkommenheit und Gefühlswelten

Die datengetriebene Gesellschaft braucht so etwas wie eine Firewall des Bewusstseins, damit nicht alles was machbar ist auch gemacht wird. Auf der einen Seite die Ängste, dass aus Informationspartikeln Datenraster erwachsen, weiter zu unentrinnbaren Netzen versponnen werden und Menschen dadurch zu willenlosen Kauf- und Konsummaschinen reduziert werden. Auf der anderen Seite die manchmal schon krankhafte Sucht, im Orbit des Internet nicht vergessen, sondern auf möglichst vorderen Plätzen der Suchergebnisse wahrgenommen zu werden: denn nur so können aus dem unendlichen Datenuniversum heraus neue Geschäftsmodelle entstehen. 

 

https://www.beckinfo.de/business-intelligence-decision-support/ 

 

Nur wer ohne Vorbehalte akzeptiert, dass er sich vorhersehbar verhält, wird auch vorhersehbar handeln. Nur wer daran glaubt, dass eine anonyme Datenanalysemaschine besser weiß, was für ihn gut ist, verzichtet auf eigene Entscheidungen, auf Freiheit und selbstbestimmtes Handeln. Freies Denken, menschliche Unvollkommenheit und Gefühlswelten können daher als wirksame Schutzmechanismen gegen die anonyme Macht der Algorithmen funktionieren. In der globalisierten Welt hängt alles mit allem zusammen: Menschen-, Verkehrs-, Geld-, Medien-, Rohstoff- und Datenströme. Diese vernetzte Welt befindet sich im ständigen, scheinbar immer schnelleren Wandel sowohl durch innere als auch durch äußere Einflüsse. Wo es nur geht, wird versucht, Wahrscheinlichkeiten auszurechnen, die Macht des Zufalls auszuhebeln. Computerpower versucht herauszufinden, was der Trend und Markt von morgen sein könnte. Die Welt, wie sie sein wird, vermag man selbst mit noch so hochkomplexen Modellen nicht abzubilden. Vermutete Wirkungszusammenhänge müssten radikal vereinfacht werden, um sie einigermaßen realitätsnah darstellen zu können.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Fr

08

Mai

2026

Clusterstrategie - Baustein der kommunalen und regionalen Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung muss den Spagat zwischen Unternehmensnutzen und Standortnutzen schaffen. „Dazu zählen Fragen der Standortbewertung und Revitalisierung, Boden- und Flächeninformationen, Instrumente des Flächenmanagements, Szenarien und Modelle der Flächeninanspruchnahme, Ansätze der ökonomischen Steuerung und der Folgekostenabschätzung, Aspekte der Steuerung und des Managements auf Seiten der Flächenakteure sowie verschiedene Facetten der Kommunikation rund um die Flächeninanspruchnahme.“ Cluster- und Netzwerkinitiativen können mit Standortbilanzen für eine Kommunikationsplattform geeignete Instrumente einsetzen, die auch einen Blick auf erfolgskritische immaterielle Aspekte erlauben. 

 

 

https://www.beckinfo.de/business-intelligence-decision-support/

 

 

Potenziale der Wirtschaftsförderung liegen u.a. in kompetenzfeldorientierten (Konzepte, Pläne, Management) Clusterkonzepten. Die Herstellung einer notwendigen Cluster-/ Netzwerkdichte kann durch Aufbau/ Förderung einer entsprechenden Dienstleistungsinfrastruktur, Etablierung eines Cluster-/ Netzwerkdialogs. Entwicklung einer spezifischen Cluster-Marke (Brand) unterstützt werden.

 

Bei Vernetzungsaktivitäten muss ein ausgewogener Weg zwischen Koordination und Konkurrenz der beteiligten Akteure gefunden werden. Cluster werden nicht nur über Technologien (z.B. Verkehrstechnik, Biotechnologie, Medizintechnik, Umwelttechnologie u.a.) definiert. Beispiele hierfür sind Clusterinitiativen auch in den Bereiche wie beispielsweise Bildung, Gesundheitswirtschaft,  

Ernährungswirtschaft u.a. Auch können zwischen bisher separaten Kompetenz- und Technologiefeldern Schnittmengen identifiziert und für neue Clusterentwicklungen genutzt werden. 

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Do

07

Mai

2026

Das Intuitive ist nicht nur ein Anhängsel des Rationalen

Beide Komponenten müssen im Entscheidungsprozess sinnvoll zusammenwirken und sich gegenseitig befruchten. Denn Intuition ist ebenso ein Ausdruck von Intelligenz wie es die verstandesbezogene Logik ist. Intellektuelle Fähigkeiten werden u.a. dadurch deutlich, mit welcher Geschwindigkeit intuitive Impulse ablaufen. Eine große Rolle hierbei spielen auch Erfahrungen des Entscheidungsträgers. Das Zusammenwirken zwischen Verstandeslenkung und ahnender Eingebung kann äußerst produktiv sein.

 

https://www.beckinfo.de/theorie-praxis/ 

 

Die sich weiter digitalisierende Welt steht erst am Anfang einer noch abzuarbeitenden Lernkurve. Viele Sachverhalte müssen gründlicher hinterfragt und vielfach wohl auch neu justiert werden. Der Ruf nach verlässlichen Leitplanken wird lauter: ein und dieselbe Welt der Möglichkeiten lässt sich mit mehreren Wahrscheinlichkeiten verknüpfen: um eine Wahrscheinlichkeit zu bestimmen, verknüpft man jedes Ereignis mit der Möglichkeit (Zahl zwischen null und eins), dass es eintritt. Obwohl sie immer da ist, die Zeit, jeden Tag und jede Stunde, ist sie schon wieder verschwunden, vergangen. Wo bleibt sie nur die ganze Zeit? Damit man sich ihr mit ganzer Muße widmen kann? In Zeiten der Aktivgesellschaft ist der bewegte Mensch gefragt. Gefordert werden Initiative, Beweglichkeit, Aktivität und Flexibilität. Jeder ein Unternehmer seiner selbst, jederzeit bereit, Verantwortung (für das eigene Leben, für das eigene Fortkommen) zu übernehmen. Stillstand ist Rückschritt, Bewegung dagegen das Gebot der Zeit. Sprachen stehen auch für jeweils unterschiedliche Erlebniswelten, für kulturelles Wissen.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Do

07

Mai

2026

Strategisches Denken in Vermögenswerten eines Standortes

Eine Standortbilanz betrachtet eine Kommune ähnlich wie ein Unternehmen mit materiellen und immateriellen Vermögenswerten.

 

Das schafft Transparenz für politische Entscheidungen

 

Kommunalpolitik muss oft schwierige Entscheidungen treffen: 

  • neue Gewerbegebiete ausweisen
  • Infrastrukturprojekte finanzieren
  • Bildungseinrichtungen stärken
  • Fachkräfteprogramme entwickeln 

 

https://www.derstandortbeobachter.de/standort-gesellschaft/ 

 

Eine Standortbilanz kann helfen zu beantworten:

 

  • Wo liegen unsere größten Standortstärken?
  • Wo drohen Standortrisiken?
  • Welche Investitionen bringen langfristig den größten Nutzen?

 

Damit wird sie zu einem strategischen Steuerungsinstrument

 

Beispiele für Standortvermögen:

 

Materielle Faktoren 

  • Gewerbe- und Industrieflächen
  • Verkehrsinfrastruktur
  • Wohnraum
  • Energieversorgung 

Immaterielle Faktoren 

  • Innovationskraft
  • Qualifikation der Arbeitskräfte
  • Image der Stadt
  • Netzwerkqualität zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft

 

Dadurch entsteht ein ganzheitlicher Blick auf den Standort. 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation.

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Do

07

Mai

2026

Eigendynamische Systeme erfordern aufgrund ihrer ständigen Bewegung eine Analyse der Trends

 Im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte spielen „weiche“, oft als nicht bewertbar beurteilte Personalfaktoren eine immer wichtigere Rolle. Ist die Menge vorhandener Informationen zu umfangreich, erfordert es, diese Vielfalt zu reduzieren und handhabbar zu machen. Man muss Schwerpunkte setzen und abstrahieren, d.h. zwischen wichtigen und weniger wichtigen Aspekten unterscheiden.

 

https://www.derstandortbeobachter.de/standort-gesellschaft/ 

 

In einer Vielzahl von Fällen müssen die dafür notwendigen Kriterien noch vorher entwickelt werden. Sind sie einmal gewählt worden, müssen sie regelmäßig überprüft und hinterfragt werden. Haben sie sich als nur noch bedingt (oder gar nicht) tauglich erwiesen, muss man sie ändern. Möglicherweise auftretende Nebenwirkungen können einschließlich zeitverzögerter Spätfolgen anschaulich gemacht werden. Für Akteure folgt daraus die Aufforderung, bei Entscheidungen immer ein breites Umfeld im Auge zu behalten und aktuelle Ereignisse nicht nur auf direkt gekoppelte Maßnahmen zurückzuführen, sondern auch zeitlich weiter zurückliegende Ursachen in Betracht zu ziehen. Eigendynamische Systeme erfordern aufgrund ihrer ständigen Bewegung eine Analyse der Trends, um vor diesem Hintergrund gegebenenfalls Entwicklungen extrapolieren zu können. Wenn die Daten ein strenges Verfahren nicht zulassen, müssen Entwicklungen in einer unschärferen Form hochgerechnet werden, damit eventuell zu fällende Entscheidungen nicht hinter dem Geschehensablauf zurückbleiben: mit dem Bild des Zufalls wird versucht, die Wirklichkeit begrifflich zu erfassen, sie irgendwie begreiflich zu machen. In der Theorie der Wahrscheinlichkeiten geht es darum, was am Unvorhersehbaren formalisierbar und quantifizierbar sein könnte. Die erste Regel der Wahrscheinlichkeiten lautet, dass die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses die Summe der Wahrscheinlichkeiten aller Möglichkeiten ist, die es realisieren.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation.

 

www.beckinfo.de/ 

Mi

06

Mai

2026

KI-Check Testamentsvollstrecker: Verschweigen von Finanzvermögen

Fallbeispiel: Ein Testamentsvollstrecker, der gleichzeitig Haupterbe ist, unterlässt es, in dem von ihm erstellten und den Miterben schriftlich zugestellten Nachlassverzeichnis ein ihm bekanntes Wertpapier-Depot anzugeben. Erst als einer seiner Miterben dies entdeckt und ihm vom über den Tod hinaus vom Erblasser erteilte Vollmachten verweigert, wird in einer seiner späteren Kontoübersichten das verschwiegene Depot in Höhe von mehreren zehntausend Euro heimlich ohne Kommentar eingefügt.

 

Frage an KI: 

Welches Gesamturteil ist hierüber zu fällen? 

In welchem Umfang hat sich der Testamentsvollstrecker strafbar gemacht? 

Wer ist hierüber zu informieren? 

 

Ergebnis KI-Check – KI-Antwort

 

Der geschilderte Fall ist rechtlich heikel – und zwar gleich auf mehreren Ebenen (Erbrecht, Pflichtverletzungen eines Testamentsvollstreckers und mögliches Strafrecht). Ein „Gesamturteil“ lässt sich nicht pauschal wie ein Gericht fällen, aber man kann die Situation juristisch ziemlich klar einordnen:

 

1. Gesamtwürdigung des Verhaltens

 

Ein Testamentsvollstrecker hat eine strenge Treue- und Offenlegungspflicht gegenüber allen Erben. Wenn er zugleich Haupterbe ist, besteht ein erhöhter Interessenkonflikt.

 

Das bewusste Verschweigen eines bekannten Vermögenswertes (Wertpapierdepot) im Nachlassverzeichnis deutet klar auf:

 

  • vorsätzliche Pflichtverletzung
  • Verstoß gegen die ordnungsgemäße Nachlassverwaltung
  • mögliches eigenes wirtschaftliches Vorteilsstreben zulasten der Miterben

 

Dass das Depot erst „klammheimlich“ später auftaucht, verstärkt den Eindruck, dass hier nicht nur ein Versehen vorliegt, sondern ein bewusstes Zurückhalten von Informationen.

 

👉 Gesamturteil:
Zivilrechtlich schwerwiegende Pflichtverletzung, mit starkem Verdacht auf strafrechtlich relevantes Verhalten.

 

2. Mögliche Strafbarkeit

 

Hier kommen mehrere Straftatbestände nach dem Strafgesetzbuch (StGB) in Betracht. Welche tatsächlich erfüllt sind, hängt vom Nachweis des Vorsatzes ab:

 

a) Untreue (§ 266 StGB)

 

  • Der Testamentsvollstrecker verwaltet fremdes Vermögen treuhänderisch.
  • Durch das Verschweigen könnte er seine Vermögensbetreuungspflicht verletzt haben.
  • Voraussetzung: Vermögensnachteil für die Miterben

 

👉 Sehr naheliegend.

 

b) Betrug (§ 263 StGB)

 

  • Wenn er aktiv täuscht (z. B. durch ein unvollständiges Nachlassverzeichnis),
  • und dadurch andere Erben zu einem Verhalten bewegt (z. B. Verzicht, falsche Zustimmung),

 

👉 Möglich, aber schwerer nachzuweisen als Untreue.

 

c) Urkundenfälschung / mittelbare Falschbeurkundung

 

  • Ein Nachlassverzeichnis kann rechtlich relevant sein.
  • Wenn bewusst falsche oder unvollständige Angaben gemacht werden,

 

👉 Kommt in Betracht, vor allem bei eidesstattlicher Versicherung.

 

d) Unterschlagung (§ 246 StGB)

 

  • Falls er Vermögenswerte tatsächlich für sich verwendet oder beiseiteschafft,

 

👉 Möglich, wenn Zugriff und Aneignungsabsicht vorliegen.

 

3. Zivilrechtliche Konsequenzen

 

Unabhängig vom Strafrecht:

 

  • Entlassung als Testamentsvollstrecker durch das Nachlassgericht
  • Schadensersatzpflicht
  • ggf. Auskunfts- und Rechenschaftspflichten
  • mögliche Rückabwicklung von Verfügungen

 

4. Wer sollte informiert werden?

 

Hier gibt es mehrere sinnvolle Schritte:

 

a) Nachlassgericht

 

(zuständig beim Amtsgericht)

 

  • Antrag auf Entlassung des Testamentsvollstreckers
  • Vorlage der Beweise (Kontoauszüge etc.)

 

b) Strafverfolgungsbehörden

 

(z. B. Staatsanwaltschaft)

 

  • Strafanzeige wegen Untreue/Betrug möglich

 

c) Eigener Rechtsanwalt

 

  • dringend zu empfehlen (Fachanwalt für Erbrecht)
  • zur Durchsetzung von:
    • Auskunftsansprüchen
    • Schadensersatz
    • gerichtlichen Maßnahmen

 

5. Praktische Einschätzung

 

Entscheidend ist die Frage:
War das Verschweigen vorsätzlich oder ein nachweisbarer Irrtum?

 

  • Ein „Vergessen“ bei einem einzelnen kleinen Posten wäre denkbar
  • Ein Depot über mehrere zehntausend Euro spricht aber klar gegen ein Versehen

 

Die spätere „stille Korrektur“ ohne offene Mitteilung ist ein zusätzlich belastendes Indiz.

 

Fazit

 

  • Es liegt sehr wahrscheinlich eine schwere Pflichtverletzung vor
  • Strafrechtlich steht insbesondere Untreue im Raum
  • Zivilrechtlich drohen Entlassung und Schadensersatz
  • Die Angelegenheit gehört vor das Nachlassgericht und ggf. die Staatsanwaltschaft

 

 

 

Sollte man zusätzlich weitere KI-Durchläufe mit dieser Frage starten, da die KI bei gleicher Frage auch zu einem anderen Ergebnis kommen könnte? Ist dies wahrscheinlich zu erwarten?

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/testamentsvollstrecker-untreue/

 

 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation.

 

www.beckinfo.de

 

 

mehr lesen

Mi

06

Mai

2026

Informationsschwemme verzehrt Kräfte

Was nicht gespeichert ist, hat nicht stattgefunden, ist demnach kein Wissen. Wissen wird über Datenwolken an Dritte ausgelagert. Digitale Demenz ist eine Gefahr für Wissen. Mancher mag sich vor diesem Hintergrund die Frage stellen, ob eine Informationsgesellschaft an zu vielen Informationen ersticken kann.

 

https://www.beckinfo.de/publikationen-medien/ 

 

Was einst mit Lust am Experiment mit Digitalem begann, hat mit großer Wucht Lebensgewohnheiten ganzer Gesellschaften verändert. Wenn Informationen allein aufgrund ihrer schier unfasslichen Menge zu einer Art von Abfall geworden sind, weiß man kaum noch, was damit zu tun ist. In einer Welt, in der in digitalen Netzwerken alle Aspekte gleichzeitig vorhanden und sofort abrufbar sind, in der jedermann sich seine eigenen Informationskanäle selbst konfiguriert, ist ein Kampf um Aufmerksamkeit entbrannt. Die Schattenseiten dieser über alle hereinbrechenden Informationsschwemme: sie verzehrt Kräfte und lenkt Aufmerksamkeit ungefiltert in zahllose, teilweise auch fragwürdige Kanäle. Es schwinden Fähigkeit und Möglichkeiten des Einzelnen, derartige Informationsmengen zu beherrschen und zu verarbeiten: „das Immunsystem gegen Informationen scheint zusammengebrochen und funktioniert allenfalls noch eingeschränkt“.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation.

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Di

05

Mai

2026

Wirtschaftsförderung in der Rolle als Vermittler und Problemlöser

Wirtschaftsförderungen übernehmen eine Schlüsselrolle zwischen Verwaltung, Politik und Unternehmen. In der Praxis wird Wirtschaftsförderung immer stärker zu einer strategischen Denkzentrale der Kommune

 

Typische Aufgaben: 

  • Ansiedlung neuer Unternehmen
  • Betreuung bestehender Betriebe
  • Beschleunigung von Genehmigungen
  • Entwicklung von Gewerbeflächen
  • Standortmarketing

 

Sie fungieren damit als “Lotsenstelle” für die Wirtschaft.

 

https://www.derstandortbeobachter.de/investieren-ansiedeln/

  

Der Funktionsbereich Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung wird wichtiger, weil Städte heute aktiv ihre wirtschaftliche Zukunft gestalten müssen – im Wettbewerb um Unternehmen, Fachkräfte, Innovation und Lebensqualität. Kommunale Wirtschaftsförderungen arbeiten heute mit einer ganzen Reihe strategischer und operativer Instrumente. Ziel ist es, Unternehmen zu halten, neue anzusiedeln und die Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

 

Unternehmensservice und Bestandsentwicklung 

Ein besonders wichtiges Instrument ist die Betreuung der bereits ansässigen Unternehmen. 

Typische Maßnahmen: 

  • Unternehmensbesuche (Betriebsdialoge)
  • Beratung zu Förderprogrammen von Land, Bund oder EU
  • Unterstützung bei Genehmigungen und Verwaltungsverfahren
  • Vermittlung von Kontakten zu Hochschulen, Banken oder Investoren
  • Hilfe bei Expansion oder Standortproblemen 

Viele Wirtschaftsförderungen sagen heute:
„Bestandspflege ist wichtiger als Neuansiedlung.“ 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation.

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Mo

04

Mai

2026

Schaffung eines menschlichen Premiumproduktes für die spätere Karriere

Nur wer fällt, kann auch wieder aufstehen: gerade die zwar schmerzhafte, nichtsdestotrotz wichtige Erfahrung der Niederlage versuchen viele Eltern ihren Kindern zu ersparen. Das Ziel solcher Bemühungen: Schaffung eines menschlichen Premiumproduktes für die spätere Karriere. Der Raum für Durchschnittlichkeit, Schwäche oder Verletzlichkeit schrumpft, d.h. die Möglichkeit des Scheiterns wird ausgeblendet, ist einfach nicht mehr vorgesehen. Schulerfolge werden eher in kleinen, dafür aber nachhaltig untermauerten Schritten erreicht. Lernerfolge fallen in der Gruppe leichter als in der Rolle des Einzelkämpfers.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/netzwerk-kommunikation/ 

 

Positives und erfolgsorientiertes Denken helfen beim Lernen ebenso wie im späteren Beruf. Prüfungsängste können lähmen und bis zur Leistungsverweigerung führen: die Fähigkeit zur realistischen Selbsteinschätzung hilft manche Klippen zu umschiffen. Was die oftmals für Misserfolge verantwortlich gemachten Lehrer betrifft: wie beim Fußball ist auch bei ausbleibenden Schulerfolgen nicht immer nur der Trainer schuld. Einst wurde Schrift erfunden, „um Sprache vom Sprecher unabhängig durch Zeit und Raum zu transportieren“. Heute fristet Schreibschrift als persönliches Steckenpferd eher ein Nischendasein auf Einkaufszetteln, Glückwunschkarten, Speisekarten oder ähnlich profanen Dingen. Im Angesicht von Tastatur und Display wird die Schreibschrift von vielen als Fähigkeit betrachtet, die man nicht mehr braucht. Füllfederhalter und Stift seien nicht mehr als nostalgische Relikte. Alles Schreiben geschieht mehr oder weniger maschinell, allenfalls noch als Notizen in Form von Druckbuchstaben. Nur: eine dermaßen bewährte Kulturtechnik wie die der Schreibschrift wird wohl nicht so einfach mir nichts dir nichts aus der Welt verschwinden und wegen iPads oder anderer digitaler Gerätschaften ersatzlos gestrichen werden. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation.

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

So

03

Mai

2026

Strategieanalyse-Landkarte als Denkmodell

Umfeld verstehen – Wettbewerb erkennen – eigene Fähigkeiten prüfen – Zukunft beobachten – daraus Chancen und Strategien ableiten: Eine kompakte Strategieanalyse-Landkarte ist ein übersichtliches Denkmodell, das die wichtigsten Analysefelder in einer klaren Struktur zusammenführt. Sie hilft, komplexe strategische Fragen schnell zu ordnen.

 

5 Felder-Strategieanalyse-Landkarte

 

 

                ZUKUNFT / TRENDS
                    
                    
 WETTBEWERB ─── MARKT / KUNDEN ─── UNTERNEHMEN
                    
                    
                 RISIKEN & CHANCEN

 

 

1. Markt / Kunden 

Fragen: 

  • Wie groß ist der Markt?
  • Welche Kundensegmente gibt es?
  • Welche Bedürfnisse verändern sich?
  • Welche Nachfrage entsteht künftig? 

Ziel: Verstehen, wo Wert entsteht.

 

2. Wettbewerb / Branche 

Analyse der Konkurrenzstruktur 

Fragen: 

  • Wer sind die wichtigsten Wettbewerber?
  • Wie stark ist der Preisdruck?
  • Gibt es neue Marktteilnehmer oder Substitute? 

Ziel: Verstehen, wie hart der Wettbewerb ist. 

 

 

https://www.beckinfo.de/theorie-praxis/ 

 

 

3. Unternehmen / eigene Fähigkeiten 

Interne Analyse der Organisation. 

Typische Instrumente: 

  • Ressourcenanalyse
  • Kernkompetenzen
  • Wertschöpfungskette 

Fragen: 

  • Was können wir besonders gut?
  • Wo sind unsere Schwächen?
  • Welche Ressourcen fehlen? 

Ziel: Realistische Selbsteinschätzung.

 

4. Zukunft / Trends 

Analyse langfristiger Entwicklungen: 

  • Technologie
  • Politik / Regulierung
  • Gesellschaft
  • Demografie 

Ziel: Früh erkennen, was die Spielregeln verändert.

 

5. Chancen und Risiken 

Zusammenführung aller Ergebnisse, meist über die
SWOT-Analyse. 

  • Chancen nutzen
  • Risiken vermeiden
  • Stärken ausbauen
  • Schwächen reduzieren 

Ziel: strategische Optionen entwickeln. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation.

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

So

03

Mai

2026

Gymnasium als Zuteilungsapparatur für Lebenschancen

Unter der Last der Verantwortung für imaginäre Zukünfte: Während damals noch 70 Prozent die Hauptschule besucht hatten, geht heute die Mehrheit der Schulbevölkerung auf Realschulen, Gymnasien und Berufsschulen. Also alles bestens? Ein unbestreitbarer Gewinn, die Bildungschancen werden nicht mehr nur von einer schmalen „Elite“ genutzt, sondern werden breiter verteilt. Vor allem die Möglichkeiten der weiterführenden Bildung und des Studiums wurden mit den Jahren erheblich ausgeweitet. Die Zusammensetzung der Schulbevölkerung hat sich heute in einem Maß verändert, das damals (z.B. 1963) kaum vorstellbar gewesen wäre.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/bildung-wissen/

 

Inzwischen gibt es an allen Universitäten das Fach „Deutsch als Fremdsprache“. Also damals alles schlechter? Zwischen damals (1963) und heute liegen bewegte Bildungszeiten. In denen man wie gebannt auf den Mangel an Abiturienten und Studenten starrte. Bildung zum Selbstzweck und Muße eines Schullebens als Eigenrecht wurden verpönt und dem strikten Diktat einer Bildungsrendite untergeordnet: Schule muss sich lohnen, „was bringen“. Schulen wurden zum Verantwortungsträger für sozialen Aufstieg oder Abstieg gemacht und als „Zuteilungsapparatur für Lebenschancen“ mehr und mehr verrechtlicht. Mit fortschreitender Industrialisierung und Arbeitsteilung gerieten autoritäre Erziehungsmethoden ins Abseits, da Selbständigkeit für den Arbeitsmarkt immer wichtiger wurde. Mit der Gegenbewegung der antiautoritären Erziehung schlug darauf das Pendel heftig in die andere Richtung aus und bewirkte auch dort so manche Klagen über Fehlentwicklungen. Bei Erziehungsmethoden scheint es wie mit Religionen zu sein: es gibt keinen objektiv richtigen Weg. Die neuen Schlagworte bemühen nunmehr Bilder vom Helikopter und Curling. Es heißt, dass sich Schulerfolge zu ca. 40 % durch Intelligenz, ca. 30 % durch Motivation, Lern- und Leistungsbereitschaft, ca. 20 % durch Qualität des Unterrichts und zu ca. 10 % durch restliche Faktoren erklären lassen. Demnach hätten ca. 60% des Schulerfolges Ursachen, die in keinem direkten Zusammenhang mit Intelligenz im engeren Sinne stehen. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation.

 

www.beckinfo.de 

mehr lesen

Sa

02

Mai

2026

Eine Frage des Menschseins

Jede Epoche hat ihre eigenen Vorstellungen von Privatheit: das Medium ist die Botschaft. „Für den digitalen Alltag sieht es so aus, dass wir den Äther mit einer ungeheuren Fülle an oft überflüssigen Daten verschmutzen, von denen wir häufig und berechtigt hoffen, dass sie in den Communities ein Echo finden, das den Multiplikator ins Hunderttausendfache spielt“. Bis die Buchdruckmaschine Einzug in die Welt hielt war das Privileg, lesen und schreiben zu können (entscheiden zu können, welches Wissen wichtig und welches unwichtig war) in den Händen weniger Geistlicher und Adliger. Der Buchdruck entzauberte diese Privilegien kurz und bündig.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/netzwerk-kommunikation/ 

 

Analog hierzu erlebten wir auch mit dem Internet so etwas wie eine Kommunikationsrevolution: ehemaliges Herrschaftswissen verliert diesen Status. Der erste und größte Flugpionier der Menschheit war Leonardo: Flugzeug, Fallschirm, Hubschrauber, alles hat er vorausgedacht, gezeichnet, beschrieben. Unwürdig schien es ihm, immer an die Erde gefesselt zu sein. Fliegen war schon für ihn mehr als nur eine Frage der Technik. Es war ihm eine Frage des Menschseins. In einer Gesellschaft der Mobilen werden Immobile leicht als Alte, Rückständige oder gar Überflüssige angesehen. Denn alles scheint im Fluss befindlich (selbst das Wissen aufgrund seiner digitalen Überall-Verfügbarkeit). Und für viele scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu gelten: Reise immer deiner Verwertbarkeit nach! Je größer auch die Heterogenität der ökonomischen Räume, desto größer auch der daraus ableitbare Zwang zur Mobilität. Zum ersten Mal im Meer der Lüfte: eine besondere Bedeutung wird im Leben eines jeden Fliegers der Tag erhalten, an dem er das erste Mal als Schüler den Steuerknüppel in die Hand nahm und mitfühlen durfte, wie der Lehrer eine Platzrunde mit ihm geflogen hat. In seinem Flugbuch, in das er von nun an jeden Flug genau einzutragen hatte, wird er diesen Tag immer an erster Stelle finden.

mehr lesen

Fr

01

Mai

2026

Bürgermeister, Wirtschaftsförderer - Welt der Zahlen mit Erfahrungen verknüpfen

Mit einer Standortbilanz können mit Hilfe eines dynamischen Wirkungsnetzes die Wirkungszusammenhänge von Einflussfaktoren dargestellt werden: wechselseitige Abhängigkeiten können über die netzförmige Darstellung identifiziert werden. Sich gegenseitig verstärkende Einflussfaktoren können über Generatoren dargestellt werden. Ein Generator beschreibt einen Regelkreis im Wirkungsnetz. Er besteht aus zwei oder mehr Einflussfaktoren, die sich durch Rückkoppelung gegenseitig verstärken. Maßnahmen eines Standortes wären in diesen Einflussfaktoren dann besonders wirkungsvoll.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/publikationen-medien/ 

 

Man erhält damit Anhaltspunkte, was die einzelnen Faktoren für die angestrebten Veränderungen bedeuten und wie über die Wirkungszusammenhänge der Standortfaktoren der Erfolg beeinflusst werden kann. Das Befassen mit der Geschichte eines Standortes bietet zwar keine Patentrezepte für schnelle Problemlösungen, könnte im Sinne einer generationsübergreifenden Ausrichtung aber durchaus Anhaltspunkte für künftige Weichenstellungen liefern: es kommt vor, dass Standorte es versäumt haben, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen bzw. die Erfolge der Vergangenheit als Ausgangspunkt für eine neue Erfolgsgeschichte zu nutzen (wo liegen die großen Brüche und Umbrüche des Standortes, wo hat sich Kontinuität bewährt ?). In der Geschichte ist ein großes Erfahrungswissen gebündelt, eine Ressource, die man getrost nutzen sollte. Nicht selten gibt es Situationen, in denen auch eine wissenschaftliche Expertise nur bedingt weiterhilft, jedoch Erfahrungswissen strategische Weichenstellungen unterstützen kann. Es gilt, gesammelte Erfahrungsschätze einer produktiven Verwendung zuzuführen, d.h. die Welt der Zahlen mit Erfahrungen zu verknüpfen (im Zeitvergleich beginnen Zahlen zu sprechen, werden die Erfolge und Misserfolge des Standortes deutlicher). 

mehr lesen

Do

30

Apr

2026

Signale aus dem Rauschen der Umgebung filtern

Viele stellen sich die Frage, ob es vielleicht ein so seltener Zufall (der sich im gesamten Universum nur einmal abgespielt hat) gewesen sei, der zur Entstehung des Lebens geführt habe (dann wären wir allein). Oder „war es in einer ähnlich zusammengesetzten Ursuppe auf einem ähnlich beschaffenen Himmelskörper tatsächlich unvermeidlich, dass sich aus Materie Leben formt?“. Manche Forscher glauben, „dass es ein Programm gegeben haben muss, nach dem der Mensch bereits im Urknall angelegt gewesen sei.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/netzwerk-kommunikation/ 

 

Die physikalischen Bedingungen hätten für Konvergenz gesorgt, also dafür, dass alles so kam, wie es kommen musste. Flügel mussten entstehen, weil es Luft gab, Flossen waren nötig, weil es Wasser gab“. Der Flieger sprach in Gedanken verloren vor sich hin: „Ich glaube an die Zufälligkeit gedanklicher Prozesse. Ein Schriftsteller bekommt seine Ideen wie jeder andere von überall her. Der einzige Unterschied ist, dass wir darauf eingestellt sind, den Moment zu packen. Das ist, wie wenn man am Strand entlangläuft und einen Stein in die Hand nimmt. Du kannst nicht erklären, warum es dieser Stein ist und kein anderer. Trotzdem liegt darin die Gesamtheit dessen, was du bist. Gedanken taumeln durch mein Bewusstsein, dann sehe ich etwas, das vielleicht eine Assoziation weckt, die mir gefällt und die ich weiterdenken möchte. Manche Sätze bergen ein ganzes Versprechen“. Das Echolot wurde längst von Fledermäusen und Delphinen benutzt…..Quallen und Tintenfische haben den Raketenantrieb hervorgebracht. Libellen beherrschen den Helikopterflug. Aber für diese Erfindungen hat die Natur Jahrmillionen gebraucht. Der Mensch ist erst relativ kurz dabei, stellte aber mit der Erfindung u.a. der Dampfmaschine (industrielles Zeitalter) bald alle anderen in den Schatten. Ob künstliche Intelligenz dem Menschen einst über den Kopf wächst, muss sich noch zeigen. „Eine dem Menschen weit überlegene Denkmaschine würde sich daranmachen, den Urgrund allen Seins zu ergründen und das Universum mit Bewusstsein zu fluten“. Jedenfalls sind im Zeitalter des Internet als globales Kommunikationsmittel Informationen zum (wichtigsten) Rohstoff geworden (Signale, die man erst aus dem Rauschen der Umgebung herausfiltern muss). 

mehr lesen

Do

30

Apr

2026

Erzählen ist nicht aus der Zeit gefallen

 Vieles im Arbeitsleben ist effizienter und schneller geworden, die Hilfsmittel immer raffinierter. Und doch wird alles immer komplexer, die Belastungen haben (statt weniger zu werden) zugenommen. Wenn etwas knapp ist, ist es nach den Gesetzen der Wirtschaft meist auch teuer. Das schreit geradezu danach, knapp bemessene (Frei)zeit zu maximieren und jede verfügbare Minute möglichst optimal zu nutzen. Immer umfangreichere Freizeitangebote können so leicht zu einer Entscheidungsfalle der Komplexität werden. Besser wäre vielleicht, einmal überhaupt nichts zu tun und nur danach zu schauen, wo sie denn bleibt, die allzu flüchtige Zeit. Erzählen ist nicht aus der Zeit gefallen oder nur etwas für Beduinenstämme oder Kindergärten. 

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/netzwerk-kommunikation/ 

 

Den meisten von uns geht es nicht um Zahlen, sondern um Erlebnisse und Ereignisse. Aus denen wir versuchen, eine Erzählung zu stricken. Die gut ausgeht, vielleicht aufregend ist oder einen Sinn ergibt. Indem wir uns so zu einem Teil von etwas Größeren machen, werden wir fähig unsere Kleinheit zu ertragen, Niederlagen zu überwinden. Der moderne Mensch lebt in Formeln oder Zahlen. Es scheint nichts mehr zu geben, was sich nicht durch eine Abfolge von Nullen und Einsen ausdrücken ließe. Nicht alle besitzen genug Phantasie, aus sich heraus Erzählungen zu schaffen, die Erlebnisse und Ereignisse in einen größeren Zusammenhang zu stellen vermögen. Auch ein Ortswechsel muss noch lange keine Freiheit sein. Denn ob ein Körper in Flugzeugsitzen, Taxis und Hotelbetten wirklich freier als auf dem eigenen Sofa ist, könnte zumindest zweifelhaft sein. Denn es gibt ja auch das Bleiben als bewusste Entscheidung gegen die Hetze zwischen den Orten. 

mehr lesen

Do

30

Apr

2026

Vernetztheit einer komplexen Situation

Einfluss von Vergangenheit und Zukunft: Komplexität als eine Eigenschaft der uns umgebenden Welt zu akzeptieren, bedeutet, sich darauf einzulassen. Komplexität ist ein Zustand, der sich in ständiger Veränderung in Bezug auf das Ganze befindet. Es geht um das Verständnis der eigenen Rolle bei der Auseinandersetzung mit den Problemen, die zum einen aus Absichten, Zielen und Plänen, zum anderen aus den vorgefundenen Bedingungen resultieren. Komplexe Situationen sind anhand charakteristischer Merkmale definierbar, d.h. komplex geht es zu, wenn es unüberschaubar, vernetzt, eigendynamisch, undurchsichtig, wahrscheinlichkeitsabhängig und instabil ist.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/netzwerk-kommunikation/ 

 

Eine Situation wird unüberschaubar, wenn sie sich auf mehr Elemente und Variablen bezieht, als die Informationsverarbeitungskapazität des Handelnden fassen kann. Die Vernetztheit einer komplexen Situation wird dadurch deutlich, dass die einzelnen Variablen jeweils von vielen anderen beeinflusst werden und ihrerseits selbst wieder viele andere beeinflussen. In solchen Netzen muss man stets damit rechnen, dass Handlungen jenseits der beabsichtigten Wirkungen noch weitere Konsequenzen haben (die der ursprünglichen Absicht teilweise auch zuwiderlaufen können). Der ehemalige Flieger versuchte es immer wieder: der unbefangenen Figürlichkeit und Gegenständlichkeit immer wieder Ausdruck zu geben. Bei dem ehemaligen Flugpionier müssen die Pigmente keine Dressur reiten. Wenn Farben verwischen, dass ein Bild, kaum fertig, so aussieht, als würde es sich schon wieder auflösen. Obwohl sie immer da ist, die Zeit, jeden Tag und jede Stunde, ist sie schon wieder verschwunden, vergangen. Wo bleibt sie nur die ganze Zeit? Damit man sich ihr mit ganzer Muße widmen kann? Niemand ist vor Eile und Stress geschützt: meinte man noch eben alle Zeit der Welt zu haben, ist sie schon wieder verschwunden. Wohin? 

mehr lesen

Di

28

Apr

2026

Bewältigung innerer Zweifel

 

Wie hält man es aus, wenn kaum jemand an einen glaubt und wie schafft man es, trotz mancher Rückschläge an seiner Entscheidung festzuhalten? Experten sind sich einig: wer viel Widerstand aushalten muss, braucht Willensstärke und vielleicht auch eine gewisse Portion an Selbstüberschätzung. Statt eines 1000-Gründe-dagegen-Findens sollte man sich besser die wichtigsten 5 Gründe vor Augen führen, warum es funktionieren sollte.

 

https://www.derstandortbeobachter.de/publikationen-medien/   

 

Ein Journalist ohne Inhaltskompetenz wäre kein guter Journalist. Weil ein solcher für die Vermittlung von Informationen über Kompetenzen verfügen muss, um seiner wichtigsten Aufgabe, nämlich Haupt- von Nebensachen zu unterscheiden, gerecht werden zu können. Ein Fachjournalist muss Relevantes von Irrelevantem zu trennen wissen: dafür braucht es Fachwissen. Ein Fachjournalist vertritt zwei Seiten der gleichen Medaille: Theorie und Praxis, d.h. den vertrauten Umgang sowohl mit ausgesuchten Wissenschaftsfeldern als auch mit praktischem Journalismus und der Kompetenz zum Schreiben. Die Rechtschreibreform trägt ein gerütteltes Maß an Verantwortung für die sich ausbreitende Gleichgültigkeit gegenüber Fragen eines korrekten Sprachgebrauchs: sie provoziert daneben noch Unsicherheit: jeder, wie er will, und wer nicht will, kann am Ende weder lesen noch schreiben. Immer mehr Fehlertoleranz und noch mehr Laptops und Smartphones im Unterricht haben diese Entwicklung nicht etwa gestoppt, sondern zusätzlich beschleunigt, um alles allen so einfach wie möglich zu machen. Obwohl doch Sprache das ist, mit dem gedacht, argumentiert, abgewogen, nuanciert, differenziert und artikuliert werden kann, wird sie mehr und mehr auf eine Übermittlung simpler Informationen reduziert. 

mehr lesen

Fr

24

Apr

2026

Executive Newsletter - Risiko als Selektionsmechanismus

Vielleicht der wichtigste Punkt: Risiko ist nicht nur Bedrohung, sondern auch Selektionsmechanismus. Wer es schafft, Unsicherheit nicht zu vermeiden, sondern zu strukturieren, verschafft sich einen echten strategischen Vorteil. 

Wenn alles unsicher ist, gibt es kein „stabiles Umfeld“ mehr im klassischen Sinn – dann wird Unsicherheit selbst zur Umweltbedingung. Entscheidungen finden nicht mehr trotz Unsicherheit statt, sondern in ihr und durch sie. Das verändert die Logik grundlegend. 

Zunächst: Risiko als Selektionsmechanismus bedeutet, dass sich nicht die „besten“ Optionen durchsetzen, sondern die robustesten gegenüber Überraschungen. Das erinnert stark an Ideen von Nassim Nicholas Taleb: Systeme überleben nicht, weil sie optimal geplant sind, sondern weil sie Fehler verkraften oder sogar von ihnen profitieren.

 

In so einem Umfeld verschiebt sich der Fokus: 

1. Von Prognose zu Anpassungsfähigkeit
Klassische Entscheidungen beruhen auf Vorhersagen. Wenn aber die Zukunft strukturell unsicher ist (nicht nur zufällig), verlieren Prognosen an Wert. Entscheidungsqualität misst sich dann daran, wie gut du reagieren kannst, wenn du falsch liegst.
 

2. Von Effizienz zu Resilienz
Maximale Effizienz macht Systeme oft fragil. In unsicheren Umfeldern werden Redundanz, Puffer und Diversifikation plötzlich rational – obwohl sie „ineffizient“ wirken.
 

3. Von Risiko vermeiden zu Risiko strukturieren
Du kannst Unsicherheit nicht eliminieren. Aber du kannst entscheiden, welche Art von Risiken du eingehst:
 

  • kleine, häufige Verluste vs. seltene, existenzielle Verluste
  • begrenzte Downside vs. offene Upside

 

Das ist im Kern eine asymmetrische Denkweise. 

4. Von Kontrolle zu Navigation
Das Entscheidungsumfeld ähnelt weniger einer Maschine und mehr einem Ozean. Du steuerst nicht alles – aber du kannst Kurs halten, auf Sicht fahren, Gelegenheiten nutzen. Entscheidungen werden iterativ.
 

5. Von Wissen zu Urteilskraft unter Ungewissheit
Mehr Daten helfen nur begrenzt, wenn die Struktur der Welt selbst instabil ist. Dann zählt Urteilskraft: Muster erkennen, ohne sich von Scheingenauigkeit täuschen zu lassen.

 

Wenn Risiko ein Selektionsmechanismus ist, dann entscheidet nicht nur der Mensch, sondern auch die Umwelt „entscheidet mit“, indem sie Optionen aussortiert. Das bedeutet:

Entscheidungen sind immer auch Experimente.
Fehler sind nicht nur möglich, sondern notwendig für Lernen und Selektion.
Stabilität entsteht nicht durch Vermeidung von Risiko, sondern durch den richtigen Umgang damit.

Die vielleicht unbequemste Konsequenz:
In einer grundsätzlich unsicheren Welt gibt es keine endgültig „richtigen“ Entscheidungen – nur solche, die unter Unsicherheit überlebensfähig sind.

mehr lesen

Mi

22

Apr

2026

Lesebogen Wirtschaftsbildung Storytelling- Warum treffen kluge Menschen überhaupt falsche Entscheidungen?

Weil „klug sein“ und „gut entscheiden“ zwei verschiedene Dinge sind. Intelligenz hilft beim Verstehen – aber Entscheidungen entstehen unter Druck, Unsicherheit und Emotionen.  

Der Verstand ist kein neutraler Rechner 

Unser Denken folgt systematischen Verzerrungen. Ein klassisches Beispiel aus der Behavioral Economics ist: 

  • Overconfidence (Übervertrauen):
    Je mehr jemand weiß, desto eher glaubt er, noch besser zu wissen, was passiert.
     

Ironischer Effekt: Kompetenz kann Selbstüberschätzung verstärken.  

Emotionen schlagen Logik – besonders bei Geld 

Angst und Gier wirken stärker als rationale Modelle. In der Dot-com bubble haben viele kluge Investoren weiter gekauft – obwohl sie wussten, dass Bewertungen irrational waren. Warum? Weil „alle anderen auch gewinnen“.

 

Falsche Anreize führen zu falschen Entscheidungen 

Menschen entscheiden nicht nur nach Wahrheit, sondern nach: 

  • Karriere
  • Boni
  • Anerkennung 

In vielen Organisationen wird richtig liegen langfristig weniger belohnt als kurzfristig gut aussehen. 

Komplexität überfordert – auch Experten 

Die Welt ist nicht vollständig berechenbar: 

  • Märkte
  • Politik
  • Technologien 

Selbst Experten unterschätzen, wie viel sie nicht wissen. 

Ein Beispiel: die Global Financial Crisis
Viele hochintelligente Akteure haben Risiken verstanden – aber das Gesamtsystem falsch eingeschätzt.

 

Narrative sind stärker als Daten 

Menschen denken in Geschichten, nicht in Wahrscheinlichkeiten. 

  • „Diese Aktie verändert die Welt“
  • „Diese Strategie ist sicher“ 

Solche Geschichten sind überzeugender als nüchterne Statistik. 

Rückschaufehler verzerren das Lernen 

Nachher wirkt alles logisch. Man schreibt Erfolg oft sich selbst zu und Misserfolg dem Zufall.
So entstehen keine echten Lernprozesse. 
 

Zeitdruck und Unsicherheit 

Viele Entscheidungen müssen getroffen werden: 

  • ohne vollständige Informationen
  • unter Druck
  • mit echten Konsequenzen 

Das begünstigt Vereinfachungen – und Fehler. 

Die zentrale Erkenntnis: Kluge Menschen scheitern nicht am Denken – sondern am Entscheiden unter realen Bedingungen. 

 

Was gute Entscheider anders machen: 

  • Sie trennen Prozess und Ergebnis
  • Sie denken in Wahrscheinlichkeiten, nicht in Gewissheiten
  • Sie planen Fehler ein („Was, wenn ich falsch liege?“)
  • Sie begrenzen Verluste konsequent 

Formel: Fehlentscheidungen = Intelligenz – Selbstkontrolle – Demut gegenüber Unsicherheit 

 

Wenn die Risikointensität steigt, funktioniert „mehr vom Gleichen“ fast nie. Klassische Planung wird brüchig, weil Unsicherheiten nicht mehr nur Störungen sind, sondern das System selbst prägen. Strategisch kluges Handeln bedeutet dann vor allem: anpassungsfähig werden, ohne beliebig zu werden.

 

Ein hilfreicher gedanklicher Rahmen ist die Risikodiversifikation. Statt alles auf eine Karte zu setzen, verteilst du Optionen – nicht nur finanziell, sondern auch organisatorisch, technologisch und persönlich. Das reduziert nicht das Risiko an sich, aber die Verwundbarkeit.

 

Gleichzeitig gewinnt das Denken in Szenarien an Bedeutung. Methoden wie die Szenarioanalyse helfen, mehrere mögliche Zukünfte parallel mitzudenken. Entscheidend ist dabei nicht, „richtig vorherzusagen“, sondern vorbereitet zu sein. Wer drei plausible Zukünfte durchdacht hat, reagiert schneller und ruhiger.

 

Ein weiterer Schritt ist, gezielt Robustheit aufzubauen. Das Konzept der Resilienz bedeutet, Systeme so zu gestalten, dass sie Störungen nicht nur aushalten, sondern sich daran anpassen können. Das kann Redundanz bedeuten (z. B. mehrere Lieferanten), aber auch mentale Flexibilität oder liquide Reserven.

 

Noch weiter geht die Idee der Antifragilität: Systeme so zu gestalten, dass sie von Unsicherheit profitieren. Kleine, kontrollierte Risiken einzugehen (Experimente, Pilotprojekte), kann helfen, aus Volatilität Lerngewinne zu ziehen, statt von ihr überrascht zu werden.

 

Praktisch heißt das oft: 

  • Entscheidungen modular treffen (reversibel statt endgültig)
  • Frühindikatoren definieren (wann kippt eine Entwicklung?)
  • Optionen offenhalten (nicht alles gleichzeitig festlegen)
  • Geschwindigkeit vor Perfektion setzen (iteratives Vorgehen)

 

Digitale Kompetenz 

  • Bedeutung: Im Zeitalter der Digitalisierung ist es wichtig, dass schon Schüler lernen, digitale Werkzeuge sicher und effektiv zu nutzen.
  • Beispiel: Der Umgang mit Computerprogrammen, das Erstellen von Präsentationen und das Verständnis grundlegender Programmierkonzepte könnten im Unterricht behandelt werden.
  • Späterer Berufserfolg: Fast alle modernen Berufe verlangen zumindest Grundkenntnisse in digitalen Technologien, vor allem in IT- und technologielastigen Berufen.

 

Kreativität und Innovation 

  • Bedeutung: Kreativität ist nicht nur in künstlerischen Berufen wichtig, sondern auch in der Problemlösung und bei der Entwicklung neuer Ideen und Produkte.
  • Beispiel: Kreatives Schreiben, Kunstprojekte oder Design-Challenges können schon Schülern helfen, ihre kreative Denkweise zu fördern.
  • Späterer Berufserfolg: Diese Fähigkeiten sind wertvoll in der Produktentwicklung, im Marketing, in der Unternehmensberatung und überall dort, wo neue Ideen und Innovationen gefragt sind.

 

Und vielleicht der wichtigste Punkt: Risiko ist nicht nur Bedrohung, sondern auch Selektionsmechanismus. Wer es schafft, Unsicherheit nicht zu vermeiden, sondern zu strukturieren, verschafft sich einen echten strategischen Vorteil. 

mehr lesen

Mo

20

Apr

2026

Lernen endet nicht mit der Schule, dort beginnt es erst richtig - Wer lernen kann, kann alles lernen

 

Kompetenz ist nicht nur in der Bildung, sondern im Leben und in der Wirtschaft allgemein ein weites Feld.

Entscheidungsfähigkeit ist ohne Kompetenz nicht denkbar. Kompetenz ist ohne Lernfähigkeit nicht denkbar.

Besonders im Möglichkeitsraum für Schulzeiten ist dabei die menschliche Kompetenz mindestens ebenso wichtig wie die fachliche Kompetenz. Kann und soll Kompetenz schon in Schulzeiten auf dem Lehrplan stehen?  

 

Kompetenz gehört nicht nur implizit, sondern auch explizit auf den Lehrplan. Wer Schule nur als Wissensvermittlung versteht, bildet Menschen für eine Welt aus, die es so nicht mehr gibt. In einer dynamischen Wirtschaft sind Fähigkeiten wie Urteilsvermögen, Kooperation und Selbststeuerung oft entscheidender als reines Fachwissen.

 

Wenn Schule ein „Möglichkeitsraum“ sein soll, dann muss sie gezielt Kompetenzen fördern, die Orientierung, Handlungsfähigkeit und Persönlichkeit stärken. Kompetenzentwicklung in der Schule spielt eine entscheidende Rolle für den späteren Berufserfolg und das Leben allgemein. Sie sollte nicht nur fachlich orientiert sein, sondern auch menschliche, soziale und persönliche Kompetenzen umfassen. Hier sind einige Beispiele von Kompetenzen, die bereits in der Schulzeit gefördert werden sollten und für die spätere Karriere von großer Bedeutung sind:   

 

Kritisches Denken und Problemlösungsfähigkeit 

  • Bedeutung: Die Fähigkeit, Probleme zu identifizieren, zu analysieren und kreative Lösungen zu finden, ist in vielen Berufen essenziell.
  • Beispiel: In Fächern wie Mathematik oder Naturwissenschaften könnte Schülern beigebracht werden, wie sie komplexe Probleme schrittweise lösen und verschiedene Lösungsansätze bewerten.
  • Späterer Berufserfolg: Diese Kompetenz wird besonders in Berufen benötigt, in denen analytisches Denken und strategische Entscheidungen wichtig sind, z.B. in der Unternehmensführung, Ingenieurwesen oder IT. 

Soziale Kompetenz

 

  • „Erfolg ist selten eine Einzelleistung.“
  • „Zuhören ist die unterschätzteste Superkraft.“ 
  • „Empathie schafft Vertrauen – und Vertrauen schafft Möglichkeiten.
  • „Fehler sind Daten, keine Niederlagen.“ 

Teamarbeit und soziale Kompetenz 

  • Bedeutung: In fast jedem Berufsfeld müssen Menschen effektiv zusammenarbeiten können. Die Fähigkeit, in einem Team zu arbeiten, Konflikte zu lösen und mit unterschiedlichen Persönlichkeiten umzugehen, ist unerlässlich.
  • Beispiel: Gruppenprojekte in der Schule fördern die Zusammenarbeit, das Verhandeln und die Fähigkeit, verschiedene Perspektiven zu integrieren.
  • Späterer Berufserfolg: Diese Fähigkeiten sind für Führungskräfte, Projektmanager und in jeder Position, die Zusammenarbeit erfordert, von hoher Relevanz. 

Problemlösungskompetenz 

  • „Probleme sind verkleidete Chancen.“
  • „Die Qualität der Lösung hängt von der Qualität der Frage ab.“

„Denken heißt: Alternativen sehen.“ 

mehr lesen

So

19

Apr

2026

Balanced Scorecard mit Schnittstellen zur Wissensbilanz – Verknüpfte Synergien

Stark verkürzte Halbwertzeit für Strategien 

Allgemein verfasste Grundsatz- und Strategiepapiere haben zwar ihre Berechtigung, um gemeinsame Ideen, Vorstellungen und Stoßrichtungen zu dokumentieren, sind aber oft zu wenig konkret und damit auch zu wenig objektiv nachprüfbar. Der Zusammenhang zwischen Zielen und strategischen Aktionen sowie deren Priorisierung bleiben oft unklar, d.h. erst ein Konzept wie das der Balanced Scorecard oder das der in manchen Punkten ähnlichen Wissensbilanz ermöglicht die Darstellung von Ursache-/Wirkungsbeziehungen hinsichtlich der eng miteinander verknüpften strategischen Ziele und zwar: mit den diesen entsprechenden Messgrößen, Zielwerten und strategischen Aktionen. Die Bedeutung von Strategien für den Unternehmenserfolg ist unbestritten, viele Unternehmen haben aber bisher ein Instrument vermisst, mit dem sie Strategie und Aktion zusammen verbinden können. 

 

Angesichts eines zunehmend komplexer und turbulenter agierenden Wettbewerbsumfeldes ist die Gültigkeitsdauer einst als langfristig eingestufter Strategien rapide abgeschmolzen. In Branchen mit hohen Veränderungsgeschwindigkeiten dürfte sich die „Halbwertzeit“ von Strategien mittlerweile stark verkürzt haben. Bei häufigeren sowie auch schnelleren Strategiewechseln ist es besonders wichtig, dass das Unternehmen neben der Kompetenz über ein effektives Instrumentarium verfügen kann, mit dessen Hilfe sich Strategien schnell und effektiv umsetzen lassen.  

 

Das Balanced-Scorecard-Konzept wurde von Robert S. Kaplan von der Harvard Business School und David P. Norton entwickelt. Ziel dieses Konzeptes ist es, die Unternehmensziele und -strategien in ein konsistentes Bündel von Richtlinien und Maßnahmen umzusetzen. Die Maßnahmen des Unternehmens orientieren sich normalerweise an vier verschiedenen Perspektiven: die erste ist der finanzielle Aspekt, anhand dieser Daten kann die bisherige Performance gemessen werden. Drei weitere Aspekte sind auf die künftige Unternehmensleistung ausgerichtet: Kundenfokus, Geschäftsprozesse sowie Lernen und Wachstum der Firma. 

 

Der Vorteil: es können messbare Indikatoren für Unternehmensziele definiert und damit eine wesentliche Voraussetzung für die interne Erfolgskontrolle geschaffen werden. Mit Hilfe eindeutiger Indikatoren können Unternehmen ihre Ziele und Aktivitäten überwachen: im Sinne eines Feedback-Systems, das die Umsetzung von unternehmensweiten Strategien in gezielte Aktionen steuert. Die Indikatoren werden auf der Basis vergangener Performance-Daten definiert und sind damit Referenzdaten für aktuelle Performance-Messungen. Herzstück der Balanced Scorecard ist die Zielverknüpfung hinweg über sämtliche Unternehmensbereiche. 

 

 „Balanced“ bedeutet Verknüpfung plus Ausgewogenheit 

Dabei sind einzelne Komponenten der Balanced Scorecard zunächst nichts grundlegend Neues. Die eigentlich neue Managementmethode entfaltet sich erst aus der Verknüpfung dieser Ansätze sowie aus der Fähigkeit zur Ingangsetzung und Förderung der strategischen Kommunikationsprozesse. So bedeutet das „Balanced“ in diesem Konzept auch eine Ausgewogenheit in mehrfacher Hinsicht. D.h. das „Balanced“ drückt sich aus

 

n in der Darstellung des Unternehmens, wie hierbei die ganze Komplexität des Betriebsgeschehens erfasst und transparent auf die entscheidungsrelevanten Aspekte komprimiert wird,

 

n wie Visionen und die daraus abgeleiteten strategischen Ziele messbar gemacht werden, und

 

n wie diese strategischen Ziele kommuniziert und im Unternehmensalltag des Budgets verankert werden.

  

Probleme bei der Umsetzung von Strategien können nicht zuletzt auch dadurch entstehen, dass eine Strategie so unklar formuliert ist, dass die für die Umsetzung Verantwortlichen nicht immer genau wissen, was überhaupt umgesetzt werden soll. Damit eine Strategie die durch sie erwünschten und erhofften Veränderungen aber überhaupt auslösen kann, muss sie auch nachvollziehbar an diejenigen kommuniziert werden, die sie umsetzen müssen. Grundsätzlich lässt sich der Balanced-Scoracard-Ansatz auch dadurch kennzeichnen, dass er unterschiedliche Perspektiven nicht nur berücksichtigt, sondern sich auch mit diesen sehr konkret auseinandersetzt. Durch das Denken in solchen gleichberechtigten Perspektiven sollen mögliche Unausgewogenheiten (= „Balanced, d.h. keine Überbetonung und einseitige finanzielle Orientierung) weitgehend vermieden werden. Man will also ein Gleichgewicht zwischen finanziellen und nichtfinanziellen Ziel- und Steuerungsgrößen erreichen. Dahinter steht die sinnvolle Einsicht, dass die Erreichung finanzieller Ziele letztlich immer nur bei ganzheitlicher Sichtweise möglich ist. 

 

Die vier Standard-Perspektiven der Balanced Scorecard stehen daher nicht voneinander losgelöst mehr oder weniger lose nebeneinander, sondern sollen demgegenüber eine in sich geschlossene Geschäftslogik des Unternehmens abbilden: Ebenso wie die Finanzziele zu den zentralen Erfolgsparametern des Unternehmens zählen, sind es erst die Kunden, die die Produkte des Unternehmens kaufen und damit für entsprechende Erlöse sorgen. Finanz- und Kundenziele ihrerseits hängen eng mit den Arbeitsweisen und Geschäftsabläufen im Unternehmen, d.h. den Prozesszielen zusammen. In der Logik dieses Gesamtsystems spielen schließlich auch die Potenziale des Unternehmens, d.h. seine Innovationskraft, Mitarbeiter u.a. als Potenzialziele, eine entscheidende Rolle. Die Einteilung nach diesen vier Standard-Perspek-tiven muss nicht unbedingt immer zwingend sein, sondern kann durchaus noch um weitere, für das Unternehmen und dessen Strategien wichtige Perspektiven, wie beispielsweise etwa die

 

n Lieferanten-Perspektive

 

n Kreditgeber-Perspektive

 

n Öffentliche Perspektive

 

n u.a.

 

ergänzt und ausgebaut werden.  

 

Balanced Scorecard kommuniziert konkret auch die strategischen Zusammenhänge: Die Balance Scorecard ist nicht nur ein Kennzahlen-Tableau, sondern sie soll darüber hinaus konkret vermitteln, wie die strategischen Ziele sowohl mit der Vision des Unternehmens als auch untereinander zusammenhängen und wie sie praktisch umzusetzen sind. Der volle Erfolg des Instruments stellt sich erst durch die Verknüpfung mit den wesentlichen Geschäftsprozessen ein.  

 

Verknüpfungen mit Systemen der Wissensbilanz 

An dieser Stelle könnte nunmehr die hilfreiche Funktion einer Wissensbilanz ins Spiel kommen. Denn diese enthält ein Angebot unter anderem für zwei der Hauptprobleme: 

 

-        Es wird eine jedermann verständliche Kommunikationsplattform angeboten, über die Akteure selbst mit unterschiedlichsten Hintergründen und Interessen Kontakte herstellen und nachvollziehbare Entscheidungen vorbereitet werden können

 

-        Es wird eine Bewertungssystematik angeboten, mit der ins-besondere auch sogenannte „weiche“, d.h. qualitative Faktoren erfasst werden können. Vor allem aber kann eine Verständigungsbrücke zwischen verschiedenen Entscheidungsträgern gebaut werden. 

 

Es geht um Antworten auf die Frage, welche besonderen Merkmale eine Wissensbilanz auszeichnen, welche konkreten Arbeitsschritte hierfür zu erledigen sind sowie welche besonderen Vorteile erwartet werden können.  

 

Eine Wissensbilanz zeichnet sich durch folgende besonderen Merkmale aus:  

1.    Bildung Faktoren-Cluster

 

2.    Mehrere Bewertung-Dimensionen

 

3.    Gewichtete Faktoren

 

4.    Verknüpfung der Faktoren

 

5.    Handlungsempfehlungen

 

6.    Eigen- und Fremdbild  

 

Eine Wissensbilanz zeichnet sich durch folgende besonderen Darstellungsoptionen aus:  

1.    Profil-Diagramm

 

2.    Portfolio nach Dimension

 

3.    Ampel-Diagramm

 

4.    Faktor-Wirkungsnetz

 

5.    Potenzial-Portfolio  

 

Eine Wissensbilanz zeichnet sich durch folgende besonderen Vorteile aus:  

1.    Übersichtlichkeit und Transparenz

 

2.    Leicht verständliche Darstellung

 

3.    Einheitlicher Aufbau

 

4.    Durchgängig bruchfreie Systematik

 

5.    Zahlenorientierte Denkweise

 

6.    Vollständigkeit 

 

Bildung Faktoren-Cluster 

Die identifizierten Einflussfaktoren werden jeweils einem der fünf standardmäßigen Cluster „GP Geschäftsprozesse“, „GE Erfolgsfaktoren“, „HK Humanfaktoren“, SK Strukturfaktoren“ oder „BK Beziehungsfaktoren“ zugeordnet: 

Diese Vorgehensweise unterstützt, erleichtert, ermöglicht u.a.: 

 

-      Zuordnung von Verantwortlichkeiten auf Einflussfaktoren

 

-        Zuordnung von Ressourcen auf Einflussfaktoren

 

-        Zuordnung von Maßnahmen auf Einflussfaktoren

 

-        Zuordnung von Indikatoren auf Einflussfaktoren 

 

Mehrere Bewertung-Dimensionen 

Die Bewertung von Einflussfaktoren erfolgt nicht nur eindimensional, sondern durchgängig nach drei verschiedenen Dimensionen 

 

1.    Quantität

 

2.    Qualität

 

3.    Systematik 

 

Mit der Dimension „Quantität“ wird die Menge und Verfügbarkeit eines Einflussfaktors zum Ausdruck gebracht. Die Dimension „Qualität“ gibt an, ob und wie vorhandene Einflussfaktoren den an sie gestellten Anforderungen entsprechen. Die Dimension „Systematik“ spiegelt Beurteilungen wider, ob ein Faktor systematisch ausgebaut und nachhaltig weiterentwickelt wird. 

 

Für Handlungsempfehlungen im Rahmen von Potenzial-Portfolios werden diese drei Blickwinkel, aus denen jeweils ein Einflussfaktor betrachtet wird, zu einem Gesamtwert zusammengefasst. 

 

Wenn somit jeder Einflussfaktor nicht nur aus einer, vielleicht begrenzten oder eingeengten Blickrichtung in Augenschein genommen wird, werden die Bewertungen einzelner Aspekte zwar komplexer aber auch sicherer und aussagefähiger. 

mehr lesen

Do

16

Apr

2026

Strategie-Monitoring menschlicher Risikogefühle

Warum werden sicht- und quantifizierbar gemachte Risiken eher bejaht als eine Zukunft, die im Dunkeln liegt? 

Menschen sagen erstaunlich oft „Ja“ zu bekannten Risiken – und „Nein“ zu ungewissen Zukünften. Das wirkt irrational, ist aber tief in unserer Wahrnehmung und Entscheidungslogik verankert. 

Kontrolle statt Ungewissheit 

Ein Risiko, das sichtbar und messbar ist, vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Auch wenn es gefährlich ist, kann man es „einschätzen“. Eine unklare Zukunft dagegen erzeugt diffuse Unsicherheit – und die empfinden wir als bedrohlicher als konkrete Gefahren. Lieber ein bekanntes Risiko (z. B. 20 % Verlust) als ein unbekanntes Szenario („Was passiert überhaupt?“). 

Menschen gewichten Verluste stärker als Gewinne. 

  • Ein klar bezifferter Verlust ist „eingepreist“.
  • Eine unklare Möglichkeit eines großen Verlusts wirkt überproportional abschreckend. 

Ungewissheit verstärkt also die Angst. 

Das Gehirn liebt Geschichten, nicht Nebel 

Konkrete Risiken lassen sich erzählen: 

  • „Wenn ich X tue, passiert mit Wahrscheinlichkeit Y das.“ 

Eine unklare Zukunft hat keine Geschichte, keine Bilder, keine Zahlen. Das Gehirn reagiert darauf mit Vermeidung.
Ein Risiko, das man sieht und misst, fühlt sich oft „sicherer“ an als eine Zukunft, die man nicht versteht – selbst wenn sie objektiv harmloser wäre.

mehr lesen

Di

14

Apr

2026

Strategisches Kernproblem von Investitionsentscheidungen

 Vorurteile und systematische Verzerrungen (Biases) wirken nicht einzeln, sondern verstärken sich gegenseitig: 

Halbwissen + Optimismus + Overconfidence = gefährliche Mischung 

Der „Fehlentscheidungs-Mechanismus“ 

Typischer Ablauf: 

  1. Story überzeugt → (Verstehens-Illusion)
  2. Chance wirkt riesig → (Optimismusbias)
  3. Risiko wird ignoriert → (Verlust-Verdrängung)
  4. Timing wird überschätzt → (Kontrollillusion)
  5. Selbstvertrauen steigt → (Overconfidence) 

Ergebnis: zu früh, zu groß, zu überzeugt investieren

 

Integration in ein Scoring-Modell 

Jetzt kommt der entscheidende Schritt: 

„Bias-Abzug“ (0–30 Punkte) 

Nach deinem normalen Score stellst du dir Frage: 

„Wo täusche ich mich wahrscheinlich?“ 

Bewertung: 

  • 0–10 → kaum Verzerrung
  • 11–20 → mittlere Verzerrung
  • 21–30 → starke Selbsttäuschung 

 

Finale Formel 

FINAL SCORE = RISK SCORE – BIAS SCORE 

Beispiel 

  • RISK SCORE = 75
  • BIAS SCORE = 20 

FINAL SCORE = 55 

Entscheidung:
→ nur kleine Position statt großer Überzeugung 

 

Die eigentliche Strategie 

Du bewertest nicht nur das Investment –
sondern dich selbst als Fehlerquelle
 

Ein überlegenes System besteht aus zwei Teilen: 

  1. Rationales Modell (RISK SCORE)
  2. Psychologisches Gegenmodell (BIAS MAP) 

Erst zusammen entsteht echte Entscheidungsqualität.

Führungskräfte Coaching Wirtschaftsmathematik 

Strategische Kompetenz 

https://buchshop.bod.de/fuehrungskraefte-coaching-wirtschaftsmathematik-joerg-becker-9783758371646  

mehr lesen

Di

14

Apr

2026

Strategieanalyse Investitions-Entscheidungsmatrix

Situation

Handlung

hoher Schaden + hohe Wahrscheinlichkeit

vermeiden

hoher Schaden + geringe Wahrscheinlichkeit

absichern

geringer Schaden + hohe Wahrscheinlichkeit

beobachten / taktisch nutzen

geringer Schaden + geringe Wahrscheinlichkeit

Chance nutzen

  

Der entscheidende Zusatz: Asymmetrie-Check 

Die wichtigste Abschlussfrage: 

„Kann ich wenig verlieren, aber viel gewinnen?“ 

Wenn JA → investieren
Wenn NEIN → Finger weg

 

Kompakte Entscheidungsformel 

Das Ganze auf eine mentale Kurzformel reduzieren: 

Investiere nur, wenn: 

  • du das Risiko verstehst
  • der Verlust begrenzt ist
  • und der Gewinn offen nach oben ist 

Quantitäten und Qualitäten einer Wirtschaftsanalyse mit KI-Dialogen  

Executive Coaching mit Rechenmodellen 

https://buchshop.bod.de/quantitaeten-und-qualitaeten-einer-wirtschaftsanalyse-mit-ki-dialogen-joerg-becker-9783759793416

mehr lesen

Mo

13

Apr

2026

J. Becker Denkstudio - Zukunftslabor im Kleinen

 Themenradar unter anderem: 

Strategie-Monitoring, KI, Arbeitswelt Coaching 

Technologie, Politik, Demografie, Energie, Umwelt 

Szenariomatrix, Entscheidungstechnik 

Entscheidungsträger bestimmter Zukunftsrollen 

Risiko-, Wahrscheinlichkeitsanalyse 

Trend-, Portfolioanalyse 

Ideenmanagement, Mittelstand, Kreativwirtschaft 

Lebenslanges Lernen, Existenzgründung  

 

Ein wiederkehrendes Motiv: Der Mensch glaubt, Systeme zu steuern – doch Systeme steuern Entscheidungen. J. Becker untersucht Machtverschiebungen durch Technologie und erzählt, wie Menschen in komplexen Systemen Verantwortung suchen. 

 

J. Becker Denkstudio als Analyst disruptiver Umbrüche 

J. Becker analysiert Disruption nicht nur betriebswirtschaftlich, sondern gesellschaftlich, politisch und existenziell – und macht sie erzählbar.

 

Was einen Analysten disruptiver Umbrüche auszeichnet 

Nicht das Kontinuum interessieren – sondern der Kipppunkt: 

  • Wann wird Effizienz zur Verwundbarkeit?
  • Wann wird Digitalisierung zur Machtkonzentration?
  • Wann wird Globalisierung zur Abhängigkeit?
  • Wann wird KI vom Werkzeug zur Strukturmacht? 

J. Becker analysiert Übergänge, nicht Zustände. 

 

J.Becker Denkstudio Analyse Systemschocks 

Typische Analysefelder für eine Wissenslandkarte: Lieferkettenabbrüche, Finanzmarktpaniken, Technologische Plattformdominanz, Standortverlagerungen, Vertrauensverlust in Institutionen. Jede Disruption hat eine Vorlaufphase (Ignoranz), eine Beschleunigungsphase, eine chaotische Reaktionsphase, eine neue Ordnung.

 

Viele schreiben über Start-ups. Viele schreiben über KI. Viele schreiben über Krisen. Wenige analysieren, Wie lokale Entscheidungsprozesse globale Umbrüche spiegeln. Oder kommunale und standortbezogene Settings (Rathaus, Wirtschaftsförderung, Mittelstand) sind ideale Mikroskope für makroökonomische Schocks. 

 

Methodisches Instrumentarium: Eine persönliche Wissenslandkarte umfasst Disruptionsradar (Technologie, Geopolitik, Demografie, Energie, Kapitalmärkte), Resilienz-Check (Robustheit von Systemen), Abhängigkeitsanalyse (Wer hängt wovon ab?), Informationsasymmetrie-Analyse, Machtverschiebungs-Tracking. Handlungen werden nie „zufällig“ im Konflikt stehend beschrieben–sie stehen im Druckfeld eines kippenden Systems. 

J. Becker untersucht, wann Stabilität zur Illusion wird.
J. Becker analysiert Bruchstellen in Wirtschaft und Technologie.
J. Becker erzählt, wie Menschen unter Systemdruck entscheiden. 

 

Risiko- und Entscheidungsanalyst 

J. Becker untersucht nicht nur Umbrüche, sondern die Frage: 

Wie entscheiden Menschen unter Unsicherheit – und warum irren sie systematisch? 

J. Becker verortet Risiko nicht nur psychologisch oder mathematisch, sondern institutionell und systemisch – in Rathäusern, Unternehmen, Finanzmärkten, KI-Architekturen. 

Strategische Leitfrage: Wer trägt Verantwortung, wenn Entscheidungen unter Unsicherheit getroffen werden? Es geht um Informationsdefizite, Zeitdruck, politische Opportunität, Datenillusionen, Systemabhängigkeiten

 

Analysefelder 

Entscheidungsarchitektur 

  • Wer hat welche Informationen?
  • Wer darf entscheiden?
  • Wer trägt die Folgen? 

Risikowahrnehmung 

  • Unterschied zwischen statistischem Risiko und gefühltem Risiko
  • Sicherheitsillusion durch Daten 

Systemische Verwundbarkeit 

  • Abhängigkeiten
  • Kettenreaktionen
  • Kipppunkte 

Macht durch Informationsvorsprung 

  • Plattformökonomie
  • KI-Modelle
  • Datenkonzentration 
mehr lesen

So

12

Apr

2026

Geschäftsführer, Mittelständler Strategie-Monitoring

 Geschwindigkeit vor Perfektion 

Ein zentraler Vorteil liegt nicht nur in der besseren Einschätzung, sondern in der schnelleren Umsetzung

Strategische Entscheidung: 

  • Entscheidungsprozesse verkürzen
  • Dezentrale Entscheidungskompetenz stärken
  • „Test-and-Learn“-Kultur etablieren 

Wer zu lange analysiert, verliert gegen jemanden, der gut genug entscheidet und schneller handelt. 

Asymmetrische Chancen suchen 

Nicht alle Risiken sind gleich interessant. Die besten Marktakteure suchen gezielt nach: 

  • begrenztem Verlust
  • potenziell hohem Gewinn 

Das ist das Prinzip der positiven Asymmetrie.  

https://jrgbecker.substack.com/ 

mehr lesen

So

12

Apr

2026

Strategie-Monitoring – dynamisches Entscheidungsmodell

Zentrale Innovation des Modells. Die eigentliche Neuerung ist nicht Technologie – sondern Struktur:

 

Entscheidung wird ein Prozessraum, kein Moment. 

 

Gesamtlogik 

Input → Kontext → Struktur → Simulation → Diskurs → Bewertung → Reflexion → Lernen 

Wahrnehmen → Verstehen → Durchdenken → Durchspielen → Hinterfragen → Entscheiden → Lernen 

 

Erweiterung: Meta-Ebene 

Meta-Reflexionsschicht 

Fragen wie: 

  • Warum entscheide ich so?
  • Welche Muster wiederholen sich?
  • Wo täusche ich mich systematisch? 

Das führt zur Nähe von: 

  • Behavioral Economics 

Ergebnis: Selbsterkenntnis durch KI

 

Die KI ist kein Orakel.
Sie ist ein Raum mit vielen Stimmen, Spiegeln und möglichen Zukünften.
Wer ihn betritt, trifft nicht auf Antworten –
sondern auf sich selbst in Entscheidungssituationen.

 

Quantitäten und Qualitäten einer Wirtschaftsanalyse mit KI-Dialogen  

Executive Coaching mit Rechenmodellen  

https://buchshop.bod.de/quantitaeten-und-qualitaeten-einer-wirtschaftsanalyse-mit-ki-dialogen-joerg-becker-9783759793416 

mehr lesen

Sa

11

Apr

2026

Dynamische Effekte einer strategischen Resilienzbilanz

Ein gutes Modell zeigt nicht nur Werte, sondern Kippunkte: 

1. Multiplikator-Effekte 

  • Schwache Gesellschaft (GR ↓) verstärkt staatliche Probleme (SR ↓) 

2. Domino-Effekte 

  • Energiekrise → Wirtschaft ↓ → Vertrauen ↓ → Politik blockiert 

3. Resilienz-Fallen 

  • scheinbar stabile Systeme kippen plötzlich („trügerische Stabilität“) 

Erweiterung „Stress-Test-Faktor“ 

Du simulierst Krisen: 

  • Krieg
  • Cyberangriff
  • Lieferkettenbruch 

und misst:
Wie stark fällt R kurzfristig ab? 

„Erholungsfaktor“ 

Wie schnell kommt das System zurück? 

  • schnelle Erholung → hohe Resilienz
  • langsame → strukturelle Schwäche

 

„Resilienz ist messbar – aber ihre größte Gefahr liegt in dem, was das Modell nicht sieht.“

Kreativwirtschaft und Wirtschaftsstandort im KI-Gespräch 

Analysen, Fallbeispiele, Handlungsempfehlungen 

https://buchshop.bod.de/kreativwirtschaft-und-wirtschaftsstandort-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769317862 

mehr lesen

Fr

10

Apr

2026

J. Becker Denkstudio Strategiemonitoring: KI

KI-Systeme – ob Sprachmodelle, Empfehlungssysteme oder Algorithmen – spiegeln und verstärken Muster: Ohne Selbstreflexion bemerkt man nicht, welche Fragen man nicht stellt, welche Perspektiven fehlen. Der eigentliche Kontrollverlust ist unsichtbar und passiert selten abrupt. Er ist schleichend: Man verlässt sich „ein bisschen mehr“ auf Vorschläge, man prüft Ergebnisse „ein bisschen weniger“ oder man übernimmst Denkstrukturen, ohne sie zu merken

 

Selbstreflexion wirkt hier wie ein Frühwarnsystem: „Warum vertraue ich dieser Antwort gerade? Denke ich noch selbst – oder nur mit?“ Ohne diese Fragen bleibt der Kontrollverlust unbemerkt.

 

Selbstreflexion = Meta-Kompetenz über alle anderen Fähigkeiten: Fachwissen, Datenkompetenz, technisches Verständnis – alles wichtig. Aber ohne Selbstreflexion fehlt die Steuerungsebene: Selbstreflexion ist damit keine Zusatzkompetenz, sondern die Kompetenz, die alle anderen erst sinnvoll macht.

 

Das heißt, KI verändert nicht nur, was wir tun, sondern wie wir denken. Selbstreflexion ist der Schutzwall, weil sie genau diesen Denkprozess sichtbar macht – und damit steuerbar. Damit entscheide ich selbst, wie ich KI nutze – und wo ihre Grenzen sind. Für meine Arbeit ist KI ein großer Zugewinn.

mehr lesen

Di

07

Apr

2026

Strategiemonitoring - Mehr Optionen = mehr Entscheidungen

Neue, disruptive Ideen (oft aus Startups) wirken wie „Entscheidungsbeschleuniger“: Sie schaffen nicht nur Innovation, sondern vor allem neue Wahlmöglichkeiten, Unsicherheiten und damit Entscheidungsdruck. 

Früher waren Märkte stabiler, heute entstehen ständig Alternativen: 

  • Neue Geschäftsmodelle (Plattformen, KI, Abo-Modelle)
  • Neue Technologien (z. B. generative KI)
  • Neue Wettbewerber aus völlig anderen Branchen 

Ergebnis:
Entscheider müssen häufiger fragen:
 

  • Mitgehen oder ignorieren?
  • Investieren oder abwarten?
  • Selbst entwickeln oder zukaufen? Disruptive Ideen sind anfangs oft schwer zu bewerten: 
  • Kaum Daten
  • Unklare Märkte
  • Hype vs. Substanz 

Klassische Entscheidungslogik (Kennzahlen, Prognosen) greift nur begrenzt.
Stattdessen braucht es:
 

  • Szenariodenken
  • Experimentieren
  • „Trial & Error“ 
mehr lesen

Di

07

Apr

2026

Entscheidendes Wissen MORGEN

Hier verschiebt sich die Logik grundlegend: 

1. Orchestrierungswissen 

  • Wie kombiniere ich:
    • Menschen
    • KI
    • Daten
    • Netzwerke
    • Der Erfolgreiche ist weniger „Wissender“ als Dirigent eines Systems. 

2. Lernfähigkeit als Kernkompetenz 

  • Wissen veraltet extrem schnell
  • entscheidend ist:
    • wie schnell ich Neues verstehe
    • wie schnell ich Altes verwerfe
    • „Learning > Knowing“ 

3, Sinn- und Kontextwissen 

  • Warum tun wir etwas?
  • Welche Probleme sind wirklich relevant?
  • Was schafft echten Wert für Menschen? 

KI liefert Antworten – aber nicht die richtigen Fragen.

 

4. Vertrauens- und Beziehungswissen 

  • Netzwerke aufbauen
  • Glaubwürdigkeit
  • Kooperation statt reiner Konkurrenz 

In einer KI-Welt wird Vertrauen zur knappen Ressource. 

mehr lesen

Di

07

Apr

2026

Entscheidendes Wissen HEUTE

3 Ebenen: Wissen heute, im Übergang und morgen. 

Geschäftserfolg basiert aktuell vor allem auf drei Wissensarten: 

1. Fach- und Branchenwissen 

  • Marktmechaniken verstehen
  • Kundenbedürfnisse erkennen
  • Wettbewerb analysieren 

 Klassisch wichtig – aber allein nicht mehr ausreichend. 

2. Datenverständnis (Data Literacy) 

  • Daten lesen, interpretieren, hinterfragen
  • einfache Analysen verstehen
  • KPIs sinnvoll nutzen 

Wer Daten falsch liest, trifft systematisch schlechte Entscheidungen. 

3. Prozess- und Umsetzungswissen 

  • Wie bringe ich Ideen in den Markt?
  • Wie optimiere ich Abläufe?
  • Wie skaliere ich? 

Execution schlägt oft die bessere Idee. 

mehr lesen

So

05

Apr

2026

Warum Strategien schneller „veralten“

Die „Halbwertszeit“ von Strategien hat sich spürbar verkürzt. Aber: Das bedeutet nicht, dass langfristiges Denken obsolet geworden ist – es hat sich nur verändert. 

Mehrere Entwicklungen treiben diese Dynamik: 

  • Technologischer Wandel (KI, Plattformökonomie, Automatisierung): Geschäftsmodelle können in wenigen Jahren obsolet werden.
  • Globale Vernetzung: Ereignisse in einem Markt wirken sofort weltweit (Lieferketten, geopolitische Risiken).
  • Unsicherheit & „Schwarze Schwäne“: Unvorhersehbare Ereignisse (Pandemien, Krisen) entwerten starre Planungen.
  • Verkürzte Innovationszyklen: Produkte und Services haben kürzere Lebenszyklen. 

Früher konnte eine Strategie 5–10 Jahre tragfähig sein. Heute sind es oft eher 2–3 Jahre – oder weniger in dynamischen Branchen. 

mehr lesen

Sa

04

Apr

2026

Strategiemonitoring: Mehr Daten ≠ mehr Wahrheit

Mit wachsender Datenmenge entsteht ein paradoxes Problem: 

  • Modelle werden komplexer
  • scheinbare Genauigkeit steigt
  • Fehlannahmen skalieren mit 

Das nennt man oft: 

  • Overfitting
  • Scheinsicherheit 

Oder philosophischer formuliert:
Wir verwechseln Messbarkeit mit Verstehen.
 

Was wir wirklich gewinnen: Orientierung statt Vorhersage 

 

Der größte Wert liegt nicht darin, die Zukunft exakt zu kennen, sondern: 

  • Risiken besser einschätzen
  • robuste Entscheidungen treffen
  • Unsicherheit bewusst managen 

Hier verbindet sich Mathematik mit Erfahrung, Intuition und Urteilskraft. 

Man könnte es so sagen: 

Wahrscheinlichkeitsrechnung macht die Zukunft nicht sichtbar – aber sie macht unsere Ungewissheit intelligenter. 

mehr lesen

Fr

03

Apr

2026

Die neue Knappheit der Zukunft

In der KI-Gesellschaft werden immer weniger knapp: 

  • Daten
  • Rechenleistung
  • Modelle 

Knapp wird: Urteilsfähigkeit.

 

Die industrielle Gesellschaft brauchte Energie.
Die Informationsgesellschaft brauchte Daten.
Die KI-Gesellschaft braucht Urteilskraft. 

Die Dynamik der Wissensgesellschaft lässt sich nun vollständig darstellen: 

  1. Informationsgesetz
    Information erzeugt neue Information.
  2. Selektionsgesetz
    Wissen entsteht durch Auswahl und Kontext.
  3. Orientierungsparadox
    Mehr Information erzeugt weniger Orientierung.
  4. Urteilsgesetz
    Orientierung entsteht letztlich durch menschliches Urteil.  

KI kann Information erzeugen, aber Orientierung entsteht nur durch Urteil. 

Das heißt: 

Die letzte Instanz der Wissensgesellschaft bleibt der Mensch. 

mehr lesen

Do

02

Apr

2026

Wissensmanagement wird Zukunftsmanagement

Wenn Informationen neue Informationsdynamiken erzeugen, dann entsteht ständig Ungewissheit. 

Strategisches Wissensmanagement muss deshalb stärker arbeiten mit: 

  • Szenarien
  • Frühwarnsystemen
  • Signalen schwacher Trends 

Nicht nur Wissen über die Vergangenheit ist wichtig, sondern Orientierung in offenen Zukünften. 

Daraus folgt eine zentrale strategische Konsequenz: 

Wissensmanagement darf nicht datengetrieben sein, sondern entscheidungs- und bedeutungsgetrieben. 

Die entscheidende Ressource ist nicht Information, sondern Urteilskraft.

 

Im Schatten der Pandemie  

Jeder Deal hat seinen Preis 

https://buchshop.bod.de/im-schatten-der-pandemie-joerg-becker-9783695708604 

mehr lesen

Di

31

Mär

2026

Wissensstrategie: Selektion wird wichtiger als Speicherung

Da Informationen neue Informationen erzeugen, wächst die Datenmenge exponentiell. 

Strategisches Wissensmanagement braucht daher: 

  • Selektionsregeln
  • Priorisierungssysteme
  • Vergessensstrategien 

Organisationen müssen bewusst entscheiden: 

  • Was wird archiviert?
  • Was wird ignoriert?
  • Was wird in Wissen überführt? 

Nicht das Speichern, sondern das Weglassen wird zur Kernkompetenz. 

Wissensmanagement wird Entscheidungsmanagement 

Informationen sind nur dann wertvoll, wenn sie Handlungsoptionen verändern. 

Strategisches Wissensmanagement sollte daher direkt an Entscheidungsprozesse gekoppelt sein: 

  • Welche Information beeinflusst Investitionsentscheidungen?
  • Welche Information beeinflusst Risikobewertungen?
  • Welche Information verändert strategische Optionen? 

Man könnte sagen: 

Wissen entsteht erst dort, wo Information Entscheidungen verändert. 

https://buchshop.bod.de/wissensmanagement-im-ki-dialogmodus-joerg-becker-9783759774804  

Di

31

Mär

2026

Führungsstrategie - Verteiltes Wissen orchestrieren

Eine Führungskraft muss nicht alles selbst wissen –
aber wissen, wer was weiß. 

Die produktivste Ressource moderner Organisationen ist Wissen. 

Strategische Praxis: 

  • Experten sichtbar machen
  • Silos aufbrechen
  • Wissensteilung belohnen
  • Informationsasymmetrien vermeiden 

Führung wird zur Orchestrierung von Intelligenz.

 

Wissensdiversität als Risikoversicherung 

Große Fehlentscheidungen entstehen durch: 

  • Gruppendenken
  • Bestätigungsfehler
  • zu homogene Perspektiven 

Strategisch klug ist: 

  • Gegenmeinungen institutionalisieren
  • „Advocatus Diaboli“-Rollen schaffen
  • Szenarien denken
  • Unsicherheit offen diskutieren 

Gerade im Kontext geopolitischer, technologischer und wirtschaftlicher Risiken ist Wissensvielfalt eine Resilienzstrategie.

 

Entscheidungswissen vor Detailwissen 

Eine Führungskraft braucht: 

  • Hypothesenkompetenz
  • Szenariokompetenz
  • Risikoabschätzung
  • Timinggefühl

 

Nicht:
„Was sind alle Fakten?“

 

Sondern:
„Reichen die Fakten für eine tragfähige Entscheidung?“

 

Führungskräfte Coaching Wirtschaftsmathematik 

Strategische Kompetenz  

https://buchshop.bod.de/fuehrungskraefte-coaching-wirtschaftsmathematik-joerg-becker-9783758371646  

So

29

Mär

2026

Die optimale Wissensstrategie für eine Führungskraft

 Für eine Führungskraft ist Wissen kein Selbstzweck – sondern ein Macht-, Steuerungs- und Orientierungsmittel. 

Die beste Strategie ist deshalb nicht Wissensanhäufung, sondern strategische Wissensarchitektur 

Selektives Tiefenwissen – kein operativer Detailverlust 

Eine Führungskraft darf nicht alles wissen wollen. 

Sie braucht: 

  • Tiefenwissen in strategisch relevanten Kernfeldern
  • Überblickswissen in angrenzenden Bereichen
  • Frühwarnwissen über Risiken und Trends

 

Gefahr: Detailverliebtheit → operative Verzettelung
Stärke: Mustererkennung und Priorisierung

 

Wissensfilter statt Wissensspeicher 

Im Zeitalter von KI und Datenüberfluss ist entscheidend: 

Was ignoriere ich bewusst? 

Strategische Führung bedeutet: 

  • Informationsflüsse strukturieren
  • Reporting-Systeme klug designen
  • Entscheidungsrelevantes von Lärm trennen

 

Wer alles liest, führt nicht.
Wer richtig filtert, entscheidet.

 

Führungskräfte Coaching Wirtschaftsmathematik  

Strategische Kompetenz 

https://buchshop.bod.de/fuehrungskraefte-coaching-wirtschaftsmathematik-joerg-becker-9783758371646 

So

29

Mär

2026

Wandel gehört zum Bereich des Intellekts, der die Strategie-Funktion hat, zu unterscheiden, zu messen, zu kategorisieren

Wandel ist ein ständiges Fließen von Umgestaltung und ist nicht die Folge irgendeiner Kraft, sondern eine nahezu natürliche Tendenz, die allen Dingen und Situationen schon von Vornherein innezuwohnen scheint. Genauso wie das Rationale und das Intuitive komplementäre, sich ergänzende Formen des Denkens sind. Rationales Denken ist linear, fokussiert, analytisch - dementsprechend tendiert rationales Denken zur Zersplitterung. Intuitives Wissen dagegen beruht auf unmittelbarer, nichtintellektueller Erfahrung der Wirklichkeit, die in einem Zustand erweiterten Bewusstseins entsteht“. Es ist ganzheitlich, nichtlinear und strebt nach Synthese.

 

Fluktuierendes Wissen. Immaterielles Vermögen von Personen und Standorten im strategischen Fokus. 

https://buchshop.bod.de/fluktuierendes-wissen-joerg-becker-9783752809664 

Sa

28

Mär

2026

J. Becker Denkstudio - Strategie personeller Kopfschätze

Sa

28

Mär

2026

Wissensbasiertes Strategiedenken

Steuerung und Controlling 

Eine Wissensbilanz-Strategie arbeitet nicht einmalig, sondern zyklisch: 

  • regelmäßig bewerten (z. B. jährlich)
  • Fortschritte messen (qualitativ + quantitativ)
  • Strategie anpassen 

Typisch ist eine Mischung aus:

 

  • Kennzahlen (z. B. Fluktuation, Innovationsrate)
  • Einschätzungen (z. B. Wissensaustausch-Qualität) 

 

Besonderheit: Denken in Ursache-Wirkung 

Der große Unterschied zu klassischer Strategie:

 

Klassisch: 

„Wir wollen 10 % mehr Umsatz“

 

 Wissensbilanz: 

„Welche Wissensfaktoren führen zu mehr Umsatz – und wie verbessern wir sie gezielt?“

 

Das ist deutlich nachhaltiger und systemischer.

 

 

Warum das strategisch so stark ist

 

Eine Wissensbilanz-Strategie: 

  • macht immaterielle Werte sichtbar
  • verbindet Menschen, Organisation und Markt
  • schafft nachhaltige Wettbewerbsvorteile
  • hilft besonders bei:
    • Digitalisierung
    • KI-Nutzung
    • komplexen Organisationen 

Die Wissensbilanz ist im Grunde eine „Personalbilanz des Denkens“  

https://buchshop.bod.de/catalogsearch/result/?q=J%C3%B6rg+Becker 

Fr

27

Mär

2026

Eine Strategie ist mehr als nur ein Plan

Das Wesen von Strategien liegt in der bewussten Gestaltung von Zukunft unter Unsicherheit. Eine Strategie ist mehr als ein Plan – sie ist ein Orientierungsrahmen für Entscheidungen, wenn Ressourcen knapp, Informationen unvollständig und Interessen konkurrierend sind. 

Strategien des Wissens beschäftigen sich mit einer zentralen Frage der Gegenwart: Wie wird aus Information wirksame Orientierung? 

In einer Welt voller Daten ist nicht der Zugang knapp – sondern Einordnung, Bewertung und Anwendung. 

Die Zeitenwende schließt als ein Karussell der Disruption Wissen als unabdingbare Ressource mit ein: Neue Unsicherheiten, KI und digitale Netze, globale Machtspiele – alles greift ineinander. Strategien des Wissens öffnen den Blick für ein Wechselspiel komplexer Vernetztheit. 

 

Strategie als Richtung – nicht als Detailplan

 

Strategien beantworten drei Kernfragen:

 

  1. Wo stehen wir? (Ausgangslage, Kräfteverhältnisse, Ressourcen)
  2. Wo wollen wir hin? (Zielbild, Position, Wirkung)
  3. Wie kommen wir dorthin? (Prinzipien, Prioritäten, Hebel)

 

Anders als operative Maßnahmen gibt eine Strategie Leitlinien, keine To-do-Liste. Sie schafft Kohärenz über viele Einzelentscheidungen hinweg. Fokus statt Vielfalt: Wettbewerbsvorteil entsteht durch klare Positionierung – nicht durch Mittelmaß.

 

Wissensmanagement im KI-Dialogmodus 

Interdisziplinäres Executive Coaching 

https://buchshop.bod.de/wissensmanagement-im-ki-dialogmodus-joerg-becker-9783759774804 

Di

24

Mär

2026

Wissen und Entscheidungen sind verschiedene strategische Welten

Selbst wenn Wissen vorhanden ist, wird es oft nicht genutzt. 

Gründe: 

  • politische Interessen
  • Machtstrukturen
  • Emotionen
  • kurzfristige Vorteile
  • Angst vor Veränderungen 

Ein klassisches Beispiel ist die Wirtschaft oder Politik:
Oft sind die Risiken bekannt, aber Entscheidungen folgen trotzdem anderen Logiken. 

Man könnte sagen: 

Wissen bestimmt selten Entscheidungen – Interessen tun es. 

Wissen ist ungleich verteilt 

Wissen ist auch eine Machtressource. Deshalb wird es häufig: 

  • zurückgehalten
  • manipuliert
  • strategisch eingesetzt 

In Organisationen gilt oft: 

  • Wer Wissen teilt, verliert Einfluss.
  • Wer Wissen kontrolliert, gewinnt Macht. 

Das führt dazu, dass kollektive Intelligenz blockiert wird.

Quantitäten und Qualitäten einer Wirtschaftsanalyse mit KI-Dialogen 

Executive Coaching mit Rechenmodellen 

https://buchshop.bod.de/quantitaeten-und-qualitaeten-einer-wirtschaftsanalyse-mit-ki-dialogen-joerg-becker-9783759793416 

Mo

23

Mär

2026

Die Standortbilanz der Intelligenz

Städte, Regionen oder Länder könnten sich fragen:

  • Wie viel Intelligenz lebt hier?
  • Wie viel davon wird genutzt?
  • Wie viel geht verloren? 

Wissen schafft Zukunft erst dann, wenn es in Entscheidungen übersetzt wird. 

Oder noch pointierter: 

Die entscheidende Kompetenz unserer Zeit ist nicht Informationsgewinnung, sondern Informationsverwertung. Eine Gesellschaft, die immer mehr weiß, aber immer schlechter entscheidet

Ein Ideenmodell für die Wirtschaftsförderung der Zukunft beschreibt, wie Städte und Regionen nicht nur Unternehmen ansiedeln, sondern Innovationsräume, Wissen und Lebensqualität strategisch entwickeln. Die klassische Wirtschaftsförderung („Flächen anbieten und Firmen anwerben“) wird dabei zu einer systemischen Standortgestaltung.

 

 https://buchshop.bod.de/standortintelligenz-smart-foerdern-klug-entscheiden-joerg-becker-9783695194391 

Mo

23

Mär

2026

Theorie der ungenutzten Intelligenz

Die Idee einer „Theorie der ungenutzten Intelligenz“ beschreibt ein Paradox unserer Zeit: Noch nie verfügte die Menschheit über so viel Wissen, Bildung und Daten – und dennoch bleiben viele Probleme ungelöst oder werden sogar größer. Die Theorie versucht zu erklären, warum vorhandene Intelligenz gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch nicht vollständig genutzt wird. Das Grundparadox Die Theorie beginnt mit einer einfachen Beobachtung: Noch nie gab es so viele Hochschulabsolventen. Noch nie gab es so viel wissenschaftliches Wissen. Noch nie gab es so viele Daten und Analysen Und dennoch erleben wir: Finanzkrisen, geopolitische Fehlentscheidungen, ökologische Probleme, ineffiziente Organisationen. Der Kern der Analyse lautet daher: Das Problem moderner Gesellschaften ist nicht fehlende Intelligenz, sondern ungenutzte Intelligenz.

Sa

21

Mär

2026

Strategisches Lernen statt bloßes Wissen sammeln

Bildungsintelligenz bedeutet nicht nur viel Wissen zu haben, sondern Wissen strategisch für das eigene Leben und den Beruf einzusetzen. Menschen mit hoher Bildungsintelligenz verstehen, wie Lernen, Denken, Entscheiden und Netzwerke zusammenwirken. 

Für den Berufserfolg sind besonders folgende Strategien wichtig: 

Strategisches Lernen statt bloßes Wissen sammeln 

Erfolgreiche Menschen lernen zielgerichtet. 

Strategie: 

  • Lernen mit einer klaren Frage: Wofür brauche ich dieses Wissen?
  • Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden
  • Wissen regelmäßig aktualisieren 

Beispiel:
Ein Ingenieur lernt nicht nur Technik, sondern auch Projektmanagement und Kommunikation, weil er später Projekte leiten möchte.
 

Vernetztes Denken 

Berufserfolg entsteht oft an den Schnittstellen verschiedener Wissensgebiete. 

Strategie: 

  • Wissen aus verschiedenen Bereichen verbinden
  • Interdisziplinär denken
  • Muster und Zusammenhänge erkennen 

 

https://buchshop.bod.de/berufserfolg-mit-bildungsintelligenz-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769306934

 

Sa

21

Mär

2026

Wirtschaftsförderungen haben eine Vermittler- und Problemlöserrolle

Weil sie an der Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik und Unternehmen arbeiten. Damit diese Rolle funktioniert, nutzen sie verschiedene Strategien und Instrumente. 

Netzwerkstrategie 

Aufbau und Pflege stabiler Beziehungen zwischen den Akteuren. 

Instrumente und Maßnahmen 

  • Unternehmensnetzwerke und Branchencluster
  • regelmäßige Wirtschaftsgespräche mit Unternehmern
  • Runder Tisch zwischen Verwaltung, Politik und Wirtschaft
  • Kooperation mit Kammern, Hochschulen und Verbänden 

Ziel: Vertrauen schaffen und Informationsflüsse verbessern. 

Moderations- und Mediationsstrategie 

Wirtschaftsförderungen fungieren häufig als neutraler Vermittler, wenn Interessen kollidieren. 

Beispiele 

  • Konflikte bei Genehmigungsverfahren
  • Standortfragen oder Flächennutzung
  • Infrastruktur- oder Verkehrsprobleme 

Vorgehen 

  • Moderierte Workshops
  • Dialogformate zwischen Bürgern, Politik und Unternehmen
  • strukturierte Entscheidungsprozesse 

Fr

20

Mär

2026

Strategische Dynamiken der Wirtschaftsförderung

 Man kann drei Grundtypen von Wechselwirkungen erkennen: 

1. Verstärkung (Synergie) 

z.B. 

  • Innovationstrategie
  • Hochschulpolitik
  • Start-up-Förderung 

→ gegenseitige Stärkung

 

2. Zielkonflikt 

z.B. 

  • Gewerbeflächen vs. Naturschutz
  • Verkehrsausbau vs. Lebensqualität
  • Subventionen vs. Haushaltsdisziplin

 

3. Koordinationsbedarf

Viele Projekte funktionieren nur bereichsübergreifend: 

  • Technologiepark
  • Innenstadtentwicklung
  • Industrieansiedlung

 

Zentrale Erkenntnis 

Wirtschaftsförderung ist strategisch gesehen eine Querschnittsfunktion der Kommune. 

Ihr Erfolg hängt davon ab, wie gut sie mit 

  • Stadtplanung
  • Finanzen
  • Infrastruktur
  • Bildung
  • Umwelt
  • Standortmarketing 

integriert ist. 

Fr

20

Mär

2026

J. Becker Denkstudio - Das Gesetz des menschlichen Urteils

Das vierte Gesetz der Wissensgesellschaft 

 

Die ersten drei Gesetze zeigen eine strukturelle Dynamik: 

  1. Information wächst exponentiell.
  2. Wissen entsteht durch Selektion.
  3. Orientierung wird knapper. 

Damit entsteht eine entscheidende Frage: 

Wer entscheidet, welche Information Bedeutung hat? 

Hier setzt das vierte Gesetz an. 

In einer Welt unbegrenzter Information wird menschliches Urteil zur entscheidenden Ressource. 

Denn weder Daten noch Algorithmen können vollständig ersetzen: 

  • Erfahrung
  • Werte
  • Verantwortung
  • situatives Abwägen 

Diese Elemente bilden das Urteil. 

Fr

20

Mär

2026

Geschäftsführer, Mittelständler - Das Gesetz der Informationsdynamik

Information erzeugt neue Information. 

Sobald Information veröffentlicht wird, löst sie Reaktionen aus: 

  • Interpretationen
  • Kritik
  • Ergänzungen
  • neue Daten
  • neue Modelle 

Dadurch entsteht ein rekursiver Prozess. 

Man kann dies als Wachstumsdynamik formulieren:
Damit wird Informationswachstum selbstverstärkend. 

Konsequenz:
Die Wissensgesellschaft produziert zwangsläufig eine Informationsflut.

Do

19

Mär

2026

J. Becker Denkstudio - Standortstrategie

Do

19

Mär

2026

Bürgermeister, Stadträte - integrierte Indikator- und Intelligence-Strategie

Verantwortliche für Standorte wie Standortanalysten in Unternehmen wären gut beraten, eine eigene Indikatorkompetenz mit einem zeitnah aktualisierten Daten- und Informationspool einzurichten. 

Diese Strategie ist in der Praxis in Wettbewerbsvorteil. Eine eigene Indikator-Kompetenz bedeutet ja nichts anderes als: Unabhängigkeit von verzögerten, aggregierten oder fremdinterpretierten Daten und stattdessen ein frühzeitiges, selbst gesteuertes Lagebild. 

Die passende Strategie lässt sich als „integrierte Indikator- und Intelligence-Strategie“ beschreiben.

Do

19

Mär

2026

Wirtschaftsförderer - Umfeldradar für Signale

Eine Strategie, um unerwartete wirtschaftliche Umbrüche früh zu erkennen, zielt darauf ab, schwache Signale („weak signals“) im Umfeld eines Standortes oder einer Branche zu entdecken. Gerade in Zeiten von Digitalisierung, geopolitischen Spannungen und Technologieumbrüchen wird das für Unternehmen und Regionen immer wichtiger. 

Umfeldradar aufbauen 

Der erste Schritt ist ein systematisches Monitoring der Umwelt. 

Beobachtet werden z. B.: 

  • Technologieentwicklungen
  • geopolitische Konflikte
  • Energie- und Rohstoffmärkte
  • wissenschaftliche Durchbrüche
  • Start-up-Aktivitäten
  • Investitionsströme 

Das Ziel ist ein permanentes Beobachtungssystem. 

Schwache Signale erkennen 

Unerwartete Umbrüche beginnen meist mit kleinen Veränderungen. 

Beispiele für schwache Signale: 

  • ungewöhnliche Patentanmeldungen
  • neue Forschungsnetzwerke
  • kleine Start-ups mit radikalen Technologien
  • veränderte Lieferketten
  • neue regulatorische Initiativen 

KI kann hier helfen, Muster zu erkennen, die Menschen leicht übersehen. 

Mi

18

Mär

2026

Geschäftsführer, Mittelständler - Warum Strategien schneller „veralten“

Die „Halbwertszeit“ von Strategien hat sich spürbar verkürzt. Aber: Das bedeutet nicht, dass langfristiges Denken obsolet geworden ist – es hat sich nur verändert. 

Mehrere Entwicklungen treiben diese Dynamik: 

  • Technologischer Wandel (KI, Plattformökonomie, Automatisierung): Geschäftsmodelle können in wenigen Jahren obsolet werden.
  • Globale Vernetzung: Ereignisse in einem Markt wirken sofort weltweit (Lieferketten, geopolitische Risiken).
  • Unsicherheit & „Schwarze Schwäne“: Unvorhersehbare Ereignisse (Pandemien, Krisen) entwerten starre Planungen.
  • Verkürzte Innovationszyklen: Produkte und Services haben kürzere Lebenszyklen. 

Früher konnte eine Strategie 5–10 Jahre tragfähig sein. Heute sind es oft eher 2–3 Jahre – oder weniger in dynamischen Branchen. 

Mi

18

Mär

2026

Bürgermeister Landräte - Strategie eines Standortradars

 Man kann es als Radarbild mit fünf Potenzialfeldern darstellen:

 

           Innovation
             
             
Netzwerke ◄───●───► Wirtschaft
             
             
     Lebensqualität
             
             
        Infrastruktur

 

Die KI zeigt: 

  • wo der Standort stark ist
  • wo Lücken bestehen
  • wo neue Chancen entstehen. 

Strategischer Nutzen 

Ein KI-Standortradar hilft: 

  • Investitionsentscheidungen vorbereiten
  • Branchenpolitik entwickeln
  • Förderprogramme gezielt einsetzen
  • Standortmarketing verbessern 

Es macht Wirtschaftsförderung vorausschauend statt reaktiv. 

Di

17

Mär

2026

Geschäftsführer, Mittelständler - Das Informationsdynamik-Gesetz

Die Informationsmenge eines Systems wächst proportional zur Menge der bereits vorhandenen Information und der Reaktionsfähigkeit des Systems. Wissen entsteht jedoch nur durch Selektion und Kontextbildung. 

 

Strategische Konsequenz für Wissensmanagement 

Das eigentliche Managementproblem liegt nicht im Informationswachstum, sondern in der Frage: 

 

Wie viel Wissen entsteht aus der vorhandenen Information? 

Strategisches Wissensmanagement muss daher: 

  1. Selektionsmechanismen verbessern
  2. Kontextwissen stärken
  3. Reaktionsrauschen reduzieren
  4. entscheidungsrelevante Information filtern 

Daten wachsen exponentiell – Wissen wächst selektiv. 

 

 

Orientierungsparadox der KI-Gesellschaft.

 

Das Orientierungsparadox der KI-Gesellschaft Es beschreibt einen zentralen Widerspruch moderner Wissensgesellschaften.

 

Das Paradox

 

Je mehr Informationen, Daten und Analysen eine Gesellschaft erzeugt, desto größer wird häufig die Orientierungslosigkeit der Menschen.

 

 

Die Dynamik der KI-Gesellschaft

 

KI verstärkt diese Entwicklung massiv.

 

Sie erzeugt:

 

  • automatisierte Analysen
  • neue Hypothesen
  • neue Modelle
  • neue Texte
  • neue Simulationen

 

Damit wächst die Informationsmenge nicht mehr nur durch Menschen, sondern auch durch Maschinenreaktionen.

Di

17

Mär

2026

Geschäftsführer, Mittelständler - Wissensmanagement wird Zukunftsmanagement

Wenn Informationen neue Informationsdynamiken erzeugen, dann entsteht ständig Ungewissheit.

Strategisches Wissensmanagement muss deshalb stärker arbeiten mit: 

  • Szenarien
  • Frühwarnsystemen
  • Signalen schwacher Trends 

Nicht nur Wissen über die Vergangenheit ist wichtig, sondern Orientierung in offenen Zukünften. 

 

Die entscheidende Ressource ist nicht Information, sondern Urteilskraft. Daraus folgt eine zentrale strategische Konsequenz: Wissensmanagement darf nicht datengetrieben sein, sondern entscheidungs- und bedeutungsgetrieben. 

 

Eine Welt, in der Daten explodieren – aber Orientierung immer knapper wird. 

Man kann dies zu einer Theorieformel der Informationsdynamik verdichten. Ziel ist nicht mathematische Exaktheit, sondern eine konzeptionelle Gesetzmäßigkeit, die strategisches Wissensmanagement erklärt.

 

Information erzeugt Reaktion – Reaktion erzeugt neue Information. Damit entsteht ein rekursiver Prozess 

Man kann dies als einfache Dynamik formulieren: Da Reaktionen wiederum Informationen erzeugen, wächst die Informationsmenge überproportional.

 

https://buchshop.bod.de/wirtschaft-mittelstand-die-mini-max-methode-joerg-becker-9783819227431ü 

Di

17

Mär

2026

Geschäftsführer, Mittelständler - strategische Informationsdynamik

Informationen erzeugen Reaktionen – neue Interpretationen, neue Daten, neue Kommunikation. Dadurch entsteht eine selbstverstärkende Informationsdynamik.

 

Für strategisches Wissensmanagement ergeben sich daraus mehrere wichtige Konsequenzen: 

Von Datensammlung zu Bedeutungsmanagement

 

Die klassische Vorstellung lautet:
Mehr Daten → mehr Wissen. 

In Wirklichkeit gilt eher: 

Mehr Daten → mehr Interpretationen → mehr Daten.

 

Strategisches Wissensmanagement muss deshalb nicht primär Daten sammeln, sondern: 

  • Bedeutung filtern
  • Relevanz bestimmen
  • Kontext herstellen

 

Die zentrale Frage wird: 

Welche Informationen verändern tatsächlich Entscheidungen? 

Mo

16

Mär

2026

Bürgermeister, Stadträte - Wissenskapital als strategischer Standortvorteil

Das Wissenskapital eines Standortes ist heute ein zentraler Faktor für die Strategie der Wirtschaftsförderung. Während früher vor allem Flächen, Verkehrsanbindung oder Steuern im Vordergrund standen, entscheidet zunehmend die Qualität des Wissens- und Innovationssystems darüber, ob sich Unternehmen ansiedeln, wachsen und neue Arbeitsplätze entstehen.

 

Wissenskapital als Standortvorteil 

Wissenskapital umfasst u. a.: 

  • Hochschulen und Forschungsinstitute
  • qualifizierte Fachkräfte
  • Unternehmenswissen und Patente
  • Innovationsnetzwerke
  • Weiterbildungseinrichtungen
  • Daten- und Informationsinfrastrukturen

 

Ein Standort mit hohem Wissenskapital hat meist:

  • höhere Innovationsfähigkeit
  • mehr technologieorientierte Unternehmen
  • größere Krisenresilienz
  • attraktivere Arbeitsmärkte

 

Beispiele sind Städte wie München, Berlin oder Boston, deren wirtschaftliche Stärke stark auf Universitäten, Forschung und Start-ups basiert.

 

Fluktuierendes Wissen. Immaterielles Vermögen von Personen und Standorten im strategischen Fokus. 

https://buchshop.bod.de/fluktuierendes-wissen-joerg-becker-9783752809664