Beide Komponenten müssen im Entscheidungsprozess sinnvoll zusammenwirken und sich gegenseitig befruchten. Denn Intuition ist ebenso ein Ausdruck von Intelligenz wie es die verstandesbezogene Logik ist. Intellektuelle Fähigkeiten werden u.a. dadurch deutlich, mit welcher Geschwindigkeit intuitive Impulse ablaufen. Eine große Rolle hierbei spielen auch Erfahrungen des Entscheidungsträgers. Das Zusammenwirken zwischen Verstandeslenkung und ahnender Eingebung kann äußerst produktiv sein.
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Die sich weiter digitalisierende Welt steht erst am Anfang einer noch abzuarbeitenden Lernkurve. Viele Sachverhalte müssen gründlicher hinterfragt und vielfach wohl auch neu justiert werden. Der Ruf nach verlässlichen Leitplanken wird lauter: ein und dieselbe Welt der Möglichkeiten lässt sich mit mehreren Wahrscheinlichkeiten verknüpfen: um eine Wahrscheinlichkeit zu bestimmen, verknüpft man jedes Ereignis mit der Möglichkeit (Zahl zwischen null und eins), dass es eintritt. Obwohl sie immer da ist, die Zeit, jeden Tag und jede Stunde, ist sie schon wieder verschwunden, vergangen. Wo bleibt sie nur die ganze Zeit? Damit man sich ihr mit ganzer Muße widmen kann? In Zeiten der Aktivgesellschaft ist der bewegte Mensch gefragt. Gefordert werden Initiative, Beweglichkeit, Aktivität und Flexibilität. Jeder ein Unternehmer seiner selbst, jederzeit bereit, Verantwortung (für das eigene Leben, für das eigene Fortkommen) zu übernehmen. Stillstand ist Rückschritt, Bewegung dagegen das Gebot der Zeit. Sprachen stehen auch für jeweils unterschiedliche Erlebniswelten, für kulturelles Wissen.
Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation