Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Intellektuelles Kapital von Personen und Standorten - systemübergreifend identifizieren und analysieren

Projekt Standortanalyse - eine volkswirtschaftliche wie auch betriebswirtschaftliche Betrachtung

Strategieplanung und Wissensmanagement von der Idee bis zur Umsetzung

Wissensmanagement ist Potenzialmanagement - Kompetenzen bündeln - Lücken schließen

 Die Macht der Algorithmen wächst: sie steuern unser Leben, stehen mit uns auf, gehen mit uns schlafen. Algorithmen machten die Handlungen eines jeden Einzelnen berechenbar und vorhersagbar. 

Strategisches Denken braucht das Denken sowohl in Zusammenhängen als auch das Denken in Alternativen. Der Rohstoff "Wissen" ist hierbei der einzige Rohstoff, der sich durch Gebrauch sogar noch vermehren lässt und damit mit zum wertvollsten gehört, was ein Standort, ein Unternehmen oder eine Person besitzen. 

Jörg Becker Friedrichsdorf
Jörg Becker Friedrichsdorf

 

 

 

Wissensmanagement kann auch Personalbilanz

 

Betriebswirtschaftliche Strategiebetrachtungen

 

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Expertise und Background - Diplomkaufmann Jörg Becker

Mitglied u.a. bei:

Brainguide, Competence Site,

Deutscher Journalisten Verband,

dieRedaktion,

Förderverein der

Hohen Landesschule,

Verwertungsgesellschaft Wort.

 

 Erfolge können sich vor allem dann einstellen, wenn der Startup dazu bereit ist, sich unmittelbar und kritisch mit strategischen Fragen auseinanderzusetzen. Startups müssen Regelmäßigkeit mit Improvisation, Ordnung mit Elementen der Spontaneität (und manchmal auch Unordnung) verbinden können. 

 In der Welt der Big Data-Zahlenzauberer werden neben Arbeitsplätzen und Logistik auch Haushalt und Konsum gesteuert: die mathematischen Modelle müssen nur noch den Mensch mit seinem irrationalen, unvorhersehbaren Verhalten als Störfaktor ausschalten. „Das neue Gesellschaftsmodell verführt Menschen mit Annehmlichkeiten und Anreizen in berechenbare Verhaltensmuster“: in der Big Data-Gesellschaft wird das Subjekt (als Träger freier Entscheidungen) zum Objekt (mit errechneten Verhaltensweisen) umgeformt. 

Wirtschaftswissen Jörg Becker
Wirtschaftswissen Jörg Becker

Ideenpotenziale ausschöpfen

Gute Ideen sind zu kostbar, um sie einfach wegzuwerfen. Selbst wenn sie im Moment nicht zu verwenden sind oder unsinnig erscheinen, könnten sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal von Nutzen sein. Sie müssten dann ein zweites Mal erfunden werden, sofern dies überhaupt möglich ist. Ideen geschehen eher, als dass man sie auf Knopfdruck produzieren kann: im Nachhinein kann man in den seltensten Fällen erklären, wie man zu einer guten Idee/Problemlösung gelangt ist. 

 Es entsteht eine neue Beziehung zwischen Natur und Technik. Erforscht werden „Landkarten des Denkens“. Wie ist ein Gehirn im Detail aufgebaut? Wie denkt der Mensch? Was genau geschieht dabei? Was steuert das Denken? Ist Denken beeinflussbar? Forscher kommen zu dem Schluss, dass heutige Computer zwar keine großen Kommunikatoren sein mögen, aber viel Potenzial haben, Gedanken zu lesen. Ob wir wollen oder nicht: wir werden uns mit Robotern mehr oder weniger anfreunden müssen. Sie werden mit uns kommunizieren, sich mit uns unterhalten, für und mit uns arbeiten.

 Ein Traum der Wissenschaftler ist das „lebende Labor“, das sämtliche Verhaltensmuster „sozialer Organismen“ misst. Für solche Abschöpfung von Datenmustern werden viele schöne Dinge versprochen, wie beispielsweise „intelligente Straßenlaternen, die die Bewegungsprofile der Bürger berücksichtigen“. Wie vieles im Leben hat jedes Ding aber auch eine Kehrseite. 

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Deutschen Nationalbibliothek

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 Aus Datenfragmenten, die Menschen mehr und mehr (meist unbewusst) hinterlassen, formen Informatiker ein digitales Spiegelbild. Welches Menschenbild wird da eigentlich für das Alltagsleben gezeichnet und verfestigt? Etwa der Mensch als beliebig steuerbares Betriebssystem ? eine überschaubare Typologie der Menschen, die man als Produkt der von ihnen abgefassten Daten meint, total verstehen und steuern zu können ? 

Das Zahlenkleid eines Standortes muss vielen Anforderungen und Wünschen gerecht werden: es soll ein möglichst zeit- und wirklichkeitsnahes Abbild zu vielfältigen und komplexen Sachverhalten abgeben. 

  Die Kommerzialisierung des Internet hat ganze Bereiche des Lebens digitalisiert: in einer überwachten Welt werden Bürger zuallererst als Konsumenten wahrgenommen.  Nur wenige können sich hiervon völlig lösen und freimachen: denn der Nichtgebrauch digitaler Technologien birgt die Gefahr, sich vom gesellschaftlichen Leben ganz oder teilweise abzunabeln und auszuschließen.

 

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 Nach einer zwar gewagten, aber durchaus öfter zu hörenden These müssen die Menschen in einer Zeit, in der die Entwicklung künstlicher Intelligenz voranschreitet und KI-Systeme besser Schach, Go oder Poker spielen als der Mensch, ihre biologische mit maschineller Intelligenz verschmelzen, um nicht überflüssig zu werden. „Computer kommunizierten mit einer Datenübertragungsrate von einer Billion Bits pro Sekunde, während der Mensch nur mit einem Tempo von zehn Bits pro Sekunde unterwegs sei. Eine Breitbandverbindung vom Gehirn zu einem Computersystem könne helfen, eine Symbiose zwischen menschlicher und maschineller Intelligenz herzustellen“.

Dipl.Kfm. Jörg Becker - Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker - Friedrichsdorf

Thematisiert wird u.a. die Frage: Fachartikel in einer herkömmlichen Fachzeitschrift oder in einem Open-Access-Internetjournal publizieren (Vgl. FAZ 04/13 „Freibier für alle ! Aber wer schenkt aus?“   

Was macht eine Fachpublikation aus ? Es ist das richtige Zusammenführen einzelner Wissens-Komponenten.

Es kommt auf das Veredeln an, d.h. auf das gezielte Auswählen relevanter Daten. Auf das Identifizieren, Bewerten, Aufbereiten und Anreichern. Erst aus diesem Zusammenspiel entsteht ein Ergebnis mit werthaltiger Information

 

 Eine Situation wird unüberschaubar, wenn sie sich auf mehr Elemente und Variablen bezieht, als die Informationsverarbeitungskapazität des Handelnden fassen kann. Die Vernetztheit einer komplexen Situation wird dadurch deutlich, dass die einzelnen Variablen jeweils von vielen anderen beeinflusst werden und ihrerseits selbst wieder viele andere beeinflussen. In solchen Netzen muss man stets damit rechnen, dass Handlungen jenseits der beabsichtigten Wirkungen noch weitere Konsequenzen haben (die der ursprünglichen Absicht teilweise auch zuwiderlaufen können). Eigendynamik einer komplexen Situation bedeutet, dass sich die Dinge auch ohne steuernde Eingriffe von außen selbständig fortentwickeln können.

Becker: Beherrschung der Komplexität
Becker: Beherrschung der Komplexität

Das Management steht vor der Herausforderung, eine ausgewogene Balance herauszufinden zwischen:

a) einerseits Beherrschung der Zunahme an Komplexität von IV-Systemen;

b) andererseits Optimierung der Informationsauswahl zur Reduktion von Komplexität. Die Trennlinie zwischen ausufernden Datensammlungen und relevanten Informationen lässt sich immer nur speziell auf das jeweilige Unternehmen hin bestimmen.

 In der Fabrik von heute, morgen sollen reale und virtuelle Welt Schritt für Schritt miteinander verschmelzen: in einer solchen „smart factory“  werden Maschinen miteinander vernetzt, auch mit allen Teilen, die sie bearbeiten sollen. Inmitten einer sich auch hier aufbauenden Datenflut steht der Mensch, der alle diese Prozesse überwachen soll: solche Wege in eine vernetzte Zukunft bringen eine Komplexität mit sich, die beherrscht werden muss. Auch hier dürfte sich wieder jene Zweiteilung einstellen: Menschen, die Computern sagen, was zu tun ist und Menschen, denen Computer sagen, was sie zu tun haben. Die Entwicklung von Lebenszeiteinkommen könnte wohl in exakter Korrelation zu diesen beiden Gruppen verlaufen.

 Analoge Techniken und Digitaltechniken wachsen immer schneller zusammen. In der vernetzten Produktion muss man beides (gleich gut) beherrschen. Zusätzlich kommt die zunehmende Geschwindigkeit hinzu: dauerten früher in der analogen Welt Neuentwicklungen oft Jahre, schrumpft die Zeit zwischen Idee und Markteinführung (oft auf nur Monate) zusammen. Der digitale Wandel bereitet den Weg für innovative Produkte und Dienstleistungen, kürzere Produktlebenszykluszeiten und damit für völlig neue Geschäftsmodelle.

 

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Ein Standort-Eignungsnachweis ist eine Grundvoraussetzung für die Existenzsicherung und weiteren Entwick-lungsmöglichkeiten von Firmen. Die ihrerseits wie selbstverständlich ihren Berichtspflichten zu den dafür festgelegten Zeitpunkten nachkommen müssen. Sie sollten deshalb darauf achten, dass auch der Standort ihnen von Zeit zu Zeit in Form eines Rechenschaftsberichtes nachweist, dass er für sie auch weiterhin geeignet ist. 

 Mit der digitalen Revolution des Netzes stehen alle an einem Wendepunkt technologisch-gesellschaftlichen Wandels: es geht um den Eintritt in die Risikozone digitaler Technologien. IT- und Programmierwissen eröffnet Möglichkeiten darüber nachzudenken, welche Dienste man wie nutzen könnte oder sollte schützt davor, zu sorglos mit IT-Geräten, Apps und Daten umzugehen, stärkt das Bewusstsein, wo welche Daten wie anfallen und gespeichert werden könnten.

 Wie messen Menschen Risiken ? Warum investieren manche mehr als anderer? Warum ändern Leute ihre Strategie, wenn sich die Einsätze in einem Spiel ändern ? Eine komplexe Umwelt zwingt uns, Entscheidungen zu treffen, die ein Verständnis (eine Bewertung) von Risiko voraussetzen. Auf der einen Seite haben viele Menschen ihr Bewusstsein für Risiken geschärft, auf der anderen Seite gehen viele mit Risiken mit einer Art kollektivem Schulterzucken um. Viele Risikoarten, denen man ausgesetzt ist, werden als solche nicht erkannt, zumindest aber nicht wahrgenommen. Denn Entscheidungen über zukünftige Ereignisse muss man trotz aller Unsicherheiten treffen.

Gemaltes Leben - (Hrsg. Jörg Becker)
Gemaltes Leben - (Hrsg. Jörg Becker)

 Allgemein wird die Realitätsferne von Modellen kritisiert. Man habe den Realismus schlichtweg auf dem „Altar der mathematischen Reinheit geopfert“. Und gerade der Mangel an intellektueller Vielfalt war es, der sich in der Krise gerächt habe: „denn das einzige Anbauprodukt der Ökonomen habe eine Missernte produziert“. Es sei falsch, nur immer jenen „Homo oeconomicus“ im Blick zu haben, der „kühl und rational sämtliche verfügbaren Optionen abwägt, mit Wahrscheinlichkeiten multipliziert und über sein komplettes Leben seinen Nutzen maximiert“.

 Die Fähigkeit mit Wissen oder Nichtwissen umzugehen ist ein Indikator für Differenzierungsfähigkeit. Fachwissen ist immer enger mit Partikularinteressen verknüpft: immer seltener findet man kompetente Beratung, die nicht durch interessengeleitete Tätigkeiten vorgeprägt ist (deutliches Anzeichen sind u.a. Lobbyisten im Umfeld der Politik).Bildung und Wissensvermittlung sind zu sehr auf Wissen und zu wenig auf Verstehen angelegt: allen komprimiert in immer kürzere Zeiteinheiten gepackt. Verfachlichung und Komplexität vieler Lebensumstände stellen neue Anforderungen an die Kommunikation. Gebraucht wird eine Vielfalt von Denkrichtungen mit unterschiedlichen Kapazitäten des Wissens und Verstehens: ein breiter Fragehorizont muss erhalten bleiben.

 Im Laufe der Zeit hat sich in der Welt mehr Wissen angesammelt, als irgendjemand irgendwann lesend bewältigen könnte. Beruhigend (und bedrohlich) wird versichert, dass das Internet nichts vergisst und auf ewig dort alles seinen Platz finde. Auf der einen Seite: die Angst vor Informationsverlust. Auf der anderen Seite: die Angst vor dem overload, der Informationsüberschwemmung: die Lobpreisung vom zukünftigen, grenzenlosen, selbstverwalteten, digitalen Paradies gepaart mit düsteren Untergangsszenarien.

Bernard Charoy
Bernard Charoy

 Wissensmanagement – von der Präsentations-Beratung zur Ideen-Beratung  

Was für schöne Zeiten: lang, lang ist´s her. Als Berater ihre Auftraggeber noch mit Präsentationsfolien und Kalkulationsblättern beeindrucken konnten.  Wie stolz waren in den 70er Jahren Berater auf ihre mit Powerpoint und Excel demonstrierten Fähigkeiten.  

Solche klassischen Geschäftsmodelle stoßen an ihre Grenzen.

  

Umdenken tut not: auch Berater unterliegen Gesetzen des Change Management.

  

Manche, auch internationale, Berater verkünden daher das Beschreiten neuer Wege.  So wollen einige ihren üblichen Beraterhabitus ändern: indem sie beispielsweise nicht nur vielversprechende Startups aufspüren, sondern auch selbst neue Geschäftsideen entwickeln und vermarkten.

 

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 Soziale Netzwerke bieten eine aus vielen Millionen Nutzern (Probanden ?) aufgebaute Infrastruktur und ideale Versuchsfelder, um herauszufinden, wie personalisierte Nachrichten funktionieren (welche wirken und welche nicht): in per Echtzeit datengetriebenen Gesellschaften können sich Sozialwissenschaften quasi neu erfinden. Ganz Euphorische sehen eine Welt vor sich, in der in einem System ständiger Überwachung schlechte und irrationale Entscheidungen vermieden werden, wenn man nur das Verhalten durch personalisierte Nachrichten entsprechend zu steuern vermag: „schlechte Angewohnheiten“ könnten in Echtzeit aufgespürt, analysiert und korrigiert werden.

Obwohl eine Managementkultur auf einer Vielzahl von Grundannahmen, Werten und Normen basiert, bleibt ein Großteil von ihr weitgehend unsichtbar: sichtbar ist nur die Spitze des Eisbergs (aus Strukturen, Prozessen, Verhalten und Kommunikation). Entscheidend sind aber auch die informellen Kommunikations- und Entscheidungswege, die sich aus keinem Organigramm herauslesen lassen. 

 

Das Ideal nach dem Konzept von Business Intelligence ist die Gewinnung von Erkenntnissen, die im Hinblick auf bestimmte Ziele bestmögliche operative und strategische Entscheidungen ermöglicht und unterstützt

 Schwachstellen der praktischen Umsetzung: 

Man kann sie bis in das politische Leben hinein verspüren: die Angst vor dem eigenen Urteil. 

Ganz ähnlich wenn Manager nur oder vor allem nach Gewinn und Umsatz  bewertet und entlohnt werden. Auch dann braucht man nicht sich selbst als Punktrichter zu verantworten.

 

 Suchmaschinen sollen nach dem Willen der Internetgemeinde keinesfalls verschwinden (man will ja gefunden und beachtet werden), sondern allenfalls so algorithmengesteuert arbeiten, dass die eigenen Profile noch heller und in einem maximal günstigen Licht erscheinen. Je weiter aber die Exploration von Daten ungehindert voranschreitet, desto wertvoller werden die dabei abgesaugten Datensätze, desto eher entdecken die von allen so geliebten Suchmaschinen im Gewesenen vielleicht doch das bereits Zukünftige.

 

 

Durch den Einsatz abbildungsstarker Instrumente und Modelle (wie beispielsweise einer Wissensbilanz) lassen sich die Herausforderungen von Komplexität besser  meistern. In Situationen, in denen viele Einflussfaktoren miteinander vernetzt sind, muss stets damit gerechnet werden, dass Handlungen jenseits der beabsichtigten Wirkungen noch weitere Konsequenzen haben können.

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Erforschung mittelstandorientierter Businessoptionen auf Basis potentialbezogener Personal- und Standortbilanzen

Jörg Becker Friedrichsdorf: Autorenprofil

 

Jörg Becker hat Führungspositionen in der amerikanischen IT-Wirtschaft, bei internationalen Consultingfirmen und im Marketingmanagement bekleidet und ist Inhaber eines Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandorientierter Businessoptionen auf Basis von Personal- und Standortbilanzen. Die Publikationen reichen von unabhängigen Analysen bis zu umfangreichen thematischen Dossiers, die aus hochwertigen und verlässlichen Quellen zusammengestellt und fachübergreifend analysiert werden. Zwar handelt es sich bei diesen Betrachtungen (auch als Storytelling) vor allem von Intellektuellem (immateriellen) Kapital nicht unbedingt um etwas Neues, aber um etwas Anderes. Denn um neue Wege zu gehen, reicht es manchmal aus, verschiedene Sachverhalte, die sich bewährt haben, miteinander neu zu kombinieren und fachübergreifend zu durchdenken. Zahlen ja, im Vordergrund stehen aber „weiche“ Faktoren: es wird versucht, Einflussfaktoren nicht nur als absolute Zahlengrößen, sondern vor allem in ihrer Relation zueinander und somit in ihren dynamischen Wirkungsbeziehungen zu sehen. Auch scheinbar Nebensächliches wird aufmerksam beobachtet. In der unendlichen Titel- und Textfülle im Internet scheint es kaum noch ein Problem oder Thema zu geben, das nicht bereits ausführlich abgehandelt und oft beschrieben wurde. Viele neu hinzugefügte und generierte Texte sind deshalb zwangsläufig nur noch formale Abwandlungen und Variationen. Das Neue und Innovative wird trotzdem nicht untergehen. Die Kreativität beim Schreiben drückt sich dadurch aus, vorhandenes Material in vielen kleinen Einzelteilen neu zu werten, neu zusammen zu setzen, auf individuelle Weise zu kombinieren und in einen neuen Kontext zu stellen. Ähnlich einem Bild, das zwar auf gleichen Farben beruhend trotzdem immer wieder in ganz neuer Weise und Sicht geschaffen wird. Texte werden also nicht nur immer wiederholt sequentiell gelesen, sondern entstehen in neuen Prozess- und Wertschöpfungsketten. Das Neue folgt aus dem Prozess des Entstehens, der seinerseits neues Denken anstößt. Das Publikationskonzept für eine selbst entwickelte Tool-Box: Storytelling, d.h. Sach- und Fachthemen möglichst in erzählerischer Weise und auf (Tages-) Aktualität bezugnehmend aufbereiten. Mit akademischer Abkapselung haben viele Ökonomen es bisher versäumt, im Wettbewerb um die besseren Geschichten mitzubieten. Die in den Publikationen von Jörg Becker unter immer wieder anderen und neuen Blickwinkeln dargestellten Konzepte beruhen auf zwei Grundpfeilern: 1. personenbezogener Kompetenzanalyse und 2. raumbezogener Standortanalyse. Als verbindende Elemente dieser beiden Grundpfeiler werden a) Wissensmanagement des Intellektuellen Kapitals und b) bilanzgestützte Decision Support Tools analysiert. Fiktive Realitäten können dabei manchmal leichter zu handfesten Realitäten führen. Dies alles unter einem gemeinsamen Überbau: nämlich dem von ganzheitlich durchgängig abstimmfähig, dynamisch vernetzt, potential- und strategieorientiert entwickelten Lösungswegen.

 

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