Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Fluktuierendes Wissen - Immaterielles Vermögen von Personen und Standorten im strategischen Fokus

Personalbilanz Lesebogen 130 - Wirtschaftswissen betriebswirtschaftliche Projekt- und Cashflow-Rechnung

1 häufiger Schwachpunkt liegt im Wirtschaftswissen

 

Wir erleben eine ökonomische Achterbahnfahrt mit Bankenkrach, Finanzblase, Schuldenkrise, Euromisere, Null- und Negativzinsen, Stagnation der großen Volkswirtschaften und die Wissenschaft von der Wirtschaft vermittelt hierzu nur verengte und realitätsferne Sichten auf der Grundlage von radikal vereinfachenden Modellen. Gegen eine verengte Sicht hilft ein komplexeres Bild menschlichen Handelns als das des kühl, egoistisch maximierenden Homo oeconomicus. Mit einem intensiven Austausch mit anderen Wissenschaften und Denkansätzen eines Generalisten. Ein Ökonom, der nur Ökonom sei, sei kein guter Ökonom: Er müsse gleichzeitig auch Mathematiker, Historiker, Politiker und Philosoph sein. Es geht um stärker interdisziplinär ausgerichtete Ansätze.

 Im digitalen Morgenland des Silicon Valley geht es jedem um das große Ganze: man lässt seine Träume fliegen. Investoren auf ihrer Suche nach Anlagemöglichkeiten befeuern die Suche nach dem next big thing: nach einer Idee, die das nächste Apple, Facebook, Google, Whatsapp, Instagram oder Uber werden könnte. Im Valley herrscht bei der Suche nach den Helden von morgen unbegrenzte Euphorie. 

Becker - zielgenaues Standortprofil
Becker - zielgenaues Standortprofil

In ca. 14.000 Gemeinden, Städten: Wirtschaftsförderer und Kämmerer, Politische Entscheidungsträger des Standortes: Bürgermeister, Stadträte, Fraktionsvorsitzende, Dezernenten z.B. für Wirtschaft, Verkehr, Kultur, Gesundheit u.a., Standortmarketing und Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Interkommunale Planungsverbände, IHK´s. Ca. 20.000 Standortentscheider: Investoren (Immobilienwirtschaft, Projektentwickler, Einzelhandel). Unternehmen, die ihre Standortplanungen/-entscheidungen im Rahmen einer durchgängigen Systematik aller Standortfaktoren analysieren und absichern wollen (oder müssen). Standortsucher: Ansiedlungsinteressenten, Existenzgründer 

Die Aussage eines Standortes, dass man besser sei als andere, wäre zunächst nur eine Behauptung ohne Wert, solange sie nicht konkret, d.h. immer auch mit nachvollziehbaren Bewertungen, belegt werden kann.

 

Standortmarketing - Wunderkammer und Weltentraum
Standortmarketing - Wunderkammer und Weltentraum

  

Die Relevanz von Standortfaktoren variiert über verschiedene betriebliche und regionale Strukturen

  

Von großer Bedeutung ist in jedem Fall die jeweilige Ausprägung wissensintensiver Wirtschaftszweige, da von diesen die größten Beschäftigungsimpulse ausgehen

  

 Dinge der digitalen Revolution schleichen sich immer nach dem gleichen Muster in das tägliche Leben: es beginnt mit einigen Technik-Freaks, wird dann zum Statussymbol für wohlhabende Fortschrittsfreunde und macht dann selbst Kinder süchtig. Niemand möchte in den Verdacht geraten, mit dem rapiden „Fortschritt“ nicht im reinen zu sein. „Es gibt keinen anderen Fortschritt als den, den es gibt: die Gegenwart war schon alternativlos, als sie noch Zukunft war.“

 IKT-Wirtschaft als strategisches Clusterziel der Standortentwicklung:

Eine Zusammenführung einzelner Glieder der Wertschöpfungskette lässt sich im Vergleich zu anderen Clusterzielen relativ leicht bewerkstelligen, da hoch qualifizierte IKT-Mitarbeiter sehr mobil und meist örtlich ungebunden sind. 

Die IKT-Wirtschaft eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für eine Reihe von Komplementärnutzungen

 

 Das lebendige Individuum mutiert mehr und mehr zu einer Kommunikationsmaschine, deren Denken elektronische Medien schon grundlegend verändert haben. Das Wissen, nicht genau zu wissen, was wir wissen, das „Denken des Undenkbaren“ zwischen Realität und Fiktion, wird von digitalen Wissenskulturen gewissermaßen selbst produziert

Jörg Becker: keine Standortanalyse ohne schlüssiges Konzept
Jörg Becker: keine Standortanalyse ohne schlüssiges Konzept

Ein Standort scheitert meist nicht an Dingen, die als gefährlich erkannt und bereits mit aller Akribie erhoben und gemessen wurden, sondern eher an denjenigen, die bisher immer als für sicher gehalten wurden. 

 

Letztlich sollte in Standortbeobachtungen also ein Generalist einbezogen sein, der vor allem das Denken in Zusammenhängen gewohnt ist

  

Jörg Becker - neuer Ansatz Standortbilanz
Jörg Becker - neuer Ansatz Standortbilanz

Ein in der Sache weiterführender, innovativer methodischer Ansatz zur umfassenden Standortbilanzierung kann darin bestehen, alle in Frage kommenden Standortfaktoren zu identifizieren, in eine Ordnung (z.B. nach Standort-Humankapitalfaktoren, Standort-Strukturkapitalfaktoren, Standort-Beziehungskapitalfaktoren) und Relation unter- und zueinander zu bringen und dann einem einheitlichen Bewertungsprozess nach Quantität, Qualität, Systematik/Nachhaltigkeit sowie einem Messprozess mit jeweils auf sie zugeschnittenen Indikatoren und Kennzahlen zuzuführen.

Direkt zum Beruf: 

https://www.rheinmaingeschichten.de/beruf/

  

Direkt zur Akquisition:

https://www.derstandortbeobachter.de/akquisition

  

Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch 

 Es gibt eine Vielzahl möglicher Standortfaktoren. Es gilt also, hieraus zumindest eine Vorauswahl von als relevant angesehenen Faktoren zu treffen. Diese für das Konzept des Standortbeobachters als Fallbeispiel ausgewählten Faktoren werden zusätzlich nach Gruppen geordnet. Die Beobachtungsfelder orientieren sich an für Standorte wichtigen Handlungsfeldern

Ebene und Geltungsbereich Standortindikatoren
Ebene und Geltungsbereich Standortindikatoren
Als Ausgangspunkt muss Klarheit darüber bestehen, an welchen Stellen eines Standortes man überhaupt Sensoren anlegen will. Erst wenn herausgearbeitet wurde, was man überhaupt an Messungen benötigt, kann das Augenmerk auf das „Wie“ gerichtet werden. 
Hanau mit Schloss am Main
Hanau mit Schloss am Main

Die Ressourcen und Erfolgspotenziale eines Standortes lassen sich zunächst allgemein mit der Methode der Stärken-/ Schwächenanalyse darstellen. Die weiterführende SWOT-Analyse berücksichtigt zusätzlich zu Stärken (= Strengths) und Schwächen (= Weaknesses) auch Gelegenheiten/Chancen (= Opportunities) und Bedrohungen/Risiken (= Threats).

Wird Standortpotential Bad Homburg - Friedrichsdorf ausgeschöpft ?
Wird Standortpotential Bad Homburg - Friedrichsdorf ausgeschöpft ?

GAP-Betrachtung - Erkennen der Lücke

Zunächst einige man sich auf eine Liste jener Einflussfaktoren, die eine Sache wirklich ausmachen und die der Realität am nächsten kommen, d.h. am besten entsprechen können. Dann bewerte man sie sowohl nach dem IST als auch nach dem SOLL nach möglichst einheitlichen und gleichbleibenden Kriterien und lege die daraus errechenbaren Bewertungskurven dann einfach übereinander. 

 Die Sharing Economy gehört ebenso wie die Cloud ( dezentrale Speicherung von Daten in weit entfernten Rechenzentren) oder Big Data (massenhafte digitale Datenanalyse) zu den großen Trends der digitalen Wirtschaft.

Eine personenbasierte Standortbeobachtung hat immer ein nur begrenztes Gesichtsfeld. Das Konzept persönlicher Nähe zum beobachteten Standort und eine damit verbundene von Zeit zu Zeit persönliche Anwesenheit vor Ort setzen für das Beobachtungsfeld rein geographisch gesehen zusätzliche Grenzen. 

Handlungsmotive, Wertvorstellungen und Lebensorientierung der Werbe- und Kreativmilieus decken ein breites Spektrum ab, von den „Experimentalisten“ bis hin zu einer „Lifestyle-Avantgarde“: Offen gegenüber unterschiedlichsten Lebensstilen und Kulturen, lehnen Zwänge, Routinen und Rollenvorgaben ab Leben auch Widersprüche aus, folgen Trends zur Individualisierung der Gesellschaft, widersetzen sich Anpassungsdruck und bilden Formen einer Gegenkultur

Leitbilder sollen binden und inspirieren. Ein Leitbild verbessert die tägliche Lebenswelt eines Standortes nur, wenn das Gedankengut auch wirklich im täglichen Handeln verankert wird. Merkmale eines sprachlich brillant formulierten Leitbildes sind u.a.: Kürze, Eindeutigkeit und Unverwechselbarkeit.

 Früher stand am Anfang von Unternehmen meist eine Erfindung, ein mühsam entwickeltes Produkt. In der Old Economy vergrub sich ein werdender Unternehmer mit einem Traum oder einer Idee in einer Werkstatt oder in einem Labor, bis er nach langen Zeiten des Experimentierens dann endlich mit einem Produkt an die Öffentlichkeit trat. Heute dagegen starten manche Gründer quasi in Serie einen Online-Marktplatz nach dem anderen. Scheitert ein Projekt, wird schon das nächste hervorgezaubert, der Vorrat an Ideen scheint groß. Manche Ideen gehen auf, andere eben nicht. Startups solcher Art sind also immer auch Wetten auf die Zukunft.

 In Perfektion erstarrt: nach einem „Es-muss-alles-zueinander-passen-Konzept“ durchkomponierte Pläne. Auf perfekte Weise würde dies einer ziemlich gleichförmig erscheinenden Managerelite entsprechen. Gradlinigkeit oder heiße Eisen anpacken stehen auf der Rangskala der begehrtesten Managerqualifikation nicht an oberster Stelle. Dort zählen wie in der Politik ganz andere Maßstäbe: Geschmeidigkeit, äußerlich wie innerlich. 

In regelmässigen Abständen werden von Jörg Becker zum Themenbereich Standortanalyse Whitepaper verfasst

Wer seinen Standort offensiv und überzeugend vertreten will, kommt nicht umhin, sich detailliert Gedanken über eigene Bewertungen zu machen, die besten Argumente kann man sich nur selbst erarbeiten. Viele Kommunen, Regionen und Standorte, die ihr Profil weiter schärfen und kommunizieren möchten und hierbei gerne den Weg über eine individuelle Standortbilanz der immateriellen Vermögenswerte (mit Ausstrahlkraft nach innen und außen) gehen würden, haben zu wenig Informationen und genaue Hinweise darüber, wie diese im Detail zu gestalten wäre und welche konkrete Nutzenrelation dem zu erwartenden Aufwand gegenüberstehen könnte.

Jörg Becker Friedrichsdorf
Jörg Becker Friedrichsdorf

Im Rahmen eines Konzeptes zur Stärkung wissensintensiver Dienstleistungen ist das Clusterziel IKT-Wirtschaft eine überlegenswerte Strategieoption und somit für den Standort detaillierter auszuleuchten. Es gibt zahlreiche Argumente, mit denen die IKT-Wirtschaft als strategisches Clusterziel qualifiziert werden kann. Mit Hilfe einer speziell zu entwickelnden Standortbilanz können strategische Optionen bewertet und Wirkungsbeziehungen mit anderen Standortfaktoren analysiert werden.

Direkt zum

Jörg Becker - Gesamtsortiment

  

bei BoD: 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/?q=J%C3%B6rg+Becker

  

bei XinXii: 

https://www.xinxii.com/adocs.php?aid=17558

 

Ob man die Beschleunigung der digitalen Welt nun als Genuss oder doch eher als atemlosen Stress empfindet hängt wohl nicht zuletzt davon ab, an welcher Markierung des Zeitstrahls man geboren ist. 

Eine Standortbilanz zeichnet sich durch folgende besonderen Merkmale aus:

Bildung Standortfaktoren-Cluster

Mehrere Standortbewertung-Dimensionen

Gewichtete Standortfaktoren

Verknüpfung der Standortfaktoren

Standort-Handlungsempfehlungen

Eigen- und Fremdbild des Standortes.

 

Standort Hanau - Ernst Becker in Bildband "Gemaltes Leben"
Standort Hanau - Ernst Becker in Bildband "Gemaltes Leben"

Erfüllt der Standort die Mindestkriterien des jeweiligen Anforderungsprofils? Was macht das Besondere dieses Standortes aus und wie ist dieses Besondere zu bewerten? Welche dynamischen Beziehungen wirken zwischen einzelnen Standortfaktoren? Mit welcher Zeitdauer werden diese Beziehungen wirksam? 

Wenn Standorte für sich ein Leitbild entwickelt, so soll dieses dazu beitragen, sich und anderen die eigene Identität deutlicher zu machen. Gleichzeitig soll eine tiefgreifende emotionale Bindung der Ansässigen und Interessierten für einen Standort hergestellt werden. Klar und verständlich in der Sprache, dazu kurz und übersichtlich verfasst sollen die Leitlinien des Standortes als Fahrplan für konkretes Handeln genutzt werden. Auch wenn das Leitbild nicht der richtige Platz für große Visionen ist, müssen von ihm trotzdem konkrete Botschaften vermittelt werden. In dem Leitbild sollten Allgemeinplätze vermieden werden, aus denen sich die Einzigartigkeit und die spezifischen Werte des Standortes nur schwer ableiten lassen.

Beim Standortvergleich das Qualitätsprofil einbeziehen: die absolute Höhe der Bewertungen ist zwar nicht unerheblich, kommt jedoch erst danach an zweiter Stelle. An oberster Stelle steht die Forderung, alle Standortfaktoren in ihrer Relation zueinander richtig und mit möglichst wirklichkeitsnahen Abständen bzw. Differenzen einzuordnen. 

Die Wirtschaftsförderung sollte eine gestaltende Rolle des Standortes wahrnehmen. Wirtschaftsförderung zählt aber selbst zu einem der erfolgsrelevanten Standortfaktoren. Die Wirtschaftsförderung befasst sich, möglichst in gestaltender Weise, mit Standortfaktoren. Die Wirtschaftsförderung ist somit eng mit dem Blutkreislauf des Standortes verbunden.

 Big  Data ist unter uns, tagtäglich unser Leben beeinflussend, wenn nicht sogar bereits bestimmend. Einen wirksamen Schutz davor gibt es wohl nicht. Also braucht es Wachsamkeit gegen die Gefahren des vielfachen Missbrauchs. Potenziale und Gefahren müssen identifiziert und gegeneinander gewichtet werden. 

 Wenn es ein Gegenmittel gegen jene digitale Ernte gibt, die von privaten und öffentlichen Akteuren ungehemmt eingefahren wird, so ist es ein allgemein verbreitetes Verhalten, dass viele alles anders machen, als man es von ihnen erwarten würde. Umso weniger Verhalten transparent wird, umso weniger Möglichkeiten der Manipulation und Steuerbarkeit gibt es. Nischen des Privaten und der Intransparenz bieten gewissen Schutz vor den Folgen der Digitalisierung.

Eine überbordende Arbeitsmenge ist ein Risikofaktor. Als Verstärker wirken: wenig Anerkennung, kaum Einfluss auf das Arbeitspensum, ein Mangel an Teamgefühl, ständige Erreichbarkeit, Versagens- und Existenzängste. Ein möglicher Ausweg: Abkoppeln vom Tagesgeschehen durch erzwungene Meditation. 

Gutenberg, so etwas wie ein Startup-Unternehmer der Vergangenheit, revolutionierte seinerzeit das Druckwesen und schaffte für Inhalte neue, attraktive Gestaltungsmöglichkeiten. 

 Unternehmen sind dann am erfolgreichsten, wenn sie eine hohe Veränderungsbereitschaft aufweisen und über Kompetenzen verfügen, diese Veränderungen auch bewältigen. Kundenklassen herauskristallisiert: der wissenshungrige Konsument und der sozial gesinnte Kunde.

Rationalere Entscheidungen bringen zumindest längerfristig gesehen mehr Vorteile. Was aber ist nun rational und was eben nicht? Können hierfür eindeutige Kriterien vermessen werden? Und wenn - welche wie? Wer rational entscheidet, steht zumindest in der Welt der Finanzen auf der Gewinnerseite: so das Ergebnis einer Testreihe mit Probanden. Aber die Formel: Konsistente Entscheidungen = gute Entscheidungen = mehr Erfolg (Reichtum) mag zwar Tendenz und Richtung bestimmen, muss aber nicht für jeden in jeder Situation gelten.

Direkt zum Beruf: 

https://www.rheinmaingeschichten.de/beruf/

  

Direkt zur Akquisition:

https://www.derstandortbeobachter.de/akquisition

  

Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch 

 

 

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