Strategisches Denken braucht das Denken sowohl in Zusammenhängen als auch das Denken in Alternativen. Der Rohstoff "Wissen" ist hierbei der einzige Rohstoff, der sich durch Gebrauch sogar noch vermehren lässt und damit mit zum wertvollsten gehört, was ein Standort, ein Unternehmen oder eine Person besitzt.
Expertise und Veröffentlichungen Jörg Becker
Mitglied u.a. bei: Brainguide, Competence Site, Deutscher Journalisten Verband, Förderverein der Hohen Landesschule, Verwertungsgesellschaft Wort. Schwer-punkte sind u.a.: Controlling, Marketing, Standortanalyse, Wirtschaftsförderung, Wissensmanagement
Ideen sind zu kostbar, um sie einfach wegzuwerfen. Selbst wenn sie im Moment nicht zu verwenden sind oder unsinnig erscheinen, könnten sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal von Nutzen sein. Sie müssten dann ein zweites Mal erfunden werden, sofern dies überhaupt möglich ist. Ideen geschehen eher, als dass man sie auf Knopfdruck produzieren kann: im Nachhinein kann man in den seltensten Fällen erklären, wie man zu einer guten Idee/Problemlösung gelangt ist. Die Fähigkeit zur Produktion neuer Ideen und Problemlösungen liegt in der Kreativitätseigenschaft begründet. Kreativität ist eine wichtige Eigenschaft auf dem Weg zur Produktion von Wissen.
Autor: Jörg Becker hat leitende Funktionen in global arbeitenden Unternehmen ausgeübt. In der Management-beratung hat er Erfahrung sowohl in verschiedenen Branchen als auch in Unternehmen unterschiedlicher Größenordnung. In diesem Rahmen hat Jörg Becker zahlreiche anspruchsvolle Projekte entwickelt und verantwortlich betreut. Publizistisch aktiv war Jörg Becker u.a. in Seminaren für Führungskräfte sowie mit zahl-reichen Veröffentlichungen zu Standort-, Management-, Controlling-, Marketing- und Personalthemen (einige Beispiele zu publizierten Themen sind nachfolgend angeführt).
Themen: Jörg Becker erstellt Publikationen zu Themen u.a. über Bilanzierung von Non-Financial-Standortfaktoren und deren Mess-Indikatoren, Geistkapital-Unternehmen und deren Wissensbilanzen sowie zu Recruitment und Bilanzierung von Personalfaktoren. Im Mittelpunkt stehen Instrumente und Verfahren zur systema-tischen Erfassung und Planung des Intellektuellen Kapitals von Standorten, Unternehmen und Personen. Die auf diesem Wege entwickelten Bilanzdarstellungen erhöhen die Transparenz und bieten eine breite Kommunikations-plattform für Entscheidungsträger.
Standortbilanz a la Becker
Die Standortbilanz ist eine zentrale Studie, die eine ganzheitlich ausgerichtete Standortbestimmung auf lokaler, regionaler Ebene erlaubt. Die Standortbilanz ist ein Instrument, mit dessen Hilfe der Standort eine Schärfung seines Profils (sowohl in der Breite als auch in der Tiefe der Darstellung) im überregionalen Benchmarking und Standortwettbewerb bewirken kann.
Ist ein Standort messbar ?
Jörg Becker: Standortanalyse aus dem Indikator-Cockpit –
Standortindikatoren II.
Reichhaltig bestückte Anzeigeinstrumente. 168 S., Hardcover,
per online-shop unter anderem: www.libri.de, www.bod.de, usw.
Die Standortbilanz funktioniert als 360-Grad-Radarschirm für verschiedene Beobachtungszwecke und -ebenen, mit dem insbesondere auch „weiche“ Standortfaktoren umfassend identifiziert, differenziert abgebildet sowie systematisch bewertet werden können. Aus den Ergebnissen der Standortbilanz (beispielsweise einem Potenzial-Portfolio) können für den Standort fundierte, abstimmungsfähige Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.
Die Website-Informationen zu den ab 2009 erschienenen Buchtiteln werden gegliedert nach:
- Wirtschaftsförderung-Standortanalyse
- Wissenskapital-BusinessIntelligence
- Personalentwicklung-Existenzgründung
Jörg Becker: Background-Knowhow und -Erfahrung
Management und Projekte
Die unter diesem Autorenprofil aufgeführten Publikationen und Informations-hinweise beginnen mit dem Jahr 2009. Deswegen aber keinesweg aus dem Nichts heraus, sondern auf einem langjährigen und breiten Fundament ruhend. D.h. auf vielen Jahren Management- und Projekterfahrung. Auch vor 2009 gab es daher von Jörg Becker bereits zahlreiche Publikationen: in einer Vielzahl führender Fachzeitschriften, Seminare und Management-Fachbuchverlage. Wo und für wen diese fachlichen Hintergründe von Interesse sind, können diese in den folgenden, nach Fachgebieten und Projekten gegliederten, Downloads angezeigt werden.
Whitepaper, E-Books, Excel Appl.: www.xinxii.de ©Jörg Becker Fachbücher u.a. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de .
Probleme bei der Umsetzung von Strategien können nicht zuletzt auch dadurch entstehen, dass eine Strategie so unklar formuliert ist, dass die für die Umsetzung Verantwortlichen nicht immer genau wissen, was überhaupt umgesetzt werden soll. Damit eine Strategie die durch sie erwünschten und erhofften Veränderungen aber überhaupt auslösen kann, muss sie auch nachvollziehbar an diejenigen kommuniziert werden, die sie umsetzen müssen. Grundsätzlich lassen sich die in diesem Papier angeführten Strategiewerkzeuge auch dadurch kennzeichnen, dass sie diese unterschiedlichen Perspektiven nicht nur berücksichtigen, sondern sich mit diesen auch konkret auseinandersetzen. Durch das Denken in solchen gleichberechtigten Perspektiven sollen mögliche Unausgewogenheiten d.h. keine Überbetonung und einseitige finanzielle Orientierung, vermieden werden. Man will also ein Gleichgewicht zwischen finanziellen und nichtfinanziellen Ziel- und Steuerungsgrößen erreichen. Dahinter steht die sin
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Beiträge Jörg Becker unter anderem in:
"Blick durch die Wirtschaft": Der Informationsflut Herr werden - Datenbeschaffung für Fach- und Führungskräfte - Das Konzept des Data Warehouse - Risikovorsorge und Ertragssteigerung
Zeitschrift "Profit": Ganzheitliche, marktorientierte Planung der informationstechnologischen Infrastruktur als Managementaufgabe - Vermeidung der "strategischen Falle".
"Harvard Manager": So stellen Sie ihre Finanzstrategie auf eine sichere Basis
"Manager Seminare": Vorsprung durch Information
"Handbuch Controlling": Analyse strategischer Standortindikatoren; und: Monitoring der Kundenzufriedenheit
"management und seminar": Führung & Wissen - Ruf doch mal an
"ERFOLG-Magazin": Der Kompaß fürs Chef-Büro
Grundstruktur einer Wissensbilanz
Jörg Becker: Controlling-Baustelle Weichfaktoren.
Messen und Evaluieren,
160 Seiten, als E-Book bei www.xinxii.de
Beiträge Jörg Becker unter anderem in:
"Finanzierungs-Berater": Die Europäische Währungsuniion - Wirkungen auf Ihre Unternehmensentscheidungen
"Zeitschrift für Planung": Executive-Informationskonzepte zur Unterstützung betriebswirtschaftlicher Controllingfunktionen.
"Management Berater": Analyse der Preissituation aus globaler Wettbewerbssicht
"Zeitschrift für Kostenrechungspraxis": Executive-Informations-systeme für ein entscheidungsorientiertes Marketing-Controlling.
"Handbuch Revision & Consulting": Zukunftsvorsorge durch Strategieplanung
"Zeitschrift io Management": Strategische Informationssysteme müssen benutzerfreundlicher werden
"acquisa": Marktchancen blitzschnell nutzen
"Handbuch Informationsverarbeitung": Zusammenarbeit mit externen Beratern.
"Business Computing": Der Weg zum richtigen Berater
"dfz wirtschaftsmagazin": Steuerung per Budget - eine sorgfältige Budgetplanung ist der sicherste Weg zu richtigen Entscheidungen und in "dfz Wirtschaftsmagazin": Finanzen - Finanzplanung ist ein wesentliches Instrument der Unternehmensführung
"Kostenrechnungspraxis": Executive-Informationssysteme für ein entscheidungsorientiertes Marketingcontrolling
Whitepaper, E-Books, Excel Appl.: www.xinxii.de ©Jörg Becker Fachbücher u.a. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de .
Becker: Marketing-Informationssystem
Zur erfolgreichen Umsetzung seiner Ziele braucht das Unternehmen steuerungsrelevante Informationen, die aus umfangreichen Datenbeständen präzise und übersichtlich herausgearbeitet werden müssen. Eine u.U. nach innen gewendete Sichtperspektive der dispositiven IV-Systeme muss zu einer ganzheitlichen Sicht mit Blick auf den Wandel von Märkten, Zielgruppen und Bedarfshaltungen von Kunden erweitert werden.
Potential der Kundenbasis
Jörg Becker: Wissensbilanz mit Kundenbarometer.
Kapital der Kundenbeziehungen. 150 Seiten,
per online-shop unter anderem: www.libri.de, www.bod.de, usw.
Wettbewerbsvorteile lassen sich vor allem dadurch erzielen, dass das Unternehmen die Gesamtheit aller potentiellen Kunden systematisch kennenlernt, ihre Eigen-schaften und besonderen Merk-male, ihre Bedürfnisse, Gewohnheiten und ihre Wünsche. Mit diesem Wissen lassen sich auch Entscheidungen zielgenauer und kostengünstiger treffen., d.h. der Customer-Value besser steuern.
Geschäftsidee ist alleine noch kein Garant für Erfolg
Jörg Becker: Existenzgründer-Rating.
Die Person im Mittelpunkt, 124 Seiten,
per online-shop unter anderem: www.libri.de, www.bod.de, usw.
Spezielle Business-Studien u.a.: Controlling Baustelle Weichfaktoren, Entscheidungs-techniken als Krisenschutz, Strategie-Check und Wissensbilanz, Wissensbilanz und Geschäftsplanung, Headhunter in eigener Sache. Ansonsten Print-Publikationen: Online-Shops z.B. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de . E-Books, Whitepaper, Ratgeber, Studien, EXCEL-Applikationen: www.xinxii.de
Argumente für eine Standortbilanz a la Becker
Beispiel:
Eine Standortbilanz unterstützt die Früherkennung künftiger Chancen und Risiken. Da eine reine Status-quo-Berichterstattung auf Dauer nicht ausreicht, kann diese für zukünftige Perspektiven des Standortes um Prognoseziele erweitert werden. Viele Formen der Darstellungsweise, wie z.B. Ampel-Diagramme mit rot-gelb-grün-Bereichen für die Bewertung von Standortfaktoren, sind einfach verstehbar und können gegenüber außenstehenden Dritten auch dadurch die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz erhöhen.
Die Standortbilanz ist auf einer auch in der Wirtschaft gängigen Systematik aufgebaut und kommt daher der Denkweise von potenziellen Investoren, Finanzleuten u.a. entgegen. Es wird ein wirksames Instrument des Standortmarketing geschaffen, mit dem aktiv (nicht nur reaktiv) gehandelt und auf möglicherweise für den Standort zu gewinnende Firmen bzw. deren Entscheidungsträger zugegangen werden kann. Die Standortbilanz kann als breite Kommunikationsplattform für die Moderation von Planungsverfahren des Standortes eingesetzt werden. Nichts ist so überzeugend wie eine Anschaulichkeit, wie sie in Form von Portfolio-, Ampeldiagramm- und Wirkungsnetz-Darstellungen geboten wird.
Wenn Krisen eines lehren, dann dies: man sollte tunlichst alles in seiner Macht stehende unternehmen, um bereits ihren Wurzeln das Wasser abzugraben. Für eine Krise gibt es selten nur einen Grund, sondern meistens viele Ursachen. Ebenso wenig ist für eine Krise immer nur ein, vielleicht auch noch mehr oder weniger anonymes System (beispielsweise zügelloser Kapitalismus, die Gier oder ein Ordnungs- und Regelsystem) verantwortlich. An Krisen sind immer Personen beteiligt, zu nicht geringen Anteilen werden sie von diesen auch erst gemacht.Die besten ausgeklügelten Entscheidungstechniken nutzen wenig, wenn die, die sie anwenden, nicht über die erforderlichen Personalfaktoren und -eigenschaften verfügen. Vor diesem Hintergrund wird versucht, eine begehbare Brücke zwischen Entscheidertechniken und -eigenschaften (Personalfaktoren) zu finden. Im Vordergrund stehen dabei vor allem kleine Wirtschaftseinheiten wie beispielsweise Existenzgründer und KMU (kleine und mittlere Firmen), die n
Autor-Projekt Entscheidungsfindung-Frühw
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Beiträge Jörg Becker unter anderem in:
"Blick durch die Wirtschaft": Wege zu mehr Umsatz und Ertrag im Unternehmen - Finanzplanung als Grundbaustein für ein rechnergestütztes Führungs-Informationssystem.
"Handbuch Controlling": Aggregierte Kennzahlensystematik zur Gewinnung von Frühwarnindikatoren; und: Frühwarninformationen von der Produkt-Lebenszykluskurve
"Das innovative Unternehmen": Mitarbeiterbefragung aktiviert Frühwarnsensoren des Unternehmens
"Management Berater": Data Mining - verborgene Information
"Praxishandbuch IV-Management": Risikomanagement; und: Risikoanalyse - ein Fallbeispiel; und: Szenarios dienen zur Ermittlung von Risikopotentialen
"Bilanzbuchhaltger": Cash-flow-Analyse in Schnittwinkel zur Finanz- und Investitionsplanung
"Controller Magazin": Informationscontrolling - Optimierung von IuK-Investitionsentscheidungen
"PC-Magazin": PC-gestützte Frühwarnsysteme - Methodische Steuerung dynamischer Absatzmärkte.
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Planung als Vorausabwägen verschiedener Entscheidungsmöglichkeiten ist heute mehr denn je eine Wurzel des Geschäftserfolges. Planen heißt vorausschauen und Prognosen entwickeln: je genauer diese Prognosen sind, desto erfolgreicher werden die daraus abgeleiteten Schlüsse und damit das Geschäft sein.
Gutes Betriebsklima ist Unternehmenskapital
Jörg Becker: Mitarbeiterbefragung als Wissensbilanz-Seismograph.
Motivation und Zufriedenheit. 140 Seiten,
per online-shop unter anderem: www.libri.de, www.bod.de, usw.
Die Geschäftsplanung interessiert mehr das Morgen und Übermorgen als das gestern Gewesene. Planungsinstrumente müssen aber richtig verstanden und eingesetzt werden: sie liefern nicht automatisch sichere Aussagen über eine unsichere Zukunft. Planung heißt auch nicht, in eine Kristallkugel zu sehen, sondern ist nicht zuletzt eine Projektion der Vergangenheit, die man verstehen muss, bevor man etwas voraussagen kann.
Unternehmenssteuerung aus einem Guss
Jörg Becker: Wissensbilanz und Geschäftsplanung.
Maßnahmenpotenziale identifizieren. 384 S., Hardcover,
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Operative Systeme liefern zwar sehr viele Daten, diese aber häufig nicht als entscheidungs-relevante Informationen. Zudem müssen für marktorientierte Geschäfts- prozesse Daten sowohl aus unterschiedlichen operativen Systemen als auch zusammen mit externen Daten kombiniert werden können. Im Data Warehouse werden aggregierte Daten aus allen verfügbaren Datenbanken für das gesamte Spektrum an Informationsanforderungen übertragen.
Für Decision Support braucht man Tools
Jörg Becker: Entscheidungstechniken als Krisenschutz.
Erfolg = Summe richtiger Entscheidungen, 260 Seiten,
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Mit der Szenariotechnik werden zwischen allen Beteiligten kreative Ideenfindungs- und Erfahrungsaustauschprozesse in Gang gesetzt. Erkennbar wird, dass innerhalb des abgesteckten Spektrums der Zukunftsmöglichkeiten auch ein gangbarer Entwicklungspfad in die tatsächliche Zukunft vorhersehbarer wird. Hierbei entwickelte Szenarien stellen keine unumstößlichen Voraussagen der Zukunft auf: vielmehr liefern sie auf der Basis der erfassten Einflusskräfte in sich stimmige Bilder denkbarer Möglichkeiten, gegenseitige Wechselbeziehungen zwischen Einflussfaktoren werden klarer. Wer unternehmensinterne und -externe Informationen schneller generieren und sie für strategische und operative Entscheidungen und Prozesse nutzen kann, kann hieraus am sichersten Wettbewerbsvorteile schöpfen. Aus der Sicht des Unternehmens stellen sich Risiken umso komplexer dar, da sie quasi zeitgleich wirksam werden, sich wechselseitig beeinflussen und in ihrer Wirkung teils auch gegenseitig verstärken/beeinträ
Autor-Projekt Strategie- und Innovations
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Beiträge Jörg Becker unter anderem in:
"Handbuch Controlling": Balanced Scorecard kommuniziert konkret auch die strategischen Zusammenhänge
"Bilanzbuchhalter": DV-Controller-Toolbox - Operatives und strategisches Controlling
"Controller Magazin": Projekt-Controlling für Design und Implementierung von strategischen Executive-Informationssystemen.
Handbuch Informationsverarbeitung": IT-Redesign- und Assess-Controlling - Altlastenoptimierung.
"Handbuch Revision, Controlling, Consulting": Ausbau des strategischen Controlling-Instrumentariums durch Executive-Informations-systeme und Planungssprachen
"Handbuch Controlling": Monitoring der Kundennähe durch Paneldaten
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Becker: Beherrschung der Komplexität
Das Management steht vor der Herausforderung, eine ausgewogene Balance herauszufinden zwischen: a) einer-seits Beherrschung der Zunahme an Komplexität von IV-Systemen; b) anderer-seits Optimierung der Informations-auswahl zur Reduktion von Komplexität. Die Trennlinie zwischen ausufernden Daten-sammlungen und relevanten Informationen lässt sich immer nur speziell auf das jeweilige Unternehmen hin bestimmen.
Vertrauenswürdig durch fachliche und unternehmerische Qualifikationen
Jörg Becker: Prüfung der persönlichen Kreditwürdigkeit.
Krisenfeste Bonität. 200 Seiten,
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Um Wettbewerbsvorteile durch Informa-tionen zu erzielen, sollte sich das Management u.a. auf die folgenden Strategieziele konzen-trieren: Schnellere Reaktion der Informationsverarbeitung auf Veränderung der Geschäftsprozesse, gezielte Identifika-tion von Risikofaktoren, Anbindung großer Kunden und Lieferanten, Optimierungspotentiale in Infrastruktur-Projekten ausschöpfen, Wissen über Kunden und ihr Verhalten, interne und externe Kunden besser bedienen, Kundengeschehen über Zahlen hinaus transparent machen können, Supply Chain Management, Lagerbestände reduzieren, Beschleunigung der eigenen Geschäftsprozesse.
Denken in Alternativen und Szenarien
Jörg Becker: Strategie-Check und Wissensbilanz.
Wirkungsbeziehungen transparent machen,
Erfolgspotentiale ausloten. 132 Seiten,
per online-shop unter anderem: www.libri.de, www.bod.de, usw.
Die Notwendigkeit einer Kundenorientierung ist allgemein unbestritten. So sehr hier an der Oberfläche grundsätzlicher Ziele Einigkeit besteht, so verschieden sind oft die Wege und zumal die Arbeitshilfen dorthin. Der in diesem Buch verfolgte Grundgedanke ist klar: für die Kundenorientierung sind die eigene Einstellung sowie die Bereitschaft quasi der Nährboden hierzu. Diese Kriterien dürften alleine jedoch nicht ausreichen: hinzu kommen müssen das Verstehen von Kunden sowie das Verständnis für deren Wünsche und Anforderungen. Damit dies alles aber möglich wird, wird mehr als Daten aus der Kundendatei oder Buchhaltung benötigt.Es geht um Information und deren Umwandlung in Wissen. Also nicht um Informationen, die an allen Ecken offen zutage liegen. Sondern um Informationen, die in tieferen Schichten oftmals im Verborgenen liegen, nach denen man gewissermaßen wie in einem Bergwerk schürfen muss. Jedoch würde der Erfolg gefährdet, würde man die Gedankenkette bereits an die
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Beiträge Jörg Becker unter anderem in:
"Blick durch die Wirtschaft": Ständig aktuelle Informationen über Kunden, Konkurrenz und Konjunktur - Marketing-Informationssysteme als Erfolgsfaktor in gesättigten Märkten/ Was denken die Wettbewerber über das eigene Unternehmen ?
"Handbuch Marketing- und Vertriebscontrolling": Daten und Fakten zur Steuerung und Kontrolle der Werbeeffizienz
"Handbuch Marketing": Data Mining - Erweiterung der Marketing-Informationsinstrumente
"Handbuch Informationsverarbeitung": Informationscontrolling: Wirtschaftlichkeit des DV-Einsatzes
Zeitschrift "Profit": Marketing-Informationssysteme als Basis für ein Führungs- und Geschäftsleitung-Berichtswesen
Informationsbasis für Kundenorientierung
Jörg Becker: Kundenvermessung im Vertriebscontrolling.
Nach Daten schürfen, diese zu Wissen veredeln,
265 Seiten, als E-Book bei www.xinxii.de
Beiträge Jörg Becker unter anderem in:
"absatzwirtschaft": Den Marketing IQ steigern
"Bilanzbuchhalter": Marketing-Controlling als strategischer Erfolgsfaktor - DV-gestützte Planungs- und Abrechnungssysteme
"acquisa": Management by Deckungsbeitrag und: Umsatz-Fetischismus ade
Whitepaper, E-Books, Excel Appl.: www.xinxii.de ©Jörg Becker Fachbücher u.a. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de .
Becker: Change Knowledge into Cash
Der Zusammenhang zwischen Wettbewerbs-vorteilen und Informationen nimmt bestän-dig zu: die Entwicklung hin zur Informa-tionsgesellschaft sorgt nicht nur für partielle Veränderungen, sondern kündigt bereits die künftige Gesellschaft an. Insbesondere kommt es darauf an, Informationsverarbeitungskapazitäten über die Wissensgenerierung bis hin zur Innovation für wettbewerbsrelevante Informa-tionen über Kunden und Fähigkeiten des eigenen Unternehmens zu nutzen. Wenn es gelingt, durch relevante Informationen über Kunden, Lieferanten oder Konkurrenten die eigenen Stärken und Schwächen herauszufinden, so führen diese Informationen über eine Wirkungskette zu Wettbewerbsvorteilen.
Neue Wege durch Beschäftigung mit
Intellektuellem Kapital
Jörg Becker: Management-Arbeitshilfen für Wissensintensive.
Erweiterte Controllinginstrumente,
204 Seiten, als E-Book bei www.xinxii.de
Information und Wissen haben verschiedene Aspekte und dürfen nicht miteinander verwechselt werden: Information muss nicht bereits Wissen sein ! Daraus folgt: moderne Hardware und Datenbanken alleine reichen nicht aus, erworbenes Know-how im Unternehmen zu halten. Wissensmanagement bedeutet vielmehr vorausschauendes Personalmanagement. Diesem entspricht nicht, wenn beispielsweise im Wege von Lean Management sich Unternehmen durch Frühpensionierung einer ganzen Schicht von wichtigen Wissensträgern selbst beraubt. Vor der Wissensanwendung steht aber immer erst der notwendige Wissenserwerb. Wissensmanagement hat somit auch immer mit Ausbildung zu tun. Eine Wissensvermittlung auf Vorrat von früher reicht aber heute bei weitem nicht mehr aus.
Autor-Projekt Umweltcontrolling, Persona
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Beiträge Jörg Becker unter anderem in:
"Blick durch die Wirtschaft": Personalcontrolling und Wissensmanagement
"Personalwirtschaft": Flexible Anreizsysteme zum Führen und Motivieren
"Zeitschrift HR-Services": Travel Management - Profis ante Portas
"Handbuch Controlling": Mess-, Plan- und Strukturzahlen im Personalcontrolling; und: Datengerüst und Vorteile für die Personalplanung; und: Personalkennzahlen und -statistik; und: Personalbedarfsrechnung; und: Personal-Kapazitätsplan; und: Planung und Berechnung des Reservebedarfs; und: Strukturzahlen des Personalbestandes
"Der Umweltschutz-Berater": Energie-Effizienzfaktoren
"Management Berater": Den Erfolgsfaktor Qualifikation plan- und meßbar machen
"Das Personalbüro": Personalcontrolling mit Berechnungsbeispielen
"Handbuch Controlling": Effizienzverbesserung und -kontrolle durch flexible Anreizinstrumente
Zeitschrift "PERSONAL": Novelliertes Hochschulrahmengesetz: Mehr Freiheit in dere Ausbildung
"Praxis-Handbuch Arbeitszeit-Gestaltung": Planung und Kalkulation von Telearbeit
"Das neue AntiSteuer-Lexikon von A-Z": Betriebliche Altersvorsorge
"Controller Magazin": Analyse der Potentiale und Kosten von Telearbeit
"it Management": Wissensmanagement - Ausbildungs- und Qualifikationsprofile
"Organisationshandbuch IT-Management": Mitarbeiterbefragung - Erfolgskonzept Value Development
"Handbuch Organisation": Wassermanagement - eine Ressource wird knapp
Whitepaper, E-Books, Excel Appl.: www.xinxii.de ©Jörg Becker Fachbücher u.a. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de .
Zwischen Umwelt- einer-seits und Image-, Kommu-nikations- und Wettbewerbszielen ande-rerseits bestehen starke, sich gegenseitig fördern-de Beziehungen. Offen-sive Öko-Controlling-strategien beziehen daher bewusst Reaktionen auf Wettbewerber-Umwelt-schutzaktivitäten mit ein. Während im Rahmen des Öko-Audit der Betrieb an einem bestimmten Standort im Mittelpunkt steht, betrachten Öko-Bilanzen die Inanspruch-nahme der Umwelt überwiegend aus der Produktperspektive. Eine „Life Cycle Analysis“ erhält damit zunehmende Relevanz für Umwelt-Entscheidungen. Im Zuge der unternehmerischen Planung ist dieses Instrument geeignet, die ökologische Relevanz von Produkten systematisch zu erfassen.
Autor-Projekt Kennzahlen und Checklisten
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Beiträge Jörg Becker unter anderem in:
"Handbuch Marketing- und Vertriebscontrolling": Signale zu gewichteten Kennzahlen bündeln; und: Gebietsbezogene Signalinformationen; und: Mit Scanning und Monitoring auch schwache Informationssignale herausfiltern; und: Kunden-Feedbacksignale vom Kundenbarometer
"c´t magazin": Zentrallager Data Warehouse - Sammelstelle für Informationen
"geldinstitute": Info-Quellen einschließlich = Data Mining für Geldinstiitute; und: Fenstersturz iim Jahr 2000 ?
"Der Einkaufs- und Lagerwirtschaftsberater": Umweltkennzahlen für Einkauf, Material und Lagerhaltung
"Bilanzbuchhalter": EDV-Controller-Toolbox - operatives und strategisches Controlling.
"Handbuch Controlling": Öko-Controlling - das Unternehmen in das Fahrwasser der Wettbewerbsvorteile steuern
"Handbuch Revision-Controlling-Consulting": Strategisches Umweltcontrolling - Rahmendaten/Umfeldbedingungen
"IC Wissen": Alles im Griff
"Handbuch Controlling": Betriebliche Umweltkennzahlen berechnen - entscheidungsrelevant auswerten
Whitepaper, E-Books, Excel Appl.: www.xinxii.de ©Jörg Becker Fachbücher u.a. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de .
Die Bildung und Auswertung von Kennzahlen setzt zunächst voraus, dass man sich der Grenzen ihrer Aussagefähigkeit bewusst ist. So darf nicht übersehen werden, dass Kennzahlen in ihrer mathematischen Formalisierung oft statisch sind und die Dynamik ablaufen-der Standortpro-zesse nicht immer genau zeitnah abbilden. Nicht aus dem Auge verloren werden sollte, dass vergangenheitsbezogene Kennzahlen nur bedingte Aussagen über die Gegenwart und noch weniger Aussagen über die Zukunft zulassen, statische Kennzahlen nur stichtagsbezogene Situationen widerspiegeln und damit nicht Bewegungsabläufe über Zeiträume erfassen können. D.h., Kennzahlen nicht isoliert interpretiert werden dürfen, sondern sich immer einer bestimmten Systematik (wie beispielsweise einem System der Standortökonomie) zuordnen lassen müssen.
Integrierte Kennzahlensysteme sind immer Mittel-Zweck-Beziehungen, die aus dem Standort-Leitbild (STEL) und Entwicklungskonzept (STEK) abzuleiten sind. Das wichtigste Element der Kennzahl aber bleibt ihr Informationscharakter, um auch komplizierte Tatbestände in konzentrierter Form quantifizieren zu können. Die rechnerische Kennzahlenzerlegung wird erst dann fruchtbringend, wenn sie zu Kennzahlenbündeln führt, die vorhandene Informationen sinnvoll ordnen. Kennzahlenbündel haben die Aufgabe, die Spitzenkennzahl des Systems analytisch bezüglich der sie dimensionierenden Einflussgrößen zu erklären. Der qualifizierte Kennzahlenvergleich wird gesichert durch die Kennzahlennormung über logische und sinnvolle Kennzahlenformen sowie durch die eindeutige Definition der Kennzahlenbestandteile. Zum Wesen eines Kennzahlensystems gehört daher die Beantwortung der Fragen nach Verhältnismäßigkeit (durch Kennzahlenvergleich) und Ursächlichkeit (durch Kennzahlenzerlegung).
Autor-Projekt Custoer-Scorecard-Benchmar
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Beiträge Jörg Becker unter anderem in:
"Handbuch Controllling": Benchmarking als kontinuierlicher Optimierungsprozess; und: Benchmarking oder was hat uns der Marktführer voraus ?
"Handbuch Controlling": Unterstützung kollaborativer Geschäftsprozesse mit Balanced Scorecards
"Organisations-Handbuch IT-Management": Balanced Scorecard-Tool: Verknüpfung unterschiedlicher Informationsperspektiven
"controller magazin": Mehr Kundennähe durch Lean-Marketing
"Handbuch Controlling": Anpassung der IT-Infrastruktur für Balanced Scorecard; und: Ursache-Wirkungsbeziehungen der Balanced Scorecard; und: Balanced Scorecard und Speed-Management; und: Projektmanagement für Balanced Scorecard; und: Die Finanzperspektive der Balanced Scorecard; und: Die Kundenperspektive der Balanced Scorecard; und: Die Prozessperspektive der Balanced Scorecard; und: Die Potenzialperspektive der Balanced Scorecard
"ComputerMagazin": Komplexe Entscheidungen erfordern leistungsfähige Systeme
Whitepaper, E-Books, Excel Appl.: www.xinxii.de ©Jörg Becker Fachbücher u.a. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de .
Probleme bei der Umsetzung von Strategien können nicht zuletzt auch dadurch entstehen, dass eine Strategie so unklar formuliert ist, dass die für die Umsetzung Verantwortlichen nicht immer genau wissen, was überhaupt umgesetzt werden soll. Damit eine Strategie die durch sie erwünschten und erhofften Veränderungen aber überhaupt auslösen kann, muss sie auch nachvollziehbar an diejenigen kommuniziert werden, die sie umsetzen müssen. Grundsätzlich lässt sich der Balanced-Scoracard-Ansatz auch dadurch kennzeichnen, dass er unterschiedliche Perspektiven nicht nur berücksichtigt, sondern sich auch mit diesen sehr konkret auseinandersetzt. Durch das Denken in solchen gleichberechtigten Perspektiven sollen mögliche Unausgewogenheiten (= „Balanced, d.h. keine Überbetonung und einseitige finanzielle Orientierung) weitgehend vermieden werden. Man will also ein Gleichgewicht zwischen finanziellen und nichtfinanziellen Ziel- und Steuerungsgrößen erreichen. Dahinter steht die sinnvolle Einsicht, dass die Erreichung finanzieller Ziele letztlich immer nur bei ganzheitlicher Sichtweise möglich ist.
Autor-Projekt Distribution-Logistik.pdf
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Beiträge Jörg Becker unter anderem in:
"Blick durch die Wirtschaft": Die Neuordnung der Beschaffung - eine optimale Arbeitsteilung mit Zulieferern
"Handbuch Controlling": Beschaffungscontrolling - Management der Leistungstiefe und Lieferkooperation
"Handbuch Marketing": Erfolgsfaktoren im Auslandsgeschäft
"it Management": Supply Chain Management stärkt Wettbewerbsposition - Informationsfluss entlang der Logistikkette
"Erfolgreiches Verkaufsmanagement": Vertriebscontrolling mit Berechnungsbeispielen
"Controller magazin": Beschaffungscontrolling - Supply Chain Management
"CADplus - Fachmagazin für Business und Engineering": Collaborative Business - Adaptive Netze für die Supply Chain
"Der Einkaufs- und Lagerwirtschaftsberater": Erfolgspotentiale im Supply Chain Management
"Erfolgsreiches Verkaufsmanagement": Vertriebscontrolling mit Berechnungsbeispielen
"Handbuch Controlling": Berechnung der Distributions-Potenzialdaten
Zeitschrift "Profit": Freilegung von Vertriebspotentialen durch kundenorientierte Außendienststeuerung.
"acquisa": Rechnergestützte Verkaufsplanung - der Verkäufer als Marktsensor
"acquisa": Kundenbindung auf Datenbasis
Whitepaper, E-Books, Excel Appl.: www.xinxii.de ©Jörg Becker Fachbücher u.a. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de .
Der Lösungsansatz zur Bewältigung der beiden großen Mega-Trends „Globali-sierung“ und „Fragmentierung“ lautet: Integrated Marketing. Ziel ist die Optimierung und Harmonisierung aller Marketingparameter. Der Trend zur Globalisierung der Märkte geht gleichzeitig einher mit dem Trend zur Splittung der Massenmärkte in kleiner „Mini“-Märkte. Ursache: hohe verfügbare Einkommen verstärken den Trend zur Individuali-sierung/Selbstverwirklichung der Kunden. Die These vom „Alles für alle“ wandelt sich aufgrund der Differenzierung von Konsumgewohnheiten in die These vom „Jedem das Seine“.
Beiträge Jörg Becker unter anderem in:
"Bilanz & Buchhaltung": Investitionsentscheidungen unter dynamischen Umfeldbedingungen - Optimierung der Methoden und Instrumente.
"Bilanzbuchhalter": Investitionscontrolling - Instrument der Zukunftssicherung.
"Personal Computer": Informationscontrolling als Wettbewerbs-faktor - Gezielt investieren. Und: Die erfolgreiche Optimierung von IT-Investitionen - zwischen Überfluss und Mangel
"Erfolg-Magazin": Neue Wege zur rechnerunterstützten Finanz-ierungsrechnung
Zeitschrift "Profit": Controlling und Wirtschaftlichkeitsanalyse des DV-Einsatzes
Magazin "Mensch & Büro": PC-Steuerung der Unternehmensliquidität - schwere Entscheidungen leichter gemacht
Whitepaper, E-Books, Excel Appl.: www.xinxii.de ©Jörg Becker Fachbücher u.a. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de .
Becker: Kostenvorteile + Erlösvorteile
Zentrale Größen der wertorientierten Unternehmenssteuerung sind die zukünftig erwarteten Zahlungsüberschüsse (Cash Flow), die Planungsperiode, über die der Cash Flow ermittelt wird, und die Kapitalkosten, die zur Diskontierung des Cash Flow auf den heutigen Zeitpunkt angesetzt werden. Der Grundgedanke ist einfach: Investitionen erfordern Geld, das auf dem Kapitalmarkt verzinst wird: deshalb werden beim Wertmanagement die Bedingungen des globalen Kapitalmarkts zugrunde gelegt. Jede Investition muss dem Unternehmen mindestens den Ertrag bringen, den die marktübliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals verspricht, und der die Reproduktion des abgenutzten Wirtschaftsguts ermöglicht: Diese Mindestrendite wird auch als „hurdle = Hürde“ bezeichnet, d.h. es gilt, diese jährlich neu definierte „Hürde“ -mit möglichst deutlichem- Abstand zu überspringen.
Autor-Projekt Informations- und Entschei
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Beiträge Jörg Becker unter anderem in:
"Süddeutsche Zeitung": Strategische Entscheidung bei BMW; und: Die Schule wird in die Werkstatt verlegt - immer mehr Elektronik im Auto erfordert eine Neuorientierung der Ausbildung im Kfz-Handwerk
"Handbuch Controlling": Controlling-'Werkzeuge für das Ausloten von F+E-Chancen und F+E-Risiken: Szenario-, Risiko-, Sharteholder Value-Analyse
"Business Computing": DV-Potentiale durch externes Knowhow ausschöpfen - Unterstützung bei IT-Projekten
"dfz Wirtschaftsmagazin": Kontra Informationsdefizite und Informationsverschmutzung. Und: Wunde Punkte im Datennetz
"Computerwoche": Das Informationssystem muß in die IT-Struktur integriert werden.
"Bilanzbuchhalter": Informationen sind Wettbewerbs- und Produktions-faktoren.
Becker: ausgewogene Strategien und Entscheidungen
Die Entwicklung strategischer Ziele ist ein Kernelement vieler Entscheidungen, dieses wiederum die Grundlage für alle operativen Umsetzungsaktivitäten. U.a. geht es auch darum, wie „weiche“ Entscheiderfaktoren entwickelt werden müssen. Für das Umfeld der Entscheidung erkannte Möglichkeiten und Risiken sollten zur Vision und Strategie in Bezug gesetzt werden. Die Strategie soll beschreiben, wie künftig am Markt agiert werden soll, welche Investitionen sowie Maßnahmen hierfür vorgesehen sind.
Im Hinblick auf die hieraus abzuleitenden Strategien geht es um Fragen wie beispielsweise: welche spezifischen Ressourcen werden zur konkreten Umsetzung benötigt ?
welche Personalfaktoren haben den Entscheider in der Vergangenheit stark gemacht, was davon ist einzigartig und sichert ihm Wettbewerbsvorteile ? Die Strategie beschreibt zukünftige Aktionen.
Dabei ist auf die Einhaltung der Reihenfolge à Ziel à Weg à Erfolg zu achten.
Eine Entscheidung ist keine punktuelle Veranstaltung sondern durchläuft eine Reihe verschiedener Stadien. Beispielsweise haben wir uns für eine Gründungsphase zunächst mit der Person des Existenzgründers befasst (Vgl. Jörg Becker: Existenzgründer-Rating – Die Person im Mittelpunkt, Norderstedt 2009). Dieser Blick auf einen Ist-Zustand soll dann von dem Hier und Heute auf die Zukunft, d.h. Potentiale und Strategien zu deren Ausschöpfung gerichtet werden. Hiervon unabhängig wird von Zeit zu Zeit auf bereits geleistete Vorarbeiten zurückgegriffen:
Print-Publikationen: Online-Shops z.B. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de. E-Books, Whitepaper, Ratgeber, Studien, EXCEL-Applikationen: www.xinxii.de
Kommunikationslandschaft im Fluss
Professionelle Kommunikation ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Ausschöpfung von Marktpotenzialen. Hierbei haben sich die verschiedenen Medienlandschaften in den letzten Jahren nahezu explosionsartig entwickelt. Neuartige Kommunikationsmittel ermöglichen eine Breite, Tiefe und Geschwindigkeit der Informationsübermittlung, die früher undenkbar gewesen wäre. Manche Nachdenkliche unter den Führungskräften stellen daher bereits bewusst die Frage, ob in der heutigen Informationsgesellschaft manche Unternehmen nicht etwa zu „Informationsriesen“ heranwachsen, dabei aber gleichzeitig zu „Wissenszwergen“ zu verkümmern drohen: wir ertrinken in Information, aber uns dürstet nach Wissen. Als Kommunikationsschwächen können u.a. auftreten: Kommunikationsaussagen decken sich nicht mit der gewollten Unternehmens- und Produktpositionierung, Auswahl und Einsatz der Kommunikationsinstrumente entsprechen nicht den zu kommunizierenden Inhalten, durch inhaltlich und zeitlich unzureichend abgestimmte Kommunikationsplanung entstehen zu große Streu- und Wirkungsverluste, Kommunikationsstil und -intensität entsprechen nicht dem Wettbewerbsniveau, Kommunikationsinstrumente verlieren ihren Stellenwert als Differenzierungspotenzial oder die Kommunikationsstrategie ist nicht mit den übrigen Strategiekomponenten des Unternehmens abgestimmt. Kommunikation ist damit kein Instrument aus physikalisch messbaren Werten, sondern bestimmt sich auch durch Instinkte, Gefühle und Intelligenz.
Scanning des strategischen Umfeldes
Das betriebliche Umfeld kann mit dem Instrument der Impact Matrix beobachtet werden. Dieses „environmental scanning“ ist besonders für länderübergreifend tätige Unternehmen unerlässlich, um eine Vielzahl von Daten für die Selektion von relevanten Umfeldinformationen auszuwerten. Für exportabhängige Unternehmen sowie Unternehmen mit Auslandsstandorten geht es um das Erkennen sowohl von Chancen als auch von Gefähr-dungspotenzialen. Neben quantitativen index-basierten Informationen muss auch eine große Anzahl qualitativer Informationen in das Vertriebscontrolling-System eingespeist werden. Mit den heute verfügbaren Möglichkeiten ist das Problem nicht mehr die Speicherungskapazität von Daten, sondern eher die Fähigkeit, die Masse eingehender Informationen sinnvoll zu verarbeiten und daraus fundierte Decision Support Auswertungen abzuleiten.
Die Zeilen der Impact-Matrix enthalten zur Reduzierung der Umfeldkomplexität nach Sektoren geordnet wie beispielsweise gesamtwirtschaftliche Entwicklung, politische Stabilität, Rohstoff-versorgungssicherheit etc. die jeweils entsprechenden Trends T1........Tn. In den Spalten der Impact-Matrix können den Umfeld-Trends die verschiedenen Produkt-/Marktstrategien S1................Sn des Unternehmens zugeordnet werden. Je nach Einschätzung des Analysten werden dann in die Matrix-Felder Bewertungen eingetragen, die innerhalb einer bestimmten Bandbreite (z.B. von -5 bis +5) liegen. Risiken werden durch negative und Chancen durch positive Werte dargestellt:
- Durch die vertikal getrennte Addition von positiven und negativen Bewertungsziffern wird die für bestimmte Strategien zu erwartende Chancen- und Risikoverteilung aufgezeigt (= Strategie-Impact).
- Die horizontal getrennte Addition der positiven und negativen Ziffern zeigt an, über welche Umfeldfaktoren wegen ihrer besonderen Bedeutung detaillierte Daten zu analysieren sind (= Trend-Impact).
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Wissensbilanz - Informationen zu Erfolgsfaktoren
Quo-vadis Matrix
Im Blickfeld der Standortvergleiche
Vor jedem Standort-Vergleich und Benchmark-Verfahren kommt es zwar darauf an, zunächst einmal überhaupt auf dem Radarschirm von den für einen Standort gegebenenfalls wichtigen Entschei-dungsträgern und Schlüsselpersonen wahrgenommen zu werden. Ein eher passiv ausgerichteter Internet-Auftritt, und mag er noch so gut und ansprechend gestaltet sein, reicht hierfür kaum aus. Darüber hinaus sind eine Reihe weiterer Maßnahmen erforderlich, beispielsweise müssen offensiv und aktiv Kontakte geknüpft und intensiv gepflegt werden. Auch dieses gelingt umso besser, je genauer und klarer man die eigene Position durchdacht und bereits alle Faktoren des Standortes bis auf den Grund, d.h. auch auf seine Einzelindikatoren hin ausgelotet hat. Ein Standort kann und will sich nicht immer mit allen anderen Standorten vergleichen. Im Zeitalter der Globalisierung und grenzüberschreitenden Vernetzungen wäre dies auch ein kaum zu bewältigendes Unterfangen. Auf der anderen Seite bedeutet dies nicht, dass Nichtstun angesagt ist. Zumindest das entfernungsmäßig näher liegende Umfeld, beispielsweise der Standorte im Kreis oder der Nachbar-Kreise sollte nie aus den Augen verloren werden, besonders erfolgreiche Standorte sollten mit Hilfe von Benchmarks zu vielleicht nachahmenswerten Erfolgsindikatoren beobachtet werden.
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Arbeitsprogramm für die Erstellung einer Standortbilanz
Wer seinen Standort erfolgreich durch schwieriges Gewässer steuern will muss wissen, wo er steht. Ausgangspunkt und Basis einer systematischen Vorgehensweise ist daher:
1. Beschreibung des Standort-Umfeldes
Hierzu gehören folgende Unterpunkte:
1a.
Wirtschaftsförderung definiert im Detail, welcher Bereich, welche Funktionen des Standortes durch eine Analyse mit daraus entwickelter Standortbilanz abgedeckt werden sollen (Bilanzierungsbereich).
1b.
Wirtschaftsförderung stellt eine aktuelle Bestandsaufnahme (Status Quo) des aktuellen Geschäftsumfeldes zusammen (z.B. SWOT-Analyse, Benchmarking).
1c.
Wirtschaftsförderung stellt alle Unterlagen über eine für den Standort für die weitere Zukunft verfolgte Vision (= Leitbild des Standortes) zusammen.
1d.
Wirtschaftsförderung stellt Ausarbeitungen über Strategien zusammen, die verfolgt werden sollen, um die Vision, das Leitbild des Standortes auch in die Praxis umsetzen zu können.
(Über Punkt 1a. sollte von Beginn an Klarheit bestehen, die Punkte 1b. – 1d. können auch parallel zu späteren Schritten erarbeitet oder falls nicht anders möglich, später ergänzt werden)
Grundlage und Voraussetzung für eine praktische Umsetzung der beschriebenen Vorgehenssystematik ist eine möglichst vollständige Identifizierung und klare Strukturierung aller in Frage kommender Standortfaktoren. Vorgeschlagen wird hierzu eine Aufteilung und Abgrenzung nach Standort-Geschäftsprozessen, Standort-Erfolgsfaktoren, Standort-Humanfaktoren, Standort-Strukturfaktoren und Standort-Beziehungsfaktoren. Auf diesem Weg würde erarbeitet:
2. Identifizierungssystematik für
Standortfaktoren, -prozesse
(1. Standort-Geschäftsprozesse,
2. Standort-Erfolgsfaktoren,
3. Standort-Humanfaktoren,
4. Standort-Strukturfaktoren,
5. Standort-Beziehungsfaktoren)
Hierzu gehören folgende Unterpunkte:
2a.
Entwurf, Abstimmung der Inhalte und Erhebungsziele, beispielsweise Erhebungsbogen für interne Zwecke der Eigenbildanalyse einsetzbar machen. Erhebungsbogen einsetzen für externe Zwecke der Fremdbildanalyse einsetzbar machen. Aufbau des Erhebungsbogen als Vorbereitung für die spätere Erstellung einer Standortbilanz vorbereiten
2b.
Wirtschaftsförderung stellt alle Angaben zu abgefragten Standortfaktoren und -prozessen zusammen:
a) interne Angaben = Eigenbildanalyse,
b) externe Angaben, falls verfügbar, = Fremdbildanalyse
2c.
Wirtschaftsförderung erstellt detaillierte Beschreibungen der identifizierten Standortfaktoren, -prozesse und –erfolgsfaktoren
(Punkt 2c. kann unter Umständen auch später ergänzt und vervollständigt werden)
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3. Entwicklung Grundgerüst für spätere
Standortbilanz.
Aufgrund der identifizierten Faktoren und Prozesse soll für den Standort die Struktur seiner Bilanzierung entwickelt werden. Dies beinhaltet eine detaillierte Vorstellung darüber, was anschließend bewertet, gemessen und in seinen Wirkungsbeziehungen analysiert werden soll.
4. Bewertungsbogen für Standortfaktoren und
-prozessen
Unterpunkte:
4a.
Festlegung eines Bewertungsschemas nach Quantität, Qualität, Systematik
4b.
Entwurf, Abstimmung Bewertungsbogen
4c.
Wirtschaftsförderung koordiniert Ablauf und Durchführung der internen Bewertungen
4d.
Erfassung der durch die Wirtschaftsförderung bereit gestellten Bewertungen im Grundgerüst der Standortbilanz
5.Ermittlung der Wirkungsstärke zwischen
Standortfaktoren
Hierzu gehören folgende Unterpunkte:
5a.
Entwurf, Abstimmung eines Bewertungs- und Erfassungsschemas für Wirkungsstärken
5b.
Wirtschaftsförderung koordiniert Ablauf und Durchführung der internen Bewertung von Wirkungsstärken
5c.
Erfassung der Bewertungen im Grundgerüst der Standortbilanz
6.Ermittlung der Wirkungsdauer zwischen
Standortfaktoren
Hierzu gehören folgende Unterpunkte:
6a.
Entwurf, Abstimmung eines Bewertungs- und Erfassungsschemas für Wirkungsdauer
6b.
Wirtschaftsförderung koordiniert Ablauf und Durchführung der internen Bewertung von Wirkungsdauer
6c.
Erfassung der Bewertungen im Grundgerüst der Standortbilanz
7.Vorläufige Analyse-Diagramme für den
Standort
Hierzu gehören folgende Unterpunkte:
7a.
Erstellung von vorläufigen Standort-Portfolios nach Qualität, Quantität, Systematik/Nachhaltigkeit von Standortfaktoren/-prozessen
7b.
Erstellung von vorläufigen Diagrammen nach dem Ampelprinzip, mit denen auf einen Blick erkennbar gemacht werden soll, welche Faktoren mit welchen Merkmalen im grünen, gelben oder roten Bereich liegen
7c.
Erstellung von vorläufigen Standort-Potentialanalysen, mit denen auf einen Blick erkennbar gemacht werden soll, welche Faktoren analysiert werden sollten, ein Eingreifen erfordern oder stabilisiert werden sollten.
8.Vorläufige graphische Wirkungsnetze für
Standortfaktoren
Hierzu gehören folgende Unterpunkte
8a.
Wirtschaftsförderung definiert, welche Standort-faktoren vorrangig auf ihre Wirkungsbeziehungen (Stärke und Dauer) untereinander hin analysiert und dargestellt werden sollen
8b.
Erstellung graphische Wirkungsnetze der Standortfaktoren gemäß Pkt. 8a.
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Standortbilanz für dynamische Wirkungsbeziehungen
Auf den ersten Blick wird in obiger Grafik deutlich, wie zahlreich die dynamischen Wirkungsbeziehungen zwischen einen Faktor XYZ und den übrigen Standortfaktoren sein können. Hätte man in dem einfachen Demo-Beispiel nicht die Hilfe eines Computers in Anspruch nehmen können, ein Wirkungsnetz hätte per Hand einen (zu) großen Aufwand erfordert. Obwohl nur ein kleiner Ausschnitt herausselektiert wurde, lässt sich bereits daran erahnen, warum man solchen Fragestellungen in der Realität lieber ausweichend zu begegnen versucht. Mit den Instrumenten der Standortbilanz würden solche Ausreden allerdings entfallen.
Wissensbilanz mit Fahrplan für konkretes Handeln
Leitbild und Wissensbilanz kombinieren: Einzigartigkeit und spezifische Werte. Die Er-/Überarbeitung des Leitbildes soll dazu beitragen, sich und anderen die eigene Identität deutlicher zu machen und damit eine bestimmte Leistungskultur zu fördern. Gleichzeitig soll eine tiefgreifende emotionale Bindung der Mitarbeiter an die Firma hergestellt werden. Klar und verständlich in der Sprache, dazu kurz und übersichtlich verfasst sollen die Leitlinien des Unternehmens als Fahrplan für konkretes Handeln genutzt werden. Auch wenn das Leitbild nicht der richtige Platz für große Visionen ist, müssen von ihm trotzdem konkrete Botschaften vermittelt werden. In dem Leitbild sollten Allgemeinplätze vermieden werden, aus denen sich die Einzigartigkeit und die spezifischen Werte des Unternehmens nur schwer ableiten lassen. Wenn ein Leitbild zu bloßen Prospektformaten abgewertet wird, ist es eher eine Last als eine Hilfe. Das Umfeld einschließlich Maßnahmenpotenziale wird beschrieben u.a. von Becker, Jörg: Wissensbilanz und Geschäftsplanung – Maßnahmenpotenziale identifizieren und ausloten, ISBN 978 3 8370 7564 9. Häufig werden echte Inhalte durch Floskeln und Binsenwahrheiten ersetzt. Manchmal wird auch der Kern eines Leitbildes verfehlt, denn dieses muss Fragen beantworten wie: Was ist das Herzstück des Unternehmens, aus dem wertschaffende Leistungen erwachsen können ? Welche Werte sind es wert, gelebt zu werden ? Wonach sollen/müssen Mitarbeiter ihr Handeln ausrichten ? Worauf können sich die Kunden verlassen ? Man sollte sich der Disziplin unterwerfen, nur drei bis maximal fünf Werte verbindlich festzuschreiben. Ein Mehr ist in der Praxis für die Zielgruppen kaum zu verarbeiten. Was nicht einprägsam ist, wird in der betrieblichen Praxis zumeist auch nicht gelebt. Das Leitbild muss ein möglichst realitätstreues Abbild des Lebens im Unternehmen sein. Von den Leitlinien muss die Botschaft ausgehen: "So sind wir !" (und nicht die Botschaft: "so wollen wir sein"). Leitlinien, die zu sehr ein Idealbild vorgeben, verpuffen und landen nach dem ersten Lesen in der Ablage. Das Leitbild muss so formuliert werden, dass sich der Anspruch daraus in tägliches Handeln umsetzen lässt.
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Planen heißt vorausschauen und Prognosen entwickeln |
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Je genauer diese Prognosen sind, desto erfolgreicher werden die hier-aus entwickelten Maßnahmen sein. |
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Informationen alleine haben weder einen besonderen Wert, noch einen Zweck an sich. |
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D.h. der Geschäftserfolg hängt davon ab, wie effizient die Geschäfts-planung diesen Rohstoff zu nutzen versteht. |
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Strategieziele aufeinander abstimmen
Wenn einerseits Geschäftseinheiten mit höheren Marktanteilen rentabler sind und mehr Kapital freisetzen, andererseits Geschäftseinheiten in Branchen mit höheren Wachstumsraten mehr Barmittel für die zukünftige Entwicklung benötigen, können diese Instrumente den Planer unterstützen, Kapital von rentablen Geschäftseinheiten aber nur beschränktem Wachstumspotenzial dorthin zu transferieren, wo für die Zukunft ein größeres Wachstum erwartet werden kann. Unter Kundenperspektive werden Zielgrößen zur Kundenzufriedenheit, Kundentreue sowie zum Deckungsbeitrag des Kunden einbezogen
Wissensbilanz mit Intellektuellem Kapital
Die wichtigsten Vermögenswerte des Unternehmens, nämlich seine Mitarbeiter, sein Ruf und seine Kunden sind in keiner Bilanz enthalten. Alle fünf Jahre verdoppelt sich das Wissen der Menschheit. Dieser Sachverhalt wird ausgedrückt durch den Begriff der Halbwertzeit des Wissens. Leistungsfähige Mitarbeiter zeichnen sich dadurch aus, dass sie schnell lernen können: jeder einzelne für sich wie auch im Team. Das bedeutet auch, dass es idealerweise eine Verknüpfung geben muss zwischen dem individuellen des einzelnen Mitarbeiters und dem Lernen des Unternehmens. Mit der Wissensbilanz soll dargestellt werden, wie sich ein wissensintensives Unternehmen entsprechend seinem zur Verfügung stehenden Intellektuellen Kapital positioniert. Im Bilanzierungsbereich wird definiert, welche Teile des Unternehmens mit der Wissensbilanz betrachtet werden sollen: mit der Wissensbilanz sollen alle immateriellen Kapitalien und Vermögenswerte betrachtet werden.
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Beziehungskapital mit Wissensbilanz dokumentieren
Das Beziehungskapital (BK) beinhaltet alle Beziehungen zu organisationsexternen Gruppen/Personen, z.B.: Kunden-beziehungen, Lieferantenbeziehungen, Beziehungen zur Öffentlichkeit, Beziehungen zu Kapitalgebern/Investoren/ Eignern, Beziehungen zu Kooperations-partnern.
Beim Beziehungskapital (BK) geht es um Fragen wie:
- Von wem und woher kommt der Umsatz ?
- Von wem kommt das notwendige Kapital ?
- Welche externen Wirkungen sollen bei Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit erreicht werden ?
- Wie werden den Kunden die Leistungen vermittelt ?
- Wie werden Partnerschaften mit Kunden aufgebaut und gepflegt ?
- Was schätzen die Kunden am Unternehmen ?
- Wie werden Kundenwünsche erfasst und zur Leistungsverbesserung genutzt ?
- Von wem bekommt das Unternehmen neues, frisches Wissen ?
- Wie werden externe Wissensquellen verfügbar gemacht ?
- Welche externen Gruppen können das Unternehmen unterstützen, welche es behindern ?
- Wer kooperiert mit dem Unternehmen, um Produkte zu entwickeln, zu erstellen, am Markt zu platzieren und zu vertreiben ?
Geschäftsprozesse und ihre Wertschöpfung
Wertschöpfend oder nicht wertschöpfend ?
Indirekt wertschöpfende Aktivitäten erhöhen zwar nicht direkt den Produktwert, sind aber Voraussetzung für die Durchführung der unmittelbar wertschöpfenden Aktivitäten (z.B. Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter). Nicht wertschöpfende Aktivitäten können entfallen, ohne dass der Produktwert sinkt, d.h. sie bewirken u.a.
nAusschuss, Nacharbeit wg. mangelnder Qualität
n Zeitverlust (z.B. Doppelarbeiten, Bestände)
nunausgewogene Kapazitäten (z.B. Überstunden).
Marktsignale identifizieren und analysieren
Frühwarnsignale Preise und Wettbewerb:
n Preiserhöhungen sind schwerer durchsetzbar
nIm Vergleich zum Wettbewerb höhere Preise verhindern Mengenwachstum und Marktanteilsgewinne
n Preisdifferenzierungspotential wird nicht ausgeschöpft
n Abnehmender durchschnittlicher Auftragswert
n Verhandlungsmacht der Kunden nimmt zu
n Verlängerung der Zahlungsziele
n Erhöhte Garantieleistungen
n Zunehmende Zahl verlorener Aufträge
n Innovationsrate sinkt
n Reaktionszeiten bei Marktveränderungen nehmen zu
Frühwarnsignale Vertrieb und Sortiment:
n Zunehmende Abschlussdauer
n Steigende Anzahl von Fehlbesuchen
n Rate der Neukundengewinnung sinkt
n Durchschnittsumsatz pro Kunde sinkt
n Anzahl von Kundenverlusten steigt
n Steigende Vertriebskosten bei stagnierendem Umsatz
n Sortimente veralten aufgrund veränderter Kaufgewohnheiten
nTrotz zunehmender Sortimentsbreite und Sortenvielfalt keine Umsatzsteigerung
n Verringerte Preiselastizität der eigenen Produkte
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Qualitative Prognose- und Analysetechniken
Mathematisch-statistische Planungstechniken unterliegen zwei wesentlichen Einschränkungen:n es müssen möglichst lückenlose Datenreihen aus der Vergangenheit vorliegen nfür zukünftige Entwicklungen sollten keine wesentlichen Struktureinbrüche oder Parameteränderungen in den Umfeldbedingungen zu erwarten sein. Aus diesem Grunde sind Szenariotechniken als Ergänzung zu rein quantitativen Techniken auch als qualitative Prognose- und Risikoanalyseinstrumente geeignet.
Flut der Standortinformationen bändigen
Standorte generieren einen Fluss aus Informationen. Die Frage die sich stellt: was ist zu tun, um nicht in ihm zu ertrinken. Mit Hilfe der Indikatoren können Informationen aus vielen Quellen kombiniert werden. Die Informationsflut aber lässt sich erst dann beherrschen, wenn Standortverantwortliche selbst darüber entscheiden können, welche Quellen sie eigentlich kombinieren und bündeln möchten, und zu dieser Mischung die wichtigste Quelle überhaupt hinzufügen können: ihre eigenen Informationen.
Unabhängigkeit ohne eigene Interessen
Das wichtigste Kapital, das ein Standortbeobachter in jedem Fall einbringen sollte, ist seine absolute Unabhängigkeit. Er vertritt von niemand Interessen, gleich welcher Art. Er führt, in welchem Auftrag auch immer, keine eigenen Standortanalysen durch. Er vergleicht auch keine Standorte und erstellt keine Rankings. Er gibt keine Bewertungen oder Handlungsempfehlungen ab. Interessenunabhängig heißt deswegen aber nicht meinungslos. Dies wäre schon deshalb nicht möglich, weil ihn zahlreiche Eigenerlebnisse und -erfahrungen mit den für eine Beobachtung ausgewählten Standorten verbinden. Immer geht es jedoch nur darum, die eigene Erfahrungen und Qualifikationen zu nutzen, um Standortbegebenheiten in eine nachvollziehbare Relation zueinander einzuordnen und für sie eine nachvollziehbare Position im Gesamtzusammenhang zu finden. Eine Standortbeobachtung durch Einzelpersonen bleibt somit zwar unabhängig, ist aber aufgrund ihrer individuellen Informationssammlung subjektiv. Wer sich also anhand der von einem Standortbeobachter gesammelten Materialien informieren möchte, ist damit nicht gleichzeitig davon enthoben, sich selbst ein eigenes Urteil zu bilden und sich hierfür auch zusätzliche Analysen und Meinungen einzuholen. Es gibt keine guten oder schlechten Standorte, sondern immer nur geeignete und ungeeignete Standorte. Gleiche Standortbeobachtungen können somit zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen und Schlüssen führen. Ein wichtiger Faktor hierbei bleibt immer auch, aus welchem Blickwinkel und mit welcher Zielsetzung man auf den jeweiligen Standort schauen will.
Das Vermögen wissensintensiver Unternehmen
Für ein wissensintensives Unternehmen geht es um Erlangung von Wettbewerbsvorsprüngen durch Wissensvorsprünge und Identifizierung von Intellektuellem Kapital mit Wissensbilanzen. Grundsätzlich vorteilhaft ist die Erfassung des Intellektuellen Kapitals (Wissen, Kreativität u.a.) vor allem deshalb, weil übliche Bilanzen nur die finanzielle und materielle Vergangenheit widerspiegeln. Zahlen vermitteln den Leuten offenbar ein stärkeres Gefühl der Sicherheit: also wartet jedermann mit ein paar Statistiken und Analysen auf, so sinnlos diese immer auch sein mögen. Es ist auch immer das Ungewisse, d.h. die sogenannten „weichen“ Faktoren, die Märkte vorantreiben. Statistische Daten vermitteln mit ihrer vorgegaukelten Sicherheit meist nur ein falsches Bild, d.h. das Projekt-Unternehmen sollte sich über den Weg der Wissensbilanz die Sensibilität für Veränderungen bewahren. Unternehmen, die sich einzig auf materielle Faktoren verlassen, werden träge und weniger sensibel gegenüber Marktveränderungen. Ein wissensintensives Unternehmen setzt in dieser schnelllebigen Zeit daher für seine Zukunft vor allem auf erfolgsrelevantes Wissen, d.h. immaterielle Vermögenswerte, über die i.d.R. wenige oder keine verlässliche Daten vorliegen. Vgl. hierzu themenbezogene Publikationen u.a. bei www.libri.de in die Suchmaske Jörg Becker Wissensbilanz eingeben.
Immaterielles Kapital der Existenzgründer
Informationen zu Fähigkeiten und Eigenschaften sind oft zu wenig aussagekräftig. Da oft nur geringe Vermögenswerte ausgewiesen werden können ist das Informationsbedürfnis insbesondere hinsichtlich vorhandener immaterieller Werte umso dringender (Vgl. Jörg Becker: Marketingcontrolling und Intellektuelles Kapital). Unter anderem geht es dabei um so wichtige Erfolgsfaktoren wie Kompetenzen, Kundenbeziehungen oder zukunftsträchtige Innovationspotentiale. Nach wie vor sind solche Informationen über immaterielle Werte oft nicht vorhanden oder zu wenig transparent bzw. nachvollziehbar. Existenzgründer stehen vor einer der größten, vielleicht der bis dahin größten Herausforderung ihres Lebens. Die zunächst alles andere in den Hintergrund drängende Frage des Existenzgründers lautet: wo komme ich her, wie schnell will ich wann wohin und wie fit bin ich ? Entscheidende Fragen, die der Existenzgründer bereits vor oder zumindest während der Startphase beantwortet haben sollte.
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Chance-Risiko Portfoliomatrix
Risiko-Unterscheidungsmerkmale sind beispielsweise:
n interne vs externe Risiken
npotentielle/verdeckt vorhandene vs aktuelle/offen zutage tretende Risiken
n beeinflußbare vs nicht beeinflußbare Risiken
Oft sind es gerade jene außerhalb des Unternehmens liegende Risikoeinflüsse wie beispielsweise wirtschaftspolitische, sozialpolitische, soziologische und gemographische Daten, die neben dem internen Erfolgspotential den Gesamterfolg wesentlich mitbestimmen und den eigentlich vorhandenen Handlungsspielraum festlegen. Mit Hilfe von Risikoanalysen sollen vorausblickende Sicherheitskonzepte entwickelt werden. Das Konzept hierfür:
n Risiken erkennen
n Ursachen und Wahrscheinlichkeiten bewerten
n Sicherheitsinstrumente planen
n Kosten-/Nutzen analysieren
Marketingcontrolling Jörg Becker
Spezielle Business-Studien u.a.: Controlling Baustelle Weichfaktoren, Entscheidungs-techniken als Krisenschutz, Strategie-Check und Wissensbilanz, Wissensbilanz und Geschäftsplanung, Headhunter in eigener Sache. Ansonsten Print-Publikationen: Online-Shops z.B. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de . E-Books, Whitepaper, Ratgeber, Studien, EXCEL-Applikationen: www.xinxii.de
Umsetzung Strategie in Aktion
Allgemein verfasste Grundsatz- und Strategiepapiere haben zwar ihre Berechtigung, um gemeinsame Ideen, Vorstellungen und Stoßrichtungen zu dokumentieren, sind aber oft zu wenig konkret und damit auch zu wenig objektiv nachprüfbar. Der Zusammenhang zwischen Zielen und strategischen Aktionen sowie deren Priorisierung bleiben oft unklar, d.h. erst ein Konzept wie beispielsweise das einer Balanced Scorecard ermöglicht die Darstellung von Ursache-/Wirkungsbeziehungen hinsichtlich der eng miteinander verknüpften strategischen Ziele und zwar: mit den diesen entsprechenden Messgrößen, Zielwerten und strategischen Aktionen. Die Bedeutung von Strategien für den Unternehmenserfolg ist unbestritten. Hierfür werden allerdings Instrumente gebraucht, mit denen man Strategie und Aktion zusammen verbinden kann. Denn angesichts eines zunehmend komplexer und turbulenter agierenden Wettbewerbsumfeldes ist die Gültigkeitsdauer einst als langfristig eingestufter Strategien rapide abgeschmolzen. In Branchen mit hohen Veränderungsgeschwindigkeiten dürfte sich die „Halbwertzeit“ so mancher Strategien mittlerweile weiter verkürzt haben. Bei häufigeren sowie auch schnelleren Strategiewechseln ist es besonders wichtig, dass das Unternehmen neben der Kompetenz über ein effektives Instrumentarium verfügen kann, mit dessen Hilfe sich Strategien schnell und effektiv umsetzen und überwachen lassen. Vgl. Jörg Becker: Strategie-Check und Wissensbilanz u.a.
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Arbeitstool Non-Financial Standortbilanz
Indikatoren benötigen ergänzende Kontextinformationen und Interpretationshilfen. Dabei geht es auch um Lösungsansätze, um die Aussagefähigkeit weiter zu verbessern. Es ist irreführend und manchmal vielleicht gefährlich, Indikatoren nur isoliert betrachten zu wollen. Ihre Aussagekraft hängt vielmehr von ergänzenden Informationen und Darstellungen zu den sie umgebenden Bedingungsverhältnissen ab. Komplexe Sachverhalte, wie sie nun einmal bei Standorten gegeben sind, lassen sich nicht bequem mit einigen reduzierten Kennzahlen aufbereiten. Damit Indikatoren zu einer wirklichen Informationsquelle und sicheren Entscheidungsgrundlage werden können, müssen sie mit Hilfe einer geeigneten Methodik sowohl hinsichtlich ihrer Entstehungsverhältnisse als auch in ihrem gesamten Beziehungsgeflecht transparent gemacht werden. Zur Veranschaulichung können hierzu graphische Wirkungsnetze einen wesentlichen Beitrag leisten. Zur richtigen Bewertung einer spezifischen Standortsituation und -problematik geht es darum, ein System zur möglichst vollständigen Erfassung aller relevanten Wirkungsmechanismen zu entwickeln, d.h. es geht
- um ganzheitlich ausgelegte Informationsstrukturen, in die unabhängig vom jeweils zu analysierenden Tatbestand alle Indikatoren einheitlich eingebettet werden können,
- um einheitliche Definition und Strukturierung der verwendeten Indikatoren (standardisiertes Profil)
- um für die Interpretation eines Indikators gegebenenfalls zu beachtende Ankerpunkte (z.B. Grenzwerte oder Interpretationskorridore für besonders gute oder besonders schlechte Werte)
- um Definition komprimierter oder aggregierter Indikatoren-bereiche, die je nach Bedarf in Richtung weiterer Problembereiche verfeinert werden können und mit denen am Ende für bestimmte Standorte ein Gesamtmodell (Vgl. Non Financial-Standortbilanz) generiert werden kann.
- um ein einheitliches inhaltliches Verständnis für den Umgang mit Indikatoren bei sowohl standortinterner als auch -externer Kommunikation
- um gemeinsames Wissen über die Wirkungszusammenhänge in konkreten Problemstellungen und Informations-anforderungen
- um eine breite gemeinsame Informationsschnittmenge für die Nutzung von Indikatoren als Kommunikationsplattform
- um die genaue Justierung und Abstimmung zwischen Informationsqualität, Informationsmenge, Informationstiefe und Informationsdichte
- um die Sicherstellung einer integrierten und konsistenten Daten-Plattform
- um zeitnahes Recherchieren möglicher Veränderungen und deren Hintergründe
- um Forcierung einer Träger-Funktion der Indikatoren für alle übrigen Standortdaten und -informationen
- um Verbesserung und Optimierung der Datenqualität und Nachvollziehbarkeit von Standortinformationen
- um Transformation der Indikatorauswertungen in die Entscheidungsprozesse des Standortalltages.
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Standortbilanz - transparent und nachvollziehbar
Risiken rechtzeitig erkennen
Die Methode der „leading indicators“ versucht mögliche Nachteile rein statistischer Verfahren dadurch zu umgehen, indem „Anzeiger“ Informationen über Ereignisse aufnehmen und dann in Signale umsetzen sollen. Die jeweils als Frühwarnindikatoren ausgewählten Beobachtungsfelder müssen flexibel an sich ändernde Rahmenbedingungen angepasst werden.
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Strategiecontrolling und Wissensbilanz
Gleichgewicht zwischen Denk- und Machbarem
Strategieprozesse sind durch ein hohes Maß an Komplexität gekennzeichnet. Die Gestaltung der einzelnen Prozesse muss daran gemessen werden, inwieweit sie dazu beitragen können, relevante Markt-, Kunden- und Ressourcenpotenziale auszuschöpfen. Die Gefahr, das Unternehmen an den Marktrealitäten vorbei zu steuern besteht immer dann, wenn die Reaktionszeiten zu lang und das Informationsinstrumentarium zu sehr auf die Fortschreibung der Vergangenheit statt auf die Beherrschung der Zukunft ausgerichtet ist. Das Strategiecontrolling muss daher die Instrumente immer so ausrichten, dass sie ein Gleichgewicht zwischen einerseits dem Denkbaren und andererseits dem Machbaren herstellen. In der heutigen Wirtschaftswelt ist die Entwicklung und Analyse von Voraussagen und Plänen von vitaler Bedeutung. Methodisch durchdachte und daher in sich stimmige und abstimmfähige Wissensbilanzen können hierbei wertvolle Dienste leisten.
Stark verkürzte Halbwertzeit für Strategien
Allgemein verfasste Grundsatz- und Strategiepapiere haben zwar ihre Berechtigung, um gemeinsame Ideen, Vorstellungen und Stoßrichtungen zu dokumentieren, sind aber oft zu wenig konkret und damit auch zu wenig objektiv nachprüfbar. Der Zusammenhang zwischen Zielen und strategischen Aktionen sowie deren Priorisierung bleiben oft unklar, d.h. erst ein Konzept wie das der Balanced Scorecard oder das der in manchen Punkten ähnlichen Wissensbilanz ermöglicht die Darstellung von Ursache-/Wirkungsbeziehungen hinsichtlich der eng miteinander verknüpften strategischen Ziele und zwar: mit den diesen entsprechenden Messgrößen, Zielwerten und strategischen Aktionen. Die Bedeutung von Strategien für den Unternehmenserfolg ist unbestritten, viele Unternehmen haben aber bisher ein Instrument vermisst, mit dem sie Strategie und Aktion zusammen verbinden können.
Angesichts eines zunehmend komplexer und turbulenter agierenden Wettbewerbsumfeldes ist die Gültigkeitsdauer einst als langfristig eingestufter Strategien rapide abgeschmolzen. In Branchen mit hohen Veränderungsgeschwindigkeiten dürfte sich die „Halbwertzeit“ von Strategien mittlerweile stark verkürzt haben. Bei häufigeren sowie auch schnelleren Strategiewechseln ist es besonders wichtig, dass das Unternehmen neben der Kompetenz über ein effektives Instrumentarium verfügen kann, mit dessen Hilfe sich Strategien schnell und effektiv umsetzen lassen. Vgl. hierzu u.a. Becker, Jörg: Strategie-Check und Wissens-bilanz,Norderstedt 2008
Ziel dieses Konzeptes ist es, die Unternehmensziele und -strategien in ein konsistentes Bündel von Richtlinien und Maßnahmen umzusetzen. Die Maßnahmen des Unternehmens orientieren sich normalerweise an vier verschiedenen Perspektiven: die erste ist der finanzielle Aspekt, anhand dieser Daten kann die bisherige Performance gemessen werden. Drei weitere Aspekte sind auf die künftige Unternehmensleistung ausgerichtet: Kundenfokus, Geschäftsprozesse sowie Lernen und Wachstum der Firma.
Der Vorteil: es können messbare Indikatoren für Unternehmensziele definiert und damit eine wesentliche Voraussetzung für die interne Erfolgskontrolle geschaffen werden. Mit Hilfe eindeutiger Indikatoren können Unternehmen ihre Ziele und Aktivitäten überwachen: im Sinne eines Feedback-Systems, das die Umsetzung von unternehmensweiten Strategien in gezielte Aktionen steuert. Die Indikatoren werden auf der Basis vergangener Performance-Daten definiert und sind damit Referenzdaten für aktuelle Performance-Messungen. Herzstück ist die Zielverknüpfung hinweg über sämtliche Unternehmensbereiche.
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„Balanced“ bedeutet Verknüpfung plus Ausge-wogenheit. Dabei sind einzelne Komponenten der Balanced Scorecard zunächst nichts grundlegend Neues. Die eigentlich neue Managementmethode entfaltet sich erst aus der Verknüpfung dieser Ansätze sowie aus der Fähigkeit zur Ingangsetzung und Förderung der strategischen Kommunikationsprozesse. So bedeutet das „Balanced“ in diesem Konzept auch eine Ausgewogenheit in mehrfacher Hinsicht. D.h. das „Balanced“ drückt sich aus
n in der Darstellung des Unternehmens, wie hierbei die ganze Komplexität des Betriebsgeschehens erfasst und transparent auf die entscheidungsrele-vanten Aspekte komprimiert wird,
n wie Visionen und die daraus abgeleiteten strate-gischen Ziele messbar gemacht werden, und
n wie diese strategischen Ziele kommuniziert und im Unternehmensalltag des Budgets verankert werden.
Probleme bei der Umsetzung von Strategien können nicht zuletzt auch dadurch entstehen, dass eine Strategie so unklar formuliert ist, dass die für die Umsetzung Verantwortlichen nicht immer genau wissen, was überhaupt umgesetzt werden soll. Damit eine Strategie die durch sie erwünschten und erhofften Veränderungen aber überhaupt auslösen kann, muss sie auch nachvollziehbar an diejenigen kommuniziert werden, die sie umsetzen müssen. Grundsätzlich lässt sich der Ansatz auch dadurch kennzeichnen, dass er unterschiedliche Perspektiven nicht nur berücksichtigt, sondern sich auch mit diesen sehr konkret auseinandersetzt. Durch das Denken in solchen gleichberechtigten Perspektiven sollen mögliche Unausgewogenheiten (= „Balanced, d.h. keine Überbetonung und einseitige finanzielle Orientierung) weitgehend vermieden werden. Man will also ein Gleichgewicht zwischen finanziellen und nichtfinanziellen Ziel- und Steuerungsgrößen erreichen. Dahinter steht die sinnvolle Einsicht, dass die Erreichung finanzieller Ziele letztlich immer nur bei ganzheitlicher Sichtweise möglich ist.
Die Standard-Perspektiven stehen daher nicht voneinander losgelöst mehr oder weniger lose nebeneinander, sondern sollen demgegenüber eine in sich geschlossene Geschäftslogik des Unternehmens abbilden: Ebenso wie die Finanzziele zu den zentralen Erfolgsparametern des Unternehmens zählen, sind es erst die Kunden, die die Produkte des Unternehmens kaufen und damit für entsprechende Erlöse sorgen. Finanz- und Kundenziele ihrerseits hängen eng mit den Arbeitsweisen und Geschäftsabläufen im Unternehmen, d.h. den Prozesszielen zusammen. In der Logik dieses Gesamtsystems spielen schließlich auch die Potenziale des Unternehmens, d.h. seine Innovationskraft, Mitarbeiter u.a. als Potenzialziele, eine entscheidende Rolle. Die Einteilung nach diesen vier Standard-Perspektiven muss nicht unbedingt immer zwingend sein, sondern kann durchaus noch um weitere, für das Unternehmen und dessen Strategien wichtige Perspektiven, wie beispielsweise etwa die
n Lieferanten-Perspektive
n Kreditgeber-Perspektive
n Öffentliche Perspektive
n u.a.
ergänzt und ausgebaut werden.
Vgl. hierzu auch Becker, Jörg: Management-Cockpit der Wissensbilanz, Norderstedt 2009
Fachbücher © Jörg Becker u.a. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de . Whitepaper,
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Zusatzinfos u.a. www.derStandortbeobachter.jimdo.com, www.rheinmaingeschichten.jimdo.com
Die Wissensbilanz ist nicht nur ein Kennzahlen-Tableau, sondern sie soll darüber hinaus konkret vermitteln, wie die strategischen Ziele sowohl mit der Vision des Unternehmens als auch untereinander zusammenhängen und wie sie praktisch umzusetzen sind. Der volle Erfolg des Instruments stellt sich erst durch die Verknüpfung mit den wesentlichen Geschäftsprozessen ein. An dieser Stelle könnte nunmehr die hilfreiche Funktion einer Wissensbilanz ins Spiel kommen. Denn diese enthält ein Angebot unter anderem für zwei der Hauptprobleme:
- Es wird eine jedermann verständliche Kommunikations-plattform angeboten, über die Akteure selbst mit unterschied-lichsten Hintergründen und Interessen Kontakte herstellen und nachvollziehbare Entscheidungen vorbereitet werden können
- Es wird eine Bewertungssystematik angeboten, mit der ins-besondere auch sogenannte „weiche“, d.h. qualitative Faktoren erfasst werden können. Vor allem aber kann eine Verständigungsbrücke zwischen verschiedenen Entscheidungsträgern gebaut werden.
Es geht um Antworten auf die Frage, welche besonderen Merkmale eine Wissensbilanz auszeichnen, welche konkreten Arbeitsschritte hierfür zu erledigen sind sowie welche besonderen Vorteile erwartet werden können. Eine Wissensbilanz zeichnet sich durch folgende besonderen Merkmale aus:
Bildung Faktoren-Cluster
Mehrere Bewertung-Dimensionen
Gewichtete Faktoren
Verknüpfung der Faktoren
Handlungsempfehlungen
Eigen- und Fremdbild
Eine Wissensbilanz zeichnet sich durch folgende besonderen Darstellungsoptionen aus
Portfolio nach Dimension
Ampel-Diagramm
Faktor-Wirkungsnetz
Potenzial-Portfolio
Eine Wissensbilanz zeichnet sich durch folgende besonderen Vorteile aus:
Übersichtlichkeit und Transparenz
Leicht verständliche Darstellung
Einheitlicher Aufbau
Durchgängig bruchfreie Systematik
Zahlenorientierte Denkweise
Vollständigkeit
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Wissensbilanz - Strategien planen und umsetzen
Die Scorecard ist ein Instrument, das bei der Ausrichtung der Ressourcen auf die Erreichung bestimmter Ziele helfen soll. Ein Balanced-Scorecard-Management-System erlaubt es Unternehmen, solche strategischen Ziele zu erkennen und zu erreichen. Ein solches Planungssystem ermöglicht außerdem die langfristige Erfolgskontrolle der angewandten Strategie. Um eine Messlatte zu haben, sollte das Unternehmen vor der Implementierung eines Balanced-Scorecard-Systems erst seine zu erreichenden Ziele definieren und die dafür notwendigen Mittel und Maßnahmen festlegen. Die Performance wird dann über einen längeren Zeitraum an diesen Parametern gemessen, d.h. Daten werden ge-sammelt, analysiert und die Resultate in entscheidungs-relevanter Form präsentiert.
Standort-Rechenschaftsberichte: Der Standort-Eignungsnachweis ist eine Grundvoraussetzung für die Existenzsicherung und weiteren Entwick-lungsmöglichkeiten von Firmen. Die ihrerseits wie selbstverständlich ihren Berichtspflichten zu den dafür festgelegten Zeitpunkten nachkommen müssen. Sie sollten deshalb darauf achten, dass auch der Standort ihnen von Zeit zu Zeit in Form eines Rechenschaftsberichtes nachweist, dass er für sie auch weiterhin geeignet ist.
Die Kommunalverwaltung mit ihren verschiedenen Funktionen der Wirtschaftsförderung wird im Normalfall immer darum bemüht sein, diesen Wünschen eines Gewerbesteuerzahlers zu entsprechen. Das Unternehmen muss aber genau prüfen, ob die ihm zur Verfügung gestellten Informationen auch wirklich alle erfolgsrelevanten Aspekte und Faktoren des Standortes abdecken, welche Informationslücken gegebenenfalls mit eigenen Aktivitäten zu schließen sind und ob es Hinweise gibt, die diesen Standort zwar grundsätzlich geeignet, im Vergleich dazu andere Standorte aber als noch besser geeignet erscheinen lassen. Hierbei spielt eine wesentliche Rolle, welche besonderen Geschäftsprozesse und Sachverhalte von Einzelfall zu Einzelfall die individuellen Standortanforderungen des Unternehmens bestimmen.
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Vgl. hierzu Becker, Jörg: Die Vermessung der Standorte, ISBN 9783837067248 |
Vgl. hierzu Becker, Jörg: Strategischer Potential-Check des Standortes, ISBN 9783837049787 |
Es reicht somit nicht aus, Standortbewertungen nur von anderen anfertigen zu lassen oder ausschließlich auf Standortinformationen und Monitore der hierfür zuständigen Stellen bzw. der Kommunalverwaltung zu schauen. Die Frage des Standortes ist zu wichtig, als dass ein Unternehmen auf eigene Bewertungen und Vermessungen der Standortfaktoren verzichten dürfte oder könnte. Letztlich entscheidet immer nur das eigene Urteil mit den hierfür detailliert und umfassend zugrunde gelegten Vermessungsdaten des Standortes. Dabei ist die Standortbilanz eine zentrale Studie, die eine ganzheitlich ausgerichtete Positionsbestimmung erlaubt. Vgl. Becker, Jörg: Standortindikatoren I., ISBN 9783839118238
Die Standortbilanz ist ein Instrument, mit dessen Hilfe der Standort eine Schärfung seines Profils (sowohl in der Breite als auch in der Tiefe der Darstellung) im Wettbewerb um Investoren und Unternehmen bewirken kann. Die Standortbilanz funktioniert als 360-Grad-Radarschirm für verschiedene Beobachtungszwecke und -ebenen, mit dem insbesondere auch „weiche“ Standortfaktoren umfassend identifiziert, differenziert abgebildet sowie systematisch bewertet werden können.Aus den Ergebnissen der Standortbilanz (beispielsweise einem Potenzial-Portfolio) kann der Standort für sich fundierte, abstimmungsfähige Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen ableiten. Die Standortbilanz unterstützt die Früherkennung künftiger Chancen und Risiken. Da eine reine Status-quo-Bewerbung auf Dauer nicht ausreicht, kann diese hinsichtlich künftiger Perspektiven des Standortes erweitert werden. Die Standortbilanz ist auf einer auch in der Wirtschaft gängigen Systematik aufgebaut und kommt daher der Denkweise von potenziellen Investoren entgegen. Die Standortbilanz kann als breite Kommunikationsplattform für individuelle Entwicklungsmaßnahmen des Standortes eingesetzt werden.
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Gewichtung verschiedener Unternehmensziele
Balanced Scorecard mit verschiedenen Perspektiven
Das Balanced-Scorecard-Konzept wurde von Robert S. Kaplan von der Harvard Business School und David P. Norton entwickelt. Ziel dieses Konzeptes ist es, die Unternehmensziele und -strategien in ein konsistentes Bündel von Richtlinien und Maßnahmen umzusetzen. Die Maßnahmen des Unternehmens orientieren sich normalerweise an vier verschiedenen Perspektiven: die erste ist der finanzielle Aspekt, anhand dieser Daten kann die bisherige Performance gemessen werden. Drei weitere Aspekte sind auf die künftige Unternehmensleistung ausgerichtet: Kundenfokus, Geschäftsprozesse sowie Lernen und Wachstum der Firma. Der Vorteil: es können messbare Indikatoren für Unternehmensziele definiert und damit eine wesentliche Voraussetzung für die interne Erfolgskontrolle geschaffen werden. Mit Hilfe eindeutiger Indikatoren können Unternehmen ihre Ziele und Aktivitäten überwachen: im Sinne eines Feedback-Systems, das die Umsetzung von unternehmensweiten Strategien in gezielte Aktionen steuert. Die Indikatoren werden auf der Basis vergangener Performance-Daten definiert und sind damit Referenzdaten für aktuelle Performance-Messungen. Herzstück ist die Zielverknüpfung hinweg über sämtliche Unternehmensbereiche.
Herausforderungen für Weiterbildung
Die veränderten Inhalte der Qualifizierungsmaßnahmen stellen die in den Unternehmen personalverantwortlichen Manager, Trainer und Lehrer ebenfalls vor veränderte Herausforderungen. Während im gesamten Aus- und Weiterbildungs-bereich die Vermittlung von Wissen und kognitive Fähigkeiten im Vordergrund stehen, werden bei der praktischen Umsetzung dieses erlernten Wissens auch persönliche, soziale und kommunikative Kompetenz benötigt. Sämtliche und Stufen der Aus- und Weiterbildung sollten daher verstärkt auf diese „softfacts“ eingehen. Zwischen Informationsprodu-zenten und -konsumenten werden neue Interaktionsformen realisiert. Es geht um die Lösung der Fragen: wie können Unternehmen mit der Dynamik des sie umgebenden Umfeldes mithalten ? aus welchen individuellen und kollektiven Wissensbeständen setzt sich die Wissensbasis zusammen, auf die ein Unternehmen zur Lösung seiner Aufgaben zurückgreifen kann ? besitzen die Mitarbeiter die notwendigen Fähigkeiten, um das vorhandene Informationsangebot produktiv nutzen zu können ? Wissen und Erfahrungen sind an Personen gebunden und daher können nur die Knowhow-Träger selbst diese Potenziale erschließen.
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Informationsmanagement ist Wissensmanagement
Leben mit der steigenden Informationsflut
Bei allen genannten Entwicklungen gibt es nicht nur Chancen, sondern auch Risiken zu bedenken. Der Übergang von der Industrie- zur Informations-gesellschaft hängt auch davon ab, ob auch die nichttechnischen Bedingungen erfolgreich beherrscht werden können. D.h. auch mit dem Wandel zur Informationsgesellschaft verbundene mögliche Problemfelder wie beispielsweise die Gefahren der Verwechslung virtueller Realität mit Realität oder die der Informationsüberflutung müssen ernst genommen werden. „Information ist, was man braucht zu handeln“ (Peter F. Drucker), d.h. gerade jetzt, wo die Möglichkeiten der Informations-gewinnung beträchtlich gestiegen sind, müssen sich die Führungskräfte verstärkt auf die produktive Nutzung des Rohstoffes „Information“ als für ihren geschäftlichen Erfolg ausschlaggebendes Arbeits-mittel einstellen. Datenreich, aber informations-arm ?: denn Information ist nicht immer unbedingt das, was von den Computern auf den Schreibtisch der Führungskräfte gelangt. Vielmehr gilt in diesem Sinn als Information immer nur das, was diese brauchen, um handeln zu können: die aus den Datenverarbeitungssystemen gewonnenen Informa-tionen stellen oft nur wenige Prozent des geschäftsspezifischen Wissens eines Unternehmens dar. D.h. Speichern von Informationen, das durch die technischen Quanten-sprünge unglaubliche Dimensionen angenommen hat, sollte nicht mit ihrer Verarbeitung gleichgesetzt werden.
Rohstoff „Wissen“ = Kapitalstock qualifizierter Fachkräfte
Jörg Becker: Headhunter in eigener Sache.
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Tool-gestützte Standort-Handlungsempfehlungen
Aus der Systematik der Standortbilanz heraus können bereits Handlungsempfehlungen generiert werden. Dies sind keine Muss-Anweisungen, stellen aber trotzdem für eine Vielzahl von Anwendungen im Bereich der Standortentwicklung wertvolle Hinweise bereit. Aus allen vier, im Rahmen der Standort-Vermessung ermittelbaren Strategietypen können sich wichtige Konsequenzen für die zukünftige Standortarbeit ergeben, die akuten Handlungsdruck signalisieren. Des weiteren lassen sich Verantwortungsbereiche für die Entwicklung des Standortes klarer fassen und definieren, daraus abzuleitende Teilziele des Standortes können präziser formuliert werden.
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Business Wissen braucht Wissensmanagement
Wissensmanagement erfordert zunächst auf Führungsebene die Bewertung von im Unternehmen zirkulierenden Informationen. In der konkreten Umsetzung muss dieser Prozess von den Informationssystemen durch das Sammeln, Speichern und Verteilen des Knowhows unterstützt werden. Ohne regelnde Strukturen wie beispielsweise Filterfunktionen oder Suchmaschinen ist die grosse Menge an Informationen in der Praxis nicht zu bewältigen. Insbesondere Führungsebenen können bei ihrer Entscheidungsfindung von Wissensdatenbanken profitieren. Da teilweise bis zu 80 Prozent des Business-Wissens in Informationssystemen steckt, ist es eine Herausforderung an das Informationsmanagement, dieses Wissen zusammenzuführen. Das Wissen über die Planung, Steuerung, Durchführung und Kontrolle von Geschäftsprozessen ist in der Software gespeichert. Außerhalb der Software ist dieses Wissen nur bruchstückhaft dokumentiert oder nur in Köpfen von wenigen Mitarbeitern eingeschränkt verfügbar.
Wissensbilanzanalyse mit Branchenperspektive
Die Wissensbilanz befasst sich mit Perspektiven wie beispielweise Finanzen, Markt & Kunden oder Mitarbeiter & Entwicklung. Mit diesen können bereits wesentliche Bereiche eines Unternehmens abgebildet und die jeweils wichtigsten strategischen Ziele definiert werden: a) in der Finanzperspektive finden sich insbesondere klassische Controlling-Ziele der Wertschaffung, Kostenreduktion oder Umsatz-/Ergebnissteigerung wieder; b) in die Markt- und Kunden-Perspektive gehen sowohl quantitative Ziele wie Marktanteil/-ausschöpfung als auch qualitative Komponenten wie Kundenbindung/-zufriedenheit ein; c) die Prozessperspektive fokussiert dagegen interne Abläufe, die sowohl direkt mit der Leistungs-erbringung in Verbindung stehen (Durchlaufzeit, Fehlerrate) als auch indirekt die Unternehmens-leistung unterstützten (Logistik, Fertigungsabläufe); d) im Bereich Mitarbeiter und Entwicklung gilt das Augenmerk der Ausschöpfung von Wissenspotenzialen (Vorschlagswesen, Ideen-management) und einer besseren Mitarbeiter-bindung (Mitarbeiterzufriedenheit). In o.a. Grafik werden die Ursache-Wirkung-Beziehungen zwischen diesen vier Perspektiven dargestellt.
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Strukturanalyse Wissenmanagement
Führungsverhalten und Betriebsklima und Motivation
Jörg Becker Friedrichsdorf
Führungsinstrument Mitarbei-terbefragung. Kommunika-tionsdefizit zwischen Selbst- und Fremdbild. Dabei hat gerade das Führungsverhalten entscheidenden Einfluss auf das Betriebsklima und damit auf die Arbeitsmotivation. Die Selbsteinschätzung der Vorge-setzten und ihre Bewertung durch die Mitarbeiter driften aber oft deutlich auseinander. Viele Befragungen legen offen, dass Manager ihren Führungsstil oft völlig anders einschätzen und gerne in einem zu günstigen Licht darstellen wollen. Der hohen Diskrepanz zwischen Selbstbild und Fremdbild liegt ein Kommunikationsdefizit zugrunde, das mit Hilfe von Mitarbeiterbefragungen abgebaut werden kann.
Dem Betriebsklima auf die Spur kommen: Kundenorientierung wird für das Unternehmen immer mehr zum zentralen Strategiethema. Das Unternehmen hat aber nicht nur externe Kunden, sondern auch interne Kunden, nämlich die Unternehmensleitung, Mitarbeitervertreter/innen, Führungskräfte und Mitarbeiter. Diese internen Kunden haben ähnliche Eigenschaften und Bedürfnisse wie die externen Kunden. Unzufriedene Mitarbeiter erhöhen die Fluktuation und Fehlzeiten: die Leistungsträger wandern ab. Mitarbeiter, die mit Verve und Freude bei der Sache sind, leisten wesentlich bessere Arbeit. Ein gutes Betriebsklima gehört zum wichtigen Kapital eines Unternehmens, das allerdings in keiner Bilanz aufgeführt wird. Wichtige Fragestellungen, um dem Betriebsklima auf die Spur zu kommen, sind:
- Kooperation: Wird Ihr Team von Spannungen und Misstrauen behindert oder durch gegenseitige Hilfsbereitschaft gestärkt ?
- Führungsstil: Begegnen Sie Ihren Mitarbeitern als Partner oder als Despot ?
- Freiräume: Schnürt ein dichtes Netz von Arbeitsrichtlinien jede Eigeninitiative ab oder werden Kompetenzen delegiert ?
- Entgelt- und Anreizsysteme: Ist Ihre Entgeltstruktur so beschaffen, dass man sich möglichst fair bezahlt fühlt ? Oder klaffen die Gehaltsspannen unverhältnismäßig weit auseinander ?
- Karriere: Gibt es eine vernünftige Personalentwicklung oder bleibt der Aufstieg dem Zufall überlassen ?
- Organisation: Werden Jobrotation, Gruppenarbeit oder Job Enrichment praktiziert oder versauern Mitarbeiter an ein und demselben Arbeitsplatz ?
Kundenattraktivität - relative Wettbewerbsposition
Ermittlung der Wettbewerbsposition anhand von Meßgrößen wie: Lieferanteil, geographische Nähe zum Kunden, Image beim Kunden, Produktqualität, Preise incl. Konditionen, Anwendungstechnik, Produktentwicklung, Lieferfähigkeit, Qualitätssicherung, Lieferversprechen, Kundenkontakt und Kulanzverhalten.
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Verbesserungspotenziale mit Innovation
Neues entsteht immer erst durch Innovation, d.h. auch die Zukunft wäre ohne Innovationen nicht denkbar. Sind innovative Technologiemärkte erst einmal verloren, können sie nur sehr schwer wieder zurückerobert werden. Oft sind die Innovationsprozesse ineffizient und wenig systematisiert. Das verhindert eine rasche und konsequente Umsetzung neuer Ideen in erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen. Es geht u.a. um Changemanagement, Entscheidungstechnik, Innovationsmanagement, Lebenszyklusanalyse, Portfolioinstrumente, Potenzialanalyse, Zielkosten, Rentabilität, Cash Flow, Investitionsrechnung. Es ist eine herausragende Aufgabe der Unternehmensführung, Faktoren abzubauen, die das Innovationsgeschehen hemmen, und Bedingungen zu schaffen, die es begünstigen. Erfolgreiche Innovationen sind aber nicht nur besser, sondern auch schneller am Markt und beim Kunden. Mit Hilfe eines Innovationsaudit wird zunächst der Ist-Zustand ermittelt, um die Leistungsfähigkeit richtig einzuschätzen, Verbesserungspotenziale zu erkennen und gezielte Veränderungen einzuleiten. Die Entwicklung neuer Produkte, besserer Prozesse oder Dienstleistungen erfordert das Zusammenwirken verschiedener Fachdisziplinen und Funktionsbereiche. Hierfür wird ein effizientes Projektmanagement benötigt, das die zunehmende Komplexität beherrschbar macht und die Wissensintegration zwischen den Fachgebieten wirkungsvoll unterstützt. Eine breite Palette von weiteren Maßnahmen im Konzept der Wissensbilanz wird behandelt bei Becker, Jörg: Wissensbilanz und Geschäftsplanung, ISBN 9783837075649.
Kunden für eine Standortvermessung
Die Aussage, dass man besser sei als andere, ist zunächst nur eine Behauptung ohne Wert, solange sie nicht konkret, d.h. immer auch mit Zahlen und Fakten, belegt wird. Ein Beleg für die Stellung eines Standortes erfüllt nur dann seinen Zweck, wenn in ihm möglichst alle Tatbestände eines Standortes ganzheitlich abgebildet und detaillierte Bewertungen dieser Tatbestände auch transparent nachvollziehbar gemacht werden können. Vor allem sind es folgende Gruppen, die ein elementares Interesse an einem möglichst vollständigen und transparenten Bild des Standortes haben oder haben müssten:
- Kommunale Verwaltungsstellen
- Vor Ort wirtschaftende Unternehmen
- Ansiedlungs-. und investitionsinteressierte Unternehmen oder Personen
- Existenzgründer
Alle gemeinsam stehen diese Interessengruppen vor Fragen wie beispielsweise:
- Erfüllt der Standort die Mindestkriterien des jeweiligen Anforderungsprofils ?
- Was macht das Besondere dieses Standortes aus und wie ist dieses Besondere zu bewerten ?
- Welche dynamischen Beziehungen wirken zwischen einzelnen Standortfaktoren ? Mit welcher Zeitdauer werden diese Beziehungen wirksam ? D.h., wie sieht das Innenleben des Standortes hinter seiner Fassade aus ? Kann der erste Eindruck mit detaillierten Fakten untermauert werden ?
- Welches Gewicht sollte aus individueller Sicht einem bestimmten Standortfaktor gegeben werden ?
- Ist für die Beurteilung eines Faktorenwertes dessen absolute Größe oder eher die Relation der Werte zueinander von größerer Bedeutung ?
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Vgl. hierzu Becker, Jörg: Die Vermessung der Standorte, ISBN 9783837067248 |
Vgl. hierzu Becker, Jörg: Strategischer Potential-Check des Standortes, ISBN 9783837049787 |
Ein wirklich treffendes Bild lässt sich von einem Standort erst zeichnen, wenn die Realität verengende Tunnelblicke vermieden werden. D.h. in die vielseitige Palette von Eigenschaften müssen möglichst alle auf den Standort einwirkenden Faktoren eingebunden werden. Und das Bild muss aus den verschiedenen Blickrichtungen seines Betrachters, also kommunalen Verwaltungsstellen, vor Ort wirtschaftenden Unternehmen, ansiedlungs- und investitionsinter-essierten Unternehmen oder Personen und Existenzgründern, zusammengesetzt werden. Hierbei ist zwar kaum anzunehmen, dass die Ergebnisse in der Bewertung des Standortes immer genau deckungsgleich sein werden. So dürften besonders auf der Ebene von Einzelfaktoren oft unterschiedliche Meinungen auftauchen. Aber gerade solche Unterschiede sind es, die bei genauerer Betrachtung vielleicht weitere Hinweise auf Entwicklungsmöglichkeiten und noch ausschöpfbare Potenziale des Standortes liefern könnten.
Whitepaper, E-Books, Excel Appl.: www.xinxii.de ©Jörg Becker Fachbücher u.a. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de .
Standortbilanz zur Entscheidungsunterstützung
Standortfaktor-Wirkungsnetz
Zwischen einzelnen Standortfaktoren bestehen vielfältige Wirkungsbeziehungen von unterschiedlicher Stärke und Dauer. In ihren Einzelheiten sind solche Verknüpfungen kaum bekannt. Für eine fundierte Diskussions- und Entscheidungsgrundlage fehlen übersichtliche und je nach Bedarf flexibel anpassbare Darstellungsformen. Eine Standortbilanz könnte zur Unterstützung sehr hilfreich sein.
Standort Bestandspflege Jörg Becker
Spezielle Standort-Publikationen u.a.: Standortindikatoren I., Standortanalyse aus dem Indikator-Cockpit, Wirkungsbeziehungen der Standortfaktoren, Risiko Gewichtung und GAP im Standortvergleich, Dynamik Bestands- und Niveau Ranking der Standorte . Ansonsten Print-Publikationen: Online-Shops z.B. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de . E-Books, Whitepaper, Ratgeber, Studien, EXCEL-Applikationen: www.xinxii.de
Maßnahmen systematisch vorbereiten und planen
Konzentrieren auf die zuvor identifizierten Einflussfaktoren mit dem größten Entwicklungspotenzial. Aus den Analysen werden solche Maßnahmen abgeleitet, die für den Standort das größte Entwicklungspotenzial versprechen. Ziel ist es, das Standortkapital weiter entwickeln, um den Geschäftserfolg zu steigern. Diskutieren, ob Maßnahmen sinnvoll sind, Namen und Ziele von Maßnahmen notieren. Beschreiben, wie man vorgehen wird, Dauer der Maßnahme definieren. Bestimmen, wann die Maßnahme umgesetzt werden soll, Wirkung der Maßnahme einschätzen und beschreiben, Verantwortliche benennen, Ressourcen festlegen.
Change Management beherrschen
Der Schlüsselfaktor für das Change Management ist die Bereitschaft zur Veränderung von Spielregeln. Dazu kommt die Qualität der Umsetzung durch eine gezielte Entwicklung der inneren Schlagkraft des Unternehmens in Menschen bzw. deren Fähigkeiten und abgeleitet daraus in Strukturen, Systeme und Prozesse. Es genügt eben nicht, nur besser zu sein. Vielmehr müssen die Grundrichtungen „Konzept“ und „Verwirklichung“ mit dem festen Willen zur positiven Veränderung (nicht nur Verbesserung !) gezielt verfolgt und mit gestalterischem Denken genutzt werden. Fragen hierzu sind beispielsweise:
n wie werden unsere Leistungen am Markt abgenommen und welche Vertriebsressourcen werden hierfür gebraucht ?
n können wir die Leistungen in dem vom Markt gewünschten Umfang (Kapazitäten, Engpässe u.a.) erbringen ?
n lohnt es sich, in den betreffenden Geschäftsfeldern Leistungen anzubieten und wird dadurch der Erfolg des Unternehmens auch längerfristig gefördert ?
Im Verlauf eines Produktlebenszyklus verändern sich der „Wert“ bzw. das Kosten-/ Nutzenverhältnis einer Leistung für den Kunden, die Mitteil- und Demonstrierbarkeit des Wertes, die Komplexität des Produktes, der Standardisierungsgrad, die Kompatibilität eines Produktes sowie auch viele andere ökonomisch und technisch relevanten Merkmale. Aus diesen Veränderungen folgt, dass insbesondere für kurze Produktlebens-zyklen wegen des zusätzlich zu berücksich-tigenden Zeitfaktors entsprechend dyna-mische Prozesse in Gang gesetzt werden müssen.
Standortfaktoren richtig gewichten
Unternehmensgedächtnis pflegen
Wissen entwickeln heißt Fähigkeiten entwickeln
Wissensentwicklung: umfasst alle Maßnahmen zur Neuentwicklung von Fähigkeiten, Produkten oder Prozessen (z.B. Forschung und Entwicklung, Marktforschung). Fragen an das Personalcontrolling:
- werden Leistungserstellungsprozesse auch als Prozesse der Wissensentwicklung gesteuert ?
- wo sind im Unternehmen die Zentren der Wissensentwicklung ?
- wird kontinuierlich versucht, implizites Wissen auch explizit sichtbar und bewusst zu machen ?
- wird im Unternehmen individuelle Kreativität gefördert ?
Obwohl heute die Wissensmärkte nahezu unbegrenzt und Wissensprodukte (z.B. Software, Blaupausen u.a., in denen „gefrorenes“ Wissen steckt) für jede nur denkbare Anforderung jederzeit verfügbar scheinen, sollte das Unternehmen niemals die eigenen Fähigkeiten zur Wissensentwicklung ver-nachlässigen oder gar verlieren. Denn dieses extern auf Märkten importierbare Wissen steht auch der Konkurrenz offen und lässt sich daher ohne zusätzliche Eigenentwicklung umso schwerer in Wettbewerbsvorteile umsetzen. Nur Wissen, das wirklich neu und nicht jedermann zugänglich ist, schafft die Basis für innovative Produkte und eine wachsende Wertschöpfung. Im Mittelpunkt der Wissensentwicklung steht daher die Entwicklung neuer Ideen und besserer Fähigkeiten. Dieses Gestaltungsfeld ist somit eng mit dem Innovationsmanagement gekoppelt. Niemand kann dazu gezwungen werden, einen genialen Einfall zu haben (auch nicht durch eine Verdoppelung von Forschungsbudgets). Der Prozess der Wissens-entwicklung bewegt sich daher auch im kreativen Bereich und ist dementsprechend schwerer steuerbar, jedenfalls kaum planbar. Wissensspeicherung: um-fasst alle Maßnahmen zur Bewahrung der vorhandenen Wissensbestände. Neues, wertvolles Wissen entsteht oft im Rahmen von Projektarbeiten. Unternehmen müssen deshalb gezielte Maßnahmen ergreifen, um das im Projektverlauf entstandene Wissen zu bewahren (Erfahrungssicherung). Fragen an das Personal-controlling:
- gibt es einen systematischen Entscheidungsprozess darüber, welches Wissen auf welchem Medium gespeichert wird ?
- umfasst die Wissensspeicherung Konzepte zum einfachen Wiederauffinden von Wissen ?
- werden durch Outsourcing unreflektiert Teile des organisatorischen Gedächtnisses gelöscht ?
- entstehen Wissenslücken, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen ?
- werden Projektergebnisse (lessons learned) systematisch für zukünftige Wiederverwendungen gesichert ?
- wird Erlebtes und Erfahrenes über den Augenblick hinaus bewahrt ?
Nicht selten hat ein Unternehmen die Erfahrung gemacht, dass über Outsourcing-Maßnahmen auch wertvolles Wissen verloren ging, das kurze Zeit später über teure externe Beraterhonorare zurückgekauft werden musste. Im Zuge von Reorganisationen können wertvolle Teile des Unternehmensgedächtnis untergehen. Ein Grundsatz der Wissensbewahrung lautet, dass alte Erfahrungen nicht von neuem Wissen überschrieben und damit für immer gelöscht werden sollten.
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Wissensbilanz: Strategiealternativen gewichten
Mit der Realisation alternativer Strategien verbundene Risiken können nach folgendem Schema gemessen werden: zur Auswahl stehende Strategien (im Beispiel: I, II und III) werden zunächst anhand gewichteter Bewertungskriterien (z.B. Marktanteil = 0.8, Wettbewerbsposition = 0.7 etc.) und dem jeweils zugehörigen Zielerreichungsgrad für dieses Kriterium bewertet (= G x Z). Anhand dieser Messung erhielte im Beispiel Strategie I die höchste und Strategie III die niedrigste Punktzahl. Zieht man für die Bewertung von Strategiealternativen zusätzlich ein Risikomass heran (im Bespiel: subjektive Erfolgswahrscheinlichkeit von max. 1,0), so würde nunmehr Strategie III aufgrund ihrer sehr hohen subjektiven Erfolgswahrscheinlichkeit am höchsten bemessen.
Strategie der Optimierung von Geschäftsprozessen
Die Optimierung von Geschäftsprozessen erfordert ein flexibles Prozessmanagement, indem die Prozess-Performance zu prüfen ist und Prozessverbesserungen umzusetzen sind. Die Evolution der zu optimierenden Geschäftsprozesse muss inhaltlich durch gesicherte, umfassende Prozessinformationen gelenkt werden. Das Prozessmanagement hat zum Ziel, entlang der gesamten Wertschöpfungskette bisher noch nicht ausgeschöpfte Potenziale, die bisher auch nicht durch Automation oder hierarchische Neugliederung erschlossen werden konnten, für den Unternehmenserfolg nutzbar zu machen, d.h.: anstatt Funktionsperfektion (d.h. nicht die perfekte Ausgestaltung einer Funktion) steht die Geschäftsprozess-orientierung (d.h. der horizontale Fluss der Wertschöpfung) im Vordergrund. Dabei geben die strategischen Ziele an, welche Prozesse welche Leistung haben müssen, um die Finanz- und Kundenziele zu erreichen. Der Input eines Geschäftsprozesse basiert in erster Linie auf den Bedürfnissen der Kunden, der Output ist das Produkt, das diese Bedürfnisse befriedigt. Auf dem Weg zum optimalen Geschäftsprozess, der diesen Input und Output miteinander verbindet, müssen deshalb zunächst die Kundenbedürfnisse antizipiert werden, Benchmarks analysiert werden, Aufwandtreiber eliminiert werden, Aufgabenkomplexität reduziert werden, Arbeitsabläufe umgestaltet werden. Eine Wissensbilanz könnte hierbei als Pool fungieren, in dem das hierfür benötigte Wissen erfasst und transparent nachvollziehbar strukturiert und bewertet werden könnte.
Whitepaper, E-Books, Excel Appl.: www.xinxii.de ©Jörg Becker Fachbücher u.a. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de .
Wie sich Kunden rechnen
Geschäftsbeziehung
Es soll die Wirtschaftlichkeit von Geschäfts-beziehungen analysiert werden. Anhand der Informationen über Nutzen und Kosten lassen sich Kundenbindungsstrategien zielgenauer umsetzen. Schwierigkeiten für die Ermittlung von Kundenwerten ergeben sich u.a. dadurch, dass die Daten im Rechnungswesen eher abteilungs- und produktorientiert als kundenorientiert aufgebaut sind.
Kunden - attraktiv und exklusiv
Die obige Analyse basiert auf a) der Attraktivität der Kunden, gemessen anhand von
n effektivem Umsatzpotential
n Bonität
n Rentabilität
n Leistungszahl
sowie basiert auf b) dem eigenen Exklusivitätsgrad, gemessen anhand von
n Zahl der Lieferanten des Kunden
n eigener Lieferanteil beim Kunden.
Geschäftsprozessportfolio und Unternehmenserfolg
Auswirkungen auf Kundennutzen
Jeder Geschäftsprozess zeichnet sich demnach immer durch ganz bestimmte spezifische Merkmale hinsichtlich der Auswirkungen auf Kundennutzen und Unternehmenserfolg aus. Wenn man Geschäftsprozesse in eine 4-Felder-Portfoliomatrix einordnet ergibt sich, dass sowohl für den Kundennutzen als auch für den Unternehmenserfolg von besonderer Bedeutung sind. D.h. die im nachfolgenden Geschäfts-prozessportfolio am weitesten rechts oben positionierten Prozesse sind die strategisch relevanten Prozesse und müssen deshalb vor-rangig den Optimierungsprozess durchlaufen.
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Checkliste Standortstudie
Haben sich die Akteure erst einmal zu einer abgestimmten Strategie für die Entwicklung ihres Standortes durchgerungen, stehen sie vor der komplexen Aufgabe, dass zwar trotz formulierter Zielvorstellung dazu noch keine entsprechende Zielevaluation vorhanden ist. In diesem Fall würde der Standort ohne Kompass oder geeignete Feedback-Instrumente losziehen und daher auch nicht wissen, wie viel des Weges bereits zurückgelegt wurde und wo genau man nun eigentlich steht. Prüffragen zu Bewertungs-Anforderungen: es gibt unzählige Standortstudien und -Monitore. Jede Kommunalverwaltung sowie jedes ortsansässige, ansiedlungsinteressierte oder existenzgründende Unternehmen muss für sich selbst herausfinden, ob damit alle individuellen Zwecke, Ziele und Anforderungen abgedeckt werden können. Nach dem Studium und der Auswertung vieler solcher Standort-Berichte haben sich einige Kernfragen herauskristallisiert, zu denen die entsprechenden Antworten Hinweise geben können, ob die verfügbaren Informationsunterlagen für eventuelle Standort-entscheidungen ausreichend sind. Entscheidend hierfür sind eindeutige Ja-Antworten auf folgende Kernfragen :
- Vollständigkeit ?
- Gewichtung ?
- Vergleiche von Eigen- und Fremdbildern ?
- Bewertungen mit verschiedenen Dimensionen ?
Standortvergleich Jörg Becker
Spezielle Standort-Publikationen u.a.: Standortindikatoren I., Standortanalyse aus dem Indikator-Cockpit, Wirkungsbeziehungen der Standortfaktoren, Risiko Gewichtung und GAP im Standortvergleich, Dynamik Bestands- und Niveau Ranking der Standorte . Ansonsten Print-Publikationen: Online-Shops z.B. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de . E-Books, Whitepaper, Ratgeber, Studien, EXCEL-Applikationen: www.xinxii.de
Potenziale ausschöpfen
Wissen, Wissensvorsprünge und neue Ideen verbreiten sich in einer vernetzten Welt weitaus schneller (Diffusionsbeschleunigung). Das Prozessmanagement hat zum Ziel, entlang der gesamten Wertschöpfungskette bisher noch nicht ausgeschöpfte Potenziale, die bisher auch nicht durch Automation oder hierarchische Neu-gliederung erschlossen werden konnten, für den Unternehmenserfolg nutzbar zu machen. Statt Funktionsperfektion (d.h. nicht die perfekte Ausgestaltung einer Funktion) steht die Geschäftsprozessorientierung (d.h. der horizon-tale Fluss der Wertschöpfung) im Vordergrund.
Königsweg Mitarbeiterbefragung
Mitarbeiterbefragung – Abbau von Unmut und Fehlzeiten. Für die gesamte Aktion einer Mitarbeiterbefragung sollte eine Projektgruppe eingesetzt werden. Es müssen Sensoren dafür entwickelt werden, mit denen die Wetterlage in der Firma erfasst werden kann, um kontinuierlich für Verbesserungen sorgen zu können. Deshalb sollten Mitarbeiterbefragungen regelmäßig -etwa alle zwei Jahre- als Führungsinstrument eingesetzt werden. Der Umfang des Fragebogens sollte ca. 60-80 Fragen nicht übersteigen, die zu rund 90 Prozent an Mitarbeiter und Führungskräfte und zu etwa 10 Prozent ausschließlich an Führungskräfte gerichtet werden sollten. Die Teilnahme an der Mitarbeiterbefragung muss auf freiwilliger Basis erfolgen. Die Anonymität muss garantiert werden. Alle Beteiligten haben ein Recht darauf, über die Ergebnisse informiert zu werden. Feedback und Aktionspläne müssen von „unten nach oben“ und von „oben nach unten“ laufen. Mit den Umfragen erhält die Unternehmensleitung ein effizientes Frühwarnsystem, das ihr mögliche Problembereiche signalisiert. Die Durchführung einer Mitarbeiterbefragung, die beim Betriebsrat auf Ablehnung stößt, ist nicht empfehlenswert, weil sie sich negativ auf Beteiligung und Akzeptanz auswirken würde. Vgl. hierzu ergänzend auch Becker, Jörg: Potentialorientierte Mitarbeitergespräche, ISBN 9783837051803. Anschreiben zur Mitarbeiterbefragung (Beispiel): Diese Umfrage dient dem Zweck, ein besseres Verständnis darüber zu gewinnen, wie die Arbeitszufriedenheit verbessert werden kann. Wir gehen davon aus, dass eine derartige Befragung auch in der Zukunft in gewissen Zeitabständen regelmäßig durchgeführt werden wird. Die Teilnahme an der Mitarbeiterbefragung ist freiwillig. Jedoch wird eine hohe Beteiligung erhofft, damit durch die ausgedrückten Meinungen eine repräsentative Aussagekraft über die vorherrschenden Ansichten erreicht wird. Alle Angaben werden vertraulich behandelt.. Ihre Informationen werden so bearbeitet, dass eine Identifizierung der einzelnen Antworten nicht möglich ist. Es sind für alle Bearbeitungsstufen Maßnahmen getroffen worden, die die Anonymität gewährleisten. Über das Ergebnis der Umfrage werden Sie informiert. Unzufriedene Mitarbeiter haben nur wenige Möglichkeiten, ihren Unmut zum Ausdruck zu bringen. Neben Leistungsverweigerung und häufigem Fernbleiben bleibt als letzte Konsequenz die Kündigung, d.h. hohe Fluktuationsraten sind deshalb auch ein Indikator für klimatische Probleme in der Firma. Schätzungen sagen aus, dass nur zwei Drittel der Fehlzeiten krankheitsbedingt sind, ein Drittel vielmehr durch mangelnde Motivation verursacht wird. Ein erster Schritt im Zuge einer effektiven Fehlzeitenreduzierung muss deshalb die umfassende Analyse sein. Die Mitarbeiterbefragung ist somit auch ein Marktforschungsinstrument für den Kunden „Mitarbeiter“, um subjektive Stimmungen in der Belegschaft aufspüren und ihnen gegensteuern zu können. Die Fragen müssen so gestellt werden, dass sie von jedem ohne Schwierigkeiten beantwortet werden können. Trotz aller positiven Veränderungsimpulse sind Mitarbeiterbefragungen aber kein Allheilmittel und können nicht die Fehler ausbessern, die über Jahre hin begangen wurden. Vor der eigentlichen Befragung ist noch eine entsprechende innerbetriebliche Informations- und Aufklärungsarbeit zu leisten. Vgl. Jörg Becker: Mitarbeiterbefragung als Wissensbilanz-Seismograph; ISBN 978 3 8370 5085 1.
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Unternehmensplanung und Marktpreis
Mit Target Costing kann über die Zielplanung in das Unternehmen eine konsequente Marktausrichtung (Market into Company) hineingetragen werden, d.h. die Strukturen des Unternehmens werden in dem Umfang angepasst, in dem der Kunde bereit ist, diese zu bezahlen. Bei der Einführung eines Produktes müssen dessen Eigenschaften so festgelegt werden, dass sie gleichzeitig den Wünschen des Kunden und der eigenen Zielplanung entsprechen. Auf dieser Basis wird der VK-Preis bestimmt, zu dem das Produkt für potenzielle Käufer hinreichende attraktiv ist. Von diesem Target Price wird zur Ermittlung der Target Costs der geplante Gewinn abgezogen. Diese Zielkosten sind dann die Basis für Design, Konstruktion, Fertigung und Zukauf des Produktes.
Unternehmensplanung und Standortanalyse
Maßnahmen - Planung und Kontrolle
Zuordnung Maßnahmen auf Einflussfaktoren: für die Planung von Einzelmaßnahmen wird eine einheitliche Standardstruktur unterlegt. Hierbei kommt es darauf an, dass jede Maßnahme eindeutig einem der fünf angesprochenen Faktoren-Cluster zugeordnet wird, nämlich entweder
- den Prozessfaktoren, oder
- den Erfolgsfaktoren, oder
- den Humanfaktoren, oder
- den Strukturfaktoren, oder
- den Beziehungsfaktoren.
Standortvergleich mit gewichteten Faktoren
Ansiedlungs- und investitionsinteressierte Unternehmen oder Perso- nen werden ohnehin ihre eigenen Standortvergleiche anstellen. Es verspricht keinen Gewinn hierbei, mit (vielleicht nicht ganz so günstigen) Standort-Indikatoren hinter dem Berg halten zu wollen. Zu einem Kernelement für Standortvergleiche innerhalb von Deutschland werden beispielsweise immer stärker die Hebesätze für die kommunale Gewerbesteuer. Dienst-leistungsstandorte sind tendenziell stärker als andere betroffen, weil Dienstleister wegen geringerer Sachinvestitionen im Normalfall im Hinblick auf mögliche Verlagerungen der Standorte beweglicher als Industrieunternehmen sind. Anzunehmen ist, dass eine Verlagerung des Standortes umso wahrscheinlicher wird, je größer im direkten Standortvergleich das Gefälle beim Hebesatz ist und je näher die Standorte dabei geographisch beieinander liegen. Ein günstiges Bild im Standort-Wettbewerb lässt sich eher durch offensive Präsentation und offene Gegenüberstellung aller verfügbaren Indikatoren erreichen. Umso mehr Spielraum verbleibt für die Vermessung, Interpretation und Präsentation „weicher“, nicht allseits verfügbarer Indikatoren. Nachfolgend kurz ein Schema für gewichtete Standortfaktoren
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Jeden Einflussfaktor mehrfach bewerten
Jeder Faktor wird jetzt nicht nur aus dem verengten Blickwinkel einer einzigen Dimension betrachtet. Vielmehr wird versucht, der Wirklichkeit dadurch besser gerecht zu werden, dass jeder Faktor aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln heraus in Augenschein genommen wird. Das obige Schema beschreibt eine mögliche Eingabemaske für Bewertungen: in den beiden oberen Eingabefelder wird der zu bewertende Faktor benannt und definiert. In den jeweils linken Feldern der Eingabemaske können erfasst werden:
- Fragen zur Quantität des Faktors
- Fragen zur Qualität des Faktors
- Fragen zur Systematik des Faktors
In den jeweils mittleren Feldern der Eingabemaske können erfasst werden:
- Bewertung hinsichtlich Quantität des Faktors
- Bewertung hinsichtlich Qualität des Faktors
- Bewertung hinsichtlich Systematik des Faktors
In den jeweils rechten Feldern der Eingabemaske können erfasst werden:
- Begründung der vorgenommenen Quantität- Bewertung
- Begründung der vorgenommenen Qualität-Bewertung
- Begründung der vorgenommenen System- Bewertung
Entscheidungstool Mitarbeiterbefragung
Mitarbeiterbefragung zu Kern-bereichen. Eine umfassende Umfrage ist bestens zur Ent-scheidungsunterstützung ge-eignet. Leistung verlangt innerbetriebliche Transparenz: über Unternehmensziele und -zahlen, aber auch über Abläufe und Regeln der Zu-sammenarbeit. Für Führungs-kräfte ist die Erlangung von geeigneten Steuerungsinfor-mation im wahrsten Sinne des Wortes entscheidend: denn zur Unterstützung ihrer Entscheidungen gibt es kaum ein Instrument, das hierfür besser als eine umfassende Mitarbeiterbefragung geeignet wäre. Um die Befragung der Mitarbeiter umfassend anzulegen, müssen Fragen zu vielen Kernbereichen gestellt, d.h. zu:
n Unternehmen
n Arbeit und beruflichen Anforderungen
n Gehalt und Nebenleistungen
n Leistungsbeurteilung und berufliches Fortkommen
n Management und Führungspersonal
n Leistungsfähigkeit
n Information und Kommunikation
n Umfeldbedingungen
n Qualität der Arbeit
n Gewichtung von Zielsetzungen
n Befugnis und Verantwortlichkeit für Tätigkeit und Entscheidungen
n Allgemeine Angaben
Weiterführende, ergänzende Analysen und Konzepte (in detaillierter Bilanzform), u.a.: Becker, Jörg: Potentialorientierte Mitarbeitergespräche, Norderstedt 2009 und ebenfalls von Becker, Jörg: Mitarbeiterbefragung als Wissensbilanz-Seismograph, Norderstedt 2009
Im Anschluss an umfassende Befragungen werden in der Praxis häufig spezielle Befragungen durchgeführt, die sich nur mit einem speziellen Thema befassen und nur an eine spezielle Mitarbeitergruppe gerichtet werden. In der Praxis am häufigsten anzutreffen sind schriftliche, anonym durchgeführte Befragungen mit geschlossenen und offenen Fragen. Ziele der Mitarbeiterbefragung sind u.a.:
- Analyse der Stärken und Schwächen aus Sicht der befragten Mitarbeiter
- Beurteilung von persönlichen Mitarbeitersituationen
- Verbesserung der Kommunikation, Abbau von Kommunikationsdefiziten/-barrieren
- Schaffung einer Basis für notwendige Aktionen und Maßnahmen
- Verbesserung von Führungsverhalten und Arbeitszufriedenheit/-motivation
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Standortmanagement - strategische Handlungsfelder
Im ganzheitlichen Ansatz der Standortbilanz wird dabei nie isoliert nach nur einem Standortfaktor gefragt, sondern immer auf das aus allen Faktoren zusammengeknüpfte Wirkungsnetz geachtet. Dabei wird auf der horizontalen Achse eines Portfolios die Bewertung des jeweiligen Standortfaktors angezeigt. Dieser Wert wird als Durchschnitt aus den drei Dimensionen „Quantität“, „Qualität“ und „Systematik“ ermittelt. Auf der zweiten vertikalen Achse des Tableaus wird das Einflussgewicht des Faktors aufgetragen. Dies ermöglicht eine anschauliche und auf einen Blick erfassbare Zuordnung und Abgrenzung der Standortfaktoren nach unterschiedlichen Handlungsfeldern:
- Oben rechts 1. Quadrant = Stabilisieren (der Faktor hat ein relativ hohes Einflussgewicht und wurde relativ hoch bewertet)
- Oben links 2. Quadrant = Entwickeln (der Faktor hat ein relativ hohes Einflussgewicht, wurde aber relativ gering bewertet)
- Unten links 3. Quadrant = Analysieren (der Faktor hat ein relativ niedriges Einflussgewicht und wurde auch nur relativ gering bewertet)
- Unten rechts 4. Quadrant = Kein Handlungsbedarf (der Faktor hat ein relativ niedriges Einflussgewicht, wurde aber relativ hoch bewertet)
Jörg Becker: Standortanalyse mit Indikator-Cockpit
In der Publikation Standortanalyse aus dem Indikator-Cockpit – Standortindikatoren II wurden zusätzlich folgende Inhaltspunkte angesprochen Grundsätzliche Wahrnehmungen, Klärung von Standort-Grundsatzfragen, Qualität als Grundlage mit Bewertungsschema, Indikatoren auf Bundesebene, Attraktivität Deutschlands als Investitionsstandort, Die attraktivsten Standorte weltweit, Die wichtigsten Kriterien bei der Standortwahl, Standortpolitik im Urteil der Investoren, Entwicklungsprognose Standort Deutschland, Bevorzugte Regionen in Deutschland, Lebensqualität-Index, Economic-Freedom Index, Wissensintensive Dienstleistungen, Bruttoinlandprodukt pro Einwohner, Arbeitsplatzdichte, Anzahl Insolvenzen, Entwicklung KfW-Ifo-Mittelstandbarometer, Qualität der Gesundheitsversorgung, Medizinklimaindex, Gesundheitsdaten beim Statistischen Bundesamt, Behandelnd tätige Zahnärzte je 100.000 Einwohner, Apotheken je 100.000 Einwohner, Global Entrepreneurship-Index, Arbeitslosenquoten, Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, Gemeldete Arbeitsstellen, Laboratory Demographic Change, Altersstruktur Bevölkerung nach Standort, Bevölkerungswachstum nach Standort, RDX-Index: Demografische Veränderung nach Standort, Durchschnittsalter Bevölkerung nach Standort, Bevölkerungsdichte nach Standort, Labor Supply Location Risk, Arbeitsproduktivität Location Risk, Human Capital Location Risk, Ifo-Geschäftsklimaindex, GfK-Konsumklimaindex, ZEW-Konjunktur-erwartungen, Arbeitsmarktflexibilität, Erfolgsindex, Aktivitätsindex, Armutsquote, Bildungsquote, Ausgaben je Schüler, Beruflicher Bildungsabschluss, Bildungsausgabenquote, Soziale Lage, Subjektive Wohlfahrt, Familienstand, Partnerschaft, Haushaltsgröße nach Altersgruppen, Demografische Haushaltsgröße, Ausländeranteil, Zufriedenheit mit ausgewählten Lebensaspekten, Gesamtmobilität, vertikale-horizontale Mobilität, Auf-/ Abstiegsraten, Verbrechen und Vergehen nach Deliktgruppen, Polizeilich registrierte Straftaten, Straftaten und Aufklärungsquote, Kriminalitätssorgen, Einbruchsopfer, Überfallopfer, Zufriedenheit mit lokaler Polizeiarbeit, Verkehrsflughäfen, Erreichbarkeit über Autobahn, Erreichbarkeit per Bahn, Erreichbarkeit Flughafen, Erreichbarkeit IC/ICE-Bahnhof, PKW-Erreichbarkeit, Agglomerationszentren, IKT-Monitor.
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Standortanalyse für Rohstoff "Wissen"
Verlage und Buchhandel im Wandel
Absehbare Entwicklungen:
- Autoren können ohne den Zwischenschritt von Verlag und Buchhandel direkt an den Konsumenten verkaufen
- Der Anteil digitaler Produkte wird weiter zunehmen
- Es werden heute noch unbekannte Geschäftsmodelle entstehen
- Ein verändertes Kundenverhalten wird zur Konzentration (Sortimentsbuchhandel) und neuen Vertriebsformen im Buchhandel beitragen. Die Warengruppenanteile verschieben sich weg vom Fachbuch hin zum allgemeinen Sortiment.
- Das Internet kann in der engen Verzahnung von lokalen Geschäften und Online-Shop Chancen eröffnen.
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Ernst Becker - Fotograf und Maler
Ernst Becker - Rosen im Teich
Gemaltes Leben - (Hrsg. Jörg Becker)
Ohne Zeitung geht es nicht
Zeitungen sorgen dafür, dass Bürger umfassend über gesellschaftliche Prozesse Kenntnis erlangen. Zeitungen ermöglichen lokal, regional und international die Teilhabe an relevanten Lebensbereichen. Das Funktionieren eines demokratischen Staatswesens ist ohne Zeitungen nicht vorstellbar. Es ist vor allem die freie Presse, die Leser in ihrer politischen Meinungsbildung unterstützt. Die Presse muss erklären, verdeutlichen und Hintergründe beleuch-ten. Printmedien bieten Analysen und Hintergrundinformationen. Sie sind praktisch die Blutbahnen und Nervenstränge eines funktio-nierenden politischen Systems. Dabei reicht das Spektrum der Printmedien von der Boulevardpresse und Yellow Press bis hin zu seriösen Informationsmedien, den Special Interest-Zeitschriften und B2B-Medien. Wie kaum ein anderes Medium müssen Printmedien das Zeitgeschehen dokumentieren. Dafür müssen sie sich beim Leser aber jeden Tag neu bewerben und bewähren. Denn jede Zeitung oder Zeitschrift außerhalb eines Abonnements muss auch erst einmal verkauft werden. Jeden Tag, jede Woche entscheidet der Leser also immer wieder neu, ob und welche Zeitschrift er kauft. Wesentliche Voraus-setzungen für Printmdien in diesem Umfeld sind Qualität und Glaubwürdigkeit. Auf Dauer können sich Printmedien am Markt nur dann durchsetzen, wenn sie die Kerninteressen ihrer Leser bedienen und dabei nachhaltig verlässlich sind.
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Kompetenznetzwerke
Bei allen Wertschöpfungsaktivitäten muss immer auch ihr Vernetzungsgrad berücksichtigt werden:
- auf welche Weise wird der Leistungsprozess mit den notwendigen Ressourcen versorgt ?
- wie werden externe Leistungserbringer in den Leistungsprozess eingebunden ?
- was ist beim Outsourcing die optimale Wertschöpfungstiefe ?
Je enger aber die eigene Prozesskette mit Partner-Netzwerken verkoppelt ist, desto stärker steigt u.U. auch die Abhängigkeit, d.h. bei Störungen der Beziehungen können Aktivitäten unmittelbar beeinträchtigt werden. Sind die Beziehungen hingegen lockerer, sind Ausweichmöglichkeiten oder zeitliche Puffer eingebaut, so gewinnt das Leistungsmodell zwar an Stabilität, verliert jedoch in manchen Fällen auch an Effizienz. Geschäftserfolge werden immer weniger von einsamen Einzelkämpfern und Tüftlern/Genies erreicht. Erfolgversprechender sind Kooperationen zwischen Individuen, die mit unterschiedlichen Erfahrungen und komplementären Denkweisen ausgestattet sind. Besonders die Einbindung externer Experten ermöglicht dem Unternehmen eine Revitalisierung seiner Innovationskraft. Erfolgreiche Unternehmen generieren fast die Hälfte ihrer Innovationen aus solchen externen Impulsen: es geht um die Öffnung und externe Vernetzung von Innovationsprozessen, d.h. einen Trend zum unternehmens- und branchenübergreifenden Mannschaftsspiel.
Knowledge-Links
Es kommt darauf an, das externe Wissensumfeld mit seinen vielfältigen Informationsbeziehungen so zu gestalten, dass damit ein dauerhafter Zuwachs der Wissensbestände entsteht (nicht nur an Quantität, sondern auch an Qualität) sowie der Wissensbestand auch immer auf einem aktuellen Stand gehalten wird.
Wenn es aber vielen Unternehmen bereits schwerfällt, eine hinreichende interne Wissenstransparenz herzustellen, so haben sie mit der Verfolgung des externen Wissensumfeldes oft noch größere Mühe. Viele Mitarbeiter haben gar keine Verbindung zu externen Informationsquellen und -trägern oder kapitulieren vor der auf sie einstürmenden Informationsflut. Dennoch muss sichergestellt werden, dass man über wichtige Trends zeitnah informiert ist und dass wesentliche externe Wissensträger/-quellen schnell identifiziert werden können.
Expertenwissen Jörg Becker
Print-Publikationen: Online-Shops, z.B. www.bod.de, www.Libri.de, www.Buecher.de. E-Books, Whitepaper, Ratgeber, EXCEL-Applikationen: www.xinxii.de
Zusatzinfos u.a. www.derStandortbeobachter.jimdo.com, www.rheinmaingeschichten.jimdo.com
Dipl.Kfm. Jörg Becker (DJV)
Publikationen, Studien, Beiträge