Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen,

Jörg Becker Friedrichsdorf

Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Die unablässige Suche nach immer mehr Informationen versperrt den Blick für das, was wirklich wichtig ist. Oft ist weniger mehr. Business Intelligence generiert vor allem Basisinformationen für zukunftsorientierte Prognosen und Planungen

Wissensmanagement – Big Data ist nicht Big Wissen.

Reduktion der Komplexität:

man muss gründlich nachdenken, um aus der schieren Datenflut wirklich benötigtes Wissen herauszufiltern

Vom Data Mining vollzieht sich in Form von Reality Mining ein lautloser Übergang zur Analyse ganzer Lebensmuster realer Menschen. Die solche neuen Realitäten schaffen, Macht ausüben und damit ihr Geld verdienen, können sie selbst in kleinsten Stücken vermarkten und die eigentlichen Eigentümer der Datenrechte nicht nur enteignen, sondern sie auch kontrollieren oder gar manipulieren

Nüchternes Kalkül ist manchmal besser als Erfahrungswissen: umgekehrt kann auch eine kalt kalkulierte Wahrscheinlichkeitsrechnung in die Irre führen, wenn hierbei zugrunde gelegte empirische Parameter falsch gesetzt wurden. Philosophisch betrachtet könnte man Wahrscheinlichkeit auch als den Grad des Glaubens an die Wahrheit definieren. 

Journalisten sind (sehen sich gerne als) Welterklärer: um das, was um uns geschieht, für Leser verständlich darzustellen (zu machen). Unabhängig von der Technik und von dem Medium, für welches ein Journalist arbeitet. An erster Stelle steht nach wie vor (noch) das Gedruckte. Das gedruckte Layout kann auf einen Blick ein vielseitiges Kaleidoskop interessanter Sachverhalte bieten. Da die Welt nun einmal so ist wie sie ist können (müssen) Druck und Netz auch in der Medienwelt nebeneinander, besser miteinander, existieren. Noch immer ist der Mensch entscheidend, dessen Kenntnis und Kreativität die Qualität von Wissenstransfers prägt. 

Wichtig ist, sich vor Augen zu halten, dass ein Modell nie besser ist als die Annahmen, mit denen man rechnet. Zudem kann immer auch Unvorhergesehenes passieren. Deshalb versucht man in der angewandten Mathematik, fehlende Parameter so zu schätzen, dass sie zum bisherigen Verlauf passen. Die Kunst dabei ist, richtig zu modellieren, also mathematische Modelle für ein reales Problem zu erstellen.

So wie damals die Dampfmaschine das Ausüben von Arbeitskraft verstärkt hat, so erweitert heute der Computer die Möglichkeiten, Wissen aufzufinden. Das Starten einer digitalen Suchmaschine zur Erschließung von Wissen im Internet geht schneller und leichter als die Befragung eines Experten. Die Welt wird quasi am Bildschirm lesbar, das Wirkliche zum Bestand gemacht. Die Automatisierung von Expertenwissen bringt in einer informationsüberfluteten Gesellschaft Vorteile. Aber so wenig, wie Menschen vollständig von Dampfmaschinen abgelöst wurden, so wenig wird man auch trotz Internet auf Experten verzichten können. Aber weil jeder Wissen googeln kann, bleibt nicht alles so wie es ist. Die Autorität von Experten basiert jetzt weniger auf dem Umstand, mehr zu wissen. Als vielmehr darauf, den strukturellen Überblick zu besitzen, um neues Wissen  angemessen und sachgerecht bewerten und einordnen zu können. Denn Suchmaschinen automatisieren das Finden von Wissen, nicht aber seine Produktion. 

Nicht wenige fühlen, das alles, was in zahllosen Rechnern an Daten wahrgenommen und verarbeitet wird, nicht ausreichen wird, um für die Welt, in der wir uns bewegen, benötigtes Entscheidungswissen zu erzeugen. Der Versuch, fehlendes Wissen, durch Berücksichtigung von immer mehr Informationen zu kompensieren, führt in eine Endlosschleife. Mögliche Erklärung sind u.U. konzeptionelle Defizite, beispielsweise: dass die Potentiale, die Informationsbedürfnisse des Managements umfassend und flexibel abzudecken, viel zu hoch angesetzt werden, dass die Vorstellung vom „vernetzten Manager“ oder „gläsernen Unternehmen“ in der Realität als überzogen erscheint. Was nötig ist, sich Grenzen des Wissens einzugestehen und sich nicht mit immer mehr Informationen über dessen Fehlen hinwegzutäuschen. Es braucht Personen, die den Mut haben, ohne Rechthaberei zu ihrem fragilen Wissen zu stehen.

Komplexität als eine Eigenschaft der uns umgebenden Welt zu akzeptieren, bedeutet, sich darauf einzulassen. Komplexität ist ein Zustand, der sich in ständiger Veränderung in Bezug auf das Ganze befindet. Es geht um das Verständnis der eigenen Rolle bei der Auseinandersetzung  mit den Problemen, die zum einen aus Absichten, Zielen und Plänen, zum anderen aus den vorgefundenen Bedingungen resultieren. Die Situation ist der Betrachtung eines komplizierten Kunstwerks im Halbdunkel vergleichbar, dessen einzelne Facetten durch die Beleuchtung aus jeweils verschieden ausgerichteten Lichtquellen unterschiedliche deutlich hervortreten, d.h. komplex geht es zu, wenn es unüberschaubar, vernetzt, eigendynamisch, undurchsichtig, wahrscheinlichkeitsabhängig oder instabil ist.

Auf der Basis von datenzentrischen Produkten (Sammlung und Aufbereitung von Daten) sind neue Geschäftsmodelle entstanden. Dabei geht es um die Fähigkeit, externe Daten- und Wissenssammlungen mit der eigenen Informationsbasis zu verknüpfen: durch die bedarfsgerechte immer wieder neue Kombination von Daten entstehen neue Möglichkeiten und Wertschöpfungsnetze. Der Fokus liegt nicht mehr auf der Produktion physischer Güter, sondern konzentriert sich im Sinne einer immateriellen Wertschöpfung auf die Sammlung und Aufbereitung von Informationen. Der Schlüssel ist die Evaluierung und Auswahl relevanter Informationen. Das weltweite Informationsvolumen verdoppelte sich etwa alle zwei Jahre. Es kommt also darauf an, Ordnung zu schaffen und den geschäftlichen Wert der Daten für bessere Entscheidungen und Prozesse zu erschließen. Die Qualität von Informationen steht und fällt mit der Qualität der Datenbasis. Wenn Datenqualität und Informationsqualität auseinanderklaffen, versinken wir im Treibsand der Daten.

Menschen nutzen ihre Fähigkeiten, Muster zu erkennen und zu verstehen, um sich Entscheidungen zu erleichtern, um Vorteile zu erlangen oder um Leid zu vermeiden. Wichtig ist, dabei auf das Wissen um widerkehrende Muster zuzugreifen, damit nicht jede Entscheidung immer wieder von Grund auf neu be- und durchdacht werden muss. Auch Wirtschaft und Märkte verlaufen gemäß Mustern. Manche dieser Muster werden als Zyklen bezeichnet. Sie ergeben sich aus natürlich auftretenden Phänomenen, aber auch dem Auf und Ab der menschlichen Psyche und dem daraus resultierenden Verhalten. Gewisse Ereignisse widerfahren allen, die in einem bestimmten Umfeld arbeiten, gleichermaßen. Aber nicht alle hören gleichermaßen auf sie. 

Kreativität ist eine Black-Box, von der niemand weiß, was drinnen vorgeht.  Zwar können Computerprogramme Quizfragen beantworten oder medizinische Diagnosen erstellen. Aber was ist mit einer weitere Domäne des Menschen: der Kreativität? Ist Kreativität so etwas wie ein Etikett, das man auf kognitive Prozesse klebt, solange man sie nicht versteht? Das Problem dabei: nach wie vor bereitet es Schwierigkeiten, menschliche Kreativität überhaupt verstehen zu können. Was eine Voraussetzung dafür wäre, den menschlichen Geist mit künstlicher Intelligenz nachzubilden. Eine einfache Form von Kreativität besteht darin, bekannte Elemente auf eine neue Weise zu kombinieren.

Damit Strategien wirken, müssen sie kommuniziert werden. Probleme bei der Umsetzung von Strategien können nicht zuletzt auch dadurch entstehen, dass eine Strategie so unklar formuliert ist, dass die für die Umsetzung Verantwortlichen nicht immer genau wissen, was überhaupt umgesetzt werden soll. Damit eine Strategie die durch sie erwünschten und erhofften Veränderungen aber überhaupt auslösen kann, muss sie auch nachvollziehbar an diejenigen kommuniziert werden, die sie umsetzen müssen. Eine geeignete Kommunikationsplattform hierfür ist eine Wissensbilanz.

Wie messen Menschen Risiken? Warum investieren manche mehr als anderer? Warum ändern Leute ihre Strategie, wenn sich die Einsätze in einem Spiel ändern? Eine komplexe Umwelt zwingt uns, Entscheidungen zu treffen, die ein Verständnis (eine Bewertung) von Risiko voraussetzen. Auf der einen Seite haben viele Menschen ihr Bewusstsein für Risiken geschärft, auf der anderen Seite gehen viele mit Risiken mit einer Art kollektivem Schulterzucken um. Viele Risikoarten, denen man ausgesetzt ist, werden als solche nicht erkannt, zumindest aber nicht wahrgenommen. Denn Entscheidungen über zukünftige Ereignisse muss man trotz aller Unsicherheiten treffen. Manche lassen sich eher von ihrem Bauchgefühl leiten, andere dagegen bewerten ihre Optionen eher nüchtern kalkulierend, Vor- und Nachteile gegeneinander abwägend. Das ganze Leben ist zwangsläufig riskant. 

Immer mehr Daten sammeln ist schön und gut: nur nutzt es wenig, wenn mit den Daten nichts passiert. Ob nun Geschäftsdaten, Kundendaten, Inhalte aus dem Web, Kommunikation zwischen Maschinen oder soziale Netzwerke: über allem steht stets die richtige Frage: d.h. wer in großen Datenbergen gute Antworten finden will, braucht gute Fragen. Man kann heute zwar über bessere Software und Methoden verfügen, die Daten zu analysieren: doch auch gesteigerte Rechenleistungen entbinden nicht vom effektiven Informationsmanagement und der Kernfrage: was soll mit welchen klar umrissenen Zielen analysiert werden? Einerseits sitzt man mit jenen angesammelten Datenbergen auf einem Wissensschatz, hat aber andererseits manchmal eher nur unklare Vorstellungen darüber, wie dieses schwer durchschaubare Geflecht eigentlich zu heben und auszuschöpfen wäre

Ohnehin war klar, dass das Moore´sche Gesetz als eine Exponentialfunktion nicht in alle Ewigkeit so weiter fortgeschrieben werden konnte. Aber die Welt dreht sich trotzdem weiter, und zwar immer schneller: nie wieder wird sich die  Welt so langsam verändern wie heute So könnten mit den Erkenntnissen von Neurowissenschaften Fortschritte erzielt werden, die derzeit noch außerhalb der menschlichen Vorstellungskraft liegen. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass ein menschliches Gehirn (für manchmal unglaubliche Leistungen) nur gerade einmal zwanzig Watt verbraucht, um zu funktionieren. 

Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen

Wissensmanagement als Brücke zur Strategieplanung im Mittelstand: Strategie und Aktion mit Ursache-Wirkungsbeziehungen verknüpfen, schnellere Strategiewechsel mit einer Wissensbilanz als Kommunikationsplattform absichern, Entscheidungen im Spannungsfeld zwischen Rationalität und Intuition. Je komplexer die Situation umso ganzheitlicher das Denken: Perspektiven und Bausteine einer Wissensbilanz, in der Big-Data-Welt mit Simulations- und Szenarioanalysen den Überblick wahren

 

Zum Beispiel: sich bei Amazon mit

Jörg Becker Lesebogen

einklicken

Für den Mittelstand ist der lückenhafte Informationsfluss und Wissenstransfer aus der Forschung in die Unternehmen ein Problem. Konzerne und Industrieunternehmen können hier nur bedingt (oder überhaupt nicht) als Vorbilder dienen: mit diesen können sich Mittelständler nicht vergleichen oder identifizieren. Trotzdem müssen Mittelständler auch international gesehen Schritt halten, denn rund 90 Prozent von ihnen sind Teil einer internationalen Wertschöpfungskette. Bei der Masse an Angeboten und Instrumenten kann ein mittelständischer Unternehmer schnell den Überblick verlieren.

Marktstuben Mittelstand - Strategisches Brainstorming

Ein Chef ist ein Chef, ob das nun gut ist oder nicht, ein Chef-Arbeitnehmer-Verhältnis ist selten eine demokratische Veranstaltung. Vorgehen: Es geht darum Kräfte zu fördern, Neues zu schaffen und den Wandel zu bewältigen. Viele typische Leadership-Eigenschaften fallen unter die sogenannten Soft-Skills und können nachhaltig nur in der Praxis, d.h. weniger in Führungsseminaren, erlernt werden. 

Business Intelligence Mittelstand mit Decision-Wissensbilanztools

Ein IQ Intelligenzquotient gilt als Voraussage-Indikator für Erfolg in der Schule, Beruf und Leben und hat hierbei seine Eignung auch schon oft unter Beweis gestellt. Die Frage stellt sich, ob der IQ trotz aller Vorlieben und Präferenzen für ihn der einzige und zuverlässigste Indikator ist. 

Abi63-Schaukasten - aktive Wirtschaftssenioren des Mittelstandes

Immer mehr Senioren wollen sich engagieren. Bei den Wirtschafts-Senioren sind ehemalige Banker, Berater, Marketingfachleute, Ingenieure bis hin zu Ärzten oder Kunsthändlern aktiv. Ehemalige Führungskräfte betrachten klassische Senioren-Betätigungen oft als nicht ausreichend, d.h. sie wollen nicht nur im Garten umgraben oder für das nächste Gemeindefest einen Kuchen backen. 

Denkstudio Wissensmanagement, Jörg Becker, Kompetenznetzwerk

 Für den Mittelstand ist der lückenhafte Informationsfluss und Wissenstransfer aus der Forschung in die Unternehmen ein Problem. Dies gilt auch oder insbesondere für die Digitalisierung als wesentlicher Treiber für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Große Konzerne und Industrieunternehmen können hier nur bedingt (oder überhaupt nicht) als Vorbilder dienen: mit diesen können sich Mittelständler nicht vergleichen oder identifizieren. 

Businessoptionen Mittelstand - Wissensintensive Planungstools

Klassentreffen Zeitreisen - Hanau, Marktstuben oder sonstwo immer

Mittelstand Support Tools - Wissensmanagement (Denkstudio J. Becker)

Die Konkurrenz für Führungskräfte ist härter geworden: die Globalisierung erlaubt es, aus einem viel größeren Talente-Pool zu schöpfen als früher. Fachleute meinen, dass nur etwa dreißig Prozent des Erfolges einer Führungskraft durch seine Persönlichkeitsstruktur erklärbar ist. Auch sollte man nicht eine durchsetzungsstarke Persönlichkeit vorschnell mit Narzissmus verwechseln. Es gibt Menschen, die nicht aus Machtgründen, sondern vor allem deshalb nach Führung streben, weil sie das Heft in die Hand nehmen wollen. 

Main Taunus Kompetenznetzwerk - Immaterielles Standortvermögen

Mittelstand Support Tools - Planungsanalysen (Kompetenznetzwerk)

Mittelstand Support Tools - Strategiewerkzeuge (Denkstudio J. Becker)

Wissensmanagement - Schule, Wirtschaftswissen, Lebenswege

Eigenverleger Kompetenz - Vermessungstools Decision Support

Direkt zur Schule:

https://www.rheinmaingeschichten.de/schule/

 

Direkt zur Wirtschaftsförderung:

https://www.derstandortbeobachter.de/wirtschaftsförderung/

 

Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch

 

Startup Planung Tool-Box - Entscheidungsunterstützung (Denkstudio)

Mittelstand Service Tools - Strategische Beziehungen (Denkstudio Becker)

Karriere Service Tools - Wissen bilanzieren (Denkstudio J. Becker)

Mittelstand Support Tools - Personal, Kunde, Markt (Denkstudio J. Becker)

Mittelstand Support Tools - Controlling Wissensmanagement

Wirtschaftsförderung Main Kinzig - Branchen Cluster (Denkstudio)

Mittelstand Strategiewerkzeuge - Betriebswirtschaft Wissensmanagement

Wirtschaftsförderung Hochtaunus - Branchencluster (Becker Denkstudio)

Mittelstand Wissensmanagement - Entscheidungsunterstützung Tool-Box

 

Mittelstand Entscheidungsunterstützung

 

Informationsverdichtete Managementwerkzeuge

 

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Startup-Betriebswirtschaft - Ressourcenlenkung und Schlüsselkompetenz

 

Den Kurs nach Marktrealitäten steuern

 

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Mittelstand Entscheidungsunterstützung - Tool-Box Planungshilfen

. Bei häufigeren sowie auch schnelleren Strategiewechseln ist es besonders wichtig, dass das Unternehmen neben der Kompetenz über ein effektives Instrumentarium verfügen kann, mit dessen Hilfe sich Strategien schnell und effektiv umsetzen lassen.  

Mittelstand Service Tools - Planung, Analyse, Controlling, Strategie

Mittelstand Wissensmanagement - Service Tools Daten, Wissen, Information

 Wir verlassen das Zeitalter der Statistiken und aggregierten Daten und treten ein in das Zeitalter der Echtzeit und disaggregierten Daten. Das Zauberwort für den Siegeszug von Computersimulationen heißt „Prädiktion“, die umso besser wird, je mehr Daten vorliegen. Das lebendige Individuum mutiert mehr und mehr zu einer Kommunikationsmaschine, deren Denken elektronische Medien schon grundlegend verändert haben. 

 Die Instrumente des Data Mining haben sich geradezu explosionsartig vermehrt: massenhaft anfallende Daten werden mit Geschwindigkeiten durchsucht und analysiert, an die vor nicht allzu langer Zeit fast niemand zu denken wagte. Vom Data Mining vollzieht sich in Form von Reality Mining ein lautloser Übergang zur Analyse ganzer Lebensmuster realer Menschen.

Eigenverleger Storytelling - Fachthemen verstehbar machen

Bewerber Trümpfe ausspielen - Tools für Selbstvermarktung

Hohe Landesschule HRG 1879 Hanau - Scharnierfunktion zum Berufsleben

Wer nicht schnell und vor allem effizient arbeitet, dem fehlt auch letztendlich die Zeit, quer zu denken. Er ist quasi in einer völlig atemlosen Bewegung. Man kann für eine Idee brennen und dabei noch der tollste Innovator sein: wenn man nicht das nötige Rüstzeug hat, um Balance zu halten, dann war es das. Man kommt nicht umhin, sich Räume zu schaffen (zu bewahren), um kreativ zu sein und Zeit zu haben. 

Corona – Entscheidungsunterstützung in Krisen

 

 

Im Fall einer Pandemie hat die Dunkelziffer einen erheblichen Einfluss auf die Ausbreitung. Mathematiker haben im konkreten Fall errechnet, dass selbst bei einer hohen Dunkelziffer das Erreichen der Herdenimmunität bei einer kontrollierten Durchseuchung zwei bis drei Jahre dauern würde, d.h., es wäre eine schlechte Variante. Wichtig ist, sich vor Augen zu halten, dass ein Modell nie besser ist als die Annahmen, mit denen man rechnet. Zudem kann immer auch Unvorhergesehenes passieren: Es gibt neue medizinische Erkenntnisse, eine höhere Grundimmunität als angenommen oder Impf- und Wirkstoffe werden schneller entwickelt. Deshalb versucht man in der angewandten Mathematik, fehlende Parameter so zu schätzen, dass sie zum bisherigen Verlauf passen. Die Kunst dabei ist, richtig zu modellieren, also mathematische Modelle für ein reales Problem zu erstellen. Gerade aber wenn man viele Unbekannte hat, ist Mathematik ein hilfreiches Werkzeug: Man analysiert zuerst, welche Daten und Angaben unsicher sind und wie groß der Einfluss dieser Unsicherheiten auf die Lösungsstrategien ist. Dazu können Modelle der robusten bzw. stochastischen Optimierung den besten und den schlimmsten Fall berechnen, d.h. auch komplexe Probleme genauer spezifizieren. Man sieht klarer die Auswirkungen und erhält eine bessere Entscheidungsgrundlage. Die man auch braucht, um epidemiologische und wirtschaftliche Berechnungen einander gegenüberzustellen, da es dabei sehr viele, kaum fassbare Faktoren gibt: Wie leistungsfähig ist die Wirtschaft noch bei welcher Härte und welcher Art von Restriktionen? Wie wirken sich Lockerungen auf verschiedene Branchen aus und wie entwickelt sich der Reproduktionsfaktor, den man dann wieder mit den wirtschaftlichen Faktoren koppeln müsste. Über allem steht bei einer Pandemie auch die Frage: Lässt sich berechnen, ab wann die Folgen einer Maßnahme schwerer wiegen als das, was man damit verhindern will? Zum Beispiel betrachtet man hierfür in der multikriteriellen Optimierung verschiedene Zielfunktionen gleichzeitig, um den besten Kompromiss herauszufiltern. Unsicherheit und Unvorhersehbarkeit haben schon in der Vergangenheit oft die Entwicklung der Welt bestimmt, in der Zukunft wird das kaum anders sein. Die angewandte Mathematik hat beispielsweise auch mit der Chaostheorie den Nachweis dafür erbracht, dass es physikalische Zustände gibt, die mittelfristig nicht vorhersehbar sind. Die Auseinandersetzung über Zufall, Ordnung, Unordnung und Komplexität gehört heute zum Alltag mathematischen Denkens. Das gilt nicht nur für Glücksspiele, sondern für viele Bereiche des täglichen Lebens. Ob Versicherungswesen, medizinische Diagnostik, Finanzprodukte, Umfragen, Wettervorhersagen oder Konjunkturprognosen. Auch im Bereich der Gesellschaftswissenschaften hat die Bedeutung mathematischer Verfahren ständig zugenommen: Politische Entscheidungen in Bezug auf technologische oder wirtschaftliche Entwicklungen werden Analyseverfahren unterzogen, die auf Wahrscheinlichkeitsrechnungen basieren. Für eine Wissenschaft des Zufalls gibt es unzählige Anwendungsbereiche. Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Statistiken sind dazu da, um mit ihrer Unterstützung Vergangenheit zu erklären und Zukunft vorherzusagen. Dabei besteht die Kunst darin, Modelle zu erstellen, die auf der Wahrscheinlichkeitsrechnung basieren. Wobei man sich fragen muss, ob sich ein und dasselbe Modell sowohl für die Erklärung der Vergangenheit als auch für die Vorhersage der Zukunft geeignet ist? Dabei spielt auch der unsichere und zugleich universelle Begriff des Risikos eine große Rolle. Jeder ist auf die ihm eigene Weise davon betroffen: Der Spieler, der Politiker, der Arzt, der Autofahrer, der Vulkanologe, der Abenteurer und viele andere mehr. Eine Pandemie macht deutlich, dass auch eine Gesellschaft verletzbar ist und vielen Unsicherheiten und Risiken ausgesetzt ist. Um sich in einer riskanten Situation für eine Strategie zu entscheiden, benötigt man Regeln und Kriterien, auf deren Grundlage sich unterschiedliche Entscheidungen miteinander vergleichen lassen. Die Menschen haben sich mittlerweile daran gewöhnt, alles an der Elle des Geldes zu messen, das Leben genauso wie den Schmerz oder die Schönheit der Natur. Die Börse und das Versicherungswesen haben das Risiko zu einer Ware gemacht. Gibt es dabei aber trotzdem einen Zufall, der wie der Teufel jederzeit zum Vorschein kommen kann, um die Ordnung der Dinge durcheinander zu bringen? Je stärker der Mensch den Mechanismus des Zufalls zu beherrschen versucht, umso mehr löst er sich vom Schicksal und von den Göttern. „Der Zufall ist eine Maschine, die ein Bild vom Unzugänglichen vermittelt, das wir durchleuchten. Die Maschine Zufall ersetzt die nicht vorhandene, unsichtbare oder sinnlich wahrnehmbare Ursache.“

 

Direkt zur Schule:

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Direkt zur Wirtschaftsförderung:

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