Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Präventive Strategieplanung (J. Becker, Friedrichsdorf, Kindle Shop)

Je größer Komplexität und Entscheidungsunsicherheit sind, desto intensiver sollte die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen veränderlicher Parameter des Umfeldes sein. Es kommt darauf an, Ausmaß und Richtung möglicher Veränderungen zu erkennen. Manches, was noch gestern simuliertes Szenario war ist heute Realität. Entscheidungen können mit Hilfe von Simulationsinstrumenten unterstützt werden, die für einen bestimmten Zeitraum mögliche Entwicklungen zumindest angenähert abbilden können. Für die grundsätzliche Entscheidungsfindung kommt es weniger auf eine Präzision bis in die Nachkommastelle hinein an. Das Augenmerk liegt in der Praxis mehr auf dem Erkennen von Trends und Relationen. Wichtig ist, seine Kräfte und Ressourcen richtig einzuteilen. 

Entscheidungshilfen Absatzwirtschaft (Kindle Edition)

Entscheidungsunterstützung 20: Risiko und Geldfluss (Denkstudio für strategisches Wissensmanagement, Kindle Shop)

Wer Risiken identifizieren, messen, limitieren und steuern kann, ist in der Lage, Risiko zum positiven Produktionsfaktor zu machen und aus der Unsicherheit im Geschäft Kapital zu schlagen. Wer Risiken schneller und besser als andere einschätzt und entsprechend reagiert, kann sich dadurch Vorteile im Markt sichern. Das aktive Management von Risiken hat wesentlichen Anteil am Ertragserfolg.

Signale aus dem Rauschen der Umgebung - Im Zeitalter der Beschleunigung eine Wette auf die Zukunft (Kindle Edition)

Projekt Personal: Jörg Becker, Denkstudio Friedrichsdorf, Personalbilanz

Gezielte Cluster-Standortimpulse - Multiplikatoren und Verstärker mit Komplementärnutzungen (Kindle Edition)

Erfolgsfaktor Wirtschaftswissen (Lesebogen, Becker Denkstudio)

Erstellung spezifischer Standortberichte aus den von der jeweils zuständigen Wirtschaftsförderung gelieferten Daten, Informationen und Unterlagen. Auf Anforderung Betreuung vom Entwurf bis zur Drucklegung individueller Standortbücher. Unterstützung bei der Erstellung von standortspezifischen Ampel-, Profil-, Portfolioanzeigen. Unterstützung bei Erstellung eines durchgängig abstimmfähigen  Bewertungssystems für Standortfaktoren nach den Dimensionen Quantität, Qualität und Nachhaltigkeit. Unterstützung bei der Erstellung einer Verknüpfungsmatrix für Standortfaktoren und Ableitung der hieraus folgenden dynamischen Wirkungsnetze. 

 

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Kundenmathematik - Entscheidungsunterstützung 16: XinXii Publishing, Jörg Becker, Friedrichsdorf

Die Welt der Zahlen verspricht Reduktion von Komplexität: quantifizierender Objektivitätsersatz entlastet vordergründig von Fragen nach dem Sinn und neutralisierte das Hinterfragen nach falsch und richtig. Statistische Daten sind jedoch nicht naturgegeben, sondern von Menschen gemacht: ihnen liegen Interessen und Prämissen zugrunde. Zahlen können deshalb nur in Verbindung mit qualifizierenden Argumenten zu sinnvollen Erkenntnissen führen.

Informationsdienste - Sicherheit und Zuverlässigkeit
Informationsdienste - Sicherheit und Zuverlässigkeit

    Ohne ein auf Standortfragen geeichtes Verfahren geraten die politisch und fachlich Verantwortlichen in Gefahr, ein so komplexes und vernetztes Gebilde wie einen Standort mit allen seinen Besonderheiten wie im Blindflug steuern zu müssen.  

Kundenwert - Standortbilanz Lesebogen 23: J. Becker, Friedrichsdorf

 

In der Standortökonomie interessieren alle jene Kriterien, nach denen Unternehmen ihre Entscheidungen für und gegen Neu- bzw. Erweiterungsinvestitionen treffen. Wichtig für Dritte, die einen Startup zu bewerten haben, sind Kundenkennzahlen, welche es ermöglichen, den Wert von Kunden abzuschätzen. Die Entwicklung dieses Wertes korreliert meist auch mit dem Wert des Startup. Es geht darum, sich zunächst den Weg vorzustellen und nicht schon Zukunft zu erträumen, die reale Situation nicht aus den Augen zu verlieren, die Vision immer mit der Realität zu kontrastieren: gut geerdet ist man gegen allzu verführerische Luftschlösser gefeit.

 

J. Becker Entscheidungsunterstützung (Lesebogen Arbeitspapiere)

 Die Portfoliodarstellung ist eine diskussions- und entscheidungsorientierte Darstellung, mit deren Unterstützung Kommunikations- und Abstimmungsprozesse in Gang gesetzt und zielführend durchgeführt werden können. Ein weiterer Vorteil: die Portfoliotechnik gestattet auch das Einbeziehen „weicher“ Kriterien, die sich ansonsten zu leicht einer rational unterlegten Bewertung entziehen könnten. Obwohl die Portfoliomatrix eigentlich nur ein Zustandsbild aufzeigt, ist die Entwicklung von Portfolios selbst sehr dynamisch und handlungs-/entscheidungsorientiert.

Business Analyse Personalbilanz Lesebogen, J. Becker Friedrichsdorf

 Die Wahrscheinlichkeitsabhängigkeit einer Situation bedeutet, dass Zusammenhänge und Verknüpfungen nur an der Oberfläche erkennbar sind und ihre Ursachen und Auswirkungen nach statistischen Gesetzmäßigkeiten zu erwarten sind. D.h. Entscheidungen sind in dieser Situation mit einem bestimmten Risiko (Wirkungsunsicherheit) behaftet. Nachhaltiger Erfolg wird sich nur dann einstellen, wenn man sich den Problemen der Komplexität, Dynamik und Vernetzung einer Entscheidungssituation stellt.

Wissensmanagement Denkstudio J. Becker, Entscheidungsunterstützung

Personalbilanz Lesebogen Becker: Markt und Information mit Kundenbeziehung und Auftragsanalyse

Im Verlauf eines Produktlebenszyklus verändern sich der „Wert“ bzw. das Kosten-/ Nutzenverhältnis einer Leistung für den Kunden, die Mitteil- und Demonstrierbarkeit des Wertes, die Komplexität des Produktes, der Standardisierungsgrad, die Kompatibilität eines Produktes sowie auch viele andere ökonomisch und technisch relevanten Merkmale. Aus diesen Veränderungen folgt, dass insbesondere für kurze Produktlebenszyklen wegen des zusätzlich zu berücksichtigenden Zeitfaktors entsprechend dynamische Prozesse in Gang gesetzt werden müssen. 

Wissensökonomie Kultur- und Kreativwirtschaft (Wissensbilanz Becker)

Becker: Sensoren des Standortes
Becker: Sensoren des Standortes

Alle Faktoren des Standortes müssen so vollständig und umfassend wie möglich/nötig identifiziert, erfasst, bewertet, quantitativ gemessen und bilanziert werden Als alles entscheidende Frage steht daher im Raum: wie, wem und mit welchen Instrumenten gelingt es, das kreative Potenzial, immaterielle Vermögen/Kapital des Standortes (quantitativ nachprüfbar, mit allen Wirkungsbeziehungen) offen darzulegen ? Nicht zuletzt wird auch der Umfang einer Standortbilanz davon abhängen, ob sich ihr Bilanzierungsbereich auf eine Kommune, einen Kreis oder eine ganze Region erstreckt. 

 

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 Analoge Techniken und Digitaltechniken wachsen immer schneller zusammen. In der vernetzten Produktion muss man beides (gleich gut) beherrschen. Zusätzlich kommt die zunehmende Geschwindigkeit hinzu: dauerten früher in der analogen Welt Neuentwicklungen oft Jahre, schrumpft die Zeit zwischen Idee und Markteinführung (oft auf nur Monate) zusammen. 

Kommunale Haushaltssicherung und Negativfaktoren
Kommunale Haushaltssicherung und Negativfaktoren

  Eine Aufgabe der Standortbilanz besteht u.a. darin, dazu beizutragen, den Einfluss von „weichen“ Faktoren auf die Standortentwicklung als Hebelkraft zu nutzen.  

Gerade über immaterielle Vermögenswerte liegen oft nur wenige oder keine verlässliche Daten vor.

 

Entscheidungsunterstützung Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft

 Umbruchphasen, beispielsweise der digitalen Transformation, sind mit Unsicherheiten und gleichzeitig hoher Dynamik verbunden. Auch den Startup´s sitzt der technologische Druck im Nacken. Schneller und flexibler zu werden ist für die meisten ein Muss. Ein absoluter Hemmschuh für jegliche fachübergreifende Zusammenarbeit ist ein zu starkes Silo- und Konkurrenzdenken. 

Analyse Standortpotenzial, Entscheidungsunterstützung Denkstudio

  

Akteure der Kulturwirtschaft agieren als „Raumpioniere“ oder „Kultursiedler“.

 

Beispielsweise werden leerstehende Ladenlokale oder Brachflächen mit kreativen Aktivitäten zu neuem Leben erweckt.   

Hilfreich, einem Überangebot an Informationen durch Reduktion zu begegnen, ist eine Analyse, welche Systemgrößen mit welchen Auswirkungen jeweils Ursachencharakter besitzen. Um mit dem Netzcharakter komplexer Systeme angemessen umgehen zu können, muss man sich ein möglichst vollständiges Bild von allen wirksamen Zusammenhängen und Verbindungen innerhalb des Netzes (dynamischen Wirkungsnetz) machen. 

Direkt zur Schule:

https://www.rheinmaingeschichten.de/schule/

 

Direkt zur Wirtschaftsförderung:

https://www.derstandortbeobachter.de/wirtschaftsförderung/

 

  Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch

Foto Ernst Becker
Foto Ernst Becker

 Grundlage für ein zielbezogenes Flächenmanagement ist u.a. eine Strategieplanung zu welchem Standorttyp man sich in der Zukunft vorrangig entwickeln will. Bei zunehmender Flächenknappheit geht es auch um eine Intensivierung und Funktionsteilung der Stadt-Umland-Beziehungen. 

Strategiewissen auf KMU-Planungsbasis - Betriebswirtschaftliche Signale (Kindle Edition)

Ernst Becker Hanau - Frankfurter Römer - Städtereisen u.a.
Ernst Becker Hanau - Frankfurter Römer - Städtereisen u.a.

 

Die Tourismuswirtschaft ist Teil der Regionalpolitik.

Mit dem Ziel, strukturschwachen Regionen durch Ausgleich ihrer Standortnachteile Anschluss an die allgemeine Wirtschaftsentwicklung zu ermöglichen  

 

 

Standortanalyse und Businessanalyse, Entscheidungsunterstützung

B
Becker: Machbar vor wünschenswert
Becker: Machbar vor wünschenswert

Es gibt mindestens so viele Clustermöglichkeiten wie es unterschiedliche Branchen und Wirtschaftszeige gibt. 

Standortbilanz Arbeitspapiere Lesebogen (J. Becker, Friedrichsdorf)

Ernst Becker - Hanau
Ernst Becker - Hanau

Systematisch betrachtet lassen sich bei der Erstellung/Wirkung eines Leitbildes mehrere Fehlerkategorien ableiten. Ein Leitbild sollte das in Worte fassen, was einen Standort attraktiv, einzigartig und damit anfassbar macht.

Vorbei die Zeiten als der (Fest-)Preis im Einzelhandel noch eine stabile Größe war, an der man sich (zumindest für eine gewisse Zeit) für Preisvergleiche orientieren konnte. Wenn alles dynamisiert (individualisiert) wird, machen nur auch die Preise keine Ausnahme mehr. An Tankstellen ist es bereits längst Usus, die Benzinpreise je nach Angebot und Nachfrage oder Tageszeit/ Wochentag kurzfristig zu verändern.

Kapital ist nicht gleich Kapital: das materielle Kapital steht in der Bilanz. Darüber hinaus sind aber auch Wissen, Prozesse, Beziehungen etc. auch Kapital, das in der Regel aber nicht in der Bilanz steht. In keiner Bilanz taucht auf, welches Image oder welche Ausstrahlungskraft ein Standort nach außen hin aufweist. In keiner Bilanz taucht auf, in welcher Größenordnung Impulse bestimmter Faktoren speziell auf einzelne Wirtschaftszweige oder aber auf die Stadt- und Standortentwicklung insgesamt wirken. Bislang gibt es nur vereinzelte Ansätze wie solche immateriellen Ressourcen zu messen sind. Die Behandlung allein der finanziellen Werttreiber genügt heute nicht mehr, um den Erfolg zu messen. Die finanzielle Perspektive sollte deshalb um eine strukturierte Darstellung auch immaterieller Vermögenswerte erweitert werden. Oder anders ausgedrückt: die nichtfinanziellen Werttreiber sind wie ein Sockel (Vermögenswerte, die einen Beitrag zum Erfolg des Standortes leisten und weder materielle Güter noch Finanzanlagen sind) unter der Wasseroberfläche, der oft den größeren Teil des Eisberges der Standortperformance ausmacht. 

 Risiken, die man zuverlässig quantifizieren kann unterscheiden sich noch von Unsicherheiten (der Unfähigkeit sicher zu wissen, was in der Zukunft passieren wird). Wobei man bei der Entwicklung von Szenarien (miteinander verknüpfte Beobachtungen über den zukünftigen Zustand der Welt) angelangt wäre. Szenarien sind also quasi “rivalisierende Ereignispfade“. Im Grunde genommen sind sie (als Vorstellung, was möglicherweise in der Zukunft passieren wird) ein Bestandteil des täglichen Lebens. In Computermodelle sind es diese „Was-wäre-wenn“-Simulationen.

Aus einer Top-Down-Betrachtung von der Standortebene aus betrachtet, gibt es wenige Entschuldigungen, aufgrund fehlender Informationen und Handlungsempfehlungen gegebenenfalls falsche Entscheidungen getroffen oder überhaupt notwendige Entscheidungen versäumt zu haben. Blieben noch zwei weitere Blickrichtungen offen: wo liegen die Prioritäten mit den größten Hebeleffekten ? welche Nebenwirkungen sind bei bestimmten Maßnahmen zu erwarten ? Wie und nach welchen Kriterien sind einzelne Faktoren und Indikatoren aufzugliedern ? Wie und mit welchen Mitteln können sie möglichst transparent dargestellt werden ? Auf welcher Kommunikationsplattform könnte man gegebenenfalls anstehende Maßnahmen vorbereiten und allgemeinverständlich kommunizieren ?

Entscheidungsunterstützung Becker Denkstudio Businessanalyse

Becker Informationsdienste
Becker Informationsdienste

Es gibt viele methodische Ansätze, mit denen darauf verwiesen wird, dass in den Buchhaltungssystemen der Unternehmen die Wirklichkeit eines Unternehmens nicht nur bloß vergangenheitsbezogen, sondern viel schwerwiegender nur unvollkommen abgebildet wird. Vor allem für jüngere und besonders wissensintensive Unternehmen ist man sich sicher, dass deren wirkliches, nämlich Intellektuelles Kapital überall stecken mag. Nur eben nicht dort, was in der Bilanz abgebildet wird. 

Zufall und Wahrscheinlichkeit (Denkstudio Entscheidungsunterstützung)

 Kunden kommunizieren über viele Kanäle gleichzeitig, ob über das Telefon, die Website, per E-Mail oder in sozialen Netzwerken. Theoretisch lassen sich alle diese Informationen über Kunden über alle diese Kanäle verknüpfen. Entscheidung beruht immer auf Erfahrung (da hat sich jemand hingesetzt und gesagt: wenn A dann B). Jedes analytische Modell altert ab dem Zeitpunkt, ab dem man es verwendet, weswegen es beobachtet und quasi neu trainiert werden muss“.

 Während die amerikanische Managementkultur vor allem auf die Relevanz und Verantwortung des Einzelnen baut (und sich durch einen gesunden Pragmatismus auszeichnet), ist die deutsche Managementkultur eher auf hohe Leistungsorientierung (bei gleichzeitiger Fehlervermeidung) ausgerichtet. 

 Grundsätzlich lassen sich ganzheitliche Unternehmensberichte dadurch kennzeichnen, dass sie unterschiedliche Perspektiven nicht nur berücksichtigen, sondern sich auch mit diesen sehr konkret auseinandersetzen. Dahinter steht die sinnvolle Einsicht, dass die Erreichung finanzieller Ziele letztlich immer nur bei ganzheitlicher Sichtweise, d.h. unter Einbeziehung auch des immateriellen Vermögens, möglich ist

 Komplexe Sachverhalte werden nicht dadurch einfacher, dass bei der Analyse einer solchen dynamischen Situation immer nur ein momentaner Zustand erfasst wird (Prozesse und Entwicklungen dagegen unberücksichtigt bleiben). Gegebenenfalls kann damit ein Ist-Zustand zwar richtig abgebildet werden. Aufgrund der komplexen Systemen anhaftenden Eigendynamik besteht jedoch immer die Möglichkeit einer falschen Bewertung der einzelnen Zustandsgrößen und ihrer Potenziale.

Komplexe Risikoanalyse (Wahrscheinlichkeit, Zufall, Unsicherheit)

 

Die Begründung, dass Manager den Faktor „Information“ nach wie vor als Bring- und nicht als Holschuld einschätzen oder aber ihre Entscheidungskriterien und damit ihre Informationsbedürfnisse nicht offenlegen wollten, ist kaum zutreffend. 

 Das Entscheidungsumfeld ist laufenden Veränderungen unterworfen: durch die Globalisierung erweiterte Wirtschaftsräume, durch das Internet neue Interaktions- und Veränderungsdynamiken. Keine Einzelperson verfügt über genug Wissen, um sämtliche Möglichkeiten einer solchen ungeheuren Komplexität noch sicher verstehen und kontrollieren zu können. Wer aber das umgebende Geschehen nicht mehr vollständig erfassen kann, muss Wissenslücken, Zielkonflikte und Kontrollverluste in Kauf nehmen.

 

Wir verlassen das Zeitalter der Statistiken und aggregierten Daten und treten ein in das Zeitalter der Echtzeit und disaggregierten Daten. Das Zauberwort für den Siegeszug der Computersimulationen heißt „Prädiktion“, die umso besser wird, je mehr Daten vorliegen. Das lebendige Individuum mutiert mehr und mehr zu einer Kommunikationsmaschine, deren Denken elektronische Medien schon grundlegend verändert haben. Komplexe, dynamische Systeme wollen immer noch mehr an Datenreihen verarbeiten und machen deren Erhebung zu einer unausgesprochenen Frage des Wissens. Der Wille zu solchem Wissen darf kein Gebiet des täglichen Lebens aussparen und keinen Haltepunkt des Interesses kennen. Das Wissen, nicht genau zu wissen, was wir wissen, das „Denken des Undenkbaren“ zwischen Realität und Fiktion, wird von digitalen Wissenskulturen gewissermaßen selbst produziert. Im Umbau des kulturellen und sozio-technischen Gefüges der Digitalisierung aller Lebensbereiche werden sogenannte Sachzwänge zu einem Sachverhalt, von dem keiner mehr so recht sagen kann, was eigentlich Sache ist. 

 

Direkt zur Schule:

https://www.rheinmaingeschichten.de/schule/

 

Direkt zur Wirtschaftsförderung:

https://www.derstandortbeobachter.de/wirtschaftsförderung/

 

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Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch