Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

 

Existenzgründung ist mehr Marathon als Sprint: nicht umsonst hat der alte Kalauer einen wahren Inhalt, nach dem ein Selbstständiger einer ist, der ständig alles selbst machen muss. Handelt es sich bei einer Existenzgründung um einen Schritt in die Selbständigkeit, so steht und fällt ohnehin alles mit der Person des Existenzgründers. Nicht viel anders ist die Situation auch bei Gründung kleinerer Mehr-Personenunternehmen: neben einer trag- und zukunftsfähigen Geschäftsidee hängt alles von einer oder einigen wenigen Personen ab. Neben den immateriellen Werten des Unternehmens rücken damit gleichermaßen persönliche Eigenschaften und Fähigkeiten, d.h. spezifische Personalfaktoren in das Blickfeld einer Existenzgründung. Jeder Existenzgründer sollte sich darauf einstellen, dass er nicht nur mit der Geschäftsidee, d.h. seinem Gründungskonzept und der Markteinschätzung seines Vorhabens einem Rating unterworfen wird. In einem Schwerpunkt dürfte sich ein solches Rating auch mit seiner Person, d.h. seinen Unternehmereigenschaften, seinen fachlichen und kaufmännischen Voraussetzungen sowie manchmal bis in den Privatbereich hinein auch mit seinen persönlichen Eigenschaften befassen.

 

Auch für eine Existenzgründung ist heute immer mehr Fach- und Expertenwissen gefragt. Klar ist: für eine gute Entscheidung braucht man als Existenzgründer nicht nur grundlegendes Fachwissen als Basis, sonder darüber hinaus auch aktuelle Informationen. In einem Info-Lärm des Sammelns hilft nur noch: diesen aufgehäuften Wust der Informationen sortieren und nach Wichtigem selektieren. Es wäre ein Trugschluss, möglichst viele Informationen mit Wissen gleichzusetzen

Informationsdienste - Wissensmanagement und Decision Support für Standortakteure
Informationsdienste - Wissensmanagement und Decision Support für Standortakteure

Standortbezogene Einflussfaktoren bündeln, gewichten, analysieren, auswerten. Planungstools für Standorte. Potenziale, Risiken, Stärken und Schwächen mit Standortindikatoren transparent dokumentieren.

 Mögliche Handlungsempfehlungen ableiten. 

Standortdaten für nachvollziehbare
Kommunikationsplattform aufbereiten.

 

 

Startup-Betriebswirtschaft - Ressourcenlenkung und Schlüsselkompetenz

 

Den Kurs nach Marktrealitäten steuern

 

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Bei Selbständigen und Gründern steht und fällt alles mit der Person des Kreditnehmers. Da es in einer Aufbauphase oft noch keine Geschäftstätigkeit gibt und somit auch noch keine Erfolge vorweisbar sind, ist zu diesem Zeitpunkt diese Kreditnehmerpersonalie das einzig Reale, was einer direkten Inaugenscheinnahme und Beurteilung zugänglich ist.

 

Auf den ersten Blick scheint es zwar so, als ginge es ausschließlich um  harte Faktoren wie Business- und Finanzierungsplan. Obwohl es manchmal nicht so offen und direkt angesprochen wird, steht aber gerade in einer Start- und Aufbauphase einer Existenzgründung die Person des Kreditnehmers im Mittelpunkt.

Standortbeobachtung - Bewertung im Spannungsfeld
Standortbeobachtung - Bewertung im Spannungsfeld

Indikatoren zeigen das Fundament des Standortes: aus den Analysen und Ergebnisse einer Standortbilanz können potentialorientiert Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen entwickelt werden.  

Eine solche Standortbilanz wäre  auf einer methodisch durchgängigen Systematik aufgebaut und kommt Denkweisen von zahlenorientierten Investoren und Entscheidern entgegen. 

 

Bei unterschiedlichen Entscheidungsebenen, Zuständigkeiten, Raumbezügen, Datenbeständen und Planungskompetenzen fördern Standortbilanzen aufgrund einheitlicher Analyse- und Bewertungsmethoden die Kommunikationsfähigkeit  zwischen allen Beteiligten an Standortprozessen.

   

 

Was eine Person im Kern ausmacht ist ihre Identität. Dieses im Grunde genommen unverrückbare Ich existiert in Facebook-  und Twitter-Zeiten in einem fortwährenden Kommunikationskontinuum. (Fast) jedermann kann in einem solchen Umfeld überall geortet, gefunden, angerufen werden: es gibt keine Stille mehr, alles geschieht in Echtzeit. Was nicht mitgeteilt und bestätigt wird, hat gewissermaßen überhaupt nicht stattgefunden. Kommunikationspausen durch Momente dazwischen sind so etwas wie weiße Flecken auf der Erlebenskarte.

Abi63 - Unabhängigkeit ist ein Kapital des Standortbeobachters
Abi63 - Unabhängigkeit ist ein Kapital des Standortbeobachters

 Unabhängige Standortbeobachtung – Einbindung eigener
Erfahrungen und Kompetenzen – Blickwinkel und Zielsetzung sind entscheidend

Beobachtung heißt hinschauen, Informationen sammeln
und aufschreiben; heißt dagegen nicht urteilen, empfehlen oder beraten.

Das wichtigste Kapital, das ein Standortbeobachter hierbei einbringen kann, ist seine absolute Unabhängigkeit.

 

Er vertritt von niemand Interessen, gleich welcher Art.

 

Es kommt darauf an, die eigene Erfahrungen und Qualifikationen zu nutzen, um
Standortbegebenheiten in eine Relation zueinander einzuordnen und für sie eine
nachvollziehbare Position im Gesamtzusammenhang zu finden.

 

Eine Standortbeobachtung durch Einzelpersonen bleibt somit zwar unabhängig, ist aber
aufgrund ihrer individuellen Informationssammlung subjektiv.

 

Ein wichtiger Faktor hierbei bleibt immer, aus welchem Blickwinkel und mit welcher Zielsetzung
man auf den jeweiligen Standort schauen will.

  

Standortbeobachtung - Frostiges Klima für kommunale Haushalte
Standortbeobachtung - Frostiges Klima für kommunale Haushalte

 Bei vielen oder sogar den meisten Kommunen steigen die Ausgaben deutlich höher als die entsprechenden Einnahmen  

Standorte unterliegen in diesem Umfeld daher einem dynamischen Wandel und Anpassungsdruck

  

Insbesondere der richtige Umgang mit dem verfügbaren Standortkapital als Ressource wird für die Zukunft immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor.  D.h.: die vorhandenen Ressourcen müssen auf den Ausbau und die Weiterentwicklung des Standortes optimiert werden. 

 

Wenn der Stift eine Verlängerung der Hand sein soll, so droht im vielleicht die Amputation. In der Geschäftswelt verzichtet man ohnehin auf diesen verlängerten Körperteil und tippt alles auf den Tastaturen. In der Konsequenz hieße dies: mit dem Ende des Schreibens von Hand werden nicht nur Stifte sondern auch Gedanken amputiert. Mit der Hand Geschriebenes zwingt zum klareren Denken. Die Tastatur vermittelt lediglich die Illusion einer Welt ohne Fehler und Anstrengungen (alles kann gelöscht, umgestellt und beliebig verändert werden). Es geht um das, was hinter der Fassade ist: „um die lineare Ordnung des Gedankens, die sich zuerst im Kopf, sodann im Fluss der Handschrift verwirklicht“.

Ernst Becker Hanau - wenn der Main sein Bett verlässt
Ernst Becker Hanau - wenn der Main sein Bett verlässt

  Flussufer in der Stadt sind attraktive Orte mit hohem Aufenthaltswert.  

Flüsse machen Städte lebenswerter  

Räume am Wasser sind u.a.:

Die beliebtesten Standorte zum Leben

 

Touristische Anziehungspunkte

 

Standorte zum Erholen und Arbeiten

  

Städte und Menschen wollen möglichst nahe ans Wasser: dieses aber ist kein statisches Element, sondern geprägt von

 

wechselnden Wasserständen

 

wechselnden Fließgeschwindigkeiten

  

Flüsse prägen und begründen die Strukturen einer Stadt und bilden häufig sogar den Ursprung ihrer Entwicklung (die Furt am Main).

 

Eine Flusslage ist für viele Bürger einer Stadt nicht zuletzt auch identitätsstiftend (Kölle am Rin)

  

Eine attraktive Wasserkulisse ist Treibstoff für die Stadtentwicklung 

Stadtentwicklungen müssen Flussräume als eine grundlegende regionale und urbane Komponente neu überdenken 

 Es geht um neue Formen multifunktionaler Wasserlandschaften  

Flüsse und ihre Uferbereiche haben wichtige Funktionen als urbane Freiräume

  

Standortbilanz - Zinslasten beschränken Handlungsspielräume
Standortbilanz - Zinslasten beschränken Handlungsspielräume

 Kommunen mit unterschiedlicher Verschuldungslage 

Zins- und Tilgungslasten beschränken bei Kommunen als Folge hoher Schulden immer
stärker die eigenverantwortlichen finanziellen Gestaltungsspielräume

  Ziel: 

Wiederherstellung der finanziellen
Leistungsfähigkeit in Landkreisen, Städten und Gemeinden
 

Weg: 

Erreichung ausgeglichener Haushalte 

Elemente: 

Sofortige
partielle Entschuldung

 

Zinsdiensthilfen

 

Indikatoren für schlechte Haushaltslage: 

Im Durchschnitt Kassenkreditschulden von
mehr als 1.000 Euro je Einwohner

 

oder

 

Im Durchschnitt ein negatives
Ordentliches Ergebnis und Kassenkredite von mehr als 470 Euro je Einwohner

 

oder

 

zwar keine Kassenkredite, aber ein
negatives Ordentliches Ergebnis von mehr als 200 Euro pro Kopf

   

 

Der überwiegende Teil aller Smartphonebesitzer meint, ohne ihr Handy nicht mehr leben zu können, schaltet ihr Handy alle zwölf Minuten und damit etwa 80mal am Tag an. Die permanente gedankliche Beschäftigung mit Medien der digitalen Welt führt leicht zu Entzugssymptomen, wenn diese plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen sollte, Schon ein kleines Funkloch wäre eine mittlere Katastrophe. Mentale Fitness wird sich auf Dauer nur erhalten lassen, wenn sich die digitale Flut eindämmen lässt, d.h. die digitale zur realen Welt in Balance gehalten wird.

Abi63 - konzeptionelle Reaktion
Abi63 - konzeptionelle Reaktion

 Wirtschaftsförderung und unternehmensnahe Dienstleistungen 

Wenn der Standort-Bildschirm zielgenau auf bestimmte Einzelaspekte ausgerichtet und „gezoomt“ werden soll, muss dabei trotzdem  zu jeder Zeit der systematische Gesamtzusammenhang gewahrt bleiben.  

D.h. nach wie vor sollten alle Standortfaktoren durchgängig in ihren Bewertungen, Messungen, Wirkungsbeziehungen und Auswertungen abstimmfähig gehalten werden.  

Standortansprüche sind nicht immer nur branchen- oder betriebstypisch 

Eine detaillierte Kenntnis spezifischer Standortansprüche ist für eine kommunale Industriepolitik ein Muss, wenn sie proaktiv anstatt reaktiv agieren will.

   

Standortuntersuchungen haben ergeben, dass technologisches und kreatives Knowhow oft über Generationen hinweg vererbbar zu sein scheint und dass ein einmal eingeschlagener ökonomischer Weg einen Standort über viele Jahrzehnte zu nähren vermag.

   

 Das Bild der unternehmerischen Kompetenzen von Selbständigen wird oft idealtypisch überzeichnet: Existenzgründer seien von ihrer Geschäftsidee besessen, Rückschläge würden sie spielend wegstecken, jeden Tag riskante Entscheidungen treffen und diese unerschütterlich tragen. Weniger risikobereite, weniger innovative und weniger entscheidungsstarke Menschen würden sich demgegenüber für einen Job als Angestellter entscheiden. Entrepreneure und Angestellte sind anders gestrickt, d.h. die wichtigsten Dimensionen ihrer Persönlichkeit unterscheiden sich strukturell.

Existenzgründung - Vermessung des Standortes bewirkt langfristige Kapitalbindung
Existenzgründung - Vermessung des Standortes bewirkt langfristige Kapitalbindung

  Bereits aus frei verfügbaren Daten lässt sich eine vorläufige Standortvermessung vornehmen. 

Interessengruppen für umfassende Vermessungen des Standortes  

Zukunftssicherung der Kommune mit Marketing der Standortqualitäten  

Der richtige Standort ist für Unternehmen überlebenswichtig  

Kommunen und Unternehmen brauchen gleichermaßen geeignete Standort-Vermessungsverfahren  

 Neue Entwicklungen folgen so schnell aufeinander, dass große Unternehmen als eher träger Gebilde gezwungen sind, sich anders (mehr Interaktion und Interdisziplinarität) aufstellen zu müssen. Hier kommen Startups ins Spiel, die austesten, wie sich die bisherige Unternehmenswelt durch digitale Anwendungen verändern lässt. Hierarchien zählen hier wenig: „Die fachübergreifende Arbeit erlaubt es, Ideen deutlich schneller umzusetzen. Oft sind es keine bahnbrechenden Innovationen, sondern nur die Beseitigung von Hindernissen und Schwellen, bei denen sich ein Unternehmen bisher selbst im Wege stand.

Standortberichte - Nutzungsideen und Vermarktungschancen
Standortberichte - Nutzungsideen und Vermarktungschancen

 Beziehungen zu Eigentümern der Liegenschaften:

Flächen werden beispielsweise deshalb nicht auf dem Markt angeboten, um höhere Renditen durch Abriss und Neubau zu erzielen. 

Nur wenige Eigentümer haben ideelle Ansprüche an die Nutzung ihrer Objekte oder wollen sich auf ungewöhnliche Ideen einlassen 

 

Zielsetzung der Eigentümer ist meist eine Wertsteigerung der Liegenschaft durch möglichst werthaltige Vermietung (haben oft keine besondere Bindung an den Standort)

 

Eigentümer verzichten beispielsweise lieber auf eine Nutzung, als sich auf einen eventuellen Risiko-Mieter einzulassen (unregelmäßige Mietzahlungen, Beschwerden der Nachbarschaft, Beschädigungen durch Gebrauch der Objekte).

  

Besonders gering ist die Bereitschaft, sich auf experimentelle Nutzungen einzulassen, bei gegensätzlichen Interessen innerhalb von Erbengemeinschaften.

 

Hintergrund ist ein dynamischer Strukturwandel der Gewerbeflächennachfrage bei gleichzeitiger Verschärfung des regionalen Standortwettbewerbs und zunehmender Nutzungskonkurrenz. Bei zunehmender Flächenknappheit geht es auch um eine Intensivierung und Funktionsteilung der Stadt-Umland-Beziehungen. 

Für den Vermieter einer kulturwirtschaftlich genutzten Liegenschaft liegt ein geldwerter Vorteil in der Sicherung und dem Erhalt seiner Immobilie (Bewahrung leer stehender Gebäude vor dem Verfall, beispielsweise durch Verfall der Bausubstanz, Vandalismus u.a.).

  

Entstehung neuer Nutzungsideen: Oft wissen Eigentümer nicht, was sie mit ihrer leer stehenden Liegenschaft anfangen könnten. Kulturschaffende tragen durch ihre Aktivitäten mit dazu bei, dass neue Nutzungsalternativen angedacht und experimentiert werden können.

  

Standortbilanz für verschiedene Ebenen der Bewertung
Standortbilanz für verschiedene Ebenen der Bewertung

  Eine Standortbilanz befasst sich vor allem mit der Bewertung und Messung immaterieller Sachverhalte, also allen „Intangibles“ einer ganzen regional abgegrenzten Einheit.  

Obwohl dabei versucht wird, größtmögliche Transparenz und (auch quantitative) Nachvollziehbarkeit durch Annäherung an finanzübliche Sichtweisen herzustellen, kommt es nicht so sehr auf die absolute Höhe oder Richtigkeit der Bewertungszahlen an, sondern auf die Verdeutlichung der dahinter liegenden Relationen.

   

Hierbei ist im Rahmen der Standortbilanzierung die Selbstbewertung ein Schlüsselprozess, der eine Plattform für die Diskussion und Erarbeitung von Themen liefert, mit denen die Wirtschaftsförderung konfrontiert wird und sichert die Mitwirkung und das Engagement von Schlüsselpersonen.  

Foto Ernst Becker Hanau - Sektorale Entwicklungslinien eines Standortes
Foto Ernst Becker Hanau - Sektorale Entwicklungslinien eines Standortes

 Ansatzpunkt und Basis für ein
strategisches Nutzungs- und Vermarktungsmanagement von Gewerbeflächen ist eine  schwerpunktmäßige Zuordnung des Standortes zu einem bestimmten Typus

Vorteile Standorttypologie sind u.a.

Grundlage für zielgruppen- und
nachfrageorientierte Entwicklung von Standortflächen

Orientierungsrahmen
für erforderliche Planungsprozesse und Planungsvorgaben des Standortes

 

Basis für Aufbau und Pflege eines Flächenmonitorings

 

Grundlage für ein strategisches Flächenmanagement

    

Flächenentwicklung und –vermarktung nach Standorttypen: f

ördert strategische Kooperation und Funktionsteilung zwischen Kern und Umland des Standortes

fördert Umdenken von reaktiver zu proaktiver Standortstrategie 

Jede Region muss anhand ihrer sektoralen Entwicklungslinien anhand des Bestandes
standortspezifischer Branchen und Cluster eine individuelle Typologie des
Standortes entwickeln, um verschiedene Facetten der Gewerbeflächenplanung
bestmöglich abbilden zu können

   

 

Mittelstand Entscheidungs-unterstützung

 

Informationsverdichtete Managementwerkzeuge

 

Direkt zum Buchshop: 

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-352-mittelstand-entscheidungsunterstuetzung-joerg-becker-9783743152618

 In einem nie endenden Drang, alles erstklassig zu machen (achtzig Prozent würden vielleicht schon reichen), gehen Perfektionisten sich und anderen auf die Nerven. Selbst das Beste zu geben, reicht 120-Prozentern in ihrem Windmühlenkampf nicht aus. Unablässig wird versucht, hohen Standards gerecht zu werden, eisern Fehler zu vermeiden, risikoscheu und kontrollsüchtig zu sein. Jene, die danach streben, immer und in allen Rollen perfekt zu sein, „rennen wie der Esel hinter der Mohrrübe immer den eigenen Ansprüchen hinterher und sind damit zwangsläufig frustriert.

Abi63 - Wissensmanagement - von Fall zu Fall
Abi63 - Wissensmanagement - von Fall zu Fall

 Standortbeobachtung - als Ausgangspunkt muss Klarheit darüber bestehen, an welchen Stellen eines Standortes man überhaupt Sensoren anlegen will.  

Erst wenn heraus gearbeitet wurde, was man überhaupt an Messungen benötigt, kann das Augenmerk auf das „Wie“ gerichtet werden.

  

Im Vordergrund stehen dabei folgenden Aspekte: Grundsätzliche Verfügbarkeit von Indikatoren; Wie aktuell und zeitnah sind die jeweils verfügbaren Indikatoren. Lassen sich die verfügbaren Indikatoren lückenlos zu Zeitreihen verknüpfen, um gegebenenfalls Entwicklungen ablesen zu können?  

In welchen Form können Einzelfaktoren zu besser verarbeitbaren Übersichts- und Gesamtindikatoren gebündelt werden ?

    

Wie wird eine Gewichtung von Faktoren sichergestellt ?

   

 Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonst wie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen“ (Murphy). Zu den lebensnotwendigen Anforderungen für ein Startup zählt das Kontinuitätsmanagement, d.h. eine Absicherung, die Kernfunktionen auch in Krisensituation erhalten und fortführen zu können.

 

Der Erfolgsdruck steigt, d.h. vielen sehen sich dem stetigen Zwang ausgesetzt, sich ständig weiter verbessern zu müssen. Und dies nicht nur in einer Einzeldisziplin, sondern gleich in vielfacher Hinsicht. Nur noch der Output, meistens finanziell gemessen, zählt. Fast scheint es so als sei Erfolg zum (einzigen ?) Zweck des Daseins, zu einem gnadenlosen Postulat geworden. Erfolg ist Daseinsvoraussetzung und Zugehörigkeitsberechtigung zugleich. Nur wer gut und erfolgreich sei, könne auf Dauer mitspielen.

 

 

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