Die Herrschenden glauben: „Die Zukunft gehört denen, die die Daten besitzen.“ Die Kartografen des Ungewissen antworten: „Die Zukunft gehört denen, die noch überraschen können.“ Die Gefühlsgrenze wird zu einer Art letzter menschlicher Bastion. Die Algorithmen können Erinnerungen rekonstruieren, Wahrscheinlichkeiten berechnen und Zukunftspfade simulieren. Doch Liebe, Hoffnung, Vertrauen oder Vergebung entstehen manchmal genau dort, wo Vorhersagen scheitern. Freies Denken, menschliche Unvollkommenheit und Gefühlswelten können als wirksame Schutzmechanismen gegen die anonyme Macht der Algorithmen funktionieren.
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Wie eine Zeitreise vom Gestern zur Gegenwart des Heute bewältigt und gestaltet wurde, ist das Ergebnis persönlicher Eigenschaften und Fähigkeiten. Die Welt, wie sie sein wird, vermag man selbst mit noch so hochkomplexen Modellen nicht abzubilden. Vermutete Wirkungszusammenhänge müssen radikal vereinfacht werden, um sie einigermaßen realitätsnah darstellen zu können. Big Data macht zwar fast alles irgendwie rechenbar aber deswegen den Lauf der Dinge noch längst nicht (und schon gar nicht genau) vorhersagbar, „Auch im Informationszeitalter bleibt es eine Kunst, die Zeichen der Zeit zu lesen“.
Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative
Im Schatten der Pandemie
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