Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative
Der Abiturient: die einen feiern, weil sie ihre Reifeprüfung bereits vor weitaus mehr als 50 Jahren hinter sich gebracht haben. Die anderen, die ihr Abitur noch vor sich haben, schauen vielleicht mit etwas bangem Blick auf das, was Kulturminister sie betreffend so alles beschlossen haben: es geht um eine gemeinsame Qualitätssicherung des Abiturs, das Anforderungsniveau der Abiturprüfungen soll in allen Ländern schrittweise angeglichen werden. Trotz aller Bemühungen der Kulturminister um gleiches Niveau von Abiturnoten wird es wohl auch in Zukunft Unterschiede von Schule zu Schule und erst recht von Lehrer zu Lehrer geben.
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Der Abiturient: Als mögliche Gefahren sollten im Auge behalten werden: eine nur rein technische Einübung bestimmter Fertigkeiten oder gar ein Drill auf bestimmte Einheitsstandards wäre eher von Übel. Einübung von Automatismen und Drill auf Fachwissen ereilen den Abiturienten noch früh genug. Der alte Spruch, dass man nicht für die Schule, sondern für das Leben lerne, gilt nach wie vor: Schule sollte mehr auf das wirkliche Leben, denn auf den künftigen Job vorbereiten. Nur deshalb heißt es im Abitur auch Zeugnis der Reife.
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Berufserfolg mit Bildungsintelligenz im KI-Gespräch
Lebenslange Kompetenzrendite
Interdisziplinäre Executive Information
Der Algorithmus: die Macht der Algorithmen wächst, sie steuern unser Leben, stehen mit uns auf, gehen mit uns schlafen. Algorithmen machen die Handlungen eines jeden Einzelnen berechenbar und vorhersagbar. Damit ist die Gefühlswelt des Menschen angesprochen: aber nur wer ohne Vorbehalte akzeptiert, dass er sich vorhersehbar verhält, wird auch vorhersehbar handeln. Nur wer daran glaubt, dass eine anonyme Datenanalysemaschine besser weiß, was für ihn gut ist, verzichtet auf eigene Entscheidungen, auf Freiheit und selbstbestimmtes Handeln.
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Der Anleger: Wertpapieranalytiker spüren für Anlageentscheidungen Informationen auf und erarbeiten Vorschläge, was gekauft oder verkauft werden sollte. Doch meistens sind sie keine guten Dirigenten für ein ganzes Orchester. Sind sie von Natur aus Holzbläser, dann neigen sie dazu, auch das ganze Orchester als Holzbläser zu hören. Der smarte Anleger jedoch braucht aber noch andere, um Holz-, Blechbläser und Streicher im Takt zu halten, sprich ausgewogene und nachhaltige Entscheidungen treffen zu können.