J. Becker Denkstudio

Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Wissensmanagement – Big Data ist nicht Big Wissen.

Reduktion der Komplexität:

man muss gründlich nachdenken, um aus der schieren Datenflut wirklich benötigtes Wissen herauszufiltern

 

 

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Kernkompetenzen Executives im KI-Zeitalter

Rollenidentität: Nicht die KI ersetzt den Entscheider, sondern der KI-kompetente Entscheider ersetzt den traditionellen.

 

Vom „Alles-Entscheider“ zum Orchestrator lernender Systeme 

Der CEO ist nicht mehr: 

  • oberster Fachentscheider
  • Hüter vermeintlicher Gewissheiten

 

Sondern: 

  • Architekt von Entscheidungslogiken
  • Übersetzer zwischen Technologie, Markt und Mensch
  • Verantwortlicher für das Zusammenspiel von KI, Organisation und Kultur

 

Autorität entsteht durch Verstehen, nicht durch Kontrolle. 

 

https://www.beckinfo.de/strategische-planung/ 

 

KI-Mündigkeit (nicht KI-Expertentum)

 

Ein CEO muss keinen Code schreiben, aber: 

  • Trainingslogiken verstehen
  • Modellgrenzen erkennen
  • Datenqualität und Verzerrungen hinterfragen
  • wissen, wann menschliches Urteil Vorrang hat

 

Karriereknick-Gefahr für CEOs, die KI delegieren, ohne sie zu durchdringen.

 

Entscheidungsfähigkeit unter Unsicherheit

 

KI erhöht nicht die Sicherheit – sie erhöht die Geschwindigkeit von Irrtümern, wenn sie falsch eingesetzt wird. 

Erforderlich sind: 

  • Umgang mit Wahrscheinlichkeiten statt Gewissheiten
  • Szenariodenken
  • bewusste Entscheidungen gegen KI-Empfehlungen

 

Der CEO wird zum Risikokurator, nicht zum Risikovermeider.

 

Systemisches Denken 

Der CEO im KI-Zeitalter denkt in: 

  • Rückkopplungen
  • Nebenwirkungen
  • Langfristfolgen (ökonomisch, sozial, reputativ) 

Er erkennt: 

Optimierung auf Teilziele kann das Gesamtsystem zerstören. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

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