J. Becker Denkstudio

Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Wissensmanagement – Big Data ist nicht Big Wissen.

Reduktion der Komplexität:

man muss gründlich nachdenken, um aus der schieren Datenflut wirklich benötigtes Wissen herauszufiltern

 

 

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Bürgermeister, Standortakteure - Öffentlicher Raum als Orientierungs- und Erinnerungswert im kollektiven Gedächtnis

Erst mit starken öffentlichen Räumen, die geplant und anspruchsvoll realisiert werden müssen, gewinnen die neuen Stadtquartiere ihren Charakter. Im Rahmen städtebaulicher Entwicklung spielt dieser Charakter im Leben der Stadtbewohner eine Rolle als Orientierungs- und Erinnerungswert, d.h. Straßen und besonders Plätze bilden zentrale Themen der Stadtarchitektur und Standortentwicklung und gehen durch einen unverwechselbaren Charakter in das kollektive Gedächtnis ein. 

 

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Die städtische Architektur gestaltet mit Platz- und Straßenmodellen soziale Orte, d.h. muss offen sein für unbestimmte Sehnsüchte, Emotionen oder spontane Vereinnahmungen durch zukünftige Nutzungsansprüche. Komplex wird es im Standortbereich vor allem durch Vernetzung von ökonomischen, sozialen und informationstechnischen Zusammenhängen. Genauso wenig wie aber aus einer guten Sache nicht automatisch eine bessere wird, wenn man ihr noch mehr Gutes hinzufügt, genauso wenig wird unbegrenztes wirtschaftliches und technologisches Wachstum über alle Zeiten hinweg als rein lineares Geschehen möglich sein. 

 

Über Standortbilanzen können solche „Intangibles“ einer transparent nachvollziehbaren und einheitlich durchgängigen Bewertungssystematik zugeführt werden. Einfachere Methoden können dabei auch kompliziertere Methoden schlagen: sie haben haben den Vorteil, gegen strukturelle Veränderungen robuster zu sein. Es geht darum, Standortwissen in Relation zu anderen Wissenskontexten setzen zu können. Was manche Einflussfaktoren betrifft, versperren unzählige Trendlinien, Indikatoren und Markierungen manchmal den Blick auf das Wesentliche. Statt hochkomplizierter Ansätze, bei denen man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, wäre ein Keep-it-simple-Konzept oft das Bessere. Ihrem eigentlichen Kern nach sind Potentiale nichts anderes als Chancen für die Zukunft. Je systematischer und transparent nachvollziehbar solche Chancen identifiziert werden können, desto größer sind die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz des unterlegten Verfahrens. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation 

 

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