Grundlage für eine nachhaltige Standortentwicklung ist ein professionelles, am Gemeinwohl orientiertes Handeln von Politik und Verwaltung sowie eine offene Dialogkultur mit den Bürgern: der Trend geht daher mehr und mehr zu moderierten Planungsverfahren.
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Neues entsteht immer erst durch Innovation, d.h. auch die Zukunft des Standortes wäre ohne Innovationen nicht denkbar. Sind innovative Technologiemärkte erst einmal verloren, können sie nur sehr schwer wieder zurückerobert werden. Der herausragende Stellenwert von Innovationen lässt sich mit der einfachen Formel beschreiben: Forschung macht aus Geld Wissen - Innovationen machen aus Wissen Geld. Es ist eine herausragende Aufgabe der Wirtschaftsförderung, Faktoren abzubauen, die das Innovationsgeschehen hemmen, und Bedingungen zu schaffen, die es begünstigen. Die Standortökonomie weicher Faktoren kann dabei helfen, zunächst allgemein und nebulös erscheinende Aussagen/Angaben zu einem Standort konkret zu hinterfragen und in vertrautere Proportionen (Relationen zu verständlichen Sachverhalten, Wahrscheinlichkeiten ihres Eintretens) zu übersetzen. Mit Hilfe einer Standortbilanz können sowohl benebelnde Statistiken als auch die Vielzahl sogenannter qualitativer Standortfaktoren in natürliche Häufigkeiten und Größen übersetzt werden.
Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation