Die Vergeudung von Wissensressourcen geht meist einher mit dem Horten von Herrschaftswissen und dem Festhalten an starren Entscheidungsstrukturen. Während das Management klassischer Produktionsfaktoren schon sehr weit ausgeschöpft ist, wird das Management der Wissens-Rohstoffe seine Zukunft noch vor sich haben. Wenn sich das Wissen heutzutage alle fünf Jahre verdoppelt, ist es für eine "Lerngesellschaft" unzeitgemäß, ihr Wissen nicht als Investitionschance zu begreifen.
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„Kein Bewerber ist für sich eine Insel.“
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„Keine Stellenbesetzung erfolgt in eigenen Schutzräumen. Ebenso wie bei Wissensbilanz-Konzepten wird mit der Beobachtung des Geschäftsumfeldes das eigene Blickfeld erweitert.“
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„Stellenbewerber wie Personalsuchende müssen gleichermaßen die wirtschaftliche Lage sowie spezielle Gegebenheiten der Branche und des Unternehmens im Auge behalten. Hierbei geht es um sehr individuelle und zeitbezogene Sachverhalte.“
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„Wissensmanagement ist ein Muss für alle, die in der Wissensgesellschaft ihre Position halten und ausbauen wollen.“
„?“
„Mit dem Geschäftsumfeld werden grundsätzliche Bereiche und Rahmenparameter für Wissensbilanzierungen beschrieben.“
„Wissen-Mining praktizieren?“
„In der informationsbasierten Arbeitswelt finden gewaltige Umstrukturierungen statt, also wenn der Wettbewerb immer weniger über Faktoren wie Kosten oder Finanzmittel gewonnen werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden.“
„?“
„Ja, man könnte hier von „Wissen-Mining“ sprechen.“
„?“
„Mining heißt: Wie in einer Mine wird nunmehr verstärkt nach den immateriellen Vermögenswerten, also dem Intellektuellen Kapital geschürft.“
„Investitionen in Wissensressourcen sind oft viel profitabler als solche in materielles Vermögen, denn: Wissen ist die einzige Ressource, welche sich durch Gebrauch nicht abbaut, sondern noch vermehrt.“
„?“
„Achtung Zeitfaktor!“
„?“
„Wenn bei der Nutzung von Wissen gegenüber der Konkurrenz zu viel an Zeit verlorengeht, kann es vielleicht schon zu spät sein.“
„?“
„Brachliegende Wissensressourcen werden nicht in entsprechende Wettbewerbsvorteile umgesetzt.“
Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation