Wenn Informationen neue Informationsdynamiken erzeugen, dann entsteht ständig Ungewissheit.
Strategisches Wissensmanagement muss deshalb stärker arbeiten mit:
Nicht nur Wissen über die Vergangenheit ist wichtig, sondern Orientierung in offenen Zukünften.
Die entscheidende Ressource ist nicht Information, sondern Urteilskraft. Daraus folgt eine zentrale strategische Konsequenz: Wissensmanagement darf nicht datengetrieben sein, sondern entscheidungs- und bedeutungsgetrieben.
Eine Welt, in der Daten explodieren – aber Orientierung immer knapper wird.
Man kann dies zu einer Theorieformel der Informationsdynamik verdichten. Ziel ist nicht mathematische Exaktheit, sondern eine konzeptionelle Gesetzmäßigkeit, die strategisches Wissensmanagement erklärt.
Information erzeugt Reaktion – Reaktion erzeugt neue Information. Damit entsteht ein rekursiver Prozess.
Man kann dies als einfache Dynamik formulieren: Da Reaktionen wiederum Informationen erzeugen, wächst die Informationsmenge überproportional.
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