J. Becker Denkstudio

Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Wissensmanagement – Big Data ist nicht Big Wissen.

Reduktion der Komplexität:

man muss gründlich nachdenken, um aus der schieren Datenflut wirklich benötigtes Wissen herauszufiltern

 

 

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Know How Know Why – die Menschen in Pommern an der Ostsee

Die Menschen in Pommern, einer Region, die heute überwiegend zu Polen gehört, hatten charakteristische Eigenschaften, die stark von ihrer geographischen Lage und historischen Situation geprägt waren. Pommern war über Jahrhunderte hinweg landwirtschaftlich geprägtes Gebiet und oft von äußeren Einflüssen und Konflikten betroffen, was die Mentalität und den Charakter der Bevölkerung stark formte.

 

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Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit: Pommern war oft im Kreuzfeuer zwischen verschiedenen Großmächten wie dem Deutschen Reich, Schweden und Polen. Die ständigen Veränderungen und Kriege zwangen die Menschen dazu, sich immer wieder neu anzupassen und ihre Lebensweise anzupassen. Diese Fähigkeit, trotz Widrigkeiten durchzuhalten und Lösungen für Herausforderungen zu finden, prägte den pommerschen Charakter nachhaltig.

 

Beispiel: Nach den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges mussten die Menschen ihre zerstörten Höfe wieder aufbauen und in einer durch Seuchen und Hunger geprägten Zeit überleben.

 

Starke Verbundenheit mit der Natur und dem Land: Da Pommern eine überwiegend landwirtschaftliche Region war, bestand eine tiefe Verbindung zwischen den Menschen und dem Land, das sie bestellten. Die Landwirtschaft war das Rückgrat des wirtschaftlichen Lebens, und viele Familien lebten über Generationen hinweg von der gleichen Scholle. Diese enge Bindung führte zu einem starken Sinn für Bodenständigkeit und Bescheidenheit.

 

Beispiel: Bauernfamilien in Pommern pflegten das Land mit traditionellen Methoden, und es gab eine starke Wertschätzung für harte Arbeit und den Zyklus der Natur.

 

Religiöse Festigkeit und Traditionstreue: Die Region Pommern war stark protestantisch geprägt, besonders nach der Reformation. Religiöse Werte spielten eine zentrale Rolle im Alltag der Menschen, was sich in ihrer starken Ethik und ihrem tiefen Glauben an Beständigkeit und Ordnung zeigte. Die Kirche und das Gemeindeleben waren Dreh- und Angelpunkt des sozialen Lebens.

 

Beispiel: In vielen Dörfern war der Sonntag nicht nur ein Tag des Gottesdienstes, sondern auch der Zusammenkunft und Gemeinschaft, was die sozialen Bindungen in den Gemeinschaften festigte.

 

Gastfreundschaft und Gemeinschaftssinn: Die Pommern galten als herzliche Menschen, die eine starke soziale Bindung innerhalb ihrer Gemeinschaften pflegten. In den kleinen Dörfern war das Zusammenleben eng und oft generationsübergreifend. Gastfreundschaft war eine geschätzte Tugend, und Nachbarschaftshilfe spielte eine große Rolle.

 

Beispiel: Bei Festen oder familiären Anlässen wie Hochzeiten oder Erntefeiern wurde stets die gesamte Gemeinschaft einbezogen, und es war üblich, Nachbarn und Freunde großzügig zu bewirten.

 

Konservative Haltung und Ordnungsliebe: Die Menschen in Pommern legten großen Wert auf Beständigkeit, Ordnung und Tradition. Diese konservative Lebensweise spiegelte sich sowohl in der Familienstruktur als auch in der Arbeitsethik wider. Veränderungen wurden eher langsam angenommen, und man hielt an bewährten Praktiken fest.

 

Beispiel: In der Landwirtschaft wurde oft an traditionellen Methoden festgehalten, und Innovationen wurden nur zögerlich übernommen, um das bewährte Gleichgewicht nicht zu stören.

 

Diese Eigenschaften machten die Menschen in Pommern besonders und halfen ihnen, in einer oft unsicheren und wechselhaften historischen Umgebung zu bestehen. Sie standen für Beständigkeit, Gemeinschaft und einen tiefen Respekt für die Natur und ihre Umgebung.

 

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