Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Wie hätte im Reha-Verlauf eine gute Kommunikation mit Mister Knie geführt werden müssen?

 

Die Kommunikation mit Mister Knie ist ein kontinuierlicher Prozess, der nicht auf eine bestimmte Reha-Phase begrenzt werden kann. Bereits zu Reha-Beginn ist die gemeinsame und schriftliche Zielvereinbarung eine zentrale, auf den Bedarfen (und Wünschen) von Mister Knie basierende Grundlage. Erst eine solche Kommunikation unterstützt eine strukturierte und bedarfsorientierte Therapieplanung sowie ein patientenorientiertes Vorgehen. Im Verlauf der Reha dient das Gespräch über Reha- und Therapieziele dem rechtzeitigen Erkennen und Klären (!) von Problemen sowie ggf. einer zeitnahen (!) Anpassung von Therapiemaßnahmen. Zum Reha-Ende dient die gemeinsame Zielüberprüfung zwischen Reha-Team und Mister Knie der Klärung von evtl. aufgetretenen Schwierigkeiten, identifiziert Unterstützungsbedarf für die Zeit nach der Reha, liefert dem Reha-Team wichtige Hinweise zur Zufriedenheit und Behandlungsakzeptanz von Mister Knie und kann im Rahmen der internen Qualitätssicherung zur Identifikation von Stärken und Schwächen der eigenen Einrichtung ausgewertet werden. Darüber hinaus sollten mit Mister Knie auch Ziele für die Zeit nach der Reha besprochen werden. Dieses Vorgehen würde die Nachhaltigkeit nach der Reha unterstützen und Mister Knie bewusst machen, dass sein Gesundungsprozess nicht mit dem letzten Tag der Reha schon beendet ist. Man sollte meinen, dass eine „TOP“-Reha-Klinik mit einer solchen Form der (eigentlich selbstverständlichen) Kommunikation, vor allem aber zeitnahen Klärung möglicher Probleme, keine Schwierigkeiten haben sollte. In der Realität der Reha von Mister Knie aber vielleicht doch.