J. Becker Denkstudio

Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Wissensmanagement – Big Data ist nicht Big Wissen.

Reduktion der Komplexität:

man muss gründlich nachdenken, um aus der schieren Datenflut wirklich benötigtes Wissen herauszufiltern

 

 

  https://www.isbn.de/buecher/suche/J%C3%B6rg+Becker+BoD?autor=J%C3%B6rg+Becker&verlag=BoD+%E2%80%93+Books+on+Demand

 

Standort- und Wirtschaftsakteure – Wasserfußabdruck und Energieverbrauch

Trinkwasser ist ein regionales und nachhaltiges Produkt. In fast jedem Produkt des täglichen Lebens verbirgt sich ein sogenanntes „virtuelles“ Wasser. Dieses nicht sichtbare Wasser wird bei der Herstellung von Gütern und Waren verbraucht. 

 

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Der Standort Deutschland gehört zu den größten Importeuren dieses virtuellen Wassers: durch die Einfuhr wasserintensiver Agrarprodukte wie Kaffee, Tee, Wein aus Australien, Orangen aus Israel, Tomaten aus Spanien und, und, und. Einige Beispiele für einen solchen „Wasserfußabdruck“: 70 Liter für einen Apfel, 140 Liter für eine Tasse Kaffee, 200 Liter für ein Frühstücksei, 1.000 Liter für einen Liter Milch, 2.700 Liter für ein Baumwoll-T-Shirt, 11.000 Liter für eine Jeans, 15.500 Liter für ein Kilogramm Rindfleisch, 20.000 Liter für einen Computer! Bei der Wasserversorgungsinfrastruktur ist der Ausgleich zwischen Gebieten mit dichter Besiedlung (und entsprechend hohem Trinkwasserbedarf) und den Regionen mit großen natürlichen Wasservorkommen entscheidend. 

 

Der Einsatz erneuerbarer Energien führt zu einer Verlagerung der Energieerzeugung in ländliche Räume. Zu den räumlich-strukturelle Kriterien der Energiewende zählen u.a. Lage, Topographie, Siedlungsstruktur, Bebauungsstruktur, Gebäudestellung, Nutzungsart, Siedlungsdichte, Nutzungsdichte, bestehende Infrastruktursysteme, sozio-ökonomische regionale Einbindung, Entwicklungsdynamik regionale Einbindung. Im Spannungsfeld der energiepolitischen Problematik verändern sich räumliche Konstellationen, Institutionen oder auch Akteurs-strukturen. Aus der Erarbeitung von regionalen und lokalen Energiekonzepten resultieren steigende Koordinationsbedarfe. Im Rahmen der Förderung von Standortfaktoren müssen energiepolitische Maßnahmen mit Wohnungswirtschaft, Verkehrswirtschaft, Wasserwirtschaft, Tourismuswirtschaft und Landwirtschaft verknüpft werden. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation 

 

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