J. Becker Denkstudio

Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Wissensmanagement – Big Data ist nicht Big Wissen.

Reduktion der Komplexität:

man muss gründlich nachdenken, um aus der schieren Datenflut wirklich benötigtes Wissen herauszufiltern

 

 

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Strategisches Standort-Resonanz-Modell

Das Standort-Resonanz-Modell beschreibt, warum manche Strategien an einem Standort eine starke Dynamik entfalten, während andere trotz guter Planung kaum Wirkung zeigen. Der Begriff Resonanz kommt aus der Physik: Eine Schwingung wird stark verstärkt, wenn sie auf ein System trifft, das empfänglich und passend abgestimmt ist.

 

Übertragen auf Standorte bedeutet das:
Eine Strategie wirkt besonders stark, wenn sie zu den vorhandenen Strukturen, Kompetenzen und Erwartungen der Akteure passt.

 

Strategischer Impuls 

Am Anfang steht ein strategischer Impuls. 

Beispiele: 

  • neue Innovationsstrategie
  • Ansiedlungspolitik
  • Nachhaltigkeitsstrategie
  • Aufbau eines Forschungsclusters 

Dieser Impuls kann kommen von: 

  • Politik
  • Unternehmen
  • Hochschulen
  • gesellschaftlichen Initiativen. 

Der Impuls ist zunächst nur ein Angebot an den Standort.

 

Resonanzraum des Standortes 

Der Standort besitzt bestimmte Strukturen und Potenziale, die bestimmen, ob Resonanz entsteht. 

Wichtige Resonanzfaktoren sind: 

  • vorhandene Branchenkompetenzen
  • Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Unternehmernetzwerke
  • kulturelle Offenheit
  • Infrastruktur
  • Kapital und Investoren
  • politisches Leadership 

Wenn Strategie und Resonanzraum gut zusammenpassen, entsteht Dynamik.