Ja – ganz klar! Eine Wissensbilanz ist bei einem Deal fast wie ein geheimes Radar, das Informationen gibt, die das Gegenüber meist nicht so präzise hat. Damit ist man strategisch überlegen, weil: Ganzheitliche Sicht – man sieht nicht nur die harten Fakten (Umsatz, Kosten, Marktanteile), sondern auch die „weichen Faktoren“ wie Know-how der Mitarbeiter, Innovationskraft, Kundenbeziehungen, Netzwerke, Image. Viele dieser Faktoren sind entscheidend für die Zukunft, tauchen aber in klassischen Bilanzen nicht auf. Früherkennung von Risiken & Chancen – man erkennt bereits im Vorfeld, wo die Stärken des Verhandlungspartners wirklich liegen – und wo seine Achillesfersen sind. Beispiel: Ein Unternehmen wirkt finanziell gesund, aber die Wissensbilanz zeigt, dass 70 % des kritischen Wissens bei drei Mitarbeitern liegt, die kündigen könnten