J. Becker Denkstudio

Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Wissensmanagement – Big Data ist nicht Big Wissen.

Reduktion der Komplexität:

man muss gründlich nachdenken, um aus der schieren Datenflut wirklich benötigtes Wissen herauszufiltern

 

 

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Strategiekompetenz vs. ökonomisches Verständnis?

 Ja, grundsätzlich könnte es Strategiekompetenz mit vernetztem Denken auch ohne ausgeprägtes ökonomisches Verständnis geben – aber sie bleibt begrenzt und oft unvollständig, sobald Ressourcen, Knappheit und Zielkonflikte ins Spiel kommen. 

Was ist Strategiekompetenz? 

Strategiekompetenz umfasst typischerweise: 

  • Zielklarheit entwickeln
  • Umwelt analysieren
  • Zusammenhänge erkennen (vernetztes Denken)
  • Handlungsoptionen bewerten
  • Prioritäten setzen
  • Entscheidungen unter Unsicherheit treffen 

Vernetztes Denken bedeutet dabei: Wechselwirkungen, Nebenfolgen, Rückkopplungen, Zeitverzögerungen und Systemdynamiken zu erkennen. 

Wo ist Ökonomie unverzichtbar? 

Sobald folgende Fragen auftauchen, betreten wir ökonomisches Terrain: 

  • Wie werden knappe Ressourcen verteilt?
  • Was kostet eine Option – nicht nur finanziell, sondern als Opportunitätskosten?
  • Welche Anreize entstehen?
  • Wer trägt Risiken?
  • Wie wirken Märkte, Preise, Machtstrukturen? 

Strategie ohne ökonomisches Verständnis übersieht häufig: 

  • Budgetrestriktionen
  • Skaleneffekte
  • Finanzierungslasten
  • Fehlanreize
  • langfristige Tragfähigkeit 

Beispiel:
Eine politische Vision kann systemisch durchdacht sein – aber ohne Finanzierungs- und Anreizlogik scheitert sie an der Umsetzung.

 

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