J. Becker Denkstudio

Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Wissensmanagement – Big Data ist nicht Big Wissen.

Reduktion der Komplexität:

man muss gründlich nachdenken, um aus der schieren Datenflut wirklich benötigtes Wissen herauszufiltern

 

 

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Strategie-Denkrahmen, die tiefere Strukturen in komplexen Umfeldern verbinden

Systemisches Denken / Systems Thinking

  • Betrachtet Phänomene nicht isoliert, sondern in Beziehungen, Rückkopplungen und Dynamiken.

  • Strategien werden hier als Netzwerk von Ursachen und Wirkungen verstanden — ideal für komplexe, interdependente Probleme.


Komplexitätsdenken

  • Erfasst nicht-lineare Interaktionen, Unsicherheiten und Emergenz.

  • Statt linearer Modelle geht es um Mustererkennung in dynamischen Systemen.


Strategische Intelligenz / Strategic Intelligence

  • Kombination aus Informationsbeschaffung, Analyse und Entscheidungslogik.

  • Bezieht interdisziplinäre Daten, geopolitische Trends und Zukunftsszenarien ein.


Szenario-Analyse
  • Entwickelt mehrere plausible Zukunftsbilder statt einer einzigen Prognose.

  • Die Betrachtung von alternativen Kontexten erzeugt ein breiteres Strategie-Denkmuster.


Kognitives Mapping / Concept Mapping

  • Visualisiert Begriffe, Zusammenhänge und Einflüsse als Netzwerk.

  • Wird genutzt, um implizite Denkmuster explizit zu machen.


Multi-Kriterien-Analyse (MCA)

  • Integriert unterschiedliche Perspektiven (z. B. ökonomisch, ökologisch, sozial).

  • Macht trade-offs und Prioritäten zwischen strategischen Zielen sichtbar.


Transdisziplinäre Analyse

  • Bringt Wissen aus verschiedenen Disziplinen und Stakeholder-Perspektiven zusammen.

  • Ziel ist ein gemeinsames, vernetztes Verständnis komplexer Probleme.


Entscheidungs- und Komplexitätsrahmen (Decision Frameworks)

  • Systeme wie OODA-Loop (Observe-Orient-Decide-Act) oder Cynefin-Framework:

    • Helfen dabei, Situationen einzuschätzen und passende Strategien zu wählen.

    • Erkennen Muster je nach Komplexitätsgrad der Situation.


Netzwerkanalyse / Social Network Analysis

  • Identifiziert Beziehungen, Knoten und Einflusswege zwischen Akteuren/Elementen.

  • Erlaubt Einblicke, wie Strategien sich durch Beziehungsgeflechte verbreiten oder blockieren.


Futures Literacy

  • Fähigkeit, Zukunftsbilder als Werkzeug des Denkens zu nutzen, nicht nur zur Vorhersage.

  • Fördert kreative Denkmuster über Grenzen von Erwartungen hinaus.


Meta-Kognition und Reflexion

  • „Denken über Denken“ als Methode, Strategiedenken selbst zu hinterfragen.

  • Erzeugt Bewusstsein über mentale Modelle und ihre Grenzen.


Integrale Ansätze (z. B. Ken Wilber)

  • Kombinieren innen/außen, Individuum/System, Kultur/Verhalten.

  • Ziel: ein ganzheitliches Strategie-Denkmuster jenseits disziplinärer Grenzen.


Paradigmen-Analyse

  • Untersucht die grundlegenden Denkmuster/Annahmen, die Strategien prägen.

  • Nützlich, um versteckte Logiken und blinde Flecken sichtbar zu machen.


Daten- und Musteranalyse (z. B. KI-gestützt)

  • Nutzt statistische/maschinelle Methoden zur Entdeckung latenter Muster.

  • Ergänzt qualitatives Strategiedenken durch skalierbare Einsichten.


Zusammengefasst

Ansatz Fokus Vergleich zu „Strategie-Denkmuster“
Systemisches Denken Vernetzte Dynamiken tief strukturiertes Denken
Szenario-Analyse Zukunftsvariation multiple strategische Pfade
Netzwerkanalyse Beziehungen Muster in Beziehungsgeflechten
Transdisziplinarität Fachgrenzen überschreiten breiter Kontextbezug
Meta-Kognition Reflexion des Denkens selbst höchste Abstraktionsebene

Nutzen Sie hiervon welche in der Praxis?

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