Die Böden, mit denen die heutige Landwirtschaft arbeitet, sind in den letzten 10.000 Jahren entstanden. Während dieser Zeit haben sich (trotz gleicher Böden) die Randbedingungen stark verändert: mit Auswirkungen auf die akute Ertragslage. Den für bestimmte landwirtschaftliche Produktionszweige gibt es günstige und weniger günstige Regionen. Denn Pflanzenwachstum ist vor allem vom Wetter und Klima abhängig (Wasser- und Nährstoffverfügbarkeit). Kein Wirtschaftszeig ist so direkt von Klimawandelfolgen betroffen wie die Landwirtschaft: 80 Prozent der Ertragsvariabilitäten stehen in einem direkten Zusammenhang mit Witterungsverhältnissen und klimatischen Bedingungen. Und diese können eben von Region zu Region sehr unterschiedlich sein.
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