Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen,

Jörg Becker Friedrichsdorf

Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Die unablässige Suche nach immer mehr Informationen versperrt den Bli- Mittck für das, was wirklich wichtig ist. Oft ist weniger mehr. Business Intelligence generiert vor allem Basisinformationen für zukunftsorientierte Prognosen und Planungen

Wissensmanagement – Big Data ist nicht Big Wissen.

Reduktion der Komplexität:

man muss gründlich nachdenken, um aus der schieren Datenflut wirklich benötigtes Wissen herauszufiltern

J. Becker Denkstudio

Vom Data Mining vollzieht sich in Form von Reality Mining ein lautloser Übergang zur Analyse ganzer Lebensmuster realer Menschen. Die solche neuen Realitäten schaffen, Macht ausüben und damit ihr Geld verdienen, können sie selbst in kleinsten Stücken vermarkten und die eigentlichen Eigentümer der Datenrechte nicht nur enteignen, sondern sie auch kontrollieren oder gar manipulieren

Nüchternes Kalkül ist manchmal besser als Erfahrungswissen: umgekehrt kann auch eine kalt kalkulierte Wahrscheinlichkeitsrechnung in die Irre führen, wenn hierbei zugrunde gelegte empirische Parameter falsch gesetzt wurden. Philosophisch betrachtet könnte man Wahrscheinlichkeit auch als den Grad des Glaubens an die Wahrheit definieren. 

Journalisten sind (sehen sich gerne als) Welterklärer: um das, was um uns geschieht, für Leser verständlich darzustellen (zu machen). Unabhängig von der Technik und von dem Medium, für welches ein Journalist arbeitet. An erster Stelle steht nach wie vor (noch) das Gedruckte. Das gedruckte Layout kann auf einen Blick ein vielseitiges Kaleidoskop interessanter Sachverhalte bieten. Da die Welt nun einmal so ist wie sie ist können (müssen) Druck und Netz auch in der Medienwelt nebeneinander, besser miteinander, existieren. Noch immer ist der Mensch entscheidend, dessen Kenntnis und Kreativität die Qualität von Wissenstransfers prägt. 

Wichtig ist, sich vor Augen zu halten, dass ein Modell nie besser ist als die Annahmen, mit denen man rechnet. Zudem kann immer auch Unvorhergesehenes passieren. Deshalb versucht man in der angewandten Mathematik, fehlende Parameter so zu schätzen, dass sie zum bisherigen Verlauf passen. Die Kunst dabei ist, richtig zu modellieren, also mathematische Modelle für ein reales Problem zu erstellen.

So wie damals die Dampfmaschine das Ausüben von Arbeitskraft verstärkt hat, so erweitert heute der Computer die Möglichkeiten, Wissen aufzufinden. Das Starten einer digitalen Suchmaschine zur Erschließung von Wissen im Internet geht schneller und leichter als die Befragung eines Experten. Die Welt wird quasi am Bildschirm lesbar, das Wirkliche zum Bestand gemacht. Die Automatisierung von Expertenwissen bringt in einer informationsüberfluteten Gesellschaft Vorteile. Aber so wenig, wie Menschen vollständig von Dampfmaschinen abgelöst wurden, so wenig wird man auch trotz Internet auf Experten verzichten können. Aber weil jeder Wissen googeln kann, bleibt nicht alles so wie es ist. Die Autorität von Experten basiert jetzt weniger auf dem Umstand, mehr zu wissen. Als vielmehr darauf, den strukturellen Überblick zu besitzen, um neues Wissen  angemessen und sachgerecht bewerten und einordnen zu können. Denn Suchmaschinen automatisieren das Finden von Wissen, nicht aber seine Produktion. 

Nicht wenige fühlen, das alles, was in zahllosen Rechnern an Daten wahrgenommen und verarbeitet wird, nicht ausreichen wird, um für die Welt, in der wir uns bewegen, benötigtes Entscheidungswissen zu erzeugen. Der Versuch, fehlendes Wissen, durch Berücksichtigung von immer mehr Informationen zu kompensieren, führt in eine Endlosschleife. Mögliche Erklärung sind u.U. konzeptionelle Defizite, beispielsweise: dass die Potentiale, die Informationsbedürfnisse des Managements umfassend und flexibel abzudecken, viel zu hoch angesetzt werden, dass die Vorstellung vom „vernetzten Manager“ oder „gläsernen Unternehmen“ in der Realität als überzogen erscheint. Was nötig ist, sich Grenzen des Wissens einzugestehen und sich nicht mit immer mehr Informationen über dessen Fehlen hinwegzutäuschen. Es braucht Personen, die den Mut haben, ohne Rechthaberei zu ihrem fragilen Wissen zu stehen.

Komplexität als eine Eigenschaft der uns umgebenden Welt zu akzeptieren, bedeutet, sich darauf einzulassen. Komplexität ist ein Zustand, der sich in ständiger Veränderung in Bezug auf das Ganze befindet. Es geht um das Verständnis der eigenen Rolle bei der Auseinandersetzung  mit den Problemen, die zum einen aus Absichten, Zielen und Plänen, zum anderen aus den vorgefundenen Bedingungen resultieren. Die Situation ist der Betrachtung eines komplizierten Kunstwerks im Halbdunkel vergleichbar, dessen einzelne Facetten durch die Beleuchtung aus jeweils verschieden ausgerichteten Lichtquellen unterschiedliche deutlich hervortreten, d.h. komplex geht es zu, wenn es unüberschaubar, vernetzt, eigendynamisch, undurchsichtig, wahrscheinlichkeitsabhängig oder instabil ist.

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Auf der Basis von datenzentrischen Produkten (Sammlung und Aufbereitung von Daten) sind neue Geschäftsmodelle entstanden. Dabei geht es um die Fähigkeit, externe Daten- und Wissenssammlungen mit der eigenen Informationsbasis zu verknüpfen: durch die bedarfsgerechte immer wieder neue Kombination von Daten entstehen neue Möglichkeiten und Wertschöpfungsnetze. Der Fokus liegt nicht mehr auf der Produktion physischer Güter, sondern konzentriert sich im Sinne einer immateriellen Wertschöpfung auf die Sammlung und Aufbereitung von Informationen. Der Schlüssel ist die Evaluierung und Auswahl relevanter Informationen. Das weltweite Informationsvolumen verdoppelte sich etwa alle zwei Jahre. Es kommt also darauf an, Ordnung zu schaffen und den geschäftlichen Wert der Daten für bessere Entscheidungen und Prozesse zu erschließen. Die Qualität von Informationen steht und fällt mit der Qualität der Datenbasis. Wenn Datenqualität und Informationsqualität auseinanderklaffen, versinken wir im Treibsand der Daten.

Menschen nutzen ihre Fähigkeiten, Muster zu erkennen und zu verstehen, um sich Entscheidungen zu erleichtern, um Vorteile zu erlangen oder um Leid zu vermeiden. Wichtig ist, dabei auf das Wissen um widerkehrende Muster zuzugreifen, damit nicht jede Entscheidung immer wieder von Grund auf neu be- und durchdacht werden muss. Auch Wirtschaft und Märkte verlaufen gemäß Mustern. Manche dieser Muster werden als Zyklen bezeichnet. Sie ergeben sich aus natürlich auftretenden Phänomenen, aber auch dem Auf und Ab der menschlichen Psyche und dem daraus resultierenden Verhalten. Gewisse Ereignisse widerfahren allen, die in einem bestimmten Umfeld arbeiten, gleichermaßen. Aber nicht alle hören gleichermaßen auf sie. 

Kreativität ist eine Black-Box, von der niemand weiß, was drinnen vorgeht.  Zwar können Computerprogramme Quizfragen beantworten oder medizinische Diagnosen erstellen. Aber was ist mit einer weitere Domäne des Menschen: der Kreativität? Ist Kreativität so etwas wie ein Etikett, das man auf kognitive Prozesse klebt, solange man sie nicht versteht? Das Problem dabei: nach wie vor bereitet es Schwierigkeiten, menschliche Kreativität überhaupt verstehen zu können. Was eine Voraussetzung dafür wäre, den menschlichen Geist mit künstlicher Intelligenz nachzubilden. Eine einfache Form von Kreativität besteht darin, bekannte Elemente auf eine neue Weise zu kombinieren.

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Ökonomen untersuchen mit Modellen, wann und unter welchen Bedingungen Märkte funktionieren. Man will beschreiben, was (und warum es) in bestimmten Märkten passiert. Unterlegt wird in diesen Modellen meist ein Homo oeconomicus, ähnlich wie bei einer Landkarte, die auch wegen ihrer Realitätsferne so nützlich ist: eine Landkarte im Maßstab eins zu eins wäre nutzlos. „Der Homo oeconomicus ist  notwendig wenn man mit Hilfe von Modellen die Realität verstehen will. „Mit der Modellannahme eines irrationalen Menschen lassen sich keine verlässlichen Prognosen und Hypothesen mehr aufstellen, es ist ja gerade das Wesen der Irrationalität, dass sie sich jeglichen Erklärungsversuchen und damit jeglicher Modellbildung entzieht“. Reale Menschen rechnen oft nicht erst, bevor sie entscheiden, sondern nutzen Intuition, Handlungsnormen, Routinen, Prinzipien, Überzeugungen, Konzepte u.a. Was nicht heißt, dass Modelle unnütz wären. Viele der intuitiven oder erlernten Verhaltensweisen sind nicht irrational sondern hocheffizient (da sie über lange Zeit in einem biologischen, kulturellen, evolutionären Prozess als bewährte Prinzipien der Entscheidungsbildung entstanden sind). Viele Märkte funktionieren so wie sie sich über Jahrhunderte hinweg gebildet und eingespielt haben. Mit ihren Modellen versuchen Ökonomen lediglich das rational ab- und nachzubilden, was Menschen aus ihrer Entwicklung heraus richtig machen (können, sollen).

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Damit Strategien wirken, müssen sie kommuniziert werden. Probleme bei der Umsetzung von Strategien können nicht zuletzt auch dadurch entstehen, dass eine Strategie so unklar formuliert ist, dass die für die Umsetzung Verantwortlichen nicht immer genau wissen, was überhaupt umgesetzt werden soll. Damit eine Strategie die durch sie erwünschten und erhofften Veränderungen aber überhaupt auslösen kann, muss sie auch nachvollziehbar an diejenigen kommuniziert werden, die sie umsetzen müssen. Eine geeignete Kommunikationsplattform hierfür ist eine Wissensbilanz.

Wie messen Menschen Risiken? Warum investieren manche mehr als anderer? Warum ändern Leute ihre Strategie, wenn sich die Einsätze in einem Spiel ändern? Eine komplexe Umwelt zwingt uns, Entscheidungen zu treffen, die ein Verständnis (eine Bewertung) von Risiko voraussetzen. Auf der einen Seite haben viele Menschen ihr Bewusstsein für Risiken geschärft, auf der anderen Seite gehen viele mit Risiken mit einer Art kollektivem Schulterzucken um. Viele Risikoarten, denen man ausgesetzt ist, werden als solche nicht erkannt, zumindest aber nicht wahrgenommen. Denn Entscheidungen über zukünftige Ereignisse muss man trotz aller Unsicherheiten treffen. Manche lassen sich eher von ihrem Bauchgefühl leiten, andere dagegen bewerten ihre Optionen eher nüchtern kalkulierend, Vor- und Nachteile gegeneinander abwägend. Das ganze Leben ist zwangsläufig riskant. 

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Immer mehr Daten sammeln ist schön und gut: nur nutzt es wenig, wenn mit den Daten nichts passiert. Ob nun Geschäftsdaten, Kundendaten, Inhalte aus dem Web, Kommunikation zwischen Maschinen oder soziale Netzwerke: über allem steht stets die richtige Frage: d.h. wer in großen Datenbergen gute Antworten finden will, braucht gute Fragen. Man kann heute zwar über bessere Software und Methoden verfügen, die Daten zu analysieren: doch auch gesteigerte Rechenleistungen entbinden nicht vom effektiven Informationsmanagement und der Kernfrage: was soll mit welchen klar umrissenen Zielen analysiert werden? Einerseits sitzt man mit jenen angesammelten Datenbergen auf einem Wissensschatz, hat aber andererseits manchmal eher nur unklare Vorstellungen darüber, wie dieses schwer durchschaubare Geflecht eigentlich zu heben und auszuschöpfen wäre

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Ohnehin war klar, dass das Moore´sche Gesetz als eine Exponentialfunktion nicht in alle Ewigkeit so weiter fortgeschrieben werden konnte. Aber die Welt dreht sich trotzdem weiter, und zwar immer schneller: nie wieder wird sich die  Welt so langsam verändern wie heute So könnten mit den Erkenntnissen von Neurowissenschaften Fortschritte erzielt werden, die derzeit noch außerhalb der menschlichen Vorstellungskraft liegen. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass ein menschliches Gehirn (für manchmal unglaubliche Leistungen) nur gerade einmal zwanzig Watt verbraucht, um zu funktionieren. 

Die Macht der Algorithmen wächst: sie steuern unser Leben, stehen mit uns auf, gehen mit uns schlafen. Algorithmen machten die Handlungen eines jeden Einzelnen berechenbar und vorhersagbar. Faszinierende Computerprogramme, gespeist mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen,  könnten, so propagieren viele Software-Gurus, einfach nicht irren: schon gar nicht im Vergleich zu den Beschränkungen eines menschlichen Gehirns. Menschen würden wie Marionetten an den Fäden des Algorithmus in den Fängen der Manipulierbarkeit hängen: nicht mehr der Einzelne könne entscheiden, sondern nur noch ein gefühlloser Algorithmus. Abseits von aller Sachproblematik ist damit ein Knackpunkt angesprochen: die Gefühlswelt des Menschen

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Auch ein noch so gescheiter und mit Daten vollgestopfter Algorithmus müsste wohl eher ratlos vor den Menschen innewohnenden Gefühlsschwankungen stehen und dann mit dem Datensammeln von vorne beginnen: quasi ein RESET des Algorithmus. Nur wer ohne Vorbehalte akzeptiert, dass er sich vorhersehbar verhält, wird auch vorhersehbar handeln. Nur wer daran glaubt, dass eine anonyme Datenanalysemaschine besser weiß, was für ihn gut ist, verzichtet auf eigene Entscheidungen, auf Freiheit und selbstbestimmtes Handeln. Freies Denken, menschliche Unvollkommenheit und Gefühlswelten  können daher als wirksame Schutzmechanismen gegen die anonyme Macht der Algorithmen funktionieren. Dies ist umso dringender ein Gebot der Stunde, als durch anonyme Algorithmen, vielleicht zunächst nur unbemerkt, ein sich destotrotz dynamisch entwickelnder sozialer Druck aufgebaut wird: jede Interaktion (und sei sie auch noch so kritisch) wird als wertvoller Input zur weiteren Perfektion des Systems erfasst und aufgezeichnet. Alle Versuche, den Mustern der Algorithmen entgegenzuwirken, werden ausgewertet und für neue Algorithmen verwendet. Niemand weiß, welche Instanz an den Reglern der Algorithmen sitzt, man kennt weder Motive noch hat man Einfluss auf sie. Die größten Gefahren, die aus solcher Erkenntnis der Ohnmacht entstehen, lauern in den Wahrscheinlichkeiten einer zunehmenden Selbstzensur

Big Data bedeutet nicht automatisch einen Zuwachs von Wissen und Erkenntnis. Viele verbinden mit Big Data, dass nunmehr Computer allein auf sich gestellt alles prognostizieren könnten. Computer selbst verstehen aber wenig oder nichts von der zu analysierenden Sache. Dieser Tatbestand wird auch nicht dadurch geheilt, dass Computer so lange zum Korrelieren und Clustern gezwungen werden, bis dabei etwas statistisch Signifikantes herumkommt. Unternehmen sitzen, auch ohne dem Google-Geschäftsmodell anheim gefallen zu sein, trotzdem auf ganzen Bergen von Daten. Solche Ansammlungen sind aber noch keine Gewähr dafür, genau zu wissen, was man weiß: das Konzept der Wissensbilanz lässt grüßen. Mit Hilfe von ungeheuren Rechenleistungen lassen sich zwar beliebig Korrelationen finden: Computer alleine können aber oft die zugrunde liegende Datenqualität nicht erkennen.

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Es werden immer mehr geschäftlich relevante Daten produziert und analysiert. Business Intelligence generiert vor allem Basisinformationen für zukunftsorientierte Prognosen und Planungen. Mögliche Gefahr: Auswertungen immer größerer Datenmengen bringen nur abnehmende Zusatzerkenntnisse und verwässern eine bereits mühsam erarbeitete Wissensessenz. Die unablässige Suche nach immer mehr Informationen versperrt den Blick für das, was wirklich wichtig ist. Oft ist weniger mehr. Bei der einseitigen Ausrichtung auf „harte“ Key Performance Indikatoren (KPI), gerät nur allzu leicht das eigentliche Management der „weichen“, qualitativen Erfolgsfaktoren in den Hintergrund. Die Jagd nach immer mehr Information ist manchmal nur der Vorwand, Entscheidungen aufzuschieben. Man gerät in eine Endlosschleife.

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Der Schlüsselfaktor für die Zukunft ist ein proaktives Change Management, d.h. die Bereitschaft zur Veränderung von Spielregeln. Dazu kommt die Qualität der Umsetzung durch eine gezielte Entwicklung der inneren Schlagkraft des Unternehmens in Menschen bzw. deren Fähigkeiten und abgeleitet daraus in Strukturen, Systeme und Prozesse. Es genügt nicht, nur besser zu sein: ohne herausragende Antizipations- und Reaktionsfähigkeit ist vieles fraglich. Vielmehr müssen die Grundrichtungen und Konzepte mit dem festen Willen zur positiven Veränderung (nicht nur zur Verbesserung!) gezielt verfolgt und mit gestalterischem Denken genutzt werden. 

Die Produktzyklen haben sich verkürzt, die Wertschöpfungsketten werden immer vernetzter. Ziele sind u.a. Verankerung der schnellen Leistungsbereitschaft des Unternehmens, Suche nach zeitorientierten Wettbewerbsfaktoren für die Planungsunterstützung, organisatorische Planung hin zu beweglichen und am Markt direkt messbaren Leistungseinheiten, Vereinfachung der Planungs- und Konsensprozesse auf der Entscheidungsebene, Verkürzung der Zyklen für Produkt- und Verfahrensinnovationen, Flexibilisierung der Produktion, Konzentration auf Leistungsschwerpunkte

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Daten sind für sich gesehen zunächst weder schlecht noch gut: alles hängt davon ab, was man aus ihnen macht und wie man sie verwendet. Daten sind auch noch keine Informationen und Informationen sind auch noch kein Wissen. Will man etwas Gutes tun, muss man hierfür oft auch Daten haben und auswerten können: das ist in der Medizin und in vielen anderen Lebensbereichen so. Wenn Daten das Erdöl des 21. Jahrhunderts sind, darf man mit diesen genauso wenig verschwenderisch umgehen, sondern muss ihre Potenziale ausschöpfen. In Daten liegen noch viele ungehobene Schätze. Auch Data Mining hat dazu beigetragen, die Wünsche von Verbrauchern zu erfahren und Kunden besser zu verstehen. Vor allem kommt es darauf an, nicht nur den ökonomischen Interessen zu folgen, sondern unabhängig hiervon mögliche Gefahren und Risiken ungebremster Datensammlungen zu identifizieren und eine ergebnisoffene Abwägung von Kosten und Nutzen, von Stärken und Schwächen sowie von Risiken und Chancen vorzunehmen. 

Abläufe werden immer agiler gestaltet: hierfür braucht es kreative Köpfe die über den eigenen Tellerrand und Grenzen hinweg schauen können. Ein Fachjournalist muss Relevantes von Irrelevantem zu trennen wissen: dafür braucht es Fachwissen. 

 

Finden und Produktion von Expertenwissen sind zwei Paar Schuhe: So wie damals die Dampfmaschine das Ausüben von Arbeitskraft verstärkt hat, so erweitert heute der Computer die Möglichkeiten, Wissen aufzufinden. Tool-Boxen: Wissensbilanz, Standortbilanz, Personalbilanz.

Sa

01

Okt

2022

Karrieremacher in der Sackgasse

Karrieremacher, die in ihrer Arbeit keinen (langfristigen) Sinn sehen, geraten beim Nachdenken darüber oft in eine Krise. Motivierend dagegen ist, wenn man seine Arbeit an langfristigen Zielen und Werten orientiert. Und, man muss auch Routine (Business as usual) akzeptieren können. Ein Tag einmal auch ohne eine neue Herausforderung muss nicht gleich ein Abstellgleis der Karriere sein. Auch Standardaufgaben bedürfen ihrer Erledigung: „überhaupt kann es nicht schaden, auch im künstlichen Licht des Managerbüros zu akzeptieren, dass es natürliche Rhythmen gibt, dass nicht immer Aussaat- und Erntezeit ist“. Nicht jeden Tag muss man eine weitere Stufe auf der Karriereleiter erklettern. „In vielen Branchen gehört Blenden zum Geschäft…die Frage ist allerdings, ob man nicht auf ehrliche Arbeit statt auf Effekte setzen sollte, um Renommee zu erlangen und weiterzukommen, ob also eher der Inhalt vor dem Design der Karriere kommen sollte?“

 

Der Wandel als das einzige Beständige in Bildungs-, Arbeits- und Standortwelt

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Mit Kompetenzanalyse Erfolgspotenziale aufspüren – Changemanagement mit Startup-Mentalität

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Decision Support - Entscheidungshilfen

 

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Fr

30

Sep

2022

Bewerbungstraining - Ego Lautsprecher leiser stellen

Es gibt Beispiele für so manche Extrovertierte, die zur Selbstreflexion unfähige Narzissten sind, „Geld- und Menschenverbrenner“, die als „Entscheidungshysteriker“ alles plattwalzen, was sich ihnen entgegen stellt. Häufig wäre das „Leise als das neue Laut“ besser gewesen. Denn müssen wir uns wirklich abstrampeln, ständig für uns selbst trommeln, um Erfolg zu haben, respektiert und beachtet zu werden? Oder sollten wir unseren „Ego-Lautsprecher“ zur Abwechslung nicht einfach mal ein paar Stufen leiser stellen? Vielleicht wären uns so manche dramatischen Entwicklungen erspart geblieben? Besonders wenn mehrere Schauläufer aufeinander treffen und in eine Überbietungsspirale geraten? Denn Lautsprecherei zehrt nicht nur an den Kräften und sondern auch an den Nerven von allen Beteiligten.

 

Erfolgsplanung Personalmanagement

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Startup Wissensmanagement

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Startup im Datenozean

 

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Fr

30

Sep

2022

Bewerbungstraining mit Zukunftspotenzial

Die Liste der Vorteile von potentialorientierten Betrachtungsweisen ist lang. Die Ausrichtung des gesamten Bewerbungsprozesses hin zur Potentialorientierung führt weg von einem zumindest gefühlten Prüf-Charakter der Bewerbungs-Ratings hin zu einer zukunftsbezogenen Chancenorientierung. Denn ihrem eigentlichen Kern nach sind Potentiale nichts anderes als Chancen für die Zukunft. Wer könnte ein größeres Interesse an der Offenlegung dieser Chancen haben als eben jene Teilnehmer an Bewerbungsgesprächen? Je systematischer und transparent nachvollziehbar solche Chancen identifiziert werden können, desto größer sind die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz des Verfahrens. Über eine intensive Beschäftigung mit der eigenen Personalbilanz ergibt sich die Chance zur Feststellung von potentiellen Differenzeignungen, d.h. möglichst das am Markt anbieten zu können, was von anderen Mitbewerbern unterscheidet und abhebt

 

Selektiv

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Goldwaschen ist mühsam, Wirtschaftswissen macht reicher

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Projekt Personal

 

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Do

29

Sep

2022

Abi63 Hola Qualifizierung Optionen

Veränderte Qualifizierungsherausforderungen: bei immer kürzeren Innovationszyklen wird die Qualität der Ausbildung zum strategischen Erfolgsfaktor für die Potenzialausschöpfung von Wirtschaftswissen. D.h. die Wettbewerbsfähigkeit einer Gesellschaft hängt nicht zuletzt von der Fähigkeit der Menschen ab, wie schnell diese in der Lage sind, auf neue Entwicklungen zu reagieren. Generelles Ziel für das Bildungsmanagement ist die Sicherung einer qualifizierten Nachwuchssicherung, Verbesserung der Qualifikation zur kompetenten Aufgabenerfüllung und Erhöhung des Qualifikationspotentials. Vor der Jahrtausendwende, beispielsweise in den 60er Jahren, sah manche Bildungsbiographie in etwa so oder ähnlich aus: mit 6 Jahren eingeschult, mit 10 Jahren Aufnahme in die Sexta eines Gymnasiums, mit 19 oder 20 Jahren (bei evtl. einer Ehrenrunde) Abitur, mit 22 Jahren Ableistung des Wehrdienstes und dann Beginn eines Studiums, nach etwa 12 Semestern, d.h. mit 28 Jahren Erwerb eines Diploms, nach weiteren 2 Jahren Aufbaustudium, Orientierung oder Studium Generale mit 30 Jahren Einstieg in den Beruf. Aus der Sicht heutiger Bildungsökonomen wäre solches eher einem lange andauernden Horrorszenario zuzurechnen. Das heutige Ideal wird hiervon abweichend eher so definiert: mit 5 Jahren eigeschult, nach nur acht Jahren auf dem Gymnasium, mit etwa 17 Jahren Zeugnis der Reife (obwohl weder volljährig noch unterschriftsberechtigt) als G8-Studierender auf die Universität und mit 23 Jahren Studienabschluss und Start der Karriere.

 

Die 3 großen B für Erfolg – Bildung, Bewerbung, Beruf

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Wissen mit Sensitivitätsanalysen kritischer Werte in maßgenaue Entscheidungen umsetzen

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Hört man auf, treibt man zurück

 

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Mi

28

Sep

2022

Das Gute in schwierigen Situationen

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Di

27

Sep

2022

Widerstandsfähigkeit durch innere Stärke

Es ist die innere Einstellung, ob wir nach einem Absturz wieder aufstehen (oder nicht). Widerstandsfähigkeit ist ein Ergebnis innerer Stärke. Diese verleihen Freunde, Beziehungen und Gene. „Im begrenzten Umfang auch das Geld, denn je weniger Sorgen man sich im Notfall ums finanzielle Überleben machen muss, desto leichter wird es“. Forscher haben die Bedeutung von Glückshormonen herausgefunden: Menschen mit einer längeren Genvariante hiervon sind danach besser gegen Schicksalsschläge gefeit. “Doch das heißt nicht, dass jemand, der diese lange Genvariante besitzt, ewig davon zehren kann. Denn viele Stresshormone spalten einen Teil dieser DNA wieder ab, was dazu führt, dass unsere Glückshormonproduktion sinkt und die Stressverarbeitungsfähigkeit mit ihr, vor allem, wenn uns Krisen treffen. Stresserfahrungen können innere Stärken stärken.

 

Zeitalter der Beschleunigung und Entgrenzung

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Intellektuelles Kapital von Personen und Standorten

https://www.bod.de/buchshop/intellektuelles-kapital-von-personen-und-standorten-joerg-becker-9783748172260

 

Allgemeinwissen macht lebensfähig und wirtschaftskundig

https://www.bod.de/buchshop/allgemeinwissen-macht-lebensfaehig-und-wirtschaftskundig-braucht-hierfuer-aber-eine-gute-bildung-joerg-becker-9783752810325

Di

27

Sep

2022

Qualifizierte Bewerbung

Dem Auswahlraster ein Schnippchen schlagen: zyklische Stellenangebote werden dem jeweiligen konjunkturellen Umfeld entsprechend auf- und abgebaut. Dagegen folgt der strukturelle Stellenmarkt insbesondere im Bereich hochqualifizierter Fachkräfte seinen eigenen Regeln, die eine augenblickliche wirtschaftliche Lage auch überlagern können. Hier sind vermehrt Kreativität, Professionalität und stellen- bzw. unternehmensspezifische Bewerbungsstrategien gefordert.

 

Bewerbung und Personaleinsatz abseits ausgetretener Trampelpfade

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Selbstvermarktung der Karriere für einen erfolgsreichen Berufsweg

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Eine disruptive Arbeitswelt verlangt nach Agilität für das Berufsleben

 

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Mo

26

Sep

2022

Bewerbungstraining Ausleseprozesse

Wenn Maschinen vieles (oder alles?) besser können, wofür braucht es dann noch humane Arbeitskraft? Auch im Rausch der Digitalisierung stellen sich immer mehr Menschen diese ernüchternde Frage. Denn durch Innovationen sind ja nicht nur einfache Tätigkeiten betroffen, sondern auch reihenweise bisher als eher anspruchsvoll geltende Berufe. „Es droht eine Polarisierung der Arbeitsmärkte: auf der einen Seite eine kleine, gut verdienende Gruppe hochqualifizierter Maschinenprogrammierer, auf der anderen Seite ein Heer geringqualifizierter Niedriglöhner im Takt der Technik“.

 

Wissen in Zeiten der Algokratie – Akteure erzählen

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In Märkten mit Auslesprozessen hat Flexibilität Vorrang – Kompetenzanalyse und Standortanalyse als strategische Grundpfeiler

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Der Wandel als das einzige Beständige in Bildungs-, Arbeits- und Standortwelt

 

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Mo

26

Sep

2022

Bewerbungstraining Risikoanalyse

Grafik Ballonfahrt
Grafik Ballonfahrt
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Sa

24

Sep

2022

Inputbilanz Strom, Gas, Öl, Wasser

In einer Stoffbilanz nach der Systematik der Betriebsbilanz können einerseits Stoffe (Materialien, Hilfs- und Betriebsstoffe) und Energieträger (Strom, Öl u.a.) als Inputs und andererseits Emissionen als Outputs des Betriebs erfasst werden. In- und Outputs können für Produktionsprozesse bis hin zu einzelnen Prozessschritten weiter detailliert werden. Durch die Zuordnung der In- und Outputs zu einzelnen Prozessen oder Prozessstufen können Schwachstellen und Optimierungspotenziale genauer lokalisiert werden. Für den Input müssen neben bezogenem Strom, selbsterzeugtem Strom, Heizöl, Erdgas, Propangas, Schweröl u.a. auch  die jährlich anfallenden Verbrauchsmengen und Kosten für Wasser tabellarisch erfasst werden. Zusätzlich zum Input muss auch der Output bezüglich Abluft, Abdampf einschließlich Abwärme und Abwasser erfasst werden.

SB Lesebogen 130 – Wirtschaftsförderung und Informationsadern 

 

https://www.bod.de/buchshop/standortbilanz-lesebogen-130-wirtschaftsfoerderung-und-informationsadern-joerg-becker-9783734782572

Do

22

Sep

2022

Betriebswirtschaftliche Bildungsrendite

Studieninhalte orientieren sich unter dem Gesichtspunkt einer betriebswirtschaftlichen Bildungsrendite am Leitgedanken der „Employabilität“, d.h. den größtmöglichen Chancen für eine darauf aufbauende Beschäftigungsfähigkeit. Hierfür steht u.a. auch die Forderung nach einem europäischen Hochschulraum „zur Förderung der Mobilität und arbeitsmarktbezogenen Qualifikation“. Es wurde eine Jagd nach Credit Points des „European Credit Transfer System“ eröffnet. Diese ECTS sind zur Währung der Bologna-Studiengänge geworden (1 Punkt = 30 Stunden, 180 Punkte = 1 Bachelor). Ein weiterer Leitgedanke: erhöhte Mobilität der Studenten sei ohne Zeitverlust und ohne Erhöhung der Kosten für Eltern und Staat möglich. In diesem System der Anreize versuchen Studenten, möglichst schnell mit möglichst geringem Aufwand möglichst viele Credit Points und gute Noten zu erlangen.

Projekt Personal 

 

https://www.bod.de/buchshop/projekt-personal-joerg-becker-9783746065731

Mi

21

Sep

2022

Entsorgung Nachbehandlung Reststoffe

 Die Reststoffströme eines Unternehmens belasten nicht nur die Umwelt sondern auch das Unternehmensergebnis: Reststoffe verursachen nicht nur durch Entsorgung oder durch Nachbehandlung mit aufwendigen Filtertechniken Kosten. Sie müssen gelagert und bewegt werden und belasten somit zusätzlich auch die innerbetriebliche Logistik. Sie verbrauchen Produktionskapazität und müssen schon beim Einkauf von Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen mit bezahlt werden. Die strukturierte Erfassung und Nutzung aller im Entsorgungsbereich vorhandenen Daten bietet eine betriebswirtschaftliche Chance über Senkungspotentiale eines Kostenblocks nachzudenken, der in vielen Unternehmen bereits den Kostenumfang im F+E-Bereich erreicht haben dürfte. Bei der Größenordnung von beispielsweise 5 bis 10 Prozent der Gesamtkosten allein für Reststoffe, die selbst keinen Beitrag zur Wertschöpfung leisten, liegen integrierte Umweltschutzmaßnahmen im ureigensten Interesse des Unternehmens.

 

 https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=4&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

20

Sep

2022

Abi63 Hola - Fluktuierendes Wissen

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Mo

19

Sep

2022

Umweltstrategie mit Querschnittsfunktion

Zwischen Umwelt- einerseits und Image-, Kommunikations- und Wettbewerbszielen andererseits bestehen starke, sich gegenseitig fördernde Beziehungen. Offensive Öko-Controllingstrategien beziehen daher bewusst Reaktionen auf Wettbewerber- Umweltschutzaktivitäten mit ein. Je ausgeprägter der Wettbewerbsfaktor, mit dem sich ein Unternehmen konfrontiert sieht, desto marktbezogener müssen Anpassungen und Chancen im Hinblick auf den Umweltschutz wahrgenommen werden. Vorausschauendes Öko-Controlling als integraler Bestandteil der Zukunftsvorsorge bezieht sich dabei nicht nur auf punktuelles Handeln, sondern muss als Querschnittfunktion alle Phasen des Produkt-Lebenszyklus, d.h. von der Planung von Produktionsverfahren und Produktentwicklung über die Beschaffungsseite, Produktionsphase, Distributionsphase und Verwendungsphase bis hin zur Nach- Verwendungsphase einbeziehen. Es geht darum, die gesamte Wertschöpfungskette von ertragsbelastenden Reststoffströmen zu entkoppeln und hieraus evtl. entstehende Innovationspotentiale freizusetzen.

Standortanalyse mit Wissensmanagement des Immateriellen Vermögens 

 

https://www.bod.de/buchshop/standortanalyse-mit-wissensmanagement-des-immateriellen-vermoegens-joerg-becker-9783746082592

So

18

Sep

2022

Informationsriesen und Wissenszwerge

Professionelle Kommunikation ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Ausschöpfung von Marktpotenzialen. Hierbei haben sich die verschiedenen Medienlandschaften in den letzten Jahren nahezu explosionsartig entwickelt. Neuartige Kommunikationsmittel ermöglichen eine Breite, Tiefe und Geschwindigkeit der Informationsübermittlung, die früher undenkbar gewesen wäre. Manche Nachdenkliche unter den Führungskräften stellen daher bereits bewusst die Frage, ob in der heutigen Informationsgesellschaft manche Unternehmen nicht etwa zu „Informationsriesen“ heranwachsen, dabei aber gleichzeitig zu „Wissenszwergen“ zu verkümmern drohen: wir ertrinken in Information, aber uns dürstet nach Wissen.

Verlässliche Entscheidungen – Sachstory

 

https://www.amazon.de/Verl%C3%A4ssliche-Entscheidungen-Sachstory-J%C3%B6rg-Becker/dp/B086B8G26Y

Sa

17

Sep

2022

Analyse Wissen Kreativität

Oft geht es nicht zuletzt um Erlangung von Wettbewerbsvorsprüngen durch Wissensvorsprünge und Identifizierung von Intellektuellem Kapital mit Wissensbilanzen. Grundsätzlich vorteilhaft ist die Erfassung des Intellektuellen Kapitals (Wissen, Kreativität u.a.) vor allem deshalb, weil übliche Bilanzen nur die finanzielle und materielle Vergangenheit widerspiegeln. Zahlen vermitteln den Leuten offenbar ein stärkeres Gefühl der Sicherheit: also wartet jedermann mit ein paar Statistiken und Analysen auf, so sinnlos diese immer auch sein mögen.

Mittelstand mit ganzheitlichem Strategiedenken und wertorientierter Erfolgsplanung 

 

https://www.bod.de/buchshop/mittelstand-mit-ganzheitlichem-strategiedenken-und-wertorientierter-erfolgsplanung-joerg-becker-9783743196407

Sa

17

Sep

2022

Abwasserkennzahlen ermitteln Belastungen

 

Das verfügbare Wasserdargebot lässt sich durch Abwasserreinigungsanlagen erhöhen: zum einen wird dabei weniger-verschmutztes Wasser in die Vorfluter abgegeben, zum anderen kann das behandelte Abwasser gleich wieder einer erneuten Nutzung zugeführt werden. Bezüglich Qualität des Wassers sind die höchsten Anforderungen an das Trinkwasser zu stellen, die geringsten Anforderungen an das Kühlwasser. Solchermaßen behandeltes Abwasser kann wegen dort geringerer Qualitätsansprüche deshalb insbesondere für Bewässerung, für industrielle Zwecke oder für Grundwasseranreicherung benutzt werden. Die Reihenfolge der Nutzung sollte somit so vorgesehen werden, dass Verbraucher mit den höchsten Qualitätserfordernissen auch zuerst entnehmen können, gefolgt von jenen Verbrauchern, die eine niedrigere Wasserqualität benötigen. Da auf diese Weise für viele Zwecke gereinigtes Abwasser einer Mehrfachnutzung zugeführt wird, kann damit gleichzeitig mehr Süßwasser für häusliche Zwecke verfügbar gemacht werden. In der Industrie können durch ein solches innerbetriebliches Recycling bis zu 90 Prozent des entnommenen Wassers wiederverwendet werden. Im Rahmen eines Schemas für Umweltkennzahlen gibt der Wiederverwendungsfaktor an, wie oft ein Kubikmeter Wasser innerbetrieblich genutzt wird, bevor er in den Vorfluter abgegeben wird.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=21&q=J%C3%B6rg+Becker

Fr

16

Sep

2022

Rationales Denken ist linear

Wandel ist ein ständiges Fließen von Umgestaltung und ist nicht die Folge irgendeiner Kraft, sondern eine nahezu natürliche Tendenz, die allen Dingen und Situationen schon von Vornherein innezuwohnen scheint. Genauso wie das Rationale und das Intuitive komplementäre, sich ergänzenden Formen des Denkens sind. Rationales Denken ist linear, fokussiert, analytisch. „Es gehört zum Bereich des Intellekts, der die Funktion hat, zu unterscheiden, zu messen, zu kategorisieren. Dementsprechend tendiert rationales Denken zur Zersplitterung. Intuitives Wissen dagegen beruht auf unmittelbarer, nichtintellektueller Erfahrung der Wirklichkeit, die in einem Zustand erweiterten Bewusstseins entsteht“. Es ist ganzheitlich, nichtlinear und strebt nach Synthese.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=20&q=J%C3%B6rg+Becker

Do

15

Sep

2022

J. Becker Denkstudio - betriebswirtschaftliche Wissensbilanz

Eine betriebswirtschaftlichen Wissensbilanz funktioniert als 360-Grad-Radarschirm für verschiedene Beobachtungszwecke und -ebenen, mit dem insbesondere auch „weiche“ Einflussfaktoren umfassend identifiziert, differenziert abgebildet sowie systematisch bewertet werden können. Aus den Ergebnissen (beispielsweise einem Potenzial-Portfolio) können für die Unternehmensentwicklung fundierte, abstimmungsfähige  Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die Früherkennung künftiger Chancen und Risiken unterstützt werden. 

Da eine reine Status-quo-Betrachtung auf Dauer nicht ausreicht, kann diese hinsichtlich künftiger Perspektiven erweitert werden. Viele Darstellungsmöglichkeiten, wie z.B. Ampel-Diagramme mit rot-gelb-grün-Bereichen für die Bewertung von Erfolgs-faktoren, sind einfach zu verstehen. Die Wissensbilanz ist auf einer in der Wirtschaft gängigen Systematik aufgebaut und kommt daher der Denkweise von Unternehmern entgegen, kann als breite Kommunikationsplattform für Entwicklungsmaß-nahmen eingesetzt werden. Nichts ist so überzeugend wie eine Anschaulichkeit, wie sie in Form von Portfolio-, Ampeldiagramm- und Wirkungsnetz-Darstellungen geboten wird. Dabei werden auch ganzheitliche, strategische Denkweisen gefördert. Die Systematik und logische Strukturierung bevorzugt eine Vorgehensweise, mit der Bruchstellen und Widersprüchlichkeiten in der Bewertung und Steuerung von Geschäftsprozessen vermieden werden können.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=9&q=J%C3%B6rg+Becker

Mi

14

Sep

2022

Abi63 Hola - ganzheitliche Bildung

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Di

13

Sep

2022

Betriebswirtschaftliche Lehrbücher zu abstrakt

Betriebswirtschaftlichen Lehrbüchern wird von verschiedener Seite als Mangel angekreidet, sie seien zu abstrakt, zu abgehoben von der realen Welt und würden die Erklärungen zur Wirtschaft zu wenig in den geschichtlichen und politischen Kontext einbinden (Fehlen der historischen Dimension). Nicht so sehr die Grenzproduktivität der verschiedenen Faktoren Arbeit und Kapital würde darüber entscheiden, wie der Kuchen verteilt wird, sondern vielmehr Machtfragen und Verhandlungsstärke. Die bereits von Adam Smith vor langer Zeit unterstellte unsichtbare Hand des Marktes, gäbe es in dieser Form so nicht. Betriebswirtschaftlicher versuchen solchen Vorwürfen u.a. mit Ansätzen der Spieltheorie zur Bewältigung konfliktreicher Situationen gerecht zu werden. Ein Professor als ehemaliger kurzzeitiger griechischer Finanzminister erntete damit allerdings aus dem politischen Lager eher Häme.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=18&q=J%C3%B6rg+Becker

Mo

12

Sep

2022

Kommunikation Umweltkennzahlen

Umweltkennzahlen können sich auf unterschiedliche Bereiche beziehen und Angaben sowohl zu für das ganze Unternehmen als auch zu einzelnen Prozessen oder Abteilungen liefern. Im Normalfall werden Umweltkennzahlen mengenbezogen gebildet, d.h. in Einheiten wie Kilogramm, Tonnen, Stück etc. Ergänzend hierzu sollten Sie auch kostenbezogenen Kennzahlen entwickeln, um auch die Kostenaspekte im Umweltschutz abbilden zu können. Mit Umweltkostenkennzahlen können Sie umweltrelevante Gesichtspunkte in Kosten und Erträge -die Sprache des Managements- übersetzen. So ist es anschaulicher, anstatt 400 Kubikmeter Sondermüll ertragsrelevant zu analysieren, dieselbe Menge mit Entsorgungskosten von beispielsweise 280.000 € darzustellen. Es geht  darum, die umweltbezogenen Leistungen eines Unternehmens mess- und -nachvollziehbar zu machen. Umweltkennzahlen sind ein immer wichtigeres Instrument sowohl für die Verringerung der Umweltbelastungen als auch für die Kommunikation mit externen Anspruchsgruppen.

Umweltwissen gehört zum Wirtschaftswissen

 

https://www.amazon.de/Umweltwissen-geh%C3%B6rt-Wirtschaftswissen-J%C3%B6rg-Becker/dp/1790162599

So

11

Sep

2022

Heute schon gelogen?

Wer auf die Frage: Heute schon gelogen? immer nur mit Nein antwortet, könnte ein Schwindler sein. Zwei Lügen am Tag sind nämlich ein wissenschaftlich bestätigter Durchschnittswert (dahingelogene Floskeln wie „Danke, mir geht es gut“ nicht mitgezählt. Gezählt wurden nur echte Lügen (bewusste Falschaussagen), die darauf zielen, bei einer anderen Person einen falschen Eindruck zu erzeugen. D.h. die Mahnung in den zehn Geboten (Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten), bleibt oft unbeachtet. Ein homo oeconomicus würde oft und ungehemmt lügen, wenn es denn für ihn von Vorteil wäre (so ist er eben definitionsgemäß konstruiert).

 

https://www.isbn.de/verlag/BoD+%E2%80%93+Books+on+Demand?autor=J%C3%B6rg+Becker&seite=1

Sa

10

Sep

2022

Zusammenspiel Experiment, Modell, Prognose

Zwar erkennt maschinelles Lernen Muster und Korrelationen, die bei der Prognose nützlich sind und ansonsten unerkannt geblieben wären. Doch den Einfluss von unternehmerischer Innovation oder politischer Intervention kann man auch damit nicht umfassend erfassen. Denn man kann nicht erlernen oder beurteilen, was es noch gar nicht gibt. Ökonomische Modelle erlauben eine Interpretation der Daten also immer nur in ihrem jeweiligen Kontext und liefern so Hypothesen über Kausalzusammenhänge. Es geht um das enge Zusammenspiel von Experiment, Modell und Prognose. Bei einem Realitätscheck wühlen sich Analysten aus verschiedenen Disziplinen durch immer größere Datenberge, tauchen tief ein in die Komplexität realer Problemlagen und versuchen, zahllose Puzzleteile zu immer detailreicheren Bildern der Wirtschaft zusammenzufügen.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=25&q=J%C3%B6rg+Becker

Fr

09

Sep

2022

Landwirtschaft - Böden - Wetter - Klima

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Fr

09

Sep

2022

Kriegsahnungen - umdunkelte Weite

Ernst Becker:

Herzen fühlen vielleicht viel tiefer,

als es je Worte auszudrücken vermögen.

Vor uns liegt die kleine Stadt

mit ihren hellen Lichtern,

die aus mehr als tausend Fenstern dringen.

Die Lichter werden zur stummen Frage.

Hinter ihnen wohnt ja Freud und Leid.

Kein Geräusch ächzt an die Stille.

Wir stehen schweigend und

schauen in die umdunkelte Weite,

die sich unseren Blicken verschließt.

 

Ist die Zeit entflohen?

Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur,

dass auch in die Seele

ein Funke der stillen Glut gefallen ist.

 

Der Herbstwind treibt die Wolken

über den Himmel, für uns

brach der Tag des Scheidens an.

Ja, es war eine glückliche,

sorgenlose Zeit gewesen und gut.

Nur das Heute hatte Gültigkeit gehabt,

alle Gedanken vor der Zukunft

waren gewichen

vor der Fülle des Augenblicks.

liegt eine bange Frage:

Soll dann das Unausgesprochene,

das uns umwob,

ein Trugbild nur gewesen sein?

Wir müssen reif in uns werden lassen,

was als Saatkorn

in unsere Herzen gelegt wurde.

Ein letztes Erfassen der Hände noch, ein Lächeln und

eine glückliche Zeit ist zu Ende. 

Es ist schön, von vergangener Zeit zu träumen.

Do

08

Sep

2022

Ökonomische Räume - Zwang zur Mobilität

In einer Gesellschaft der Mobilen werden Immobile leicht als Alte, Rückständige oder gar Überflüssige angesehen. Denn alles scheint im Fluss befindlich (selbst das Wissen aufgrund seiner digitalen Überall-Verfügbarkeit). Und für viele scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu gelten: reise immer deiner Verwertbarkeit nach! Allerdings: in der Realität sieht manches anders aus. Die Sesshaften zählen keineswegs zu einer Minderheit. Die meisten bleiben dort, wo sie schon immer lebten. Mobilität ist zunächst einmal eine „lebensphasenspezifische Zumutung der modernen Berufswelt“. Wer jung ist, muss wandern (besonders wenn er viel verdienen will). Sesshaftigkeit ist nicht ein Merkmal der Verlierer in der Gesellschaft, sondern eher ein Privileg der Unabhängigkeit, ein Merkmal der Besserverdienenden. Je größer auch die Heterogenität der ökonomischen Räume desto größer auch der daraus ableitbare Zwang zur Mobilität.

Kreditnehmer in unsicheren Zeiten

Personalbilanz-Analysestory 

 

https://www.amazon.de/Kreditnehmer-unsicherer-Zeit-PERSONALBILANZ-ANALYSESTORY-Becker/dp/B09V3M4LHF

Mi

07

Sep

2022

Verteilung Ressourcen Süßwasser

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Di

06

Sep

2022

Potenziale des Intellektuellen Kapitals

Man sollte seine Möglichkeiten immer so einsetzen, dass sie ein Gleichgewicht zwischen einerseits dem Denkbaren und andererseits dem Machbaren herstellen. In der heutigen Wirtschaftswelt ist die Entwicklung und Analyse von Voraussagen und Plänen von vitaler Bedeutung. Methodisch durchdachte und daher in sich stimmige und abstimmfähige Wissensbilanzen können hierbei wertvolle Dienste leisten. Hierbei ist Kapital nicht gleich Kapital: das materielle Kapital steht in der Bilanz. Darüber hinaus sind aber auch Wissen, Prozesse, Beziehungen etc. auch Kapital, das in der Regel aber nicht in der Bilanz steht. In keiner Bilanz taucht auf, wenn eine nur schwer ersetzbare Fachkraft von Bord geht. Es geht damit um die Fähigkeit, mit internem und externem Wissen optimal umzugehen. In manchen Unternehmen wird oft mehr als die Hälfte des vorhandenen Intellektuellen Kapitals nicht genutzt. Auch gibt es gelegentlich Schwierigkeiten bei der Übertragung von Wissen an den Ort der Anwendung, d.h. dorthin wo dieses Wissen benötigt wird. Grund ist nicht nur eine mangelnde Intransparenz kritischer Wissensbestände: oft konzentrieren sich diese zudem nur auf eine (zu) kleine Anzahl von Wissensträgern.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=26&q=J%C3%B6rg+Becker

 

 

Mo

05

Sep

2022

Globalisierung - disparate Erscheinungen

Seien es Flüchtlingsströme, Migranten, Terrornetzwerke, Klimawandel, G-20-Treffen, Freihandelsabkommen oder riesige chinesische Infrastrukturprojekte, Nationalismus, Protektionismus, Separatismus, Veränderung der Arbeitswelten oder soziale Plattformen: als Universalerklärung steht immer die Globalisierung im Raum. „Die Globalisierung gilt es Grund für die Armut in Ländern des globalen Südens genauso wie für deren Verringerung; für Biodiversität und gleichzeitig für das Artensterben; für die Ablehnung der EU wie auch für die Zustimmung zu ihr……aus dem Blickwinkel der Globalisierung ließen sich ganz disparate Erscheinungen aufeinander beziehen, erwiesen sich die großen Menschheitsfragen mit der alltäglich erfahrbaren Lebenswelt verknüpft, ja schien letztlich alles mit allem verbunden. Erderwärmung, Wanderungsbewegungen, internationale Standortkonkurrenz, erschwingliche Flugreisen, Austausch über das Internet und peruanische Musikgruppen in deutschen Fußgängerzonen – alles bezeugte den einen großen Zusammenhang.“

Das große Ganze – Storytelling 

 

https://www.amazon.de/-/en/J%C3%B6rg-Becker/dp/B0848XDLMP

So

04

Sep

2022

Führungskräfte - komplexe Welt

Die Welt ist so komplex geworden: da schafft es keine Führungskraft, noch überall Experte zu sein. Auf externen Rat angewiesen zu sein bringt das Gefühl, abhängig (oder gar schwach) zu sein. Zwar schleppen Führungskräfte immer irgendwelche Themen mit sich herum und suchen jemanden, mit dem sie sich vertrauensvoll und unbefangen austauschen können. Finden diesen Jemand manchmal aber nur selten. Zudem zählen Führungskräfte zu den sogenannten Alpha-Tieren und verabscheuen Schwächen nicht nur bei anderen sondern auch bei sich selbst.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=11&q=J%C3%B6rg+Becker

Sa

03

Sep

2022

Abi63 - Routine im realen Geschäftsleben

Die Illusion zu glauben, dass man freier werde, je höher man aufsteige, ist trügerisch. Vielmehr steigt die Gefahr, zum Getriebenen zu werden. Auch im routinemäßigen Geschäftsalltag gibt es Einsamkeit: besonders wenn es um harte personelle Entscheidungen geht, die auch an dem Entscheider nicht immer spurlos vorübergehen, er sich viele Gedanken macht. Irgendwann einmal ist auch einmal ein Einkommensniveau erreicht (bei dem einen früher, bei dem anderen später), ab dem es nicht mehr sinnvoll ist, noch mehr Geld zu verdienen und dafür mehr Stress in Kauf nehmen zu müssen. Dann die Geschäftsreisen, die einst so erstrebenswert schienen: Häufig allein in einem Hotelzimmer zu sein, ist nicht angenehmen. Abends an der Bar nur einsame Manager zu sehen ebenso nicht.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=27&q=J%C3%B6rg+Becker

Sa

03

Sep

2022

Sport in Coronazeiten

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Fr

02

Sep

2022

Wasser - Qualität und Verfügbarkeit

Mit steigendem Lebensstandard wird gleichzeitig der Anspruch an die Qualität und Verfügbarkeit des Wassers weiter zunehmen. Praktisch alle menschlichen Aktivitäten beeinträchtigen mittelbar oder unmittelbar die natürliche Beschaffenheit des Wassers und damit die direkt verfügbare Wassermenge. Zu direkten Belastungen der Gewässer mit Schadstoffen kommt noch die indirekte Verschmutzung über aus der Luft abgegebene Schadstoffe, die über den Niederschlag in das Wasser gelangen.

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

Intellektuelles Kapital im Strudel des Wandels 

 

https://www.bod.de/buchshop/wissensmanagement-ist-pure-erfolgsplanung-joerg-becker-9783732231324

Do

01

Sep

2022

Agile Arbeitswelt

Agiles Arbeiten verändert Arbeitswelten, aber wie genau eigentlich? Darunter versteht man beispielsweise „das Arbeiten in kleinen Teams, mit einer systematischen Erfassung des Fortschritts, der andauernden Bereitschaft zur Veränderung der Arbeitsweise und einer Orientierung an den Bedürfnissen des Kunden“. Wenn man also bereits ist (sein muss), immer wieder etwas Neues auszuprobieren und man sich darauf einlässt, nicht in vertrauten Bahnen zu arbeiten, sondern regelmäßig querzudenken. Zum Kern einer agilen Projektarbeit gehört ein Verzeichnis, in dem alle zu erledigenden Aufgaben (eines Teams) festgehalten und entsprechend ihrer Wichtigkeit priorisiert werden. Auf Grundlage des in kurzen Zeitabständen dokumentierten Bearbeitungsstandes stellt man sich zeitnah Fragen wie beispielsweise: Was habe ich seit gestern getan? Was plane ich bis morgen? Auf welche Hindernisse bin ich gestoßen? Und wie können diese beseitigt werden? Entscheidet ist, dass der Projektzeitraum von vornherein festgelegt ist, aber die Ziele und die zu lösenden Aufgaben flexibel neu festgelegt werden können, wenn dies aus dem Arbeitsablauf heraus notwendig werden sollte. Mitglieder eines Projektteams müssen hierbei sachlich, präzise und (möglichst) hierarchiefrei kommunizieren können. Reagieren auf Veränderungen ist wichtiger als die Befolgung eines Plans.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=26&q=J%C3%B6rg+Becker

Mi

31

Aug

2022

J. Becker Denkstudio - Strategien auf dem Prüfstand

Man wird auch seine eigenen Strategien immer wieder in Frage stellen müssen, sie bei Bedarf anpassen und gegebenenfalls. auch sogar in ihr Gegenteil verkehren müssen. Man wird sich hierbei noch stärker als bisher auf Schnelligkeit, die Flexibilität und die Bereitschaft auch zu radikalen Änderungen einstellen (müssen). Leitbild und Strategie sollen sich an einer konstanten, alle Aspekte durchziehenden Spitzenleistung orientieren = Business Excellence als Wertschöpfungsstrategie. Der Weg zu dieser "Business Excellence" (BE) ist ein stetiger Verbesserungsprozess, der als ganzheitlicher Qualitätsprozess verstanden wird.

Beim Rudern wird der Blick aufs Ganze leichter

https://www.bod.de/buchshop/beim-rudern-wird-der-blick-aufs-ganze-leichter-joerg-becker-9783739269603

Mi

31

Aug

2022

Kipppunkte des Systems Erde

Eine radikale Änderung von Wirtschafts- und Lebensgewohnheiten scheint nicht nur naturwissenschaftlich und ökonomisch rational, sondern insgesamt unvermeidlich. Denn: zunehmender Konsum, Wirtschaftswachstum auf Basis fossiler Energieträger und Übernutzung von natürlichen Ressourcen verschlechtern immer weiter den Zustand der Ökosysteme. Die derzeitige Entwicklung droht aus dem Ruder und damit über Kipppunkte des Erdsystems zu laufen, die der Mensch seit Beginn seiner Siedlungszeit nicht erlebt hat. Eine der vielen Ursachen hierfür sind auch Preise, die nicht den ökologischen Kosten entsprechen.  „Denn ohne dass Preise an die Schöpfung und Zerstörung objektiver Werte gekoppelt sind, können Wachstum und unternehmerische Bilanzierung auch nicht Fortschritt anzeigen und Konsumenten keine informierten Entscheidungen treffen.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=25&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

30

Aug

2022

Rohstoff Wissen - Entwicklungspotenziale

Wissen ist die einzige Ressource, die sich durch Gebrauch vermehren lässt. Nur wer schnell und einfach auf Vorhandenes zurückgreifen kann, gewinnt Freiräume für kreative neue Lösungswege. Je besser es gelingt, Wissen zu lokalisieren und gezielt einzusetzen, desto mehr kann man sich gegenüber den weniger wissensbewussten Anderen absetzen. Das für Problemlösungen benötigte Wissen soll zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sein. Trotz zahlreicher Einzelaktivitäten im Zusammenhang mit dem Zukunftsrohstoff „Wissen“ gibt es oft noch Lücken, die eine bestmögliche Ausschöpfung der in ihm steckenden Entwicklungspotentiale behindern. Insbesondere fehlt vielfach noch ein in sich schlüssiges Konzept bzw. Instrument, mit dem sich alle Einzelkomponenten des Intellektuellen Kapitals vollständig und mit einheitlicher Systematik abbilden lassen.

Personalbilanz Lesebogen 333 – Mittelstand mit informationsbasiertem Strukturkapital

Wissensintensive Prozesse nach Risiken und Wahrscheinlichkeiten durchleuchten

 

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-333-mittelstand-mit-informationsbasiertem-strukturkapital-joerg-becker-9783743182110

Mo

29

Aug

2022

Wenn Menschen die Erdoberfläche neu gestalten

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So

28

Aug

2022

Denker mit Ecken und Kanten

Schulisches Bildungsziel ist nicht die Rekrutierung künftigen Fachpersonals: Leitbild für den Chemieunterricht sind nicht künftige Chemiker, für den Musikunterricht nicht künftige Musiker und für den Religionsunterricht nicht zukünftige Theologen. Erst einmal geht es um die Erlangung von Fachexpertise, um später einmal mit Experten kommunizieren zu können, ohne selbst ein Experte sein zu müssen. Bildung will in die Lage versetzen, sich ein eigenes Urteil bilden zu können und hierfür heranzuziehende Einflussfaktoren gewichten zu können. Es geht darum, erworbenes Fachwissen in Relation zu anderen Wissenskontexten setzen zu können. Berufliche Qualifikationen verschränken sich mit sozialen Kompetenzen und kulturellen Praxen. Hierfür bracht es alltagstaugliche Lehrerpersönlichkeiten, die zwar mit viel Fach-wissen, aber auch Humor, Einfühlungsvermögen und Erklärungsgeschick einen solchen Unterricht mit Langzeitwirkung geben können. Werden Akademiker in ihrem Berufsleben mit ersten Führungsaufgaben konfrontiert, merken sie sehr schnell, dass sie mehr als nur exzellentes Fachwissen benötigen. Wollen sie Erfolg haben, müssen sie an ihrer Führungs- und Sozialkompetenz arbeiten. Gefragt sind keine stromlinien-förmigen Karrieristen, sondern eher Querdenker (auch mit Ecken und Kanten). Gut dran sind dann die, die im Rahmen ihrer Bildung bereits Lebensführungskompetenz erworben haben und ein Leben vorweisen anstatt nur einen Lebenslauf. In einer mehr und enger verflochtenen Weltwirtschaft werden kreative Köpfe gesucht: gebraucht werden Transnationalität, Interdisziplinarität und Praxisbezug. 

So

28

Aug

2022

Epochenwechsel in der Erdgeschichte

Eine wachsende Zahl von Experten spricht von einem Epochenwechsel in der Erdgeschichte. Voraussetzung für einen solchen Epochenwechsel sind schwerwiegende Veränderungen (für den letzten war immerhin das Ende der Eiszeit nötig). Die bisherige Erdepoche, das Holozän, neige sich ihrem Ende zu. An seine Stelle trete nun eine Zeit, eben das Anthropozän, in welcher der homo sapiens die entscheidende Gestaltungskraft der Erdoberfläche ist: „unser Beton, unser Plastik, unsere Radioisotope werden noch in Jahrtausenden Gesteinsformationen prägen, unser Kohlendioxid wird sich in den Erdbohrkernen der Antarktis finden (sofern dort dann noch Eis liegen sollte)“.

Nichts ist gewiss

 

https://www.bod.de/buchshop/nichts-ist-gewiss-joerg-becker-9783750408562

Fr

26

Aug

2022

Hola Abi63 - Studium, Beruf, Kompetenz

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Do

25

Aug

2022

Standort - Bestandsaufnahme mit Bewertung

J. Becker Denkstudio 

Niemand kann es sich heute noch leisten, dass seine unter Umständen wertvollen Standortressourcen unentdeckt und damit unbrauchbar bleiben. Dabei kann heute allgemein eher über zu viel als zu wenig an Informationen verfügt werden. Was fehlt, ist die Fähigkeit, Transparenz in diese komplizierte Standortumwelt zu bringen, d.h. alle Standortfaktoren vollständig zu identifizieren. 

Ein Standort ist mehr als nur die Summe seiner Gebäude und Flächen. Es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten. Eine wichtige Grundlage dafür stellt das Instrument der Standortbilanz dar, mit dem sich eine umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung auch von immateriellen Faktoren realisieren lässt: mit dem Konzept der Standortbilanz lässt sich zudem eine Systematik anwenden, die auch zu den (zahlenorientierten) Denkstrukturen des Finanzbereichs passt. Eine Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen, Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg transparenter: die Verwendung der Standortressourcen wird dokumentiert und Zielerreichungen hieraus werden bilanziert. Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt.

 

Da sich die Standorte nach Größe, wirtschaftlichem und sozialem Umfeld und nicht zuletzt auch hinsichtlich politischer Zielsetzungen unterscheiden, sollte jede Kommune eine eigene Lösung entwickeln, die ihrem individuellem Profil am besten entspricht und zur Differenzierung von anderen Standorten die Stärken überzeugend herausstellt, gleichzeitig aber mögliche Schwachpunkte nicht verschweigt. Dabei ist die Potenzialperspektive ein strategisches Kernelement. Die Schwierigkeit des Erkennens von Potenzialen liegt vor allem darin, dass sie häufig mehr in Form von Visionen als in Form von exakt mess- und kontrollierbaren Zahlenwerten fassbar gemacht werden können. Ein ambitioniertes Planungsverständnis sollte dafür sorgen, dass das detaillierte Bild der immateriellen Standortfaktoren nicht länger unschärfer ist als beispielsweise das Wissen über Topografie, Flächennutzung,  Landschaft und Umwelt.

https://www.bod.de/buchshop/standortbilanz-lesebogen-07-bilanzierungsbereich-und-indikatoren-joerg-becker-9783734718915 

 

In einer Bilanz mit auch immateriellen Standortwerten interessieren alle jene Kriterien, nach denen Unternehmen ihre Entscheidungen für und gegen Neu- bzw. Erweiterungsinvestitionen treffen. Die Entwicklung des Standortes ist das Ergebnis einer Vielzahl von Faktoren. Anhand von sowohl wachstumsbeschleunigenden als auch bremsenden Einflussfaktoren  sollte jeder Standort für sich genau analysieren, ob er bisher langsamer oder schneller gewachsen ist, sich besser oder schlechter entwickelt hat, als die Standortfaktoren es ihm erlaubt hätten. 

Innovation: die Entwicklung eines Standortes ist eng mit der Entwicklung von Innovationsfähigkeit verknüpft. Da sich der Innovationsoutput schwerer messen lässt,  sollte der Innovationsinput (beispielsweise Ausbildungsstand des Humankapitals, Ausgaben für Forschung & Entwicklung) als indirekte Messgröße erhoben werden. 

Erreichbarkeit: die Entwicklung eines Standortes wird im Zeitalter der Globalisierung wesentlich durch seine Erreichbarkeit bestimmt. Eine gute Verkehrsanbindung ist heute für nahezu alle konkurrenzstarken Standorte gegeben. Sie wird  als mehr oder weniger selbstverständlich vorausgesetzt. Besteuerung: Steuern stellen sowohl für Unternehmen als auch für Arbeitnehmer eine wichtige Kostenkomponente dar. Im Standortwettbewerb spielt die Höhe der Hebesätze eine große Rolle. Regulierung: Untersucht werden sollte die Regulierungsdichte einschließlich bremsender  oder fördernder Auswirkungen sowohl auf Produktmärkten als auch auf dem Arbeitsmarkt. 

J. Becker Denkstudio

www.rheinmaingeschichten.de 

www.derStandortbeobachter.de

Do

25

Aug

2022

Abi63 Hola Gewesenes - Herrschaftswissen verliert

Bis die Buchdruckmaschine Einzug in die Welt hielt war das Privileg, lesen und schreiben zu können (entscheiden zu können, welches Wissen wichtig und welches unwichtig war) in den Händen weniger Geistlicher und Adliger. Der Buchdruck entzauberte diese Privilegien kurz und bündig. Analog hierzu erleben wir auch mit dem Internet so etwas wie eine Kommunikationsrevolution: ehemaliges Herrschaftswissen verliert diesen Status. „Stellen wir uns vor, wie unsere Geschichte wohl verlaufen wäre, wenn die katholische Kirche es vor 600 Jahren geschafft hätte, die Kontrolle über die Buchpresse und deren Verbreitung zu erlangen, so können wir uns dem Problem, das Konzerne wie Google, Facebook und Amazon darstellen, langsam annähern“.

Intellektuelles Kapital von Personen und Standorten 

https://www.bod.de/buchshop/intellektuelles-kapital-von-personen-und-standorten-joerg-becker-9783748172260

Do

25

Aug

2022

Krieg Gedankenflüge - Abendschatten

Abend -----, E. Becker:

Er falte und raffe

wie Gewänder die Bäume,

die dunklen Gewalten verblassen

wie Träume

und der Himmel erblindet

im großen Schweigen,

blass noch begrünet

der Sternenreigen.

Nun löst sich das Heimweh

im Rausch und Traum,

im wilden Vergessen,

stromabwärts gleiten Kähne

im Raum

und das rostige Wasser

trübt sich mit

den letzten Schatten

entfärbten Wolken die am

 

Himmel ermatten.

Mi

24

Aug

2022

Regionaler Austausch von Wissen

Möglichkeiten für einen intensiven Austausch von Wissen (sowohl innerhalb der Region als auch zwischen Agglomerationen und benachbarten Standorten) spielen eine Rolle für die Bildung von innovativen Milieus (ein Indikator ist beispielsweise die Zahl Patente aus technologieorientierten Branchen je eine Mio. Einwohner). Eine Kommune mit einem modernen Image und Arbeitsplätzen in zukunftsorientierten Branchen stärkt gleichzeitig seine Stärken als Wohnstandort. Bei der Bindung hochqualifizierte Arbeitskräfte an den Standort geht es u.a. um Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Kinderbetreuung u.a.), Pflegeinfrastruktur, Bildungslandschaft (Schule, Ausbildung, Weiterbildung, lebenslanges Lernen, Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft), Integration von Bürgern/innen mit Migrationshintergrund, Kultur- und Freizeiteinrichtungen(-angebote) für alle Altersgruppen, Gesundheitsinfrastruktur und Wellnessangebote, Wohnungssituation oder Anbindung an Verkehrsmöglichkeiten.

Regionalmarketing - unabhängige Standortvermessung

 

https://www.bod.de/buchshop/regionalmarketing-unabhaengige-standortvermessung-joerg-becker-9783839146699

Di

23

Aug

2022

Das Medium ist die Botschaft

„Das Mittel, das unsere Botschaften hin und her transportiert, definiert und beeinflusst diese Botschaften maßgeblich“: die Liebesbriefe der Romantik gingen noch ganz anders mit der Liebe und ihren Wünschen um, als es heute per SMS geschieht“. So oft oder so stark sich Menschen auch gegen Apparaturen des Fortschritts (den sie gleichzeitig an anderer Stelle immer mehr beschleunigen wollten) gestellt haben mögen, so wenig hat dies genutzt oder geändert. Bekommt jemand ein Smartphone in die Finger und schon beginnt er zu drücken: in einem unübersichtlichen Gewirr von Absichten, Emotionen, Erfahrungen, Erwartungen. Im Internet hantiert man wie in einem Zimmer, dessen Mauern bis nahe auf den Grund abgetragen sind. 

Personalbilanz Lesebogen 313 – Mittelstand mit Kommunikations-, Wissens- und Planungs-Plattform 

 

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-313-mittelstand-mit-kommunikations-wissens-und-planungsplattform-joerg-becker-9783743193260

So

21

Aug

2022

Vorstellungen von Privatheit

Wir Menschen steuern sowohl nach innen als auch nach außen: nach außen, weil es viel zu tun gibt, damit wir für den Alltag zurechtkommen; und nach innen: wo der Alltag auch einmal zu sich selbst finden darf, auftankt, Inspirationen sucht und Gefühle findet. Nach innen geht es um den abgeschirmten Zustand des Privaten, in welchem man fühlen darf, was andere nichts angehen sollte. Schon in den Frühzeiten höherer Kulturen gab es dafür die geschlossene Tür, die das Ende der Zudringlichkeit sein sollte, wie sie „jedes öffentlich gewordene Leben durch Forderungen, Recherchen, sogenannte allgemeine Interessen ständig alimentiert“. Jede Epoche hat ihre eigenen Vorstellungen von Privatheit

PB Lesebogen 313 – Mittelstand mit Kommunikations-, Wissens- und Planungs-Plattform

 

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Fr

19

Aug

2022

Algorithmengesteuerte Suchmaschinen

Auf der einen Seite die Ängste, dass aus Informationspartikeln Datenraster erwachsen, weiter zu unentrinnbaren Netzen versponnen werden und Menschen dadurch zu willenlosen Kauf- und Konsummaschinen reduziert werden. Auf der anderen Seite die manchmal schon krankhafte Sucht, im Orbit des Internet nicht vergessen, sondern auf möglichst vorderen Plätzen der Suchergebnisse wahrgenommen zu werden: denn nur so können aus dem unendlichen Datenuniversum heraus neue Gedanken entstehen. 

„Suchmaschinen sollen also keinesfalls verschwinden?“

„Nee, man will ja gefunden und beachtet werden.“

„Auch in der Filterblase?“

„Na klar, allenfalls sollten diese Suchmaschinen so algorithmengesteuert arbeiten, dass die eigenen Profile noch heller und in einem maximal günstigen Licht erscheinen.“

„So ist das also.“

Zeitalter der Beschleunigung und Entgrenzung

 

https://www.bod.de/buchshop/zeitalter-der-beschleunigung-und-entgrenzung-joerg-becker-9783748118879

Mi

17

Aug

2022

Zerlegung in mögliche Einzelrisiken

Um Risiken zu operationalisieren und zu quantifizieren, muss eine Zerlegung in Einzelrisiken und eine Bewertung dieser Einzelrisiken möglich sein. Für die Analyse und Gewichtung der Risikofaktoren sollte die eingesetzte Software  über möglichst viele Methoden und Verfahren für Simulationen und What-If-Szenarien verfügen. Dabei geht es u.a. um Fragen wie beispielsweise: „wie ändert sich mein Gesamtrisiko, wenn sich ein Risikofaktor ändert?“ oder: „mit welchen potenziellen Verlusten muss ich rechnen, wenn sich ein Faktor ändert?“ Solche Differenzierung ist von Bedeutung: denn wenn beispielsweise ein Faktor mit hoher Sensitivität auf ein Teilrisiko wirkt, muss das nicht unbedingt relevant für das Gesamtrisiko sein. Relevant ist dies nur, wenn die Risikostruktur größere Volumina in dieser Position aufweist. Neben Verfahren zur Identifizierung, Analyse, Simulation und Bewertung müssen Instrumente für die Umsetzung dieser Erkenntnisse in Steuerungsimpulse für die Kontrolle der Geschäfte verfügbar sein.

Wissen mit Sensitivitätsanalysen kritischer Werte in maßgenaue Entscheidungen umsetzen

https://www.bod.de/buchshop/wissen-mit-sensitivitaetsanalysen-kritischer-werte-in-massgenaue-entscheidungen-umsetzen-joerg-becker-9783748151128

So

14

Aug

2022

'Angst - Gefühl der Unsicherheit

Viele der großen Probleme unserer Zeit sind mit Angst behaftet. Deshalb geht es auch um die Frage, wie Emotionalitäten in der Gesellschaft Wirkung zeigen. Denn Angst ist ein allgegenwärtiges Merkmal des modernen Lebens. „Die Angst verbleibt selten bei der einzelnen Person: gefühlte Sorgen und Befürchtungen bestimmen das Denken. Angst geht einher mit einem Gefühl der Unsicherheit und drängst das individuelle Empfinden auf einen ängstlichen Blickwinkel auch der Gesellschaft als Ganzes..“

 

https://www.amazon.de/Rational-bis-intuitiv-Storytelling-Marktentscheidungen/dp/B087SCJ5J6

Sa

13

Aug

2022

Abi63 Hanau Hola - Dialog in der Filterblase

„Immer wieder diese Kommunikation.“

„Ja, wir befinden uns wirklich im Dauerstress permanenter Kommunikation.“

„Und, es steht zu befürchten, dass man auch bei Klassentreffen hiervon nicht verschont bleiben wird.“  

Beim Burnout läuft die Kommunikation falsch. Es ist eine Fehlanpassung an neue Anforderungen. Denn das Smartphone ist immer dabei. Über das Smartphone ist man nie mehr unerreichbar, nie außer Dienst. Wie von unsichtbaren Kräften gefesselt hängt man immer unentrinnbar an ihm. Per Mail steht man quasi minütlich im Kontakt zur Arbeit. Eine solche Dauerbelastung führt leicht zu chronischem Stress. Eine überbordende Arbeitsmenge ist ein Risikofaktor. Als Verstärker wirken: wenig Anerkennung, kaum Einfluss auf das Arbeitspensum, ein Mangel an Teamgefühl, ständige Erreichbarkeit, Versagens- und Existenzängste.

„Ein möglicher Ausweg.“

„?“

„Abkoppeln vom Tagesgeschehen durch erzwungene Meditation.“

„Das heißt?“

„Alles, was den Geist ablenkt, uns die Arbeit vergessen lässt.“

„?“

„Das kann Sport sein, Yoga, ein gutes Buch oder Musik.“

„Jeder der Tennis spielt, Fußball oder Klavier, weiß: Konzentriere ich mich auf den Ball oder die Noten, kann ich meine Aufmerksamkeit nicht auf etwas anderes lenken.“

„Und dabei geht es auch um die Frage der Filter Bubbles.“

„Zum Beispiel: Sind Klassentreffen Informationsblasen oder Echokammern?“

„Oder soziale Milieus, in denen Gleichgesinnte unter sich sind und bleiben.“

„Oder sind es wie bei Facebook Gesinnungsblasen?“

„In denen jeder durch Likes und Freundschaftsanfragen sich sein soziales Milieu mit homogenen Weltbildern selbst nachbauen kann?“

„Oder ist es so wie früher, als Personen, die dasselbe googelten auch noch das gleiche Ergebnis erhielten.“ 

Vom Schüler zum Professional  

https://www.bod.de/buchshop/vom-schueler-zum-professional-joerg-becker-9783734783562

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Fr

12

Aug

2022

Ganzheitliche Standortanalyse

Eine Standortbilanz ist bereits vom Ansatz her auf eine ganzheitliche Betrachtungsweise hin angelegt. Das Schwergewicht wird insbesondere auf die sogenannten „weichen“ Standortfaktoren gelegt. Da bereits standardmäßig immer  die fünf Cluster Geschäftsprozesse, Erfolgsfaktoren, Humanfaktoren, Strukturfaktoren und Beziehungsfaktoren vorstrukturiert sind, kann ein Standort nicht auf mehr oder weniger willkürlich herausgesuchte Einzelaspekte reduziert werden. Somit können sowohl vielseitige Informationsanforderungen aus unterschiedlichsten Richtungen als auch zahlreiche Planungs- und Entscheidungszwecke abgedeckt werden.

Standortanalyse mit Wissensmanagement des Immateriellen Vermögens

 

https://www.bod.de/buchshop/standortanalyse-mit-wissensmanagement-des-immateriellen-vermoegens-joerg-becker-9783746082592

Mi

10

Aug

2022

Vertriebsplanung mit Kundenscore

In einem Scoring-Modell können sowohl monetäre als auch nicht-monetäre Größen der Kundenbeziehung durch die Vergabe von Punkten bewertet werden die dann zum Kunden-Score-Gesamtwert aufsummiert werden. Mit der RFMR-Methode (Recency Frequency Monetary Ratio) werden die Kunden zunächst nach dem Merkmal Kaufverhalten klassifiziert. Ausgehend von einem Basiswert werden Kunden mit nur kurz zurückliegenden Käufen Punkte gutgeschrieben, Kunden mit längere Zeit zurückliegenden Käufen (Recency) erhalten dagegen einen Punkteabzug. Kunden mit Mehrfachbestellungen innerhalb einer Periode erhalten mehr Punkte als Einmal-Käufer (Frequency). Käufer mit höherem Bestellwert erhalten ebenfalls mehr Punkte (Monetary Ratio), während Kosten der Kundenbeziehung wie z.B. Versand von Katalogen oder Warenrücknahmen mit einem Punkteabzug bewertet werden.

Entscheidungshilfen Absatzwirtschaft

 

https://www.amazon.de/dp/B084Q9WP1V

Mo

08

Aug

2022

Komplexität als Zustand ständiger Veränderung

Schwierig, d.h. komplex wird es vor allem durch Vernetzung von ökonomischen, sozialen und informationstechnischen Zusammenhängen. Komplexität entspricht einem Zustand, „der sich in ständiger Veränderung auf das Ganze bezieht und es nach eigenen Kriterien prägt. Erst durch den Einsatz abbildungsstarker Instrumente und Modelle (wie beispielsweise einer Wissensbilanz) lassen sich die Herausforderungen solcher Komplexität nachhaltig meistern. Denn die Angst vor Komplexität erzeugt oft Gefühle der der Unsicherheit (und damit einhergehend Gefühle von Ohnmacht und Unkontrollierbarkeit).

Allgemeines Wirtschaftswissen mit Blick auf Cashflow und Wertorientierung

https://www.bod.de/buchshop/allgemeines-wirtschaftswissen-mit-blick-auf-cashflow-und-wertorientierung-joerg-becker-9783743124431

Mo

08

Aug

2022

Krieg - Gedanken eines Fliegers

Nur ein Schatten, kurzer Funke: 

Es war einmal

ein Menschlein irgendwo ----

ein kurzer Funke

in der Zeit ….

Wie schnell ging das vorüber!

Was war an Liebe und an Angst

an Stolz und Lachen.

An Farbenspiel

und Knoten bunter Töne,

in diesem kurzen weißen Blitz verschränkt.

Ein Schatten huscht vorüber

schnell und lautlos.

Das tiefste Glück,

den tiefsten Schmerz,

mich selbst,

habe ich nicht verspürt.

Zum Pfeiler ewigen Dunkels

wird gewinnen

der letzte Schmerz.

Die Hand streichelt bebend diese Leere,

und die Schatten huschen……

Gegenblitze durch geballte Nacht!

 

https://www.bod.de/buchshop/kreuzende-lebenslinien-joerg-becker-9783752820027

Sa

06

Aug

2022

Raum für Initiativen

Kreativität heißt neue Ideen zu kreieren, Originalität heißt, dass man Ideen auch zum Erfolg führt. Originelle Menschen schließen die Kluft zwischen Vision und Realität.

 

Mittelstand mit ganzheitlichem Strategiedenken und wertorientierter Erfolgsplanung 

 

https://www.bod.de/buchshop/mittelstand-mit-ganzheitlichem-strategiedenken-und-wertorientierter-erfolgsplanung-joerg-becker-9783743196407

Sa

06

Aug

2022

Analysen - Erfahrung und Kompetenz

Quantifizierendes Denken steht so sehr im Vordergrund, dass manchmal qualifizierende und erfahrungsorientierte Analysen kaum mehr durchzudringen vermögen. Die Digitalisierung auf der technologisch-ökonomischen Ebene (Informationsfluss in Echtzeit über jeden Raum hinweg) kreiert ein Paradigma der Machbarkeit. Da diese auf regelhaften Wirkungsverhältnissen beruht, wird vor diesem Hintergrund meist nur mit quantifizierenden Argumentationsweisen gearbeitet.

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

Intellektuelles Kapital im Strudel des Wandels

https://www.bod.de/buchshop/wissensmanagement-ist-pure-erfolgsplanung-joerg-becker-9783732231324

Fr

05

Aug

2022

IQ Intelligenz - ein zuverlässiger Indikator?

Ein IQ Intelligenzquotient gilt als Voraussage-Indikator für Erfolg in der Schule, Beruf und Leben und hat hierbei seine Eignung auch schon oft unter Beweis gestellt. Die Frage stellt sich, ob der IQ trotz aller Vorlieben und Präferenzen für ihn der einzige und zuverlässigste Indikator ist: Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Intelligenz auch nicht alles sei. Wissen­schaftler, die untersuchten, wer im späteren Leben und Beruf erfolgreicher war, mehr verdiente, häufiger ein eigenes Haus hatte und, und, und, kamen schnell und einhellig zum Ergebnis, dass vor allem die Persönlichkeit als Erfolgsfaktor gesehen werden muss. Wobei besonders folgende Persönlichkeits­merkmale einen Menschen möglichst umfassend beschreiben könnten: Offenheit für Erfahrungen, Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit, emotionale Stabilität. So will man herausgefunden haben, dass statt Intelligenz eher Extrovertiertheit und Gewissenhaftigkeit Anzeichen dafür seien, dass jemand zu einer Führungspersönlichkeit werden könne.

https://www.amazon.de/Kompetenz-Gl%C3%BCck-Zufall-Erfolg-ausmacht/dp/1095996150

Do

04

Aug

2022

Ein seltener Zufall nur einmal im Universum?

Kann es ein Programm gegeben haben, nach dem der Mensch bereits im Urknall angelegt war?

 

https://www.amazon.de/-/en/J%C3%B6rg-Becker/dp/109050005X/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=

Mi

03

Aug

2022

Standort - Eigenbild - Fremdbild

Es gibt keine guten und schlechten, sondern nur geeignete oder ungeeignete Standorte. D.h. je nach Sichtweise, Problematik und Anforderungen wird ein und derselbe Standort immer aus unterschiedlichen Perspektiven heraus gesehen. Mit ihrem methodisch gleichen Aufbau stellt die Standortbilanz Instrumente bereit, um unterschiedliche Ansichten, Bewertungen und Sichtweisen abgleichen und sich gegebenenfalls darstellende Lücken interpretieren zu können. Die Innensicht der Standortes wird durch die entsprechende Außensicht erweitert.

 

Regionalmarketing – Kommunikationsplattform Standortbilanz

 

 

https://www.bod.de/buchshop/regionalmarketing-kommunikationsplattform-standortbilanz-joerg-becker-9783739248066

Di

02

Aug

2022

Euro-Gewicht der Kreativwirtschaft

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Mo

01

Aug

2022

Abi63 Hola - Gnade der Spätgeborenen

Die Konstruktion von Generationen ist ein allseits geübtes Spiel. So zählt man zur sogenannten Nachkriegsgeneration vor allem jene, die sich unbelastet von Nazi-Zeiten fühlen durften: sprich die Gnade der Spätgeborenen erfahren haben. Für viele Konservative mit negativem Beigeschmack belegt ist dann die sogenannte 68-er-Generation. Derartige Schlagworte dienen eher der Selbstvergewisserung und Abgrenzung: denn die Zeiten sind unsicher und Altes gilt nur noch wenig.

 

Bei der Beurteilung und Auswahl von Personal werden Wissen, Zukunft und Potenziale für kreative Freiräume gehandelt

 

 

https://www.bod.de/buchshop/bei-der-beurteilung-und-auswahl-von-personal-werden-wissen-zukunft-und-potenziale-fuer-kreative-freiraeume-gehandelt-joerg-becker-9783752842821

So

31

Jul

2022

Schattenseite der Informationsschwemme

Die digitale Revolution lässt sich nicht mehr umkehren: trotzdem laufen viele durch das Leben, als sei die Welt noch immer die alte. Die Schattenseiten dieser über alle hereinbrechenden Informationsschwemme: sie verzehrt Kräfte und lenkt Aufmerksamkeit ungefiltert in zahllose, teilweise auch fragwürdige Kanäle. Es schwinden Fähigkeit und Möglichkeiten des Einzelnen, derartige Informationsmengen zu beherrschen und zu verarbeiten: „das Immunsystem gegen Informationen scheint zusammengebrochen und funktioniert allenfalls noch eingeschränkt. Im Silizium-zeitalter der heutigen Zeit geht es an erster Stelle um Veränderung, das Streben nach Bewahrung und Instandhaltung wird eher negativ oder (wenn überhaupt) an hinterer Stelle gesehen: eine Welt in permanenter Umwälzung ist ohne eine gewisse Beständigkeit nicht immer eine schöne (neue) Welt. 

Ecksteine im Nebel der Unsicherheit 

https://www.bod.de/buchshop/ecksteine-im-nebel-der-unsicherheit-joerg-becker-9783755733256

Sa

30

Jul

2022

Digitalisierte Wissensmaschinen

Die Entwicklung steht nicht still: digitalisierte Wissensmaschinen können aus Daten vollautomatisch neues Wissen errechnen, Algorithmen können Suchtexte zu Fließtexten verarbeiten, anstelle von Menschen schreiben Rechner. Nicht alles Wissen dieser Welt wird nur von Menschen gedacht und aufgeschrieben, sondern aus verschiedenen Datensätzen neu zusammengefügt und errechnet werden. Die gute Seite daran: die Vernetzung von Datensätzen, bisher eine dem Menschen vorbehaltene Tätigkeit, kann ausgelagert werden, das Gehirn entlasten. Um Freiraum für Neues, Kreatives zu ermöglichen.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=16&q=J%C3%B6rg+Becker

Fr

29

Jul

2022

Wissen durch Anwendung vermehren

Projektmanagement ist mehr als Zeit- und Kostenschätzung oder Ressourcenmanagement: es ist die Anwendung von Fertigkeiten, Werkzeugen und Methoden für die Projektziele, vor allem aber die Anwendung von Wissen. Das Suchen nach Wissen hört nicht bei den dokumentierten Informationen auf, sondern geht darüber hinaus. Zwar ist Wissen der einzige Rohstoff, der durch Anwendung vermehrt werden kann. Aber auch dieser Rohstoff muss zuerst entwickelt und erworben werden. Dabei ist Wissen nicht nur das, was irgendwo dokumentiert ist und das man an seinen Lagerstellen suchen und finden muss.

 

https://www.bod.de/buchshop/wissensmanagement-ist-potenzialmanagement-joerg-becker-9783739202396

Fr

29

Jul

2022

Balance zwischen Denken und Fühlen?

Viele Probleme haben ihre Ursache darin, dass sich das Ausbalancieren zwischen Denken und Fühlen, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen nicht (mehr) im Gleichgewicht befindet. Die heutige Zeit gilt als das von rationalem Denken beherrschte wissenschaftliche Zeitalter. Rationalität gilt als das Maß aller Dinge, ein intuitives Wissen (das genauso zuverlässig und gültig sein kann) wird eher abschätzig bewertet. Die mechanistische Sicht der Welt bildet die Grundlage des Alltags, Robotisierung und Industrie 4.0 sind allseits bekannte Ausdrucksformen hiervon.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=9&q=J%C3%B6rg+Becker

Do

28

Jul

2022

Kriegsgedanken - Blitze um die Horizonte geistern

Das Licht gezeugt,

in Schächte mich zu graben,

und in der Nacht,

erhoff des Tages Schimmer ich.

Die Nacht, in der die Sterne flammend

in ihre Sonnen stürzen,

und Blitze um die Horizonte geistern,

versinkt im Daunennest

der ungeborenen Jahre. 

Die hundertjährige Wegstrecke eines fliegenden und malenden homo sapiens 

 

https://www.bod.de/buchshop/die-hundertjaehrige-wegstrecke-eines-fliegenden-und-malenden-homo-sapiens-in-zyklen-des-wandels-joerg-becker-9783748136842

Do

28

Jul

2022

Schlüssel zum Überleben - Fähigkeit zu denken

Durch die Veränderung der Perspektive lassen sich wenigstens die Umrisse der Probleme erkennen, welche durch moderne Technologien verstärkt und vor allem verschleiert werden: so wichtig es ist, die Prozesse zu untersuchen, die innerhalb der Black Box im Herzen einer technisierten Gesellschaft ablaufen, die Architektur der Software und die Infrastruktur der Hardware, so kurzsichtig ist es, sich auf die immanenten Schwachstellen und Fehler zu konzentrieren.

www.beckinfo.de/sitemap/

 

Nur weil wir nicht alles verstehen, dürfen wir nicht aufhören zu denken: die Fähigkeit zu denken, ohne zu behaupten oder sogar zu versuchen, etwas komplett zu verstehen, ist der Schlüssel zum Überleben im neuen Dark Age. Es geht nicht um Formeln oder Codes, aus denen Algorithmen gemacht sind, sondern um die Prämissen, die ihnen im Blut stecken. Um die Erfahrungen, Vorurteile und Interessen. Um alle Daten, aus denen ein Gefängnis der Vergangenheit errichtet würde, wenn man sich die Zukunft nur noch als Hochrechnung der herrschenden Verhältnisse vorstellen könnte.

 

https://www.amazon.de/Zeitspr%C3%BCnge-J%C3%B6rg-Becker/dp/B084Z4Z752

Mi

27

Jul

2022

Abi63 Wir wissen mehr als wir je wussten

mehr lesen

Mi

27

Jul

2022

Erlernen von Selbständigkeit, Selbstdiziplin

Jung-Bewerbern fehlt es öfter noch an Reife und Erfahrung. Das Erlernen von Selbständigkeit, Selbstdisziplin, Schaffung und Nutzung von Freiräumen oder die Fähigkeit, eigenständig Probleme zu analysieren und zu lösen hat bei einem frühen Berufseinstieg bestenfalls ein Zwischenstadium erreicht, in dem noch viele Orientierungshilfen gebraucht werden. Zu sehr und zu zielstrebig scheint alles auf einen frühen Abschluss hin fixiert, effizient verschulte Programme zu stark auf reine Wissensvermittlung hin ausgerichtet: die Herausbildung von sozialen Kompetenzen scheint erst einmal auf später verschoben.

 

https://www.amazon.de/Schulwirkungen-Langfristige-Entscheidungshilfen-Wirtschaftliche-Band/dp/B085DSCFNJ

Di

26

Jul

2022

Grenzen zwischen Bildung und Ökonomie

Wenn über Pisa Druck ausgeübt wird, Erziehungs- und Bildungsangebote zu eng an den Standards der Wirtschaft auszurichten, werden die Grenzen zwischen Bildung und Ökonomie überschritten. Der Funktion des Erziehens werden rein ökonomische Denkweisen mit Wachstumsideologien und Renditestreben übergestülpt. Vor diesem Hintergrund stellen sich manche die Frage, ob sich denn Universitäten in Deutschland nicht bereits vom Ideellen, Anspruchsvollen, Programmatischen verabschieden (wollen, müssen)? Beispielsweise wenn eine Universität als Einrichtung ihre Forschung an außeruniversitäre Zentren verliert, ihre Lehre immer mehr verschult oder sich „von einer Bildungsidee verabschiedet, die einmal sehr viel mehr als Ausbildung in einem engen fachlichen Rahmen bedeutete“. Wenn geforscht wird wie anderenorts auch, gelehrt und gelernt wird, als gehe es darum, mit der Schule zu konkurrieren. 

Hört man auf, treibt man zurück 

https://www.bod.de/buchshop/hoert-man-auf-treibt-man-zurueck-joerg-becker-9783756216109

Mo

25

Jul

2022

Ideenmanagement - Extrovertierte oder Introvertierte

Man sollte beachten, dass stille und laute Menschen in etwa gleichviele gute oder schlechte Ideen haben, trotzdem aber nur die lauten und energischeren Menschen sie durchsetzen. „Was der Extrovertierte als anregend, inspirierend und beflügelnd empfindet, verschreckt manchmal den Introvertierten. Sein Rückzug ist indes keine Flucht, sondern gibt ihm die Möglichkeit, das Erlebte zu ordnen. Obwohl keine Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit des einen oder anderen Typus zulässig sind, räumt man dem Extrovertierten meistens die höhere Chance auf eine erfolgreiche Karriere ein. Introversion, so Experten, gelte mit ihren Attributen der Empfindsamkeit, Ernsthaftigkeit und Schüchternheit als Persönlichkeitsmerkmal zweiter Klasse.

 

https://www.amazon.de/~/e/B0045AV5YQ

Mo

25

Jul

2022

Internet - Drehkreuz der Informationen

Das Internet ist u.a. mit dem Phänomen Google zu einem solchen Drehkreuz von Informationen geworden, dass viele Unternehmen ohne dieses Instrument überhaupt nicht existenzfähig wären. Wer in solcher Weise vom Internet abhängig ist, muss zudem bizarre Verrenkungen anstellen, um den Google-Algorithmen zu gefallen und in den Ergebnislisten möglichst weit vorne wahrgenommen zu werden. Entscheidend ist hierbei nicht etwa noch das hunderttausendste Suchergebnis, sondern einzig und allein jenes, das auf den vordersten eins bis zehn Plätzen der Ergebnisliste auftaucht. Fatal nur, dass jene im Verborgenen wirkenden Algorithmen ihre Beschaffenheit mit schöner Regelmäßigkeit ändern und es für die Weltgemeinde der Internetnutzer immer wieder auf ein Neues heißt: neues Spiel, neues Glück, Ihren Einsatz bitte.

 

 

https://www.bod.de/buchshop/ecksteine-im-nebel-der-unsicherheit-joerg-becker-9783755733256

Mo

25

Jul

2022

Krieg - der Zeit entrissenes Leben

Innere Freiheit und grenzenloser Gedankenraum: während seiner Gefangenschaft hat der ehemalige Flieger die Welt gesehen, in der wir alle lebten. Und er hat sie besser dargestellt als viele andere. Und letzten Endes hat er sich nicht gefügt in das, was war, hat übliche Beschränkungen und Plausibilitäten nicht akzeptiert, vermutlich nicht einmal geahnt. So erwecken die von ihm aufgeschriebenen Zeilen und Texte den Eindruck der Freiheit und des unbesiegbaren Wunsches nach Leben:

Bunter Falter meiner Träume

hälst, wenn ich schlafe

umklammert

an den mondenhellen

Schenkeln – die Nacht !

Die Nacht –

Kristall der Unruh

um zu gedeihen

brauchst du keine Stille,

traumhaftes Leben du.

Des Todes Gewissheit störet nicht

Cassandra schillern

deiner Träume,

das Neubeginnen

aus dem alten Meer - ,

am Ufer ermatteter Seelen

Schilfe – traumflüsternde

Halme bewegen.

An deinen Brüsten

tief im Glück, hängt

das Licht der Sterne

deine Haut,

die den Himmel baut

als Brandung in die

Horizonte rollt.

Und zwischen Wolkenzug

und Wogenspiel

raunt der Wipfel Meeresgrün

deine Träume. – Cassandra !

 

In seiner inneren Freiheit so ganz allein in seinem strahlend, dunklen, grenzenlosen Raum konnte er unter allen Sternen wählen. Ob er wohl glaubte, dass es im Leben ein Zentrum gibt? Was immer er glaubte, es hat ihn in Bezug auf die Menschen nicht zynisch gemacht, sondern nur skeptisch und interessiert. In der Gefangenschaft hatte er das Gefühl, dass das Leben irgendwo da draußen stattfindet, aber nicht dort, wo man selbst ist. 

 

https://www.amazon.de/~/e/B0045AV5YQ

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So

24

Jul

2022

Wirtschaftsförderung basiert auf Ökonomie des Standortes

Die Standortökonomie setzt einen Prozess des Umdenkens in Gang: es werden Kräfte gebündelt, Kernkompetenzen definiert und vernetzt. Ebenso können die Verfahren als Frühwarnsystem wirken, also dazu beitragen, dass Probleme, Konflikte und Handlungsbedarfe frühzeitig geortet werden. Über die Beratung der planenden Verwaltung hinaus kann mit Hilfe der Standortökonomie bei Schlüsselakteuren ein gemeinsames fachliches Verständnis hergestellt und gegenüber den Bürgern eine allgemeine Aufklärungsfunktion wahrgenommen werden.

 

Wirtschaftsförderung kommuniziert Standorteigenschaften

 

 

https://www.bod.de/buchshop/wirtschaftsfoerderung-kommuniziert-standorteigenschaften-joerg-becker-9783734789502

Sa

23

Jul

2022

Wissensmanagement leadership

Der Versuch, fehlendes Wissen, durch Berücksichtigung von immer mehr Informationen zu kompensieren, führt in eine Endlosschleife. Was nötig ist, sich Grenzen des Wissens einzugestehen und sich nicht mit immer mehr Informationen über dessen Fehlen hinwegzutäuschen. Es braucht Personen, die den Mut haben, ohne Rechthaberei zu ihrem fragilen Wissen zu stehen.

 

https://www.bod.de/buchshop/fluktuierendes-wissen-joerg-becker-9783752809664

Fr

22

Jul

2022

Erfolg Wissenstransfer - wovon hängt er ab?

Was hat den größten Einfluss auf Lernende: Erfahrung oder Expertise? Erfahrung ist zwar wichtig für Expertise: aber Jahre von Schulerfahrung machen allein noch nicht zum Experten. So kann es durch sein, dass ein Lehrender zwar viele Jahre im Schuldienst verbracht hat, nach einer heutzutage anzulegenden Messlatte aber trotzdem nicht über das Niveau eines Hobbypädagogen hinausgelangt ist. Auf der anderen Seite zeigen manche Lehrer bereits nach ihren ersten Unterrichtsstunden, welch guter Pädagoge aus ihnen zu werden verspricht. Während Nichtexperten auf der Stufe von Reproduktion von Wissen stehen bleiben, beweisen Experten mit der Bewältigung immer neue herausfordernder Probleme ihre Qualität.

 

Wissen in Zeiten der Algokratie – Akteure erzählen

 

 

https://www.amazon.de/Wissen-Zeiten-Algokratie-Akteure-erz%C3%A4hlen/dp/1793116423

Do

21

Jul

2022

Abi63 Hola - nachhaltige Qualitätskontrolle

Schulen müssen sich im disruptiven Umfeld bewähren - pädagogische Angebotsqualität an der Grenze zwischen Bildung und Ökonomie - welche Früchte trägt Schulwissen? Wenn Abgänger ihre Schule verlassen haben, durchlaufen sie in ihrem weiteren Leben zahlreiche weitere Anreicherungs-, Transformations- und Umwandlungsprozesse hinsichtlich der im Rahmen der Schulzeiten einmal erlangten Wissensstände. Was also läge näher als nachzuforschen, was aus dem ursprünglichen von der Schule vermittelten Wissen im weiteren Verlauf seiner Reife und Anwendung geworden ist. Hat das erworbene Wissen später neue Blüten und Zweige, weitere Ableger gebildet? Oder sind gewisse Wissensbestandteile später wieder abgestorben und verkümmert?

 

Wurden von der Schule angelegte Potentiale ausgeschöpft?

 

 

https://www.bod.de/buchshop/standortbilanz-lesebogen-27-schule-wirtschaftswissen-und-digitalgesellschaft-joerg-becker-9783734764233

Mi

20

Jul

2022

Bewährte Börsenweisheiten

Wer beispielsweise in den letzten zehn Jahren investiert hat, erzielte eine Rendite von ungefähr sechs Prozent. Wenn er in diesen zehn Jahren nur zehn der besten Börsentage verpasste, verlor er weit über ein Prozent (wer in 10 Jahren die besten 40 Tage verpasste machte ein Minus von rund 12 Prozent). Zum Trost gibt es eine Börsenregel, die immer funktioniert: lege nie alle Eier in einen Korb, an der Börse braucht man Geduld, hin und her macht Taschen leer, kaufe nie Aktien auf Kredit, an Gewinnmitnahmen ist noch niemand gestorben.

 

Goldwaschen ist mühsam, Wirtschaftswissen macht reicher

 

 

https://www.bod.de/buchshop/goldwaschen-ist-muehsam-wirtschaftswissen-macht-reicher-joerg-becker-9783756203857

Mi

20

Jul

2022

J. Becker Denkstudio - Risiko und Reaktion

Wenn man weiß, wie groß jeweils das Risiko ist, dem man sich auf einem bestimmten Performanceniveau aussetzt, kann man ermitteln, ob man ein dem Risiko angemessenes Ergebnis erreicht hat. Für eine einigermaßen zuverlässige Analyse muss man wissen, wie jeder Einflussfaktor auf den jeweils anderen einwirkt und inwieweit solche Interdependenzen das Gesamtergebnis beeinflussen. Da es bei der Analyse solcher dynamischen Wirkungszusammenhänge sehr schnell zu einer nahezu unüberschaubaren Zahl von Kombinationsmöglichkeiten kommt, hängt der Erfolg der Analyse davon ab, das Wichtige vom Unwichtigen trennen zu können. Also die wichtigsten (vielleicht zehn) Einflussfaktoren zu identifizieren, die für neunzig Prozent des Endergebnisses verantwortlich sind.

 

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-20-risiko-und-reaktion-joerg-becker-9783734720574

Mo

18

Jul

2022

Rationales Denken, intuitives Wissen

Wandel ist ein ständiges Fließen von Umgestaltung und ist nicht die Folge irgendeiner Kraft, sondern eine nahezu natürliche Tendenz, die allen Dingen und Situationen schon von Vornherein innezuwohnen scheint. Genauso wie das Rationale und das Intuitive komplementäre, sich ergänzenden Formen des Denkens sind. Rationales Denken ist linear, fokussiert, analytisch. „Es gehört zum Bereich des Intellekts, der die Funktion hat, zu unterscheiden, zu messen, zu kategorisieren. Dementsprechend tendiert rationales Denken zur Zersplitterung. Intuitives Wissen dagegen beruht auf unmittelbarer, nichtintellektueller Erfahrung der Wirklichkeit, die in einem Zustand erweiterten Bewusstseins entsteht“. Es ist ganzheitlich, nichtlinear und strebt nach Synthese.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=6&q=J%C3%B6rg+Becker

Mo

18

Jul

2022

Ohne Alternativen keine Freiheit

Wer nur ein einziges Szenario entwirft, betreibt kein Risikomanagement. Da er seinen gesamten Einsatz auf ein einziges Ergebnis wettet. Und meint, für ihn gäbe es keine Alternativen. Und er mit Sicherheit zu wissen glaubt, was die Zukunft bringen wird. Besser wäre es, viele Szenarien zu entwerfen, die eine große Bandbreite von Möglichkeiten abzudecken vermögen. Dabei sollten immer auch negative Ereignisse in Betracht gezogen werden. Selbst dann, wenn man ihnen wegen einer angenommenen geringen Wahrscheinlichkeit ihres Eintreffens nur ein geringes Gewicht beimessen möchte. Schon das Eingeständnis, dass Dinge auch eine schlechte Wendung nehmen können, sensibilisiert für ansonsten nicht so offensichtliche Risiken. Szenarien sind vor allem deshalb nützlich, weil sie auch unvermittelte Änderungen einschließen und sämtliche Annahmen auf den Kopf stellen können. Negative Szenarien sollten auch dann einbezogen werden, wenn man sich sicher ist, dass sie sich nicht einstellen werden (können).

 

Personalbilanz Lesebogen 74 – Managementwissen Betriebswirtschaft, Handlungsräume im Szenario vermessen

 

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-74-managementwissen-betriebswirtschaft-handlungsraeume-im-szenario-vermessen-joerg-becker-9783741284175

So

17

Jul

2022

Zukunft Storytelling

Szenarien sind Teil des alltäglichen Lebens - uralte Bauernregeln sollen Halt geben und Anhaltspunkte liefern, was in einer bestimmten Situation zu tun ist: „Szenarien bieten uns eine Grundlage für die Bewertung potenzieller Resultate in der Zukunft, die im Gegenzug mit darüber bestimmen, welche Entscheidungen wir treffen“. Für die Entwicklung von Szenarien verwendete Einflussfaktoren werden von unterschiedlichen Personen meistens auch unterschiedlich gewichtet. Im Einzelfall hängt dies wesentlich davon ab, für wie wahrscheinlich man das Eintreffen eines bestimmten Ereignisses hält.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=13&q=J%C3%B6rg+Becker

Sa

16

Jul

2022

Welt einer Kontrollgesellschaft

Unter dem Mantel des Strebens nach Komfort, Klimafreundlichkeit oder Sicherheit können die Bewohner eines Smart Home permanent geortet und festgestellt werden, wann sie kommen oder gehen. Wenn die Bewohner dann auch noch ein Armband anlegen, das permanent aufzeichnet, in welchem Zustand sich ihr Körper gerade befindet (Kalorienverbrauch, Nährstoffaufnahme, Schlafenszeiten, u.a.), tauchen sie freiwillig und ohne äußeren Zwang eines Big Brother ein in die Welt einer Kontrollgesellschaft: die erfassten Daten lassen sich in einem solchen kluge Zuhause zu umfassenden Bildern der Bewohner zusammenfügen. Von diesem Zustand wäre es nur noch ein kleiner Schritt zur Verdächtigung derjenigen, die dann noch aus alten, dummen Wohnungen kommen.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=15&q=J%C3%B6rg+Becker

Fr

15

Jul

2022

Abi63 - wissen, dass wir nichts wissen

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Di

12

Jul

2022

J. Becker Denkstudio - Homo sapiens in Zyklen des Wandels

Könnte sich der Homo sapiens mit dem Vorantreiben des Maschinendenkens vielleicht selbst in eine Abhängigkeit manövrieren und den menschlichen Geist zum Auslaufmodell werden lassen? Denn in den gut zwei Milliarden Jahren des Lebens auf der Erde ist es bisher noch keiner Spezies gelungen, sich dauerhaft an der Spitze der Artenhierarchie zu behaupten. Vielleicht ist es eine Illusion, dass uns ein solches Schicksal erspart bliebe, wenn wir unsere auf bislang konkurrenzlose Intelligenz gegründete globale Dominanz an irgendjemand oder irgendetwas verlieren würden? Wenn wir unser evolutionäres Alleinstellungsmerkmal aufs Spiel setzen?

 

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Sa

09

Jul

2022

Wissensgesellschaft geht nicht ohne Künstler

Im Zeitalter der Information und programmierten Produktion nehmen auch Produkte immer mehr den Charakter von Information an. Wörter sind eine Art Informationsspeicher, mit welchem man mit großer Geschwindigkeit die ganze Umwelt und Erfahrung wiedererwecken kann. Alle Formen von Ökonomie sind immer das Ergebnis von Informationsbewegungen. „Die neuen Medien und Techniken, durch die wir uns selbst verstärken und ausweiten, stellen gewaltige kollektive Eingriffe dar“. Genauso wie eine gute Bildung längst nicht mehr ein Luxus sondern in der Wissensgesellschaft zwingende Notwendigkeit ist, wird der Künstler unentbehrlich bei der Gestaltung und Analyse zum Verständnis veränderter Lebensformen. „Die Fähigkeit des Künstlers dem mörderischen Schlag einer neuen Technik jederzeit auszuweichen und solche Gewaltakte ganz bewusst zu parieren, ist uralt“. Denn der Künstler ist ein Mensch, der nicht nur die Tragweite seines Schaffens sondern auch die neuen Erkenntnisse seiner Zeit erfasst: er ist ein Mensch mit vollem und ganzen Bewusstsein: Kunst ist exaktes Wissen im Voraus, wie man mit psychischen und sozialen Auswirkungen der neuen Technik fertigwerden kann. Unsere Augen, Ohren, Nerven (Daten) an kommerzielle Interessenten zu verpachten, ist fast so, als würde man auch die menschliche Sprache einem Privatunternehmen überlassen oder die Erdatmosphäre zum Monopol einer Gesellschaft machen. Die Sprache leistet für die Intelligenz, was das Rad für die Füße und den Körper leistet.

 

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Fr

08

Jul

2022

Finanzen- unser ganzes Leben ist zwangsläufig riskant

Mit dem Risiko finanzieller Entscheidungen leben: wovon lassen wir uns leiten, wenn wir eine mit finanziellen Risiken behaftete Entscheidung treffen müssen? Warum setzen unterschiedliche Personen unterschiedliche Summen auf ein und dieselbe Wette? Warum ändern manche ihre Strategie, wenn sich die Einsätze ändern? Wie messen Menschen ihr Risiko? Auf welcher Grundlage entscheidet man, ob man überhaupt ein Risiko eingeht oder nicht? Heute setzen bereits Kleinanleger Informationen als selbstverständlich voraus, die noch vor nicht allzu langer Zeit gar nicht oder nur für große Investoren zugänglich waren. Unser gesamtes Leben ist zwangsläufig riskant. „Unser Wissen über die Art und Weise, wie die Dinge funktionieren, egal ob in der Natur oder in der Gesellschaft, ist in dichte Wolken der Unklarheit gehüllt“. Niemand kann es sich leisten, die Existenz von Risiken außer Acht zu lassen. Man muss Risiken verstehen lernen, um besser mit ihnen umgehen zu können. Finanzielle Risiken belegen dabei eine Sonderrolle. Während sich viele Aspekte des täglichen Lebens eher langsam und manchmal sogar auf vorhersehbare Weise ändern, kann sich die Lage auf den Finanzmärkten von einem Augenblick auf den anderen radikal verändern oder sogar umkehren. Anders als meist im täglichen Leben ist dabei dann die Vergangenheit kein guter Ratgeber. Zumindest kein verlässlicher (sondern ein riskanter) Ratgeber.

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Do

07

Jul

2022

Bestandsaufnahme Motivationspotenziale

Erst eine umfassende oder spezielle Mitarbeiterbefragung zeigt als detaillierte Bestandsaufnahme die vorhandenen Motivationspotenziale einerseits sowie die entscheidenden Leistungshemmnisse andererseits auf. Damit können auch zukünftige Qualifikationslücken rechtzeitig erkannt und geschlossen werden. Der Analyse der Zufriedenheit externer Kunden (Kundenzufriedenheit, Kundenbindung) entspricht die Analyse der Zufriedenheit interner Kunden (Arbeitszufriedenheit). Grundsätzlich lässt sich folgender Zusammenhang feststellen: je höher die Arbeitszufriedenheit desto geringer die Fehlzeiten, je höher die Arbeitszufriedenheit desto geringer die Fluktuation, je höher die Arbeitszufriedenheit desto besser das Arbeitsergebnis, je höher die Arbeitszufriedenheit desto geringer die Unfallhäufigkeit.

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Sa

02

Jul

2022

Internetgesteuertes Denken

Anstatt mit seinen Schwächen zu hadern, ist es sinnvoller, sie zu akzeptieren, sich mit seinen Stärken zu beschäftigen. Keine leichte Übung für Überarbeitete, die selbst in ihrer knappen Freizeit nicht auf Extremsportarten verzichten können, um ihre Grenzen immer wieder neu ausloten zu wollen. Die unablässig versuchen, alles reinzupacken und perfekt zu funktionieren. Für die Muße und Schwäche zu zeigen überhaupt nicht geht. Nicht wenige fühlen sich von dem Ansturm an Informationen überfordert. Es kommt darauf an, unnötige Informationen zu verwerfen, um die verborgene Gestalt des Wissens freizulegen. Noch vor nicht allzu langer Zeit, musste Wissen aktiv ausfindig gemacht werden. Heute dagegen werden wir mit Informationen geradezu überschwemmt: vieles davon ist irrelevant oder von zu geringer Qualität. Im internetgesteuerten Denken wird nicht prämiert, was man weiß, sondern was man herausfinden kann. Das Netz erfordert einen neue Form von Lesefähigkeit: die Fähigkeit, aus dem Übermaß der Informationen schnell und gezielt das Hilfreiche von dem Sinnlosen zu unterscheiden. „Das Internetdenken besteht nicht nur aus Surfen und Sammeln, sondern auch aus Auswählen und Wegwerfen“. „Morsches Holz abschlagen zu können ist vielleicht die wichtigste Fähigkeit des Onlinegehirns“.

 

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Fr

01

Jul

2022

Bilanzierung Vermögen - Standort, Kommune

Sowohl für das eigentliche angebotsorientierte Standortmarketing als auch für nachfrageorientierte Standortanalysen und -vergleiche haben Vermögensbilanzen für sich alleine eine eher geringe, möglicherweise sogar irreführende Aussagekraft. Grundsätzlich ist nämlich zu bedenken, dass in den derzeit von den Kommunen in Angriff genommenen Vermögensbilanzen ausschließlich harte, d.h. im Sinne der kaufmännischen Buchführung buchbare Faktoren ihren Niederschlag finden.

 

Ein Standort ist mehr als nur die Addition aus buchbaren Einzelwerten, die der Kommune gehörenden Sachanlagen in Form von Gegenständen, Grundstücken, Immobilien, Straßen, Leitungen u.a. beigemessen werden. Einen weitaus höheren Wert stellt das ebenso am Standort befindliche private Eigentum dar. Unabhängig davon muss man bereits im Bereich dieser sogenannten harten Faktoren auch mit Annahmen (z.B. Bodenrichtwerte, durchschnittlicher Lagewert eines Grundstückes) arbeiten). Viele Annahmen müssen dabei unter einem weit dehnbaren Interpretationsrahmen getroffen werden, da große Teile der in der Vermögensbilanz angeführten Sachanlagen unverkäuflich sind und für sie daher manchmal nicht einmal annäherungsweise, d.h. überhaupt kein Marktpreis feststellbar ist. 

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Do

30

Jun

2022

Abi63 - Geld oder Liebe?

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Di

28

Jun

2022

Individuum als Ich-AG

Das Internet der Dinge verspricht wahre Wunderding wie u.a. schlaue Häuser, selbstfahrende Autos, den Schlaf steuernde T-Shirts, Puls messende Pflaster, selbst nachbestellende Kühlschränke oder Autos aus dem 3D-Drucker. „Es gibt keinen anderen Fortschritt als den, den es gibt: die Gegenwart war schon alternativlos, als sie noch Zukunft war.“ So waren die 60er Jahre eine Ära schöpferischer Zerstörung angeblicher kapitalistischer Systemzwänge. Die Diktatur der Ökonomie über die Menschen wurde vor dem Hintergrund stetigen Wachstums für endgültig besiegt erklärt. Aus heutiger Sicht scheint es, dass dies nur eine Zwischen- und Übergangsphase war, denn: Erwerbsarbeit dringt mittlerweile tiefer denn je in das Alltagsleben ein, Aufbau von Humankapital ist zu einem zentralen Thema geworden, Karriereplanung beginnt bereits im Kindergarten, das Individuum verwirklicht sich in seiner höchsten Form als Ich-AG, Konsum wird grenzenlos, die Durchökonomisierung aller Lebensbereiche schreitet fort.

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Mo

27

Jun

2022

Subjektive Wahrscheinlichkeit

Was die Verlässlichkeit freihändiger Ahnungen und Schätzungen anbelangt, scheinen mathematische Verfahren der Wahrscheinlichkeitsrechnung eher im Vorteil und überlegen zu sein. Nüchternes Kalkül ist manchmal besser als Erfahrungswissen: umgekehrt kann auch eine kalt kalkulierte Wahrscheinlichkeitsrechnung in die Irre führen, wenn hierbei zugrunde gelegte empirische Parameter falsch gesetzt wurden. Philosophisch betrachtet könnte man Wahrscheinlichkeit auch als den Grad des Glaubens an die Wahrheit definieren: es gibt auch so etwas wie ein beobachtungsabhängige subjektive Wahrscheinlichkeit. Eines jedoch ist sicher und nicht nur wahrscheinlich: es gibt immer nur ein begrenztes Wissen über die Zukunft.

 

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So

26

Jun

2022

Dem Menschen überlegene Denkmaschinen?

Roboter erledigen anstelle von Menschen immer mehr Aufgaben. Ob künstliche Intelligenz dem Menschen einst über den Kopf wächst, muss sich noch zeigen. „Eine dem Menschen weit überlegene Denkmaschine würde sich daranmachen, den Urgrund allen Seins zu ergründen und das Universum mit Bewusstsein zu fluten“. Jedenfalls sind im Zeitalter des Internet als globales Kommunikationsmittel Informationen zum (wichtigsten) Rohstoff geworden (Signale, die man erst aus dem Rauschen der Umgebung herausfiltern muss).

 

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Sa

25

Jun

2022

War der Mensch bereits im Urknall angelegt?

Viele stellen sich die Frage, ob es vielleicht ein so so seltener Zufall (der sich im gesamten Universum nur einmal abgespielt hat) gewesen sei, der zur Entstehung des Lebens geführt habe (dann wären wir allein). Oder „war es in einer ähnlich zusammengesetzten Ursuppe auf einem ähnlich beschaffenen Himmelskörper tatsächlich unvermeidlich, dass sich aus Materie Leben formt?“. Manche Forscher glauben, „dass es ein Programm gegeben haben muss, nach dem der Mensch bereits im Urknall angelegt gewesen sei. Die physikalischen Bedingungen hätten für Konvergenz gesorgt, also dafür, dass alles so kam, wie es kommen musste. Flügel mussten entstehen, weil es Luft gab, Flossen waren nötig, weil es Wasser gab“. Aber eine Tatsache ist auch: „dass die überwältigende Mehrheit aller jemals entstandenen Arten im Laufe der Erdgeschichte auf der Strecke geblieben ist.

 

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Mi

22

Jun

2022

Abi63 Skills Karriere - Leistung oder Zufall?

Auch für das Berufsleben gilt die Formel, nach der ohne Gelegenheit Können nichts bringt. Wurde jemand zum Manager aufgrund seiner Fähigkeiten, sozialen Geschmeidigkeit, Zähigkeit? Oder wurde er erst durch Integrantentum erfolgreich? Oder war es letztendlich nur ein schlichter Zufall, der ihn nach oben brachte? Jedenfalls ist das ganze Berufsleben immer ein Wechselspiel aus Talent, Anstrengung und glücklicher Fügung (die sich nicht erzwingen lässt). Die meisten Erfolgreichen neigen dazu, sich ihren Aufstieg als eigenen Verdienst anzurechnen und Glück oder Zufall zu unterschlagen.

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Unterschiede von Einkommen und Status lassen sich auch besser rechtfertigen, wenn man sie ausschließlich auf Leistungen zurückführen kann. Für den Karriereerfolg werden Leistungen eher überschätzt, der Zufall dagegen unterschätzt. „Dass jeder seines Glückes Schmied ist, ist ein Motivations-treiber, der die Marktwirtschaft in Schwung hält“. Leistung soll eine überdurchschnittliche Entlohnung als Ausgleich für jahrelange entbehrliche Anstrengungen legitimieren. Es würde die eigene Bedeutung relativieren, müssten wir unsere Erfolge auf solche Unberechenbarkeiten und Nebensächlichkeiten wie karriereunterstützende Zufälle oder das förderliche Vitamin B zurückführen.

 

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Di

21

Jun

2022

J. Becker Denkstudio - Zukunft strategisch gestalten

Die Horizonte verlässlicher Prognosen haben sich mit der Zeit verkürzt, zu turbulent ist das Geschehen. Doch trotz des Blicks auf ein verkürztes Zukunftsbild braucht es nach wie vor optimierte Entscheidungen. Auch wo sich das Umfeld als prinzipiell unvorhersagbar präsentiert, muss Zukunft gestaltet werden. Dabei ist schnelles Handeln nicht immer und jederzeit die beste Antwort auf neue Verhältnisse.

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Denn in einem turbulenten Umfeld sind es manchmal gerade die schnellen Entschlüsse, die sich nachher als übereilt und womöglich irreversibel erweisen. Eine nachhaltige strategische Planung muss auch mit plötzlich auftauchenden Irritationen fertig werden. Ansonsten besteht die Gefahr, durch abrupten Kurswechsel das strategische Gleichgewicht zu stören. Ein guter strategischer Plan kommt nicht allein mit quantitativen Informationen aus, gebraucht werden ebenso die qualitativen Informationen. Schwierig, d.h. komplex wird es vor allem durch Vernetzung von ökonomischen, sozialen und informationstechnischen Zusammenhängen. Komplexität entspricht einem Zustand, „der sich in ständiger Veränderung auf das Ganze bezieht und es nach eigenen Kriterien prägt.

 

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Mo

20

Jun

2022

Krieg - es senkte sich Dunkelheit über das Land

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