Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Jörg Becker

Manager, Unternehmensberater, Journalist, Autor, Betreiber der Website

 

 

Jörg Becker Friedrichsdorf
Jörg Becker Friedrichsdorf

Print-Publikationen

Von Jörg Becker erschienen u.a. im BoD Verlag, über alle gängigen online-Buchhand-lungen (www.libri.de, www.bod.de, amazon u.a.)

 

 

Jörg Becker Friedrichsdorf
Jörg Becker Friedrichsdorf

Kommunikationsplattform Standortbilanz nach Dimensionen: Quantität, Qualität und Systematik - Potentialportfolio

Informationsdienste - Wissensmanagement und Decision Support für Standortakteure
Informationsdienste - Wissensmanagement und Decision Support für Standortakteure

Beschreibung:

Erfolgsfaktoren des Standortes
identifizieren.

 

Standortbezogene Einflussfaktoren bündeln, gewichten, analysieren, auswerten.

 

Planungstools für Standorte. Potenziale, Risiken, Stärken und Schwächen mit Standortindikatoren transparent dokumentieren.

 

Mögliche Handlungsempfehlungen ableiten. 

Standortdaten für nachvollziehbare
Kommunikationsplattform aufbereiten.

 

Entscheidungsunterstützung
für Standortakteure. 

Begleitendes Bild- und Informationsmaterial. 

Bücher, e-Books, Arbeitspapiere, Excel-Applikationen von Jörg Becker.

Keywords:

standortanalyse, standortbericht, standortmarketing, wirtschaftsförderung, standortvergleich,
standortsuche, standortbewertung, standortwettbewerb, standortfaktor, infrastruktur, lebensqualität, urbanität, demografie, cluster, kompetenzzentrum, bestandspflege, existenzgründung, förderprogramm, mittelstand,
branchenmix, gewerbesteuer, kooperation, standortkapital,

kommunalpolitik, kaufkraft, wohnqualität,
ressourcen, gesundheitsversorgung, mietpreise, sportstätten, krativwirtschaft, hauspreise, standortimage, checkliste, grundstücke, toolbox, immobilien,
leitbild, standortvermessung, standortakteure, standortdynamik,
entscheidungsträger, kultursiedler, grünkonzept, kommunalwirtschaft, eigenbetriebe, einzelhandel, haushaltsplan, tourismus,

gastronomie, region, wirtschaftskraft, bevölkerung, gewerbemonitor, liegenschaften, altersstruktur, arbeitskräftepotenzial, migration, industrie,
dienstleistungen, freiberufler, wissen, information, daten, analyse, controlling, marketing, planung, excel, management, erfolg, risiko, potenzial,

 

 

Arbeitsprogramm STANDORTBILANZ

 

 

Voraussetzungen: Unabhängigkeit, fundiertes Wirtschaftswissen, ganzheitliches Denken, Managementerfahrung 

 

Standortbeobachtung und Ausgangssituation 

Standortanalyse und Bilanzierungsbereich 

 

Identifizierung, Bündelung und Gewichtung Standortfaktoren 

Dreidimensionale Bewertungsstruktur nach Quantität, Qualität und Systematik 

 

Ampel-Diagramme und Profile 

Dynamische Beziehungsnetze mit aktiven und passiven Wirkungsstärken 

 

SWOT-Analyse, Wettbewerbsposition und Leitbild 

Potenzialportfolio und Handlungsoptionen 

 

FAZIT und AUSBLICK

  

Im Schaukasten

Standortbeobachtung - Bewertung im Spannungsfeld
Standortbeobachtung - Bewertung im Spannungsfeld

Indikatoren zeigen das Fundament des Standortes: aus den Analysen und Ergebnisse einer Standortbilanz können potentialorientiert Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen entwickelt werden. 

 

Eine solche Standortbilanz wäre  auf einer methodisch durchgängigen Systematik aufgebaut und kommt Denkweisen von zahlenorientierten Investoren und Entscheidern entgegen. 

 

Bei unterschiedlichen Entscheidungsebenen, Zuständigkeiten, Raumbezügen, Datenbeständen und Planungskompetenzen fördern Standortbilanzen aufgrund einheitlicher Analyse- und Bewertungsmethoden die Kommunikationsfähigkeit  zwischen allen Beteiligten an Standortprozessen.

  

Die Transparenz von Standortentscheidungen erhöht sich durch nachvollziehbare Bewertungen. 

 

Alle Faktoren des Standortes müssen so vollständig und umfassend wie möglich/nötig identifiziert, erfasst, bewertet, quantitativ gemessen und bilanziert werden

  

Als alles entscheidende Frage steht daher im Raum: wie, wem und mit welchen Instrumenten gelingt es, das kreative Potenzial, immaterielle Vermögen/Kapital des Standortes (quantitativ nachprüfbar, mit allen Wirkungsbeziehungen) offen darzulegen ?

  

Nicht zuletzt wird auch der Umfang einer Standortbilanz davon abhängen, ob sich ihr Bilanzierungsbereich auf eine Kommune, einen Kreis oder eine ganze Region erstreckt. 

 

Denkbar wäre auch, gemarkungsübergreifende kommunale Kooperationen in einer eigens dafür zusammen gefassten Standortbilanz darzustellen.

 

Unabhängigkeit ist ein hohes Gut der Standortanalyse - Standortbeobachter als Generalist mit breitem Erfahrungswissen - Kompetenzen und Tools

Abi63 - Unabhängigkeit ist ein Kapital des Standortbeobachters
Abi63 - Unabhängigkeit ist ein Kapital des Standortbeobachters

 

Unabhängige Standortbeobachtung – Einbindung eigener
Erfahrungen und Kompetenzen – Blickwinkel und Zielsetzung sind entscheidend

Beobachtung heißt hinschauen, Informationen sammeln
und aufschreiben; heißt dagegen nicht urteilen, empfehlen oder beraten.

Das wichtigste Kapital, das ein Standortbeobachter hierbei einbringen kann, ist seine absolute Unabhängigkeit.


 

Er vertritt von niemand Interessen, gleich welcher Art.


 

Er führt, in welchem Auftrag auch immer, keine
eigenen Standortanalysen durch.

 

Folgt ein Standortbeobachter dem Credo seiner
Unabhängigkeit vergleicht er selbst auch keine Standorte und erstellt keine Rankings. Er gibt keine Bewertungen oder Handlungsempfehlungen ab.

Interessenunabhängig heißt deswegen aber nicht
meinungslos. Dies wäre schon deshalb nicht möglich, weil auch einen unabhängigen Standortbeobachter zahlreiche Eigenerlebnisse und
-erfahrungen mit den für eine Beobachtung ausgewählten Standorten verbinden.

Es kommt darauf an, die eigene Erfahrungen und Qualifikationen zu nutzen, um
Standortbegebenheiten in eine Relation zueinander einzuordnen und für sie eine
nachvollziehbare Position im Gesamtzusammenhang zu finden.

 

Eine Standortbeobachtung durch Einzelpersonen bleibt somit zwar unabhängig, ist aber
aufgrund ihrer individuellen Informationssammlung subjektiv.

 

 

Wer sich also anhand der von einem
Standortbeobachter gesammelten Materialien informieren möchte, ist damit nicht
gleichzeitig davon enthoben, sich selbst ein eigenes Urteil zu bilden und sich hierfür auch zusätzliche Analysen und Meinungen zu erarbeiten oder einzuholen.

Denn es gibt keine guten oder schlechten Standorte,
sondern immer nur geeignete oder ungeeignete Standorte. 

Von der Systematik her gleiche Standortbeobachtungen
können somit unter verschiedenen Rahmenbedingungen zu unterschiedlichen Ergebnissen und Schlüssen führen.

Ein wichtiger Faktor hierbei bleibt immer, aus welchem Blickwinkel und mit welcher Zielsetzung
man auf den jeweiligen Standort schauen will.

 

 

Standortberichte - Kommunale Haushalte - Schuldenbremse und Schlüsselzuweisungen - Wirkungsbeziehungen

Standortbeobachtung - Frostiges Klima für kommunale Haushalte
Standortbeobachtung - Frostiges Klima für kommunale Haushalte

 

Finanzausstattung Kommunen – Schere Ausgaben und Einnahmen - Stadtkämmerer befürchten weniger Gewerbesteuereinnahmen und Schlüsselzuweisungen – Gleichzeitig steigende Sozialausgaben  

 

Nach einer Studie rechnen hierbei befragte  Stadtkämmerer bereits für 2013 wieder mit einem Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen 

 

Vgl. u.a. Ernst & Young

http://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/Kommunen_in_der_Finanzkrise_2012/$FILE/EY%20Kommunenstudie%202012.pdf

 

 

Da die Länder unter dem Diktat der Schuldenbremse stünden, befürchten die Kommunen geringere Schlüsselzuweisungen

 

Die bereits in der Vergangenheit geringe kommunale Investitionstätigkeit bleibt auf geringem Niveau

 

Vor diesem Hintergrund muss aufgrund demographischer Entwicklung gleichzeitig mit einem deutlich höheren Anstieg der Sozialausgaben gerechnet werden 

 

Auch die Personalausgaben werden wegen Tariferhöhungen weiter steigen 

 

Fazit: Bei vielen oder sogar den meisten Kommunen steigen die Ausgaben deutlich höher als die entsprechenden Einnahmen

 

 

Standorte unterliegen in diesem Umfeld daher einem dynamischen Wandel und Anpassungsdruck

  

Insbesondere der richtige Umgang mit dem verfügbaren Standortkapital als Ressource wird für die Zukunft immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor.  

 

D.h.: die vorhandenen Ressourcen müssen auf den Ausbau und die Weiterentwicklung des Standortes optimiert werden. 

 

Es geht um die Lösung von Fragen wie beispielsweise:

wie kann der Standort mit der Dynamik des ihn umgebenden Umfeldes mithalten ?  

 

aus welchen individuellen und kollektiven Standortfaktoren setzt sich das Kapital des Standortes zusammen, auf das er bei der Lösung seiner Aufgaben zurückgreifen kann ?

 

wie kann man die vorhandenen Erfolgsfaktoren des Standortes bündeln und konzentrieren ?

 

Eine Standortbilanz würde hierfür eine plausible und transparente Diskussionsgrundlage darstellen können  

 

Begleitmaterial STANDORTBILANZ

 

Kommunikation, Profile, Erfolgsfaktoren, Potenziale - Wirkungsbeziehungen

 

E-Books – Whitepaper – Checks – Entscheidungsunterstützung 

 

Die Entwicklung des Standortes ist das Ergebnis einer Vielzahl von Faktoren: es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten. 

 

Die Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen, Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Erfolgsfaktoren transparenter: die Verwendung der Standortressourcen wird dokumentiert und Potenziale werden bilanziert. 

 

Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Optionen gelegt. 

 

 Ein ambitioniertes Planungsverständnis soll dazu beitragen, dass das detaillierte Bild der immateriellen Standortfaktoren nicht länger unschärfer ist als beispielsweise das Wissen über Topografie, Flächennutzung, Landschaft und Umwelt. 

 

Unabhängig wie eine ferne und anonyme Techniker-, Mathematiker- oder Programmiergruppe von Google wieder einmal den gerade angesagten Algorithmus einer allmächtigen Suchmaschine konstruiert und umprogrammiert haben mag: mit den nachfolgend in Fettbuchstaben dargestellten Titeln gelangt man fast immer direkt zur angegebenen Publikation im Netz ! 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

  

Standort-Check Non Financial Vermessung – Bewertung der Intangibles – DNA des Standortes, hinter die äußere Fassade des Standortgeschehens schauen 

 

Standortanalysen brauchen Indikatoren – Standortindikatoren III. – Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Einflussfaktoren des Standortes 

 

Systematik eines Standort-Bewertungsbogens – Aufbau und Funktionen mit Beispielen – Ganzheitliche Sicht der Standortfaktoren nach Bewertungsstufen 

 

Standort-Ampel – Grün-gelb-rote Faktorensignale - Sachverhalte hinter der Standortoberfläche erkunden und bewerten 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

  

Excel-Check Standortentscheidung – Prioritäten und Schwerpunkte – Gewichtete Analysen und Bewertungen eines Standortes 

 

Standort-Check Entscheidungsvorbereitung – Gewichtung von Standortvergleichen – Standortentscheidungen in einer globalisierten Wirtschaftswelt vorbereiten 

 

Standort-Check – Fit für die Standortbilanz ? – Ohne geeignete Standorte ist alles nichts – Unkalkulierbare Gefahren bei „Standort-Blindflügen“ ohne Vermessungsdaten 

 

Standort-Maßmarken – Grundlagen für anforderungsbestimmte Standortanalysen – Selbstbewertung des Standortes, Definition von Standort-Bilanzierungsbereichen 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

 

Standortcontrolling gekonnt programmieren – Arbeitsprogramm – Systematische Weiterentwicklung der Lenkungsinstrumente des Standortes 

 

Standort-Check Strukturierung Einflussfaktoren – Durchgängig abstimmfähige Systematik – Cluster und Indikatoren für das Planungssystem des Standortes 

 

Standort und Innovationstreiber – Aufbau und Förderung IKT-Cluster – Stärken und Schwächen des Standortes im IKT-Cluster bündeln und stärken 

 

Standort-Check Beziehungskapital – Cluster, Technologietransfer, Collaboration Business – Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft stärkt Standort 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

  

Standort-Check Strukturkapital – Infrastruktur, Immobilien, Einzelhandel, Wohnen – Neue Wohnformen, wohnungsnahe Versorgung, Einzelhandelskonzepte, Gewerbe 

 

Konzept der gewichteten Standortfaktoren – Prioritäten für Standortmanagement einordnen – Gewichtete Entscheidungsgrundlagen ermöglichen bessere Ergebnisse 

 

Berichtswesen qualitativer Standortorteigenschaften – Intangible Assets des Standortes – Kommunikationsplattform für Wirtschaftsförderung und Standortmarketing 

 

Standort-Check Immaterielle Ressourcen – Zukunft „weicher“ Faktoren – Wo liegen Profilierungspotenziale und Zukunftschancen des Standortes ? 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

  

Marketingcontrolling des Standortes – Transparenz der „weichen“ Standortressourcen 

 

Standortanpassungen unternehmensinterner Produktionsprozesse – Standortwahl, -anpassung und –optimierung  – Standortbilanzierung und strategische Make-or-Buy-Entscheidungen 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

  

Für Standortbeobachtungen braucht es schlüssige Konzepte – Solide Basis für detaillierte Standortanalysen – Anwesenheit vor Ort, Unabhängigkeit, Kompetenz, ganzheitliches Denken 

 

Region Bewertungs-Check – Strukturierte Vorgehensweise, vernetztes Denken – Konjunktur, Labor Supply Location Risk, Arbeitsmarkt, Demografie, Altersstruktur 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

  

Standort-Check: Geeignet-ungeeignet – Disparität von Standortentwicklungen – Es gibt keine guten oder schlechten, nur geeignete oder ungeeignete Standorte 

 

EXCEL-Check Eignung des Standortes – Bewertung Rahmenbedingungen für die Zukunft – Immaterielles Standortkapital aus verschiedenen Blickrichtungen bewerten 

 

Risiko, Gewichtung und GAP im Standortvergleich – Standortindikatoren V. – Standortbewertung der Intangible Assets 

 

Gütekriterien Kommunale Verwaltung Checkliste – Enabler Geschäftsvorhaben – Leistungs-, Dialog- und Kommunikationsfähigkeit der Kommunalverwaltung 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

  

Standort-Check Indikatoren – Informationscharakter Kennzahlenbündel – Welche Informationsanforderungen haben Wirtschaftsförderer und Standortakteure ? 

 

Wirkungsbeziehungen der Standortfaktoren – Standortindikatoren VI. – Komplexe Standortsachverhalte möglichst realitätsnah abbilden

  

Im Visier der Standortentwicklung – Clusterorientierung Werbeagenturen, Kreativschaffende – Clusterförderung als Chance für Standorte 

 

Dynamik-, Bestands-, Niveau-Ranking – Standortindikatoren IV. – Standortvergleiche als Systemkomponente der Standortbilanz

  

3D-Faktorenportfolio des Standortes – Betrachtung und Bewertung Standortfaktoren nach verschiedenen Dimensionen 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

  

EXCEL-Check Leitbildbewertung – Systematische Durchforstung Stärken und Schwächen des Leitbildes 

 

Standort-Check Geschäftsumfeld – Transparenz der Standortressourcen – Standortfaktoren umfassend identifizieren und für Bewertung vorbereiten 

 

Die Non Financial Seite des Standortes – Transparenz für Standortentscheidungen – Bruchfreie Systematik, einheitlicher Aufbau, einfach kommunizierbar 

 

Checkliste mit Arbeitsprogramm zur Standortbilanz – 500 Einzelschritte und mehr – Kommunikationsplattform für Akteure und Entscheider des Standortes 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

  

Standort-Check Erfolgsfaktoren – Basismodell einer Standortbilanz – Wer seine Erfolgshebel nicht kennt verpasst Gelegenheiten 

 

Standort-Check Vergleich international – Grenzüberschreitende Standortfragen – Austauschbarkeit nationaler Standorte 

 

Standort-Check Bewertung International – Kein Standort ist eine Insel – Standortproblematik verflochten mit Globalisierung der Wertschöpfungsketten 

 

EXCEL-Check Standortbewertung international – Globalisierung der Wertschöpfungsketten – Standortkonkurrenz wird internationaler, umfassender und intensiver 

 

EXCEL-Check Standortvergleich international - Grenzüberschreitende Produkte und Leistungen – Internationalisierung der Produktion und Abnahme der Zeitkoordination 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

  

Indikatorenmanagement des Standortes – Kennzahlenbündel mit Informationscharakter – Ohne Indikatoren gleicht die Standortanalyse einem Blindflug 

 

Standort-Check Kompetenznetzwerke – Denken in Netzwerken als Differenzierungsfaktor – Mehrwert durch Kooperationsbeziehungen mit Wissensaustausch 

 

Standort Hanau – Maintal unter SWOT-Beobachtung – Standort im Umbruch und Aufbruch – Kaleidoskop gesammelter Einzelinformationen 

 

Standort Bad Homburg – Friedrichsdorf unter SWOT-Beobachtung – Kaleidoskop extern gesammelter Einzelinformationen – Bündelung der Standortfaktoren im System der Standortbilanz 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

  

Standort-Check „Weiche“ Faktoren – Erfolgshebel, Kommunikation, Erkenntnisgewinn – Medium Standortbilanz unterstützt Servicequalität der Kommune 

 

Standort-Check Schulen im Wirkungsnetz – Wechselseitige Rückkoppelungseffekte – Dynamische Austauschbeziehungen mit Standortfaktoren 

 

Standort-Check Pflegeheimvergleich – Intensive Kriterienanalyse – Unterschiede, Relationen, Gewichtungen 

 

EXCEL-Check Pflegeheimvergleich – Faktoren bündeln und gewichten – Abstimmfähige und durchgängig transparent nachvollziehbare Instrumente 

 

Standort-Check Humankapital – Existenzgründer, Kreative sind Innovationsmotor – Humankapital umfasst Eigenschaften, Fähigkeiten von Personen am Standort 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

  

Standort-Check Gewichtung gebündelter Bewertungen - Prioritäten Scorecards – Mehrfache statt einfacher Gewichtung von Standortfaktoren 

 

Standort-Check Berichtsstruktur – Ausgangssituation bis Spezial-Report – Letztlich entscheidet immer das eigene Standorturteil 

 

Standort-Check Grundsatzfragen – Eigenbild- und Fremdbild-Bewertungsmuster – Für die Bewertung von Standortfaktoren gibt es keinen Markt 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

  

Standort-Check Maßnahmenplanung – Bei welchen Einflussfaktoren interveniert werden soll – Geeignete Standortkennzahlen für Ursache-Wirkung-Netze 

 

Standort-Zufriedenheitsanalyse – Performance Public Management – Standort-Rechenschaftsbericht mit Standort-Gütezertifikat 

 

Standortanalyse, Ranking und Hitliste – Es gibt keine schlechten, nur ungeeignete Standorte – Management „weicher“ Standortfaktoren hat die Zukunft noch vor sich 

 

Es gibt keine guten oder schlechten Standorte

 

Es gibt nur geeignete oder ungeeignete Standorte

  

Standortfaktor Kreativwirtschaft Bewertungs-Check – Mehr als nur ein Imagefaktor – Identifikation und Qualifizierung von Bewertungskriterien für Kreative 

 

Standortfaktor Kreativwirtschaft Relevanz-Check – Vorreiter für wissensbasierte Ökonomie – Impulse branchenbegleitende Dienstleistungen, Zwischennutzung Gebäudeleerstand 

 

Standortfaktor Kreativwirtschaft SWOT-Check – Vernetzte Arbeitsformen, neue Arbeitsmodelle – Impulsgeber, Standortqualität, Einzelhandel, Gastronomie, Gebäudeleerstand 

 

Standortfaktor Kreativwirtschaft Zukunfts-Check – Kommunikationsplattform Kulturschaffende – Vernetzung, Arbeitsformen, Wirtschaftspotential, Wirkungsnetz Kreativwirtschaft 

 

Standortpotential – Kultursiedler als Raumpioniere - Kultursiedler „veredeln“ Standorte, machen sie überlebensfähiger 

 

STANDORTBILANZ: E-Books – Whitepaper – Checks – Entscheidungsunterstützung

 

Potenzialausschöpfung immaterielles Vermögen

  

 

 

 

  

STANDORTBILANZ: Print-Books

 

Business Enabler Wirtschaftsförderung

  

Non Financial Standortbilanzen – für Wirtschaftsförderer und Standortentscheider 

 

Die Vermessung der Standorte – Arbeitsbuch 

 

Wirtschaftsförderung und Standortanalyse – Standortfaktoren identifizieren, bündeln, gewichten 

 

Standortmarketing mit Qualitätsprofilen – Ampel-Anzeigen und Profil-Portfolios 

 

STANDORTBILANZ: Print-Books

 

Business Enabler Wirtschaftsförderung

  

Strategischer Potential-Check des Standortes – Ausloten von Standortperspektiven 

 

Wirtschaftsförderung als Business Enabler – Bürokratiebremsen lockern, Kompetenzen festigen 

 

Standortanalyse Kultur- und Kreativwirtschaft – Wie kreativ ist der Standort ? 

 

Kultur- und Kreativwirtschaft im Netz der Standortfaktoren – Bestimmung von Position und Wirkung 

 

STANDORTBILANZ: Print-Books

 

Business Enabler Wirtschaftsförderung

  

Immobilienwirtschaft im Standort-Möglichkeitsraum – Wirkungsbeziehungen im Kräftefeld der Standortfaktoren – Standortbilanz als 360-Grad Rundum-Radar 

 

Standortindikatoren I. – Performance-Pegelstände vor Ort – Sensoren am Standortpuls 

 

STANDORTBILANZ: Print-Books

 

Business Enabler Wirtschaftsförderung

  

Standortökonomie weicher Faktoren – Standort-Lesebogen 01 

 

Strategietransfer zum Standortgeschehen – Standort-Lesebogen 02 

 

Standortinspektion – Standort-Lesebogen 03 

 

Mein Freund der Baum – wie er lebte und starb – Standort-Lesebogen 04 

 

STANDORTBILANZ: Print-Books

 

Business Enabler Wirtschaftsförderung

 

Standortberichte - Wasserinfrastruktur und Landschaft - Multifunktionale Gewässerlandschaften - Flussräume und Lebensqualität

Ernst Becker Hanau - wenn der Main sein Bett verlässt
Ernst Becker Hanau - wenn der Main sein Bett verlässt

 

Urbane Flussräume – Erholungs- und Freizeitraum – Museumsufer und Lebensqualität – Identitätsstifter der Stadtlandschaft – Multifunktionale Wasserlandschaften – Regionale und urbane Komponente – Wasserwirtschaftliche Infrastrukturen und Eigendynamik – Flussufer und Aufenthaltswert 

 

Flussufer in der Stadt sind attraktive Orte mit hohem Aufenthaltswert. 

 

Flüsse machen Städte lebenswerter 

 

Räume am Wasser sind u.a.:

Die beliebtesten Standorte zum Leben

 

Touristische Anziehungspunkte

 

Standorte zum Erholen und Arbeiten

 

Flüsse sind sowohl für Bürger als auch für Planer nachhaltig von großer Bedeutung 

 

Städte und Menschen wollen möglichst nahe ans Wasser: dieses aber ist kein statisches Element, sondern geprägt von

 

wechselnden Wasserständen

 

wechselnden Fließgeschwindigkeiten

 

 

Für viele ist der Fluss ihrer Stadt eine Erholungs- und Freizeitraum 

 

Lange Zeit nutzten Städte ihre Flussufer, um Verkehrswege auszubauen: oft auch auf Kosten von Lebensqualität 

 

Vgl. u.a. Multifunktionale Wasserlandschaften

http://www.uni-stuttgart.de/hkom/publikationen/themenheft/08/multifunktionale.pdf

 

 

Gegenbeispiel u.a.: Museumsufer von Frankfurt macht den Main zum tragenden Element der Stadtlandschaft 

 

Flüsse prägen und begründen die Strukturen einer Stadt und bilden häufig sogar den Ursprung ihrer Entwicklung (die Furt am Main).

 

Eine Flusslage ist für viele Bürger einer Stadt nicht zuletzt auch identitätsstiftend (Kölle am Rin)

 

 

Eine attraktive Wasserkulisse ist Treibstoff für die Stadtentwicklung 

 

Stadtentwicklungen müssen Flussräume als eine grundlegende regionale und urbane Komponente neu überdenken 

 

Es geht um neue Formen multifunktionaler Wasserlandschaften 

 

Flüsse und ihre Uferbereiche haben wichtige Funktionen als urbane Freiräume

 

 

Flüsse sind räumlich stark begrenzte, wasserwirtschaftliche Infrastrukturen mit eigendynamischen Prozessen 

 

Urbane Gewässerlandschaften stehen im komplexen Zusammenspiel von

Naturprozessen

 

Nutzungsanforderungen

 

Stadt- und Freiraumgestaltung

 

 

Standortbeobachtung Freiheitsindex - Blickwinkel politisch und individuell

Ernst Becker Hanau - Prägung und Entscheide
Ernst Becker Hanau - Prägung und Entscheide

 

Freiheitsindex oder was der Staat zuerst verbieten sollte – Kredite – Spenden – Drogen - Gewaltdarstellungen – Standortfaktoren mit mehreren Dimensionen – Reales Standortbild statt verengter Blickwinkel 

 

Der Zustand der politischen und individuellen Freiheit wird in einer Zahl, dem Freiheitsindex abgebildet. 

 

Nach einer Untersuchung des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung (Quelle: Allensbacher Archiv) bevorzugen Deutsche auch im Rahmen eines Freiheitsindex eine Reihe von Verboten: 

 

Was der Staat verbieten sollte

  

84% meinen: harte Drogen wie Heroin oder Kokain

  

76 % meinen: Klonen von Menschen

  

71% meinen: radikale Parteien

  

64% meinen: gesundheitsschädliche Lebensmittel

  

55% meinen: weiche Drogen wie Haschisch, Marihuana

  

49% meinen: Gewaltdarstellungen z.B. per Film, Video u.a.

  

37% meinen: weitere Kredite aufnehmen, wenn man bereits verschuldet ist

  

36% meinen: hohe Spenden an Parteien

  

32% meinen: linksradikale Parteien

  

32% meinen: Pornographie

  

26% meinen: Glücksspiel

  

19% meinen: Verkauf von hochprozentigem Alkohol

  

17% meinen: auf Autobahnen schneller als 130 km/h

  

13% meinen: Sterbehilfe

  

Vgl. u.a. 

http://www.hochschule-heidelberg.de/fileadmin/srh/heidelberg/pdfs/an_institute/mill_institut/Dossier_Freiheitsindex_Deutschland_2013_vorab.pdf

  

Einbettung in eine Standortbilanz:

 

Im Rahmen von Methoden einer Standortbilanz wird jeder Faktor nicht nur aus dem verengten Blickwinkel einer einzigen Dimension betrachtet. 

 

Vielmehr wird versucht, der Wirklichkeit dadurch besser gerecht zu werden, dass jeder Faktor aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln heraus in Augenschein genommen wird. 

 

D.h. in einem ersten Schritt wird zunächst das rein mengenmäßige Vorhandensein eines Faktors danach beurteilt, wie weit dieses den Anforderungen zu entsprechen vermag. 

 

Vor dem Hintergrund, dass in vielen Fällen das bloße Vorhandensein vielleicht nicht ausreichen mag, wird zusätzlich die Qualität des Faktors beurteilt. 

 

In manchen Fällen mag es durchaus vorkommen, dass fehlende Quantität durch bessere Qualität ausgeglichen werden kann. 

 

Sowohl die Dimension Quantität als auch die einer Qualität sind jedoch immer nur vergangenheits- oder bestenfalls gegenwartsbezogene Bewertungsdimensionen.

  

Was darüber hinaus also noch interessiert, ist eine zukunftsbezogene Beurteilungsbetrachtung, der mit einer weiterführenden dritten Systematik-Bewertung nachgekommen werden kann.

  

D.h. unter diesem Blickwinkel kann ein Faktor zusätzlich noch danach beurteilt werden, wie er sich voraussichtlich in der nächsten Zukunft weiter entwickeln wird bzw. wie stabil und sicher vergangenheits- und gegenwartsbezogene Bewertungen auch für die Zukunft fortgeschrieben werden können. 

 

Wird das Bewertungsbild aus diesen drei Dimensionen zusammengesetzt, so wird auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass es besser der Realität entsprechen kann.

  

 

Stadtentwicklung und Rahmenbedingungen - Räumliche Mobilität und Standortentscheidungen - Kommunikationsplattform Standortbilanz

Ernst Becker Hanau - multilokale Lebensweise
Ernst Becker Hanau - multilokale Lebensweise

 

Mobilität im Strukturwandel der Standorte – Regionalisierung und Reurbanisierung - Pendel- und Freizeitwege auf dem Rückzug – Renaissance der Stadtkerne 

 

Zwischen Stadtentwicklung und räumlicher Mobilität bestehen komplexe Wechselbeziehungen

 

 

Die Stadtentwicklung schafft Rahmenbedingungen für die Mobilität

 

Räumliche Mobilität ihrerseits verändert im Gegenzug wiederum die Stadt

 

 

Renaissance der städtischen Kerne führt zur Abnahme der PKW-Verkehrsnachfrage. Ein gut ausgebauter öffentliche Nahverkehr erübrigt Parkplatzsuche und Stehen im Stau 

 

Vgl. u.a. Mobilität und Stadtentwicklung

http://www.ils-forschung.de/cms25/index.php?lang=de&Itemid=87

 

 

Standortentscheidungen –sowohl der Haushalte als auch der Unternehmen- stehen in dynamischen Wirkungsbeziehungen zu Entwicklungen von räumlichen Strukturen 

 

Wichtige Bezugspunkte im Raum bestimmen wesentlich das Handlungsfeld für Standortentscheidungen

 

 

Die Alltagsmobilität unterliegt tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen 

 

Es geht um unterschiedliche Entwicklungen u.a. bei Regionalisierungs- und Reurbanisierungsprozessen

 

Wenn es um die Wechselbeziehungen zwischen Mobilitäts- und Standortfaktoren geht, stehen ältere Menschen und Jugendliche besonders im Fokus 

 

Beispielsweise wird beobachtet:

Nach einem Jahrhundert mit rasantem Verkehrswachstum sind Menschen heute eher weniger unterwegs 

 

Der Stagnation der alltäglichen Wege steht ein Zuwachs im Fernverkehr gegenüber

 

Auf der einen Seite stehen Internet und Smartphone, auf der anderen Seite immer mehr Interkontinentalflüge 

 

Rückgang alltäglicher Pendel-, Einkaufs- und Freizeitwege 

 

Nicht selten gibt es eine multilokale Lebensweise an mehreren Orten: hybride Mobilitätsformen mit halb Pendelverkehr und halb Umzug 

 

Vgl. u.a. Bundesministerium

http://www.bmvbs.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/verkehr-und-mobilitaet_node.html

 

 

Räumliche Wirkungen:

Der PKW ermöglichte nach dem Kriege vieles für breite Bevölkerungsschichten: viele zogen ins Umland der Städte und verwandelten Dörfer in Vorstädte

 

 

Der ländliche Raum wechselte seinen Charakter zum suburbanen Raum: die lange wirkenden Zentrifugalkräfte der Suburbanisierung bewegen sich hin auf eine beginnende Reurbanisierung

 

Attraktivität der Städte steigt: der Anschluss zur Fernreise über Flughafen oder ICE-Bahnhof liegt nicht weit 

 

Städte sind als ökonomische Knotenpunkte enger in die immer stärker werdenden globalen Wirtschaftsverflechtungen eingebunden 

 

Auch die Reurbanisierung hat ihre Grenzen: größerer Wohnflächenbedarf macht bereits heute Probleme. Auch der bereits spärliche Grünflächenbestand muss erhalten werden und kann kaum für den Bau zusätzlichen Wohnraums hergenommen werden

 

Der PKW ermöglichte nach dem Kriege vieles für breite Bevölkerungsschichten: viele zogen ins Umland der Städte und verwandelten Dörfer in Vorstädte 

 

Standortbeobachtung - Kommunales Finanzmanagement - Standortspezifische Cash Flow Analyse - Kommunale Budgetplanung - Strategisches Standortmarketing - Haushaltsausgleich

Standortbilanz - Zinslasten beschränken Handlungsspielräume
Standortbilanz - Zinslasten beschränken Handlungsspielräume

 

Kommunen mit unterschiedlicher Verschuldungslage
- Bei Konsolidierungsbedarf Entlastung unter  zeitweisem Schutzschirm – Sanierungshilfe gegen Auflagen – 2020´er Deadline für Haushaltsausgleich – Konsolidierungsanstrengung ist Pflicht - Individuell vereinbarte
Defizitabbaupfade

 

Ausgangslage: 

Zins- und Tilgungslasten beschränken bei Kommunen als Folge hoher Schulden immer
stärker die eigenverantwortlichen finanziellen Gestaltungsspielräume


  

Ziel: 

Wiederherstellung der finanziellen
Leistungsfähigkeit in Landkreisen, Städten und Gemeinden

 

Weg: 

Erreichung ausgeglichener Haushalte
 

Elemente: 

Sofortige
partielle Entschuldung

 

Zinsdiensthilfen


 

Vgl. u.a.

http://www.wibank.de/de/Foerderprogramme/Infrastruktur/Kommunaler-Schutzschirm.html


 

Als konsolidierungsschwach eingeschätzte Kommunen sollen über das Instrument des Schutzschirms von ihrem drückenden Schuldenberg teilweise entlastet werden
 

Verbunden mit diesem Hilfsangebot sind
verpflichtende Konsolidierungsanstrengungen.

 

D.h. Hilfen zur Sanierung gibt es nur
gegen Auflagen


 

Verbesserung der Einnahmen beispielsweise durch höhere: 

Gewerbesteuern 

Grundsteuern

Kindergartengebühren

Abwasserabgaben

u.a. 

Einsparungen beispielsweise durch
Leistungseinschränkungen für:
 

Schwimmbäder

Sportanlagen

Bibliotheken

u.a.
 

Vgl. u.a. Kommunaler Schutzschirm

http://www.youtube.com/watch?v=esDxybvOsdw
 

Haushalts- und Verschuldungslage differieren erheblich von Kommune zu Kommune
 

Indikatoren für schlechte Haushaltslage: 

Im Durchschnitt Kassenkreditschulden von
mehr als 1.000 Euro je Einwohner

 

oder

 

Im Durchschnitt ein negatives
Ordentliches Ergebnis und Kassenkredite von mehr als 470 Euro je Einwohner

 

oder

 

zwar keine Kassenkredite, aber ein
negatives Ordentliches Ergebnis von mehr als 200 Euro pro Kopf

 

Anhand dieser Kriterien wurden für Hessen 106 konsolidierungsbedürftige Kommunen identifiziert (knapp ein Viertel der
Gesamtheit)

 

Die konsolidierungsbedürftigen Kommunen entscheiden selbst über Teilnahme am Schutzschirm
 

Vgl. u.a.

http://www.wibank.de/de/Foerderprogramme/Infrastruktur/Kommunaler-Schutzschirm.html
 

Abhängig von der jeweiligen
finanziellen Ausgangslage wird mit jeder am Schutzschirm teilnehmenden Kommune
ein ggf. über mehrere Jahre gestreckter individueller Defizitabbaupfad vereinbart

 

Sofern es keine begründeten Punkte gibt, die dagegen sprechen, muss die teilnehmende
Kommune bis spätestens 2020 einen ausgeglichenen Haushalt erreichen.


 

Ausnahmen wie beispielsweise
Offenbach bestätigen die Regel.

  

Informationsdienste - Industriepolitik, Wirtschaftsförderung und Wissenstransfer

Abi63 - konzeptionelle Reaktion
Abi63 - konzeptionelle Reaktion

 

Standort Frankfurt - Industriestudie Zufriedenheit Detail – Standortansprüche und ganzheitliche Sicht – Kommunalverwaltung – Forschungseinrichtungen – Industriepolitik proaktiv oder reaktiv – Weiterbildungsoptionen und Kinderbetreuung – Gewerbesteuer und Wertschätzung – Informationsaustausch und Wissenstransfer – Wirtschaftsförderung und unternehmensnahe Dienstleistungen 

 

 

Trotz noch so umfassender und detailreicher Standortanalysen wird es auch Planungs- und Entscheidungsprobleme geben, für die der Detailgrad der zur Verfügung stehenden Indikatoren nicht ausreichend wäre und deshalb ausgewählte Einzelfaktoren zum Gegenstand umfangreicher Sonderanalysen gemacht werden müssen.

  

Wenn aber der Standort-Bildschirm zielgenau auf bestimmte Einzelaspekte ausgerichtet und „gezoomt“ werden soll, muss dabei trotzdem  zu jeder Zeit der systematische Gesamtzusammenhang gewahrt bleiben. 

 

D.h. nach wie vor sollten alle Standortfaktoren durchgängig in ihren Bewertungen, Messungen, Wirkungsbeziehungen und Auswertungen abstimmfähig gehalten werden.  

Standortansprüche sind nicht immer nur branchen- oder betriebstypisch 

 

Standortansprüche sind eingebettet in spezifische direkt vor Ort anzutreffende Gegebenheiten 

 

Eine detaillierte Kenntnis spezifischer Standortansprüche ist für eine kommunale Industriepolitik ein Muss, wenn sie proaktiv anstatt reaktiv agieren will.

  

 

Für eine Detailanalyse der Standortansprüche hat man am Standort Frankfurt als einzelne detaillierte Einflussfaktoren identifiziert: 

 

Gewerbesteuer

 

Wertschätzung der Industrie durch die Frankfurter Kommunalpolitik

 

Dauer von Genehmigungsverfahren

 

Angebot an Facharbeitern/innen

 

Wohnraumangebot für Mitarbeiter/innen

 

Angebot an geeigneten Lehrstellenbewerbern/innen

 

Transparenz von Zuständigkeiten

 

Regelmäßiger Austausch mit Vertretern städtischer Politik

 

Beteiligung an Planungsprozessen

 

Akzeptanz der Industrie bei der Frankfurter Bevölkerung

 

Mediale Berichterstattung über die Frankfurter Industrie

 

Sichtbarkeit der Industrie bei wirtschaftspolitischen Foren

 

Kinderbetreuungsangebot für Mitarbeiter/innen

   

Informationsangebot über kommunale Regelungen und Vorschriften

 

Behördliche Anwendung von Umweltschutzauflagen

 

Behördliche Anwendung von Brandschutzauflagen

 

Kooperation zwischen Unternehmen

 

Service der Kommunalverwaltung

 

Zusammenarbeit mit Hochschulen allgemein

 

Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität Frankfurt

 

Informeller Austausch zwischen Unternehmen

 

Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen

 

Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt

 

Zusammenarbeit mit der FH Frankfurt

   

Angebot unternehmensnaher Dienstleistungen

 

Angebot an Finanzdienstleistungen

 

Beratung und Betreuung durch die Wirtschaftsförderung

 

Formalisierter Austausch zwischen Unternehmen

 

Außenimage von Frankfurt am Main als Wirtschaftsstandort

 

Online-Dienstleistungsangebot (E-Government)

 

Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter/innen

 

Angebot an Hochschulabsolventen/innen

 

Angebot an ungelernten Arbeitskräften

 

Angebot an Leih-/Zeitarbeitern/innen

  

Vgl. u.a. Industriestudie Frankfurt 

https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2855&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=20157413 

 

Aus den Analysen und Ergebnisse einer Standortbilanz können potentialorientiert Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen entwickelt werden. 

 

Die Transparenz von Standortentscheidungen erhöht sich durch nachvollziehbare Bewertungen. 

 

Standortuntersuchungen haben ergeben, dass technologisches und kreatives Knowhow oft über Generationen hinweg vererbbar zu sein scheint und dass ein einmal eingeschlagener ökonomischer Weg einen Standort über viele Jahrzehnte zu nähren vermag.

  

Hat sich ein Standort im Wettbewerb um die Kreativen erst einmal einen Erfolg erarbeitet, so ist dieser nicht so leicht wieder zu nehmen.

  

 

Standortbilanz - Standortvermessung Sinn und Zweck - Existenzbestimmende Standortentscheidung - Standortentscheidung und Kapitalbindung

Existenzgründung - Vermessung des Standortes bewirkt langfristige Kapitalbindung
Existenzgründung - Vermessung des Standortes bewirkt langfristige Kapitalbindung

 

Verfahren und Werkzeuge – Identifikation und Gewichtung – Standortfaktoren nach Quantität, Qualität und Systematik – Standortentscheidungen sind existenzrelevant – Abstimmfähige Wirkungsbeziehungen 

 

Die politisch und fachlich Verantwortlichen eines Standortes sollten bestmögliche Hilfen und Informationen bieten, um Interessenten wie Ansässigen oft existenzbestimmende Standortentscheidungen soweit als nur möglich zu erleichtern.

 

 

Beide Gruppen sollten ihrerseits die möglichen Instrumente und Arbeitshilfen nutzen, um sich selbst ein genaues Bild von der Gesamtbilanz des Standortes zu machen. 

 

Bereits aus frei verfügbaren Daten lässt sich eine vorläufige Standortvermessung vornehmen. 

 

Schlüsselfaktoren Standortvermessung

Interessengruppen für umfassende Vermessungen des Standortes 

 

Zukunftssicherung der Kommune mit Marketing der Standortqualitäten 

 

Den Standort zur Existenzsicherung auf den Prüfstand stellen

 

Standortentscheidungen binden längerfristig wertvolles Kapital

 

Der richtige Standort ist lebenswichtig für Existenzgründungen

 

Kommunen und Unternehmen brauchen gleichermaßen geeignete Standort-Vermessungsverfahren 

 

Prüfliste der Dringlichkeit von Vermessungen 

 

Arbeitsprogramm für die Standort-Vermessung

 

Definition und Gewichtung Faktoren-Cluster 

 

Identifikation und Gewichtung Einzelfaktoren

 

 

Bewertung Standortfaktoren

Fragen, bewerten, begründen

 

Einzelbewertungen nach Prozenten oder Punkten

 

Bewertungsschema für Geschäftsprozesse

 

Bewertungsschema für Erfolgsfaktoren

 

Bewertungsschema für Humanfaktoren

 

Bewertungsschema für Strukturfaktoren

 

Bewertungsschema für Beziehungsfaktoren

 

Verwendung von Standort-Indikatoren

 

Extern verfügbare Standort-Faktoren

 

Intern verwendbare Standort-Faktoren

 

Standort-Vergleiche und -Benchmarking

 

Erfassen der Wirkungsbeziehungen

 

Bildung Standortfaktoren-Cluster

 

Mehrere Standortbewertung-Dimensionen

 

Gewichtete Standortfaktoren

 

Verknüpfung der Standortfaktoren

 

Generierung von Standortempfehlungen

 

Eigen- und Fremdbild des Standortes

 

 

Standortprofil-Diagramm

Standortportfolio nach Bewertungsdimensionen

 

Standort-Ampeldiagramm

 

Standortfaktor-Wirkungsnetz

 

Standortpotenzial-Portfolio 

 

Übersichtlichkeit und Transparenz Standortvermessung

 

Leicht verständliche Darstellung

 

Einheitlicher Aufbau

 

Durchgängig bruchfreie Systematik und Abstimmfähigkeit

 

Zahlenorientierte Denkweise

 

Vollständigkeit

 

 

Standortberichte - Risiko-Mieter und Kreativwirtschaft - Sicherung und Werterhalt von Leerständen - Nutzungsideen mit Denkmalschutz - Bewahrung von Bausubstanz

Standortberichte - Nutzungsideen und Vermarktungschancen
Standortberichte - Nutzungsideen und Vermarktungschancen

 

Flächenvermarktung durch experimentelle Nutzung - Sicherung und Erhalt von Liegenschaften - Entstehung neuer Nutzungsideen – kulturwirtschaftliche Zwischennutzungen – Denkmalschutz und Lagequalität - Gebäudenahe Freiflächen

 

 

Beziehungen zu Eigentümern der Liegenschaften

Flächen werden beispielsweise deshalb nicht auf dem Markt angeboten, um höhere Renditen durch Abriss und Neubau zu erzielen 

 

Nur wenige Eigentümer haben ideelle Ansprüche an die Nutzung ihrer Objekte oder wollen sich auf ungewöhnliche Ideen einlassen 

 

Zielsetzung der Eigentümer ist meist eine Wertsteigerung der Liegenschaft durch möglichst werthaltige Vermietung (haben oft keine besondere Bindung an den Standort)

 

Eigentümer verzichten beispielsweise lieber auf eine Nutzung, als sich auf einen eventuellen Risiko-Mieter einzulassen (unregelmäßige Mietzahlungen, Beschwerden der Nachbarschaft, Beschädigungen durch Gebrauch der Objekte).

 

 

Eigentümer müssen davon überzeugt werden, dass eine kulturelle Zwischennutzung für sie einen Mehrwert (Deckung der Betriebskosten) bringen kann.  

 

Angst, dass sich Zwischen- zu Dauernutzungen entwickeln könnten. 

  

Sicherung und Erhalt von Liegenschaften

 

Privateigentümer besitzen meist nur wenige Flächen/Gebäude.

 

Meist haben sie einen engen Bezug zu ihrer Liegenschaft und damit auch sehr persönliche Zielvorstellungen.  

 

Nicht immer ist es leicht, sie für kulturwirtschaftliche (Zwischen-)Nutzungen zu gewinnen, nur selten bieten sie ihre leer stehenden Liegenschaften aus eigenem Antrieb Künstlern oder Kulturschaffenden an.   

 

Besonders gering ist die Bereitschaft, sich auf experimentelle Nutzungen einzulassen, bei gegensätzlichen Interessen innerhalb von Erbengemeinschaften.

 

 

Nutzungskonkurrenz und Funktionsteilung

Hintergrund ist ein dynamischer Strukturwandel der Gewerbeflächennachfrage bei gleichzeitiger Verschärfung des regionalen Standortwettbewerbs und zunehmender Nutzungskonkurrenz 

 

Bei zunehmender Flächenknappheit geht es auch um eine Intensivierung und Funktionsteilung der Stadt-Umland-Beziehungen

 

 

Bei Verschiebung von Trends geht es für die Immobilienwirtschaft um deren Auswirkungen auf die direkte Umgebung, d.h. eine intensive Betrachtung der Wechselwirkungen im komplexen Standortgefüge.

 

 

Dabei müssen auf Grundlage einer mehrschichtigen Sichtweise alle Einflussfaktoren möglichst lückenlos einbezogen werden. 

 

 

Eine Standortbilanz bietet eine umfassende, für jedermann verständliche Kommunikationsplattform, über die sich alle wichtige Akteure wie Stadtverwaltung, Projektentwickler, Betreiber, Investoren, Einzelhändler, Dienstleister oder Bürgervertreter vernetzen können und die notwendigen Dialoge moderiert und nachvollziehbar transparent gemacht werden können.

 

 

Für den Vermieter einer kulturwirtschaftlich genutzten Liegenschaft liegt ein geldwerter Vorteil in der Sicherung und dem Erhalt seiner Immobilie (Bewahrung leer stehender Gebäude vor dem Verfall, beispielsweise durch Verfall der Bausubstanz, Vandalismus u.a.).

 

 

Denkmalgeschützte Industriegebäude und –anlagen können so erhalten werden.  

 

Auch gebäudenahe Freiflächen können kulturwirtschaftlich genutzt werden (z.B. Musiker, Bildhauer, Objektkünstler). 

 

Ein weiterer Vorteil für den Vermieter könnte die Verringerung der Unterhaltskosten (Grundsteuer, Pflege- und Instandhaltungskosten, Straßenreinigungsgebühren, Winterdienst, Müllgebühren u.a.) sein. 

  

Die Vermarktungschancen steigen: Das Objekt oder die Fläche werden im Nutzungszustand aus einer veränderten Perspektive wahrgenommen, die Lagequalität kann in einem besseren Kontext präsentiert werden.

 

Entstehung neuer Nutzungsideen: Oft wissen Eigentümer nicht, was sie mit ihrer leer stehenden Liegenschaft anfangen könnten. Kulturschaffende tragen durch ihre Aktivitäten mit dazu bei, dass neue Nutzungsalternativen angedacht und experimentiert werden können.

 

 

Standortbilanz Bad Homburg - Ästhetik und Stadtwald - Kurstadt und Erholungsfläche - Immaterielles Kapital

Abi63 - Baumbestand Bad Homburg - Spuren aus landgräflicher Zeit
Abi63 - Baumbestand Bad Homburg - Spuren aus landgräflicher Zeit

 

Bad Homburger Wald, ein Wertansatz in der Standortbilanz - Spuren aus landgräflicher Zeit – Stadtwald und Wegenetz – Vielfalt der Baumarten – Bäume und Ästhetik – Waldbäume und Bewirtschaftung 

 

Ein Beleg für die Stellung eines Standortes erfüllt nur dann seinen Zweck, wenn in ihm möglichst alle Tatbestände eines Standortes ganzheitlich abgebildet und detaillierte Bewertungen dieser Tatbestände auch transparent nachvollziehbar gemacht werden können. 

 

Beispielsweise besitzt der Standort Bad Homburg  u.a. auch einen 1274 Hektar großen Stadtwald

 

Das Wegenetz hat insgesamt eine Wegelänge von 60 km

 

Zu den Alleinstellungsmerkmalen des Bad Homburger Waldes zählen Spuren aus landgräflicher Zeit: exotische Baumarten, Teehäuschen, Hirschgarten sowie zahlreiche Denkmäler 

 

Vgl. u.a.

http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/YZL5TVVXDKQSQKRW3PIXPGBH3L3LQBKZ

 

Bäume, die älter als 140 Jahre sind erzielen zwar keine Wertsteigerung mehr, sind aber dennoch wichtig: und zwar für die Ästhetik. Das Durchschnittsalter der Bad Homburger Waldbäume  hat auf 92 Jahre zugenommen. 

 

Zwar werden durch die eigene Bewirtschaftung seitens der Stadt Bad Homburg Überschüsse erzielt. 

 

Im Vordergrund steht aber die Nutzung des Stadtwaldes als Erholungsfläche der Kurstadt

 

Weitere Nutzenvorteile sind: Speicherung von Wasser, Lebensraum für Tiere, gründe Kulisse für Sportler und Spaziergänger

 

 

Vgl. u.a. Lebensraum Wald

http://www.youtube.com/watch?v=BcD65s6tC_o

 

 

Ein wirklich treffendes Bild lässt sich von einem Standort erst zeichnen, wenn die Realität verengende Tunnelblicke vermieden werden. D.h. in die vielseitige Palette von Eigenschaften müssen möglichst alle auf den Standort einwirkenden Faktoren eingebunden werden.  

 

Und das Bild muss aus den verschiedenen Blickrichtungen seines Betrachters, also kommunalen Verwaltungsstellen, vor Ort wirtschaftenden Unternehmen, ansiedlungs- und investitionsinteressierten Unternehmen oder Personen und Existenzgründern, zusammengesetzt werden. 

 

Hierbei ist zwar kaum anzunehmen, dass die Ergebnisse in der Bewertung des Standortes immer genau deckungsgleich sein werden. So dürften besonders auf der Ebene von Einzelfaktoren oft unterschiedliche Meinungen auftauchen.  

 

Aber gerade solche Unterschiede sind es, die bei genauerer Betrachtung vielleicht weitere Hinweise auf Entwicklungsmöglichkeiten und noch ausschöpfbare Potenziale des Standortes liefern könnten. 

 

Fazit: der Wert des Bad Homburger Stadtwaldes ist nicht allein nach Festmetern zu messen

 

 

Standortbilanz - Standorttransparenz nach Quantität, Qualität und Systematik - Verdeutlichung von Relationen und Wirkungsbeziehungen zwischen Standortfaktoren

Standortbilanz für verschiedene Ebenen der Bewertung
Standortbilanz für verschiedene Ebenen der Bewertung

 

Selbstbewertung des Standortes – Annäherung an finanzübliche Sichtweisen - Erkenntnisgewinn durch Analyse der Relationen – Dimensionen Quantität, Qualität und Systematik –Kommunikationsunterstützung Schlüsselpersonen 

 

Eine Standortbilanz befasst sich vor allem mit der Bewertung und Messung immaterieller Sachverhalte, also allen „Intangibles“ einer ganzen regional abgegrenzten Einheit. 

 

Obwohl dabei versucht wird, größtmögliche Transparenz und (auch quantitative) Nachvollziehbarkeit durch Annäherung an finanzübliche Sichtweisen herzustellen, kommt es nicht so sehr auf die absolute Höhe oder Richtigkeit der Bewertungszahlen an, sondern auf die Verdeutlichung der dahinter liegenden Relationen.

  

  

Für den überwiegenden Teil der Standortfaktoren sind ohnehin keine Käufe oder Verkäufe möglich. 

 

Es existiert kein Markt für Standortfaktoren, auf dem sich ein in Euro und Cent ausdrückbarer Marktpreis darstellen ließe. 

 

Wirtschaftsförderer und Standortentscheider können mehr Informationsgewinn eher aus der richtigen Relation und Korrelation zwischen den jeweils identifizierten Standortfaktoren untereinander gewinnen. 

 

In dem Konzept der Standortbilanz erfolgt die Bewertung von

 

1. Geschäftsprozessen,

 

2. Geschäftserfolgen,

 

3. Humankapital,

 

4. Strukturkapital und

 

5. Beziehungskapital

 

des Standortes gemäß einer QQS-Bewertung (Quantität-Qualität-Systematik). 

 

Jeder der zuvor identifizierten und beschriebenen Standortfaktoren wird für sich nach den Dimensionen Quantität (Qn), Qualität (Ql) und Systematik (Sy) bewertet 

 

Hierbei ist im Rahmen der Standortbilanzierung die Selbstbewertung ein Schlüsselprozess, der eine Plattform für die Diskussion und Erarbeitung von Themen liefert, mit denen die Wirtschaftsförderung konfrontiert wird und sichert die Mitwirkung und das Engagement von Schlüsselpersonen. 

 

Damit ist die Selbstbewertung auch ein leistungsfähiger Mechanismus zur Einführung und Unterstützung von Verbesserungsmaßnahmen. 

 

Als Vorteile bietet das Instrument der Selbstbewertung u.a.:

 

einen gründlichen, strukturierten Ansatz für Verbesserungsaktivitäten

  

eine Bewertung auf Grundlage von Fakten statt individueller Wahrnehmungen

  

ein Instrument zur Festlegung eines Orientierungsrahmens und zur  Konsensfindung hinsichtlich notwendiger Maßnahmen

  

ein leistungsfähiges Diagnoseinstrument

  

eine objektive Bewertung anhand von praxisbewährten Kriterien

  

ein Mittel zur Messung der im Zeitablauf erzielten Fortschritte

  

ein Instrument, das die Verbesserungsaktivitäten auf diejenigen Bereiche konzentriert, in denen sie am nötigsten sind

  

eine Methode, die sich auf allen Ebenen anwenden lässt, von einzelnen  Bereichen bis hin zum Gesamtstandort

  

eine Chance zur Förderung und zum Austausch erfolgreicher Methoden

  

 

 

Standortbilanz - Innenentwicklung von Städten gegen Flächenzersiedlung - Umwandlungsbremse für landwirtschaftliche Flächen und Wald - Beschränkung Flächenverbrauch

Informationsdienste - Städtische Innenentwicklung mit Vorrang
Informationsdienste - Städtische Innenentwicklung mit Vorrang

 

Städtebaurecht - Ausschöpfung Innenentwicklungspotentiale - Kontingentierung Spielhallen – Abriss Schrottimmobilien – Maß baulicher Nutzung 

 

Immobilienwirtschaft ist zum einen der Boden, der auf dem alles steht, wächst und gedeiht und der als endliche Größe vorgegeben und mengenmäßig nicht beliebig veränder- oder vermehrbar ist. 

 

D.h. es kommt darauf an, sparsam mit dem Flächenverbrauch umzugehen. 

 

Vgl. u.a.

http://www.xinxii.de/wirkungsbeziehungen-der-standortfaktoren-p-328664.html

 

 

Zum anderen Gebäude, deren Menge und Qualität sich zwar an veränderte Rahmenbedingungen anpassen lassen, deren Anpassungen aber immer nur mit zeitlicher Verzögerung zu bewerkstelligen sind, d.h. die erst den sie bewirkenden Veränderungen in einem zeitlichen Abstand nachfolgen. 

 

Positive Wanderungsbewegungen belegen die Anziehungskraft von Städten

 

 

Vgl. u.a. Berenberg-Studie Städte-Ranking

http://www.berenberg.de/fileadmin/assets/publikationen/staedteranking/2013-03-21_Frankfurt_ANSICHT.pdf

 

 

 

Das Bauplanungsrecht für Städte ist Teil des öffentlichen Baurechts 

 

Das Städtebaurecht umfasst

 

Baugesetzbuch

 

Baunutzungsverordnung

 

Immobilienwertermittlungsverordnung

 

Wertermittlungsrichtlinien

 

 

Hierunter fallen insbesondere Regelungen betreffend

 

Zulässigkeit von baulichen Anlagen

 

Grenzen von baulichen Anlagen

 

Errichtung von baulichen Anlagen

 

Nutzung von baulichen Anlagen

 

Änderung von baulichen Anlagen

 

Beseitigung von baulichen Anlagen

 

Beschaffenheit von baulichen Anlagen

 

 

 

Vgl. u.a. Städtebaurecht

http://www.bmvbs.de/DE/StadtUndLand/Staedtebaurecht/staedtebaurecht_node.html

 

Für die Stadtentwicklung wird u.a. als Ziel verfolgt, stärker der Flächenzersiedlung entgegenzuwirken 

 

Unter den Zielen des Städtebaus erhält die Innenentwicklung eine Vorrangstellung 

 

Anstatt einer Umwandlung von landwirtschaftlichen Flächen oder Wald sollen zuerst alle verfügbaren Innenentwicklungspotentiale überprüft und ausgeschöpft werden 

 

Gesetz zur Stärkung der Innenentwicklung

http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP17/467/46764.html

 

 

Über Bebauungspläne hinaus Darstellung zentraler Versorgungsbereiche im Flächennutzungsplan  

 

Im Bebauungsplan können Vergnügungsstätten wie beispielsweise Spielhallen ausgeschlossen und nach Art oder Lage kontingentiert werden 

 

Eigentümer von verwahrlosten, nicht mehr wirtschaftlich nutzbare Gebäuden müssen über die Duldung des Abrisses durch die Gemeinde bis zur Höhe der durch die Beseitigung entstehenden Vorteile die entstandenen Kosten tragen

 

Auch in reinen Wohngebieten sind Anlagen zur Kinderbetreuung zulässig 

 

In Bebauungsplänen festgelegte Obergrenzen für das Maß einer baulichen Nutzung können aus städtebaulichen Gründen unter bestimmten Bedingungen überschritten werden, die Auswirkungen der Überschreitungen sind auszugleichen

 

 

Vgl. Gesetz zur Stadtentwicklung

http://offenesparlament.de/ablauf/17/46764

 

 

Klassische, weitaus mehr im Blickfeld der Öffentlichkeit stehende Industriezweige wie die Autoproduktion oder der Maschinenbau bringen gegenüber der Immobilienwirtschaft nur ein geringeres Gewicht auf die volkswirtschaftliche Waage. 

 

Die Branche ist breit gefächert (Architekten, Ingenieure, Mieter, Vermieter, Vermittler, Verwalter, Bauaufseher, Stadtplaner u.a.) und kleinteilig strukturiert. 

 

Diese Vielzahl von Interessen macht es oft schwer, den Überblick zu behalten. Zumal das Immobiliengeschäft an erster Stelle ein lokales und allenfalls regionales Geschäft ist. 

 

In dieser Branche spielen informelle Gegebenheiten eine größere Rolle als in anderen Branchen, d.h. im Vordergrund stehen persönliche Beziehungen.  

 

Die meisten Aktivitäten der Akteure spielen sich in lokalen Verästelungen ab.

 

 

Vgl. u.a. Immobilienwirtschaft im Standort-Möglichkeitsraum

http://www.bod.de/index.php?id=1132&objk_id=292677

 

 

Justierung Standortradar – Indikatorenbündel und Wirkungsbeziehungen – Durchgängige Abstimmfähigkeit – Standortfaktoren und Kennzahlen – Standortanalyse und Standortbeobachtung 

 

Trotz noch so umfassender und detailreicher Standortanalysen wird es auch Planungs- und Entscheidungsprobleme geben, für die der Detailgrad der zur Verfügung stehenden Indikatoren nicht ausreichend wäre und deshalb ausgewählte Einzelfaktoren zum Gegenstand umfangreicher Sonderanalysen gemacht werden müssen.  

 

Vgl. u.a.

http://www.xinxii.de/risiko-gewichtung-und-gap-im-standortvergleich-p-328479.html

 

 

Wenn aber der Standort-Bildschirm zielgenau auf bestimmte Einzelaspekte ausgerichtet und „gezoomt“ werden soll, muss dabei trotzdem  zu jeder Zeit der systematische Gesamtzusammenhang gewahrt bleiben.

 

 

D.h. alle sollten Standortfaktoren durchgängig in ihren Bewertungen, Messungen, Wirkungsbeziehungen und Auswertungen abstimmfähig gehalten werden.

 

Die rechnerische Auswertung von zahlreichen Einzelindikatoren wird erst dann fruchtbringend, wenn sie zu Kennzahlenbündeln führt, die standortrelevante Informationen sinnvoll ordnen. 

 

Vgl. u.a.

http://www.xinxii.de/standortanalysen-brauchen-indikatoren-p-327805.html 

 

 

Arbeitsprogramm STANDORTBILANZ

 

 

Voraussetzungen: Unabhängigkeit, fundiertes Wirtschaftswissen, ganzheitliches Denken, Managementerfahrung 

 

Standortbeobachtung und Ausgangssituation 

Standortanalyse und Bilanzierungsbereich 

 

Identifizierung, Bündelung und Gewichtung Standortfaktoren 

Dreidimensionale Bewertungsstruktur nach Quantität, Qualität und Systematik 

 

Ampel-Diagramme und Profile 

Dynamische Beziehungsnetze mit aktiven und passiven Wirkungsstärken 

 

SWOT-Analyse, Wettbewerbsposition und Leitbild 

Potenzialportfolio und Handlungsoptionen 

 

FAZIT und AUSBLICK 

Standortbeobachtung - Strukturwandel Gewerbeflächennachfrage - Neuakquisition in ausgesuchten Clusterbereichen - Funktionsteilung zwischen Kern und Umland

Foto Ernst Becker Hanau - Sektorale Entwicklungslinien eines Standortes
Foto Ernst Becker Hanau - Sektorale Entwicklungslinien eines Standortes

 

Gewerbeflächen Standorttypologie - Strategisches Flächenmanagement
mit Klassifizierung des Standortes – Basis Flächenmonitoring – Orientierungsrahmen
Planungsprozesse 

Ansatzpunkt und Basis für ein
strategisches Nutzungs- und Vermarktungsmanagement von Gewerbeflächen ist eine
schwerpunktmäßige Zuordnung des Standortes zu einem bestimmten Typus

Vorteile Standorttypologie sind u.a.

Grundlage für zielgruppen- und
nachfrageorientierte Entwicklung von Standortflächen

Orientierungsrahmen
für erforderliche Planungsprozesse und Planungsvorgaben des Standortes

 

Basis für Aufbau und Pflege eines Flächenmonitorings

 

Grundlage für ein strategisches Flächenmanagement

 

 

Informationen für Standortentwicklung
als verträgliche Kombination aus

Wohnen

Freizeit

Erholung

Arbeit

Gewerbe

Basis für gezielte Neuakquisition in ausgesuchten Clusterbereichen



 

Im Bereich der Gewerbeflächen können u.a. Standortorttypen nach folgenden Schwerpunkten abgegrenzt werden:

Produktion

 

Logistik

 

Wissensorientiertes Gewerbe

 

Handwerk und Kleingewerbe

  


Vgl. u.a. Regionalökonomie

http://www.hwwi.org/fileadmin/hwwi/Publikationen/Studien/Gewerbeflaechennachfrage_2025


   

Flächenentwicklung und –vermarktung nach Standorttypen:

fördert strategische Kooperation und Funktionsteilung zwischen Kern und Umland des Standortes

fördert Umdenken von reaktiver zu proaktiver Standortstrategie

Es geht darum, zu welchem Standorttyp man sich in der Zukunft vorrangig entwickeln will

Eine Standortbilanz würde hierfür eine plausible und transparente
Diskussionsgrundlage darstellen können

    

Hintergrund ist ein dynamischer Strukturwandel der
Gewerbeflächennachfrage bei gleichzeitiger Verschärfung des regionalen
Standortwettbewerbs und zunehmender Nutzungskonkurrenz

 

 

Jede Region muss anhand ihrer sektoralen Entwicklungslinien anhand des Bestandes
standortspezifischer Branchen und Cluster eine individuelle Typologie des
Standortes entwickeln, um verschiedene Facetten der Gewerbeflächenplanung
bestmöglich abbilden zu können

  

 

 

Standortberichte - Bad Nauheim - Industriebauten - Jugendstil und "weißes Gold" - Heilbad und Gesundheitsstandort

Standortberichte - Wissensmanagement - Bad Nauheim und Industriekultur
Standortberichte - Wissensmanagement - Bad Nauheim und Industriekultur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bad Nauheimer Industriekultur – Kelten und das „weiße Gold“ – Anwendungen von Heilwasser – Ensemble im Jugendstil - Gradierbauten – Max-Planck-Institut – regionale Identität 

 

Industriekultur als Bestandteil des Kulturangebotes fördert die regionale Identität 

 

Viele Standorte haben Industriebauten, mit einem Ensemble von Industriebauten im Jugendstil kann auf der Route für Industriekultur jedoch lediglich Bad Nauheim aufwarten 

 

In der Gegend des heutigen Standortes Bad Nauheim produzierten die Kelten schon im 5. Jahrhundert vor Christus Salz 

 

Im 18. Jahrhundert lag die Jahresproduktion der Nauheimer Saline bei etwa 5.000 Tonnen des „weißen Goldes“ 

 

Im 19. Jahrhundert wurde die heilende Wirkung der Bad Nauheimer Quellsole entdeckt 

 

Mit den vielfältigen Anwendungen von Heilwasser begann der Aufstieg des Standortes zum internationalen, weil über seine Grenzen hinaus bekannten Heilbad 

 

Vgl. u.a. 

http://www.krfrm.de/c/rdik/download/lokalerroutenfuehrer/bad_nauheim.pdf

 

 

Ein weiteres Highlight ist am Standort Bad Nauheim die Schwalheimer Wasserkunst aus dem 18. Jahrhundert: solche Pumpsysteme sind nur noch von den Wasserspielen Ludwig XIV. in Versailles bekannt 

 

Vgl. u.a. Schwalheimer Wasserrad 

https://www.youtube.com/watch?v=Re-asRbF1Rw

 

 

Weitere Denkmäler der Bad Nauheimer Industriekultur sind 

 

die alte Dampfwäscherei

 

das Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung

 

die fünf gut erhaltenen Gradierbauten

  

 

 

Standortbeobachtung - Standort Hanau und Friedrichsdorf mit Gemeinsamkeiten und Parallelen - Innenstadtentwicklungen im Umbruch - Synergiepotentiale über administrative Grenzen hinweg

Abi63 - Ähnlichkeiten des Hintergrundbildes
Abi63 - Ähnlichkeiten des Hintergrundbildes

 

FDP Parallelen Hanau und Friedrichsdorf – Industrie
und Natur – Umbau der Standorte – Wissenstransfer Planungsressourcen

 

 

Hanau und Friedrichsdorf: auf den ersten Blick zwei Standorte wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten

hier: der Industriestandort Hanau, an einer
Flusslandschaft zwischen Main und Kinzig gelegen

dort: Friedrichsdorf, einstmals Stadt des
Zwiebacks, an den bergigen Hängen des Taunus gelegen

und doch:

 

an beiden Standorten
ist die CDU zwar stärkste Fraktion, aber dennoch in der Opposition

 

an beiden Standorten
besetzen DIE GRÜNEN eine starke Position

 

an beiden Standorten
können Gruppierungen freier Wähler mitregieren

 

an beiden Standorten
wurde die FDP vor kurzem in die Oppositionsrolle gedrängt

 

Manch außenstehender Dritte könnte sich
fragen: warum Partnerstädte eigentlich immer nur zwischen geographisch weit
entfernten Standorten und vorwiegend als Kulturaustausch stattfinden; warum in
einem solchen Umfeld so wenig strategische Allianzen, also hier der FDP, in
unmittelbarer Nähe stattfinden.

dazu noch vor dem alles überstrahlenden
Hintergrund:

 

beide Standorte befinden sich
hinsichtlich ihrer Innenstadtentwicklung im Umbruch

 

es gibt nur wenige Standorte, die einen
derart radikalen Umbau und Neubeginn ihrer Stadtgeschichte zu bewältigen haben

 

Dabei haben beide Standorte in ihrer
Geschichte von externer Zuwanderung religiöser Gruppen profitiert: hier
Friedrichsdorf von den Hugenotten und dort Hanau von den Hugenotten und Wallonen.

 

Vgl. u.a. auf den Spuren der Hugenotten

http://www.hugenotten-waldenserpfad.eu/
  

und

http://www.friedrichsdorf.de/lebeninfriedrichsdorf/unserestadt/geschichte/friedrichsdorf/hugenotten.php

 

 

Beide Städte haben über alle Grenzen hinaus bekannte, berühmte Söhne hervorgebracht: hier Philipp Reis und dort u.a. in aller Munde
die Brüder Grimm

Vgl. u.a. Brüder Grimm Denkmal Hanau

http://www.youtube.com/watch?v=wvBtN4yJlRM

Vgl. u.a. Philipp Reis Museum
Friedrichsdorf

http://www.museen-in-hessen.de/museum/?id=321

FDP dabei im Abseits ? Mit
Kompetenzausschöpfung und Wissenstransfer könnte gemeinsam ein wichtiger Katalysator geschaffen werden.


 

Prinzip Benchmarking: Lernen vom
Klassenbesten. Wird dann schwierig, wenn Politiker meinen, sie selbst sind
Klassenbeste und deshalb an vorderster Stelle als Vorbild für andere geeignet

 

 

Es geht nicht um die Frage, ob Parteien etwas von anderen Parteien lernen können. Es geht um die Frage, was Parteien von sich
selbst aus ihren lokalen Verästelungen lernen können. Um Nutzung von Synergien.

 

 

Standortbeobachtung ländlicher Räume - Standortökonomie Schrumpfregionen - Neue technische und soziale Infrastruktur - Ressourceneffizienz

Foto Ernst Becker Hanau - Ländlicher Raum als Pionier des demografischen Wandels
Foto Ernst Becker Hanau - Ländlicher Raum als Pionier des demografischen Wandels

 

Standortanalyse Landgemeinden – Schrumpfregionen und Bevölkerungsrückgang – Trend zur Verstädterung – Abwanderung attraktiver Arbeitsplätze – Mangel an kultureller Vielfalt – Erprobung von Modellen zur Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit –  Pioniere des demografischen Wandels 

 

Die großen Städte fungieren als Oberzentren durch Sicherstellung der Versorgung mit 

 

Dienstleistungsangeboten

 

Infrastrukturangeboten

 

Theatern

 

Fachkliniken

 

Museen

 

Regionalbehörden für das Umland

 

Positive Wanderungsbewegungen belegen die Anziehungskraft von Städten 

 

Je größer die Entfernung ländlicher Gemeinden von Oberzentren desto geringer die Chance für eine demografische Stabilisierung 

 

Mehr als 60 Minuten Fahrtzeit zu Oberzentren mit Schulen, Krankenhäusern, Einkaufsmöglichkeiten u.a. gilt in bezug auf Bevölkerungsentwicklung als kritisch 

 

Vgl. u.a. Berenberg-Studie Städte-Ranking

http://www.berenberg.de/fileadmin/assets/publikationen/staedteranking/2013-03-21_Frankfurt_ANSICHT.pdf

 

 

Viele ländliche Gemeinden und Kleinstädte haben demgegenüber Einwohner verloren, weil u.a.:

 

Schrumpfung der Infrastruktur

 

Mangel an attraktiven Arbeitsplätzen

 

Mangel an kultureller Vielfalt

 

 

Negative Bevölkerungsentwicklung geht überwiegend zu Lasten des Ländlichen Umlandes und Raumes 

 

Folgen einer schrumpfenden Bevölkerung werden durch den Trend zur Verstädterung weiter verschärft 

 

Vor allem junge Menschen folgen den attraktiveren Arbeitsstellen in den Städten und weichen den steigenden Mobilitätskosten aus 

 

Vgl. u.a. Zukunft der Dörfer

http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Doerfer_2011/Die_Zukunft_der_Doerfer_Webversion.pdf

 

 

Teilweise ist die Ausdünnung ländlicher Kommunen ein sich selbst beschleunigender Prozess durch

 

Schließung von Schulen und Schwimmbändern

 

Schließung von Arztpraxen

 

Schließung von Geschäften 

 

Als Folge dieser Spirale werden sich derart ausdünnende Kommunen immer unattraktiver 

 

Die Aufrechterhaltung der minimalen Infrastruktur wie beispielsweise

 

Erhalt von Straßen

 

Erhalt Abwasserkanäle

 

Erhalt der medizinischen Grundversorgung

 

wird immer mehr zum Problem 

  

Bei immer weniger Menschen in einer ländlichen Kommune lassen sich u.a. Leitungen für

Gas

Telekommunikation

 

kaum noch finanzieren 

 

Das Leben in ländlichen Kommunen wird immer teurer, gleichzeitig für Zuzügler immer unattraktiver

 

 

Einzig sichtbarer Ausweg für Kommunen mit Bevölkerungsschwund und schrumpfender Infrastruktur:

 

Mit innovativen Ideen zu Pionieren des demografischen Wandels werden, u.a.: 

 

Kostengünstige dezentrale Abwassersysteme

 

Kleine Schulen mit Erprobung neuer Lernformen

 

Mischung mobiler und zentraler Gesundheitsdienste

 

Neue Pflegeformen

 

Energieversorgung aus regenerativen Quellen (Sonne, Wind, Biomasse) 

 

Ländliche Gebiete können zu einem Gesellschaftslabor für Erprobung von Modellen für Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit 

 

Neue technische und soziale Infrastruktur: von der Schule bis zur Elektrizitätsversorgung 

 

 

Im Schaukasten

Abi63 - Wissensmanagement - von Fall zu Fall
Abi63 - Wissensmanagement - von Fall zu Fall

 

Standortbeobachtung - als Ausgangspunkt muss Klarheit darüber bestehen, an welchen Stellen eines Standortes man überhaupt Sensoren anlegen will. 

 

Erst wenn heraus gearbeitet wurde, was man überhaupt an Messungen benötigt, kann das Augenmerk auf das „Wie“ gerichtet werden.

  

Im Vordergrund stehen dabei folgenden Aspekte: Grundsätzliche Verfügbarkeit von Indikatoren; Wie aktuell und zeitnah sind die jeweils verfügbaren Indikatoren. 

 

Lassen sich die verfügbaren Indikatoren lückenlos zu Zeitreihen verknüpfen, um gegebenenfalls Entwicklungen ablesen zu können? 

 

In welchen Form können Einzelfaktoren zu besser verarbeitbaren Übersichts- und Gesamtindikatoren gebündelt werden ?

  

In welcher Form sind für den Standort Deutschland verfügbare Indikatoren auf die Ebene von Bundesländern, Regionen, Kreisen, Großstädte, Kommunen, Stadtteile oder einzelne Wirtschaftszweige übertragbar ? 

 

An welchen Stellen sollten auf einer niedrigeren Stufe der Aggregation Sondererhebungen durchgeführt werden? 

 

Gibt es für Indikatoren Normierungsverfahren, um eine Vergleichbarkeit von Standorten zu gewährleisten ?

  

Wie wird eine Gewichtung von Faktoren sichergestellt ?

  

Welche Verfahren zur Berücksichtigung von individuellen Gewichtungsanforderungen sollten angewendet werden ?

  

Mit welchem System können Indikatoren in ihrer Relation zueinander einheitlich gehandhabt werden ? 

 

Verantwortliche für Standorte wie Standortanalysten in Unternehmen wären gut beraten, eine eigene Indikatorkompetenz mit einem zeitnah aktualisierten Daten- und Informationspool einzurichten.

 

  

 Vgl. u.a. Cirque du Soleil

http://www.youtube.com/watch?v=aSa9kzkn4Lg&list=PL9RDgPtBc9amoKr5QATWpdpoYCjNZ1A7n