Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf
Dipl.Kfm. Jörg Becker Friedrichsdorf

Jörg Becker

Manager, Unternehmensberater, Journalist, Autor, Betreiber der Website

 

 

Jörg Becker Friedrichsdorf
Jörg Becker Friedrichsdorf

Print-Publikationen

Von Jörg Becker erschienen u.a. im BoD Verlag, über alle gängigen online-Buchhand-lungen (www.libri.de, www.bod.de, amazon u.a.)

 

 

Jörg Becker Friedrichsdorf
Jörg Becker Friedrichsdorf

Wissensintensive Dienstleister - ITK und MIK - Gesundheitswirtschaft - Immobilienwirtschaft - Werbeagenturen - Kreativwirtschaft

Foto Ernst Becker - Aus der Höhe ganzheitliche Sicht der Dinge
Foto Ernst Becker - Aus der Höhe ganzheitliche Sicht der Dinge

Standortbilanz - Cluster auf dem Standortradar - Standortanalyse mit Fokussierung des Bilanzierungsbereiches - Strategisches Rahmengerüst - Umfeld und Ausgangslage

Foto Ernst Becker Hanau - Erfassungsbereich strategisches Standortradar
Foto Ernst Becker Hanau - Erfassungsbereich strategisches Standortradar

 

Bilanzierungsbereich Standortanalyse - Fixpunkt für Ziele und Aktionen – Schnittmenge Standortprofil und Anforderungsprofil – Gemarkungsübergreifende
Standortbilanz – Fokussierung Cluster

Untersuchungsbereich eingrenzen

Als Grundlage für die Festlegung des Bilanzierungsbereiches sollte zunächst die
Ausgangssituation des Standortes definiert und beschrieben werden. 

Damit wird ein Fixpunkt für die fundierte Entwicklung von Zielen, Aktionen und Maßnahmen
geschaffen.


 

Es wird der Grundstock für eine möglichst breite Daten- und Informationsbasis gelegt. 

Ausgangsfrage

Soll der Standort als Ganzes oder nur in einzelnen Bereichen oder Prozessen betrachtet werden ? 

Voraussetzung für Standortentscheidungen, die für alle Beteiligten, d.h. sowohl für den
nachfragenden Investor als auch für den sich anbietenden Standort, zu einem guten und nachhaltig wirtschaftlichen Ergebnis führen ist, dass ein Standortprofil möglichst genau auch das individuelle Anforderungsprofil des
Interessenten abdecken kann.

  

Alle Faktoren des Standortes müssen daher so vollständig und umfassend wie möglich/nötig identifiziert, erfasst, bewertet, quantitativ gemessen und bilanziert werden 

Als alles entscheidende Frage steht daher im Raum: wie, wem und mit welchen Instrumenten gelingt es, das kreative Potenzial, immaterielle Vermögen/Kapital des
Standortes (quantitativ nachprüfbar, mit allen Wirkungsbeziehungen) offen darzulegen ?

 
Kommune, Kreis oder Region

Nicht zuletzt wird auch der Umfang einer Standortbilanz davon abhängen, ob sich ihr Bilanzierungsbereich auf eine Kommune, einen Kreis oder eine ganze Region
erstreckt. 

Denkbar wäre auch, gemarkungsübergreifende kommunale Kooperationen in einer eigens dafür zusammen gefassten Standortbilanz darzustellen. 

Blickfeld Cluster

Ein weiterer Ansatz für die Festlegung des Bilanzierungsbereiches könnte sein, eine
Standortbilanz auf einen besonders wichtigen Cluster als Multiplikatorzentrale auszurichten, wie beispielsweise nur für die Kreativwirtschaft, den
Informationstechnologie-Sektor oder die High-Tech-Wirtschaft.


 

Die Auswahl der Standortfaktoren für den
Aufbau einer Standortbilanz-Struktur dürfte ebenfalls je nach festgelegtem Bilanzierungsbereich unterschiedlich ausfallen

 

Im Schaukasten

Schaukasten - Selbstverwaltung und Freizügigkeit
Schaukasten - Selbstverwaltung und Freizügigkeit

 

Eine Investitionsentscheidung für einen falschen Standort kann existenzvernichtend sein: die Standortwahl des Unternehmens zählt deshalb zu dessen wichtigsten Entscheidungen.   

 

Durch Baupreise, Grundstückspreise etc. hat der Standort direkten Einfluss sowohl auf die Investitionskosten als auch auf Kostenfaktoren wie Transportkosten, Löhne, Abgaben u.ä. 

 

Darüber hat der Standort Einfluss auch auf die Erlössituation (Standortfaktoren Kaufkraft, Bevölkerungsstruktur, Konkurrenz u.ä.). 

 

Zu den erfolgswirksamen Standortfaktoren zählen: Fernstraßenanbindung, Schienenanbindung, Luftverkehrsanbindung, Wasserstraßen-Anbindung, öffentlicher Nahverkehr, kommunale Verkehrsinfrastruktur, Entfernung zu Konkurrenzfirmen, Konkurrenzsituation, Nähe zu Kooperationspartnern, Nähe zu Zulieferbetrieben, Nähe zu Dienstleistungen, Nähe zu Absatzmärkten, Nähe zu Beschaffungsmärkten, Steuern-Tarife-Abgaben, Potential qualifizierter Arbeitskräfte, Pendlerquote, Lohn- und Gehaltsniveau, Teilzeitkräftepotential, Struktur der Bevölkerung, Anlernkräftepotential, Facharbeiterpotential, verfügbarer Wohnraum, Mietniveau, Immobilienpreise, verfügbare Industrieflächen, verfügbare Büroflächen, Preise Industrieflächen, Preise Büroflächen, Nähe zu Universität, Nähe zu Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen, Beratungs- und Informationseinrichtungen, soziale Einrichtungen, Weiterbildungseinrichtungen, Wirtschaftsförderung, Dauer und Aufwand von Genehmigungsverfahren, Zugang zu Bank-/ Finanzdienstleistungen, Zugang zu Förderleistungen, Zugang zu Risikokapital u.a.

 

Standortbilanz - Region und Cluster - Knowledge spillover - Austausch Ideen und Wissen - Urbanization economics - Agglomeration Unternehmen - Gemeinsame Ressourcen

Standortberichte mit Cluster-Beziehungsfaktoren
Standortberichte mit Cluster-Beziehungsfaktoren

 

Metropolregion Agglomerationsraum

- regionalökonomische
Verflechtungen – Clusterbeziehungen - Pendlerströme 

Ein Wirtschaftsraum orientiert sich an dem ihm innewohnenden Beziehungsgeflecht. Administrativ
gesteckte Grenzen spielen im Vergleich hierzu eine eher weniger bedeutsame Rolle.
 

 

 

 

 


   

Die  räumliche Nähe von Firmen und Einwohnern vernetzt über Kooperationen und
persönliche Kontakte die Pendlerräume

 

Vgl. u.a. Studie zum einheitlichen
Wirtschaftsraum

http://www.darmstadt.ihk.de/linkableblob/2416244/.11./data/Regionaloekonomische_Verflechtungsstudie-data.pdf;jsessionid=2F11CFE793E6D4330092610444E9D747.repl2


 

In  einem solchen Agglomerationsraum können Teilregionen nicht mehr isoliert,  sondern müssen im Kontext mit der Gesamtregion betrachtet werden.


 

Interdependenzen lassen sich u.a. auch mit
dynamischen Wirkungsnetzen von Standortbilanzen darstellen

  
  Vor einem wirtschaftlichen Hintergrund geht es um 

Wertschöpfungsketten

Lieferbeziehungen 

Standortentscheidungen Firmen 

Standortentscheidungen Haushalte 

Unternehmensstrategien 

Clusterbeziehungen

Arbeitsmärkte

Pendlerströme

u.a.
 

Bei  Erfolgsfaktoren dichter Wirtschaftsräume spricht man u.a. von knowledge  spillovers (Austausch von Ideen und Wissen) oder urbanization economics
(Agglomeration von Firmen aus verschiedenen Industrien)

  
  

Über  die gemeinsame Nutzung der speziellen Ressourcen einer Metropolregion können
Kostenvorteile erzeugt werden und diese wiederum innerhalb des Clusters  weitergegeben werden
 


 

Standortbilanz - Rahmenbedingungen IKT-Branche - Wirtschaftsförderung und IKT-Cluster - MINT-Bildung

 

Infrastruktur und Rahmenbedingungen der IKT-Branche am Standort Deutschland – Performance Ländervergleich – Internet und Breitband – Venture Capital und Clusterbildung – MINT-Ausbildung – Cloud und Glasfaser 

 

Die technische Infrastruktur ist ein wichtiger Impulsgeber für die Leistungsfähigkeit von Standorten

  

Zur technischen Infrastruktur zählen u.a. die Verbreitung und Ausstattung mit:

 

Hardware

 

Mobiltelefonen, Smartphones

 

Verbreitung von Internet und Breitband

 

Kapazitäten für Down- und Upload

 

Cloud-Computing

 

Mobile Datendienste

 

Glasfaserverbindungen

  

Impulsgeber für die Digitale Wirtschaft sind u.a.: 

Neue Ideen 

Venture Capital 

 

Im Rahmen einer Standortanalayse der ITK-Branche in Deutschland wurden die Auswirkungen für Produktion, Wertschöpfung und Beschäftigung folgende Auswirkungen untersucht. 

 

Vgl. hierzu Monitoring Report 

Bundeswirtschaftsministerium 

Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 

TNS Infratest 

 

Hierbei wurden für die Performance der Infrastruktur im Ländergleich folgende Ergebnisse ermittelt (Maximum = 100 Indexpunkte): 

 

Finnland 85

 

Niederlande 82

 

Südkorea 80

 

Dänemark 79

 

Deutschland 75

 

Frankreich 72

 

Japan 72

 

 USA 72

 

Großbritannien 69

 

Spanien 60

 

Italien 55

 

China 53 

 

Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen (Urheberrecht, Datenschutz) sind auch Aus- und Weiterbildung von Fachkräften (fundierte und praxisnahe MINT-Ausbildung) wichtig für die Infrastruktur-Performance von Standorten 

 

Besonders Firmengründungen der Internetwirtschaft versprechen ein hohes Wachstumspotential, d.h. die Wirtschaftsförderung vor Ort sollte ihr besonderes Augenmerk auch auf Start-Ups und Anregung zur Clusterbildung richten

 

 

Arbeitsprogramm STANDORTBILANZ

 

 

Voraussetzungen: Unabhängigkeit, fundiertes Wirtschaftswissen, ganzheitliches Denken, Managementerfahrung 

 

Standortbeobachtung und Ausgangssituation 

Standortanalyse und Bilanzierungsbereich 

 

Identifizierung, Bündelung und Gewichtung Standortfaktoren 

Dreidimensionale Bewertungsstruktur nach Quantität, Qualität und Systematik 

 

Ampel-Diagramme und Profile 

Dynamische Beziehungsnetze mit aktiven und passiven Wirkungsstärken 

 

SWOT-Analyse, Wettbewerbsposition und Leitbild 

Potenzialportfolio und Handlungsoptionen 

 

FAZIT und AUSBLICK

 

Standortbilanz - Wissensintensives Standortpotential - Cluster intensivieren Austausch entlang Wertschöpfungsketten - Anziehungskraft Cluster für vernetztes Leben

Standortbilanz - Stärken des Standortes im Cluster bündeln
Standortbilanz - Stärken des Standortes im Cluster bündeln

 

Standortwettbewerb um kluge Köpfe –vernetztes Leben – attraktives Umfeld – Verkehrsinfrastruktur – Hochqualifizierte und Standortpotential – Bündelung Cluster

Mehr und mehr fehlen vor Ort die benötigten Fachkräfte

Ländliche Regionen erleben bereits drastisch
einbrechende Ausbildungsjahrgänge

Zunehmender Fachkräftemangel birgt
Gefahren für sich ausweitendes Spaltungspotential:

Attraktive Standorte ziehen in ihrem
Gravitationsfeld immer mehr Menschen und Betriebe an


 

Andere Standorte fallen in Relation
hierzu zurück: abwandernde Fachkräfte sind negativ für die Infrastruktur, die
Attraktivität des Standortes leidet.

 

Dadurch zieht ein solcher Standort in
einem Teufelskreis gefangen wiederum weniger Fachkräfte an

 

 

Beim Kampf um Hochqualifizierte müssen
Standorte aufpassen, dass sie nicht zum Bildungsexporteur werden


 

Oder zum Importeur sozialer Probleme, die
von den attraktiver werdenden Innenstadtlagen der Ballungsräume nach außen hin verlagert werden

 

 

Qualifizierte Mitarbeiter werden, besonders dann wenn sie wie gerade jetzt zur Mangelware werden, nur dann an einem bestimmten Standort arbeiten wollen, wenn dieser das Umfeld für ein sicheres, angenehmes und gut vernetztes Leben bieten kann.

Anforderungen an das vom Standort
gebotene Umfeld:

Breite Sport- und Freizeitangebote

Attraktive Innenstädte

Gute Betreuungsinfrastruktur für Kinder und Alte

Gut ausgestattete Schulen

Vielfältiges Kulturangebot

Verkehrsmittelübergreifende Konzepte: vom Fahrrad über Bus bis zum Carsharing

Verfügbarer Wohnraum zu angemessenen Preisen

 

Standortwettbewerb wird härter:

Manche Standorte werden sich gehörig
strecken müssen, um nicht langfristig abgehängt zu werden


 

Kein Standort kann es sich noch heute leisten, nicht ausgeschöpfte Potenziale länger zu vernachlässigen

Im Wettbewerb um Fachkräfte zu bestehen, wenn nicht die Nase vorne zu haben, ist eine der Grundvoraussetzungen für erfolgreiche
Unternehmensansiedlungen und damit höhere Steuereinnahmen, die sich wiederum in weitere Standortvorteile ummünzen lassen

Gefragt sind u.a. Potenziale zum
ganzheitlichen, strategischen Denken, Kompetenzen des Change Managements und
professionelles Projektmanagement für Realisierung und Umsetzung


 

Alles dies wird gefährdet sein, wenn die Standortleitung nicht bereit oder in der Lage ist, sich hinsichtlich Funktionen der Wirtschaftsförderung entsprechend kompetent und breit aufzustellen

 

Nicht selten dürfte der Weg, den Bürgermeister zum einzigen und obersten
Wirtschaftsförderer zu küren, in eine Sackgasse führen

Neue Ideen braucht der Standort:

Beispielsweise unterstützen manche Landkreise die Gründung von Berufsakademien 

Oder versuchen für ihren Standort Zweigstellen von Hochschulen, Forschungseinrichtungen u.a. anzuwerben

Ohne gezieltes Clustermanagement verpufft vieles:

Kaum ein Standort kann alles für alle bieten.


 

Bestimmte Branchen benötigen bestimmte Rahmenbedingungen, die durch eine Spezialisierung des
Standortes erfüllt werden könnten.

 


Ganz allgemein sind Wirtschaftscluster Netzwerke von
Produzenten, Zulieferern, Ausbildungs- und Forschungsstätten, Dienstleistern und sonst irgendwie verbundenen Institutionen.

 

Dies alles in regionaler Nähe zueinander.

Die Austauschbeziehungen entlang der
Wertschöpfungskette werden intensiviert.

Je vollständiger und lückenloser die Wertschöpfungskette aufgebaut werden kann desto erfolgreicher
ist wahrscheinlich diese Clusterstrategie.

  

 

Standortbeobachtung - Verbund und Kooperation Krankenhäuser - Organisationsstrukturen und Kostenstrukturen auf dem Prüfstand - Standortcluster Gesundheitswesen

Foto Ernst Becker Hanau - Gesundheit ist das höchste Gut
Foto Ernst Becker Hanau - Gesundheit ist das höchste Gut

 

Betriebswirtschaftliche Analyse öffentlicher Krankenhäuser
– Organisation, Kosten, Synergien – Patientenversorgung - Netz der Standortfaktoren

Krankenhäuser werden von Landkreisen, Gemeinden, dem Landeswohlfahrtsverband und sonstigen
Körperschaften des öffentlichen Rechts selbst oder in deren Auftrag von Dritten errichtet und betrieben

Der Landesrechnungshof hat hierzu eine
Studie über öffentliche Krankenhäuser erstellen lassen

Vgl. u.a.

http://www.rechnungshof-hessen.de/fileadmin/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen_uepkk/24-bericht-upkk.pdf


 

Im Rahmen der Studie werden betriebswirtschaftliche Fakten der Krankhäuser umfassend analysiert

Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie insbesondere
Kostenstrukturen und Organisationsstrukturen verbessert werden könnten

Alle vorgeschlagenen Verbesserungen seien gleichzeitig mit einer besseren Qualität der Patientenversorgung realisierbar

 

Verbesserungen der wirtschaftlich kritischen, teilweise existenzbedrohlichen Lage mancher
Krankenhäuser seien durch die Ausschöpfung von Synergiepotentialen möglich, u.a.:

Regionale Abstimmung der medizinischen Patientenversorgung

 

 

Zusammenlegung von Apotheke, Sterilisation, Medizintechnik

Zusammenlegung der administrativen Bereiche

Vgl. u.a. Synergie durch Kooperation

http://www.promoseek.de/synergieeffekte.htm

Kommunale Krankenhäuser sollen stärker in regionalen Verbünden organisiert werden, u.a.

Die Bauplanungen sollen sich an klinikübergreifend abgestimmten Kapazitätsplanungen
orientieren


 

Alternativ zu einem vor Ort vorzuhaltenden Hygienefachpersonal soll die Einrichtung eines
zentralen Hygieneinstituts erwogen werden

 

 

Im Gegensatz zu detailliert analysierten
betriebswirtschaftlichen Fakten ist wenig darüber zu finden, was genau unter Qualität der
Patientenversorgung zu verstehen ist

 

Worin genau die aufgrund von Kosteneinsparungen angestrebten Qualitätsverbesserungen
bestehen sollen

Was genau ist unter der angekündigten Steigerung einer medizinischen Behandlungsqualität zu verstehen

 

Welchen Wert haben die Intangibles ?

Welche den Kosten gegenüberstehenden immateriellen Ertragsfaktoren werden erzielt ?


 

Wie werden das angeblich „Unbewertbare“,
die sogenannten Intangibles in die Wirtschaftlichkeitsbewertung mit einbezogen ?

 

 

Nicht alles, was gemessen werden kann, muss wichtig sein

Nicht alles, was
nicht gemessen werden kann, muss unwichtig sein

Was konkret bedeutet ?

Bedarfsgerechte und wohnortnahe
Versorgung soll gewährleistet sein

 

 

Einzelne Leistungsangebote sollen
konzentriert werden, da höhere Fallzahlen eine Steigerung der medizinischen
Behandlungsqualität bewirken würde

 

Mögliche Schwachstellen:

Gemäß Klinikbericht des Landesrechnungshofs verfügen kommunale Mandats- und Entscheidungsträger eher selten über ausreichend detaillierte und
qualifizierte Entscheidungsunterlagen mit entsprechend aufbereiteten Daten und Informationen

Keines der vom Landesrechnungshof überprüften Krankenhäuser verfügt über ein umfassendes Compliance Management
System: Compliance ist die Verantwortung der Organe einer Gesellschaft, die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen, vertraglicher Verpflichtungen und
interner Richtlinien zu gewährleisten.

Vgl. u.a. Compliance Management

http://www.youtube.com/watch?v=kJUhcX0sas0

Obwohl Kooperation im Verbund angesagt ist,
verstehen sich vor allem in räumlicher Nähe liegende Krankenhäuser oft noch zu
sehr als Wettbewerber
.

 

Fragwürdig wird das Ganze, wenn aufgrund rein
betriebswirtschaftlicher Überlegungen zuerst auf die Einnahmenseite und erst
dann auf die Patientenseite geschaut wird



 

Hinterfragen einiger Grundannahmen:

Die meisten Trägerkommunen seien nicht in der Lage, hohe Defizite ihrer Krankenhäuser auf Dauer auszugleichen.

 

Wo eigentlich ist die Unmöglichkeit von Defiziten im Krankenhauswesen fest geschrieben ? Staatswesen und viele andere Bereiche leisten sich in einer
unendlich scheinenden Zeitreihe immer höhere Defizite.

Ist die Controller-Toolbox als alleiniger
Bewertungsmaßstab geeignet ? So lässt sich zwar die Einnahmenseite eines Krankenhauses
centgenau darstellen während sich medizinische Qualität und Patientenwohl dem Millimetermaß von Finanzakteuren entziehen

 

 

Zweifellos stellt eine Controller-Toolbox für das Krankenhauswesen und verantwortliche Entscheidungsträger dringend benötigte Grunddaten bereit. Ebenso wichtig wären insbesondere für politische Mandatsträger hierauf aufgebaute und abgestimmte Szenarioinstrumente. D.h. eine
Kommunikationsplattform, auf der sich schnell und trotzdem detailliert eine Vielzahl möglicher Alternativen flexibel auswählen und durchrechnen ließe.

 

 

Nicht alle Verbesserungsoptionen werden sich sofort,
gleich schnell und schon gar nicht gleichzeitig umsetzen lassen: d.h. der Zeitfaktor spielt eine große Rolle.
Hiermit eng verknüpft ist die Festlegung von Prioritäten


 

Nicht alle Maßnahmen sind gleich wichtig. Will man zu
nachhaltig tragfähigen Entscheidungen kommen, müssen entsprechende Gewichtungen vorgenommen werden.

  

Maßnahmen wirken niemals isoliert, sondern stehen in
vielfältigen Wechselbeziehungen zu
anderen Einflussfaktoren. Also wäre zu fragen, u.a.: wie stark sind solche Wirkungen ? wirken bestimmte Maßnahmen nur in einer Richtung oder gibt es auch Rückwirkungen ?

 

Das Krankenhauswesen ist für einen Standort oder eine Region von einer solchen elementaren Bedeutung, dass insbesondere seine Position im dynamischen Netz der Standortfaktoren laufend zu beobachten ist.

 

Standortprofil wissensintensive Wirtschaftszweige - Wachstumsmotor ITK - Dienstleistungen und Software

 

Gründungsintensität der IKT-Branche – Ideen und Geschäftsmodelle – Wissensintensive Innovationen – Wachstumsmotor Dienstleistungen und Software – Umfeld und Markteintritt – Schnell wachsende Start-Ups als Gazellen – Volatile Digitale Wirtschaft – Wachstum und Risiko 

 

Impulsgeber für die Digitale Wirtschaft sind u.a.: 

Neue Ideen 

Venture Capital 

 

Die IKT-Branche hat im Vergleich zu anderen wissensintensiven Branchen eine höhere Gründungsintensität

  

Diese Gründungsdynamik ist der Treiber für die Entwicklung neuer Ideen und Geschäftsmodelle 

 

Antriebsmotor des Gründungsgeschehens sind insbesondere IKT-Dienstleister und Softwarefirmen 

 

Die neuen Möglichkeiten des Internet bieten günstige Voraussetzungen für den Markteintritt neuer Unternehmen

  

Vgl. hierzu Monitoring Report

 Bundeswirtschaftsministerium 

Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 

TNS Infratest 

 

Hierbei wurden im Ländervergleich für den Anteil IKT-Gründungen (Maximum = 100 Indexpunkte) an allen Gründungen folgende Werte ermittelt:

 

China 100

 

Südkorea 78

 

Japan 76

 

Deutschland 60

 

USA 57

 

Dänemark 53

 

Niederlande 43

 

Polen 41

 

Spanien 34

 

Frankreich 34 

 

Wachstumsmotor für die Wirtschaft sind sogenannte Gazellen, d.h. schnell wachsende Start-Ups 

 

Neben einem überdurchschnittlichen Innovationsgrad zeichnen sich solche Gründungen durch

 

frühe Ausrichtung auf schnelles Wachstum

 

Eroberung internationaler Märkte

 

aus

  

In der besonders volatilen Digitalen Wirtschaft besteht zudem immer die Gefahr, dass erfolgreiche Geschäftsmodelle auch von global agierenden Unternehmen aufgegriffen werden, die aufgrund ihrer Stärke in der Lage sind, auch bei einem späteren Markteintritt bestimmte Segmente zu dominieren. 

 

Standortbilanz - Standorttypen und Flächenqualität - Gewerbeflächen Ballungsraum mit Vorteilen und Nachteilen - Heterogenität und Vorteile räumlicher Arbeitsteilung

Ernst Becker Hanau - veränderte Produktionsprozesse beeinflussen Flächennachfrage
Ernst Becker Hanau - veränderte Produktionsprozesse beeinflussen Flächennachfrage

 

Strategisches Standortmarketing – Anforderungen Gewerbeflächenpolitik
– Wirkungsbeziehungen Standortfaktoren – Kommunikationsplattform Standortbilanz
– Räumliche Arbeitsteilung – Flächenqualität und Ansiedlungsdynamik – Störgrad
der Betriebe

 

Die räumliche funktionale Arbeitsteilung beeinflusst die Anforderungen zwischen Umland und Metropole an die Gewerbeflächenpolitik

Ballungsvorteile:

Direkt in der Metropole gibt es für Unternehmen eine
hohe Anziehungskraft durch u.a.:

 

Nähe von Wissen

 

Nähe zu spezialisierten,
unternehmensnahmen Dienstleistungen

 

Möglichkeit zum Austausch von Wissen und
Ideen


 

Ballungsnachteile:

Hohe Immobilienpreise

 

Hohe Lohnkosten

 

Geringe Flächenverfügbarkeit

 

 

Die Ausprägung der jeweiligen Vorteile und Nachteile nimmt mit zunehmender Entfernung des Umlandes ab

 

Ein zentraler Standort mit Nähe zu Kunden und Partnern ist besonders von Bedeutung im Bereich

Management

Dienstleistungen

Bei flächenintensiven Tätigkeiten wie

 

Fertigung

 

Lagerung

 

spielen Ballungsnachteile die größere
Rolle.

 

D.h. es gibt eine Orientierung in
Richtung Umland



 

Vgl. u.a. Regionalökonomie

http://www.hwwi.org/fileadmin/hwwi/Publikationen/Studien/Gewerbeflaechennachfrage_2025

 


 

Heterogenität innerhalb einer Metropolregion eröffnete Potentiale für Arbeitsteilung

Die Flächennachfrage wird beeinflusst durch

Veränderte Produktionsprozesse

 

Neue Logistikkonzepte

Lokalspezifische Faktorausstattung

Preise 

Weit über die Hälfte der Nachfrage nach Gewerbeflächen kommt aus der Bestandsentwicklung bzw. dem Umkreis

Flächenentwicklung und –vermarktung nach
Standorttypen:


 

Es geht darum, zu welchem Standorttyp man sich in der Zukunft vorrangig entwickeln will


 

Eine Standortbilanz würde hierfür eine plausible und transparente
Diskussionsgrundlage darstellen können

  

 

Viele Mittelständler sind in der Region bzw.
Standortgemeinde verwurzelt und wechseln diese nur ungern, selbst wenn anderswo
Fördergelder und günstige Flächenpreise locken

Handwerker und Kleingewerbe sind ebenfalls
standorttreu und wechseln aufgrund angestammter Kundengebiete eher selten

Die Bereitstellung von spezifischen Flächen (-qualitäten) beeinflusst


 

die Ansiedlungsdynamik,


die Möglichkeit, an spezifischer Flächennachfrage teilhaben zu können


 

Für die Unterscheidung der Flächen ist der Störgrad der Betriebe ausschlaggebend

Die BauNVO unterscheidet:

GE-Gebiete
(Gewerbegebiete)

 

GI-Gebiete
(Industriegebiete)

 

SO-Gebiete
(Sondergebiete)

 

MI-Gebiete
(Mischgebiete)

 

 

Die Nachfrage nach Gewerbeflächen konzentriert sich schwerpunktmäßig auf GE- und GI-Flächen 

 

Justierung Standortradar – Indikatorenbündel und Wirkungsbeziehungen – Durchgängige Abstimmfähigkeit – Standortfaktoren und Kennzahlen – Standortanalyse und Standortbeobachtung 

 

Trotz noch so umfassender und detailreicher Standortanalysen wird es auch Planungs- und Entscheidungsprobleme geben, für die der Detailgrad der zur Verfügung stehenden Indikatoren nicht ausreichend wäre und deshalb ausgewählte Einzelfaktoren zum Gegenstand umfangreicher Sonderanalysen gemacht werden müssen.  

 

Wenn aber der Standort-Bildschirm zielgenau auf bestimmte Einzelaspekte ausgerichtet und „gezoomt“ werden soll, muss dabei trotzdem  zu jeder Zeit der systematische Gesamtzusammenhang gewahrt bleiben.

 

D.h. alle sollten Standortfaktoren durchgängig in ihren Bewertungen, Messungen, Wirkungsbeziehungen und Auswertungen abstimmfähig gehalten werden.

 

Die rechnerische Auswertung von zahlreichen Einzelindikatoren wird erst dann fruchtbringend, wenn sie zu Kennzahlenbündeln führt, die standortrelevante Informationen sinnvoll ordnen. 

 

 

Standortbeobachtung MIK-Cluster - Netzwerke Region Rhein-Main - Medien, Werbung, IT, Kreativwirtschaft - Potentialausschöpfung des Standortes durch Clusterbildung mit Wertschöpfungsketten

Informationsdienste - Standortqualität abhängig von erschlossenen Potentialen
Informationsdienste - Standortqualität abhängig von erschlossenen Potentialen

 

Ressourcen bündeln – Stärken stärken – Netzwere für Austauschbeziehungen – Region Mainz/Rhein-Main
mit Schwerpunkten Audiovisuelle Medien und IT/Internet

Jede Region weist eine spezifische Population von Unternehmen und Branchen auf.

 

Von Entwicklung, Erfolg und Misserfolg bestimmter Branchen sind also nicht nur Mitarbeiter, sondern auch
Räume und Regionen betroffen


 

Die Standortqualität hängt stark von den
erschlossenen Potentialen ab. 

Um seine Handlungsfähigkeit zu erhalten wäre ein
Standort gut beraten, wenn er über seine administrativen Grenzen hinweg Schwerpunkte setzt, knappe Ressourcen bündelt, d.h. seine „Stärken stärkt“.

Ganz allgemein sind Wirtschaftscluster Netzwerke von
Produzenten, Zulieferern, Ausbildungs- und Forschungsstätten, Dienstleistern oder verbundenen Institutionen. 

Dies alles in regionaler Nähe zueinander. 

Die Austauschbeziehungen entlang der
Wertschöpfungskette werden intensiviert. 

  

Je vollständiger und lückenloser die
Wertschöpfungskette aufgebaut werden kann desto erfolgreicher ist wahrscheinlich diese Clusterstrategie.

Grundsätzlich besehen bietet sich eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit immer dort an, wo singuläre, individuelle Lösungsansätze möglicherweise zu Nachteilen im
Wettbewerb führen können.


 

Cluster-Bildung schöpft Potentiale aus, da von diesen alle Nutzer profitieren und trotz aller
Konkurrenz am Ausbau dieser Stärken interessiert sind.

 

 

Ein intensiver Austausch von Wissen trägt zur
Bildung eines innovativen Milieus bei. Dieses wiederum begünstigt einen höheren Anteil junger Industrien, die meist innovativer agieren als reife Industrien.

MIK = Medien + IT + Kreativbranchen:

 

Audiovisuelle Medien

 

Print Medien

 

IT/Internet

 

Werbung

 

Telekommunikation

 

Design

 

 

In den MIK-Branchen liegt das Schwergewicht auf
mittelständischen Betriebsformen

Stabilität der Unternehmen zeigt sich u.a. daran,
dass viele mit konstanten Belegschaften arbeiten

Der Anteil von produktiven, d.h. mit Kernaufgaben
befassten Mitarbeitern überwiegt mit über siebzig Prozent den Anteil der indirekten, d.h. mehr mit Verwaltungs- und Serviceaufgaben befassten Mitarbeiter

Eine spezielle Studie wurde hierzu u.a. für den Medienstandort Rheinland-Pfalz erstellt:

Vgl. u.a.

http://www.imo-institut.de/fileadmin/user_upload/PDF-Dateien/MedienReportRLP.pdf

 

O.a. Studie kommt u.a. zu folgenden
Ergebnissen:

Wachstumsdynamik und Anteile der
einzelnen MIK-Branchen variieren von Region zu Region


 

Beispielsweise wurden als regionale
Schwerpunkte festgestellt:

 

Kaiserslautern/Südwestpfalz  à
IT/Internet

 

Koblenz/Mittelrhein à IT/Internet

 

Ludwigshafen/Rhein-Neckar à IT/Internet

 

Mainz/Rhein-Main à AV Medien

 

Trier/Luxemburg à Print und IT/Internet


 

Die Medienbranche ist nicht nur
intern sondern auch hinsichtlich ihres Outputs drastischen Wandlungsprozessen
ausgesetzt

Tendenziell stehen insbesondere
Organisation und Beschäftigungsniveau im Print- und AV-Bereich vor weiteren
Veränderungen

Region Mainz/Rhein-Main MIK-Arbeitsmarktentwicklung:

Schwerpunkte der MIK-Beschäftigten
liegen in den Branchen AV Medien (ZDF, SWR), IT/Internet und Print-Medien

Prozentuale Zuwächse bei den
Beschäftigtenzahlen gab es vor allem in den Bereichen Werbung, Telekommunikation und Design

Region Mainz/Rhein-Main MIK-Neugründungen:

Die meisten Neugründungen entfielen
mit einem Anteil von über vierzig Prozent auf IT/Internet

An zweiter Stelle folgt bei den
Neugründungen die Branche Werbung

 

Hochschulen der Region Mainz/Rhein-Main mit MIK-Studiengängen:

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 

Fachhochschule Mainz

 

Fachhochschule Bingen

 

Fachhochschule Worms


 

MIK-Forschungseinrichtungen in der Region Mainz:

Institut für Mediengestaltung Mainz

Institut für Informatik

Institut für Medienpädagogik und
Medientechnik Mainz

iI3mainz – Institut für Raumbezogene
Informations- und Messtechnik

Institut für Buchwissenschaft Mainz

Mainzer Medieninstitut

Technische
Dynamik und Medienkonsumverhalten:

Eine Cluster-Bildung erfolgt immer auf der Grundlage
wirtschaftlicher Erwägungen: entsprechende Cluster können dazu beitragen, dass Innovationen schneller als bisher zur Marktreife gelangen.


 

Insgesamt könnte dies einen positiven Ausschlag für die positive Entwicklung des Standortes geben. Durch Übertragungseffekte können auch andere
Branchen von gewonnenem Wissen (dabei fließt generiertes Wissen in Innovationen
anderer Unternehmen ein) profitieren.


 

Technische Dynamik und sich änderndes Medienkonsumverhalten beschleunigen die Wandlungsdynamik innerhalb der MIK-Branche


 

Die o.a. Studie lässt die Frage offen, ob am Ende eine Konvergenz der Medien steht oder ob es auch wie
bereits in anderen Branchen zu einem
„Crowding out“ unter den unterschiedlichen Medienarten kommen könnte: mit entsprechenden Auswirkungen auf Region und Standorte.


 

Im MIK-Bereich wird die Stärke beispielsweise des Standortes Mainz auch dadurch belegt:

dass die Zahl der MIK-Unternehmen um
etwa 50 Prozent über dem Landesdurchschnitt liegt

oder wenn die ermittelten MIK-Zahlen
einmal in Relation zur Einwohnerzahl betrachtet werden

Vgl. u.a.

http://www.imo-institut.de/fileadmin/user_upload/PDF-Dateien/MedienReportRLP.pdf 

 

Standortbilanz - Zielorientierte Wirtschaftsförderung - Steuerung nach Zielcluster - Standortimpulse durch Werbewirtschaft - Umsetzung Standortvorteile - Branchenbeziehungen

Standortbilanz -Clusterbezogene Steuerung
Standortbilanz -Clusterbezogene Steuerung

 

Zielcluster Werbewirtschaft – Nutzung vorhandener Büroraum und Leerstände
Kreativwirtschaft als Nährboden für Gastronomie, Einzelhandel und Tourismus – Vielseitiger Multiplikatornutzen – Auslöser für Standortentwicklung

Strategische Überlegungen der Wirtschaftsförderung sollten sich nicht nur auf einen einzigen Zielcluster beschränken.

Vielmehr könnten dabei immer mehrere mögliche Cluster ins Auge gefasst und verglichen werden. 

Zumal ja von Standort zu Standort unterschiedlich bereits einzelne Cluster-Bausteine vorhanden sein sollten und deshalb im konkreten Fall für die
Strategieentwicklung zu berücksichtigen sind.

Vgl. u.a. Werbung HB-Männchen

http://www.youtube.com/watch?v=78W7s4beAvI

Vorteile Zielcluster Werbeagenturen

Intensive Kontakte zu Unternehmen
außerhalb des Standortes und als Folge große Anzahl von Geschäftsbesuchern

Vorhandener Büroraum kann vielseitig genutzt und flexibel angepasst werden

 

Es werden wenig Sondereinrichtungen (z.B. Lagerhallen, Laderampen u.ä.) benötigt


 

Es gibt keine Lärmbelästigung von
Anwohnern

Die Werbewirtschaft verfügt über viel
Management-Kompetenz

Die Werbewirtschaft verfügt über viel
Projektmanagement-Knowhow

Es werden gruppenbezogene
Arbeitsmodelle mit Teamarbeit praktiziert

Für die Gewinnung potentieller Ansiedler sind auf Seite des Standortes keine
aufwendigen Abstimmungsprozesse notwendig

 

Bei geschickter, kompetenter Anwendung greifen viele der möglichen Abwerbungsinstrumente

 

 

Für die Ansiedlung von Werbewirtschaftlern
sind keine schwierigen behördlichen Auflagen zu erwarten

Für Ansiedlungsmaßnahmen von Werbewirtschaftlern  sind keine komplizierten
Genehmigungsverfahren zu handhaben

Nach einer Anlaufzeit können Ansiedlungen zum Selbstläufer werden (neu gewonnene
Ansiedler wirken als Multiplikatoren)

 

 

Anderweitig bereits ausgeschöpfte
Standortvorteile (Landschaft, Ruhe, störungsfreies Arbeiten u.a.) können
zusätzlich vermarktet werden

Informationsaustausch-Beschleuniger/-Initiator
zwischen Branchen, Unternehmenstypen u.a.

 

Projektarbeit
fördert Kompetenznetzwerke

 

 

Große Unabhängigkeit von Material-,
Energie-, Rohstoffkosten

Gespür für Marktentwicklungen und
–trends

Ausgeprägtes Marketingknowhow

 

 

Standortbilanz - Zielcluster IT - Vernetzung mit Multiplikatorwirkung - Wachstums- und Innovationspotential des Standortes stärken - Querschnittsfunktion für Branchen

Informationsdienste - ITK Cluster als Andockstation für andere Branchen
Informationsdienste - ITK Cluster als Andockstation für andere Branchen

 

Standortbeobachtung IT Start-ups –

Hauptstadtmetropole überflügelt Regionalkonkurrenz –
Wachstumsmotor ITK-Wirtschaft – Anziehungskraft Berlin für Wagniskapital

Venture-Capital-Land Nummer eins ist nunmehr Berlin statt zuvor Bayern

Das in der Hauptstadt angelegte Wagniskapital hat sich vervierfacht, im Freistaat ist es gesunken

Berlin wirkt auch auf nichtdeutsche
Gründer als Magnet und wird von Fachleuten 
international in einem Atemzug mit London, Tel Aviv und Silicon Valley erwähnt


   

Die IKT-Wirtschaft zählt zu denjenigen Branchen, die ihr Wachstum von der Verarbeitung immer größerer Informationsmengen ableiten. Ein Wachstumsende ist
nicht abzusehen.

IKT-Wirtschaft ist global vernetzt, von diesen Kontakten kann auch der Standort profitieren


 

IKT-Wirtschaft hat eine Querschnittfunktion für alle Branchen und Betriebsgrößen, d.h. an dem Kern-Cluster IKT-Wirtschaft könnten weitere Cluster angedockt werden


 

Vgl. u.a. Information Systems Management

http://www.youtube.com/watch?v=PUqZxz-pfV8

IKT-Wirtschaft als strategisches
Clusterziel der Standortentwicklung:

Eine Zusammenführung einzelner Glieder der Wertschöpfungskette lässt sich im
Vergleich zu anderen Clusterzielen relativ leicht bewerkstelligen, da hoch
qualifizierte IKT-Mitarbeiter sehr mobil und meist örtlich ungebunden sind


 

Die vorhandenen Büroimmobilien und Liegenschaften können meistens ohne große Investitionen auf die Bedürfnisse der IKT-Wirtschaft angepasst und umgestellt werden

 

 

Es sind keine langen Vorlaufzeiten notwendig, d.h. man kommt schnell zu sichtbaren Erfolgen

 

 

Kleine Unternehmenseinheiten
ermöglichen eine größtmögliche Flexibilität


 

IKT-Wirtschaft gehört zu den dynamischen und wachstumsstarken Wirtschaftszweigen, d.h. hat positive Auswirkungen auf die Kaufkraft vor Ort


 

IKT-Wirtschaft eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für eine Reihe von Komplementärnutzungen

  

 

Standortbilanz - Diversifizierung versus Clusterspezialisierung - Lokationsquotient zeigt Spezialierungsstärken eines Standortes - Clusterinitiativen und Standortziele

Abi63 - Querschnittsfunktion und Verflechtungen wissensintensiver Cluster
Abi63 - Querschnittsfunktion und Verflechtungen wissensintensiver Cluster

 

Internationalisierung der Wirtschaft – sektorale Struktur – Lokationsquotient
und Spezialisierungsvorteile – Clusterinitiativen – regionale
Wertschöpfungsketten – Brancheninterne Verflechtungen

In vielen Branchen werden Vorleistungen extern beschafft, u.a.

Datenverarbeitung

 

Wirtschaftsberatung

 

Ingenieurtechnische Leistungen

 

Transport

 

Logistik

 

Wartung

 

Design

 

Werbung


 

Suburbanisierungstendenzen sind
rückläufig, der Trend zu wachsenden Städten hält an.

Räumliche Arbeitsteilung zwischen
Städten und Umland wird intensiver

Im verarbeitenden Gewerbe nimmt die
räumliche Konzentration auf immer weniger Standorte zu

Vgl.
u.a. Regionalökonomie

http://www.hwwi.org/fileadmin/hwwi/Publikationen/Studien/Gewerbeflaechennachfrage_2025


 

Bedeutung von Transportkosten für
Standortentscheidungen sinkt aufgrund Verbreitung der Kommunikationstechnologien

Neue Arbeitsplätze entstehen vor allem in
wissensintensiven Wirtschaftszweigen

Internationalisierung der Wirtschaft führt zu

Intensiveren regionalen Verflechtungen

Verschärfung des globalen Standortwettbewerbs

und beeinflusst u.a.

regionale Entwicklung

Sektorstruktur

Standortwahl

Die sektorale Struktur eines Standortes hat Einfluss auf seine zukünftige Anziehungskraft

 

Je höher der Lokationsquotient eines Standortes, d.h.die Relation zwischen regionalem und nationalem Beschäftigungsanteil eines
Wirtschaftszweiges, desto stärker ist der Standort in diesem Sektor spezialisiert und kann derartige Spezialisierungsvorteile und –potentiale ausschöpfen.

Beispielsweise durch Clusterinitiativen

 

Eine Standortbilanz würde hierfür eine plausible und transparente
Diskussionsgrundlage darstellen können

 

 

Spezialisierungsvorteile und deren
Standortgegebenheiten sind Bestandteil der ökonomischen Rahmenbedingungen

Die Frage ist, ob eine Spezialisierung des Wachstums oder eine diversifizierte
Wirtschaftsstruktur der Standortentwicklung grundsätzlich förderlicher ist


 

Räumliche Nähe zu verwandten Branchen fördert regionale Wertschöpfungsketten

Viele Wirtschaftszweige können von brancheninternen Verflechtungen profitieren.

Clusterstrukturen können sich nach Wirtschaftszweigen unterscheiden

Die räumliche demografische
Entwicklung hat Auswirkungen auf u.a.

Siedlungsstrukturen

Gewerbeflächenangebot

 

 

Standortbeobachtung - Cluster Gesundheitswirtschaft und Standort Bad Homburg - Strukturwandel und Ärztezentrum - Synergien zwischen stationär und ambulant

Standortbeobachtung - Qualität medizinische Versorgung
Standortbeobachtung - Qualität medizinische Versorgung

 

Wachstumsmarkt Gesundheitswirtschaft – Bad Homburger Gesundheitscampus
mit Ärztezentrum – Krankenhausversorgung über OECD-Durchschnitt –
Rund-um-Angebot medizinischer Dienstleistungen – Ausgeprägter Strukturwandel

 

 

Die Gesundheitswirtschaft wächst

 

 

Meist stärker als das Sozialprodukt

Gründe u.a.:

Steigende Zahl älterer Bürger

Große Potenziale des medizinischen Fortschritts

 

Vgl. DB Research Gesundheitswirtschaft

http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000296352.pdf


 

Die Qualität der Krankenhausversorgung am
Standort Deutschland gilt im internationalen Vergleich als hoch


 

Mit 5,7 akut stationären Betten pro 1.000 Einwohner liegt Deutschland deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 3,4

 

Zahlreiche Bereiche der Gesundheitswirtschaft sind
einem ausgeprägten Strukturwandel ausgesetzt

Im Bereich der Krankenhäuser führt
anhaltender Kostendruck zu Schließungen von Häusern in öffentlicher Hand und fortgesetzten Privatisierungen


 

Der Landesrechnungshof hat eine Studie über
öffentliche Krankenhäuser erstellen lassen

 

Vgl. u.a.

http://www.rechnungshof-hessen.de/fileadmin/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen_uepkk/24-bericht-upkk.pdf 
  

Krankenhäuser werden von Landkreisen, Gemeinden, dem Landeswohlfahrtsverband und sonstigen
Körperschaften des öffentlichen Rechts selbst oder in deren Auftrag von Dritten errichtet und betrieben

Die Grenzen zwischen ambulantem und stationärem Bereich verwischen

Der Trend zu Kooperation und
Konzentration bewirkt eine zunehmende Bedeutung der Medizinischen
Versorgungszentren


 

Am Standort Bad Homburg entstand mit dem Neubau von Klinik, Ärztezentrum u.a. ein neu konzipiertes Gesundheits- und Versorgungszentrum
  

Mit genügend Platz auf der grünen Wiese und trotzdem nahe zum Stadtzentrum gelegen

Einschließlich Hubschrauber-Landeplatz

Damit entsteht eines der modernsten Krankenhäuser sowie eines der größten Fachärztezentren im Ballungsraum Rhein-Main

 

Ärztehaus:

auf fast 10.000 Quadratmetern
Nutzfläche

Fertigstellung 2015

Rund-um-Angebot medizinischer
Dienstleistungen

Zwölf Facharztpraxen

Kurze Versorgungswege

Kooperation mit Klinikum

 

 

 

Standortbilanz - Wirtschaftsförderung nach Zielbranchen – Nutzung Multiplikatoren - Standortbilanz bündelt homogene Gruppen - Unabhängige Beobachtung Standort Hanau

Standortbilanz bündelt Einflussfaktoren zu homogenen Gruppen
Standortbilanz bündelt Einflussfaktoren zu homogenen Gruppen


 

Im System einer Standortbilanz können
die für einen Standort relevanten Einflussfaktoren zu folgenden in sich
möglichst homogenen Gruppen gebündelt werden:

Cluster Prozessfaktoren


In diesem Cluster werden
-vergleichbar mit Prozessketten eines Unternehmens- typische Tätigkeiten und Aktivitäten des Standortes gebündelt. 

D.h. vom Ablauf her zusammengehörende
Sachverhalte des Standortes werden zu logischen Arbeitsketten verknüpft. 

Jede dieser Arbeits- bzw.
Prozessketten sollte in sich so geschlossen sein, dass sie einer abgrenzbaren
Optimierung offen steht.

Cluster Erfolgsfaktoren

 

In diesem Cluster werden alle
Faktoren gebündelt die eines gemeinsam haben, nämlich den Standort mit allen
seinen Aktivitäten und vorgenannten Prozessfaktoren erfolgreich zu machen.

Cluster Humanfaktoren


In diesem Cluster werden alle
Faktoren gebündelt die untrennbar mit den Menschen des Standortes verbunden
sind.

D.h.
persönliche Eigenschaften die mit den Menschen auch kommen und gehen.

 

Diese Faktoren sind weder direkt noch indirekt übertragbar und sind in aller Regel
auch nur von Personen selbst anwendbar und nutzbar.


 

Im Zusammenhang mit Personen wird
auch von dem hierauf basierenden Humankapital gesprochen.

Cluster Strukturfaktoren


In diesem Cluster werden Faktoren gebündelt, die nicht transferierbar sind und damit auf Dauer an einem Standort verbleiben, wie beispielsweise dessen gesamte Infrastruktur.

Cluster Beziehungsfaktoren

 

In diesem Cluster werden Faktoren dargestellt,vdie sich auf das Umfeld des Standortes und dessen Interaktionen mit diesem beziehen.
Beziehungsfaktoren beschreiben den Standort ganzheitlich mit allen Vernetzungen
zur ihn umgebenden Welt.

 

Bezogen auf einen aktuellen Sachverhalt
würde der Amtsverlust des Hanauer Wirtschaftsdezernenten in einer
Standortbilanz, so man denn eine solche haben würde, im Cluster Humanfaktoren
identifiziert und bewertet werden


 

Ergänzt werden könnte eine solche Analyse
gegebenenfalls mit dem Cluster Beziehungsfaktoren

 

 

Denn allein eine Artikelüberschrift
wie in der FAZ „Sorge um den wirtschaftlichen Wachstumskurs“ könnte
insbesondere in ihrer Außenwirkungen auf mögliche Ansiedlungsinteressenten eher
abschreckend wirken

Es geht um die dynamischen
Wirkungsbeziehungen und Rückkoppelungseffekte im Gesamtsystem der Einflussfaktoren eines Standortes

  

Der bisherige Amtsinhaber spricht von
populistischen Entscheidungen, die sich für die weitere Entwicklung des
Standortes negativ auswirken könnten

 

Ein unabhängiger Standortbeobachter,
der das Geschehen am Standort Hanau mit einem gewissen Abstand verfolgt, könnte
sich an einen anderen Amtsverlust vor Jahren erinnert fühlen, der seinerzeit
mit dem Namen des heutigen Kulturbeauftragten des Standortes verbunden war.

Als wichtige Erfolgsfaktoren des
Wirtschaftsdezernats werden herausgestellt:

Ansiedlung
der Fraunhofer Projektgruppe


Einrichtung
der Berufsakademie an der Zeichenakademie


 

Bau der Einkaufszentren Postcarré und Kinzigbogen

 

Vermarktung
der Konversionsareale

 

Ausbau der
Hanauer Schulen

 

Firmenansiedlungen

 

Anbahnung
eines deutsch-chinesischen Handelszentrums


  

Umso enger solche Projekte wie am
Standort Hanau mit bestimmten Personen, deren Kompetenzen und Einsatz im Zusammenhang stehen, umso mehr verliert ein Standort im Cluster Humanfaktoren, wenn eine oder mehrere Personen diesen Wirkungskreis verlassen. 

Wissen und Erfahrungen, die in den Köpfen gespeichert sind, würden dem Standortort
verloren gehen.

 
  

Wenn
durch politisch motivierte Entscheidungen keine nennenswerten Kosten gespart,
demgegenüber aber möglicherweise Risiken für die Standortentwicklung in Kauf
genommen werden, ist dies auch für eine Standortanalyse zu beachten.


 

 

Standortberichte - Kreativwirtschaft - Experimentierflächen und Freiräume - Aufwertung von Liegenschaften - Entdeckung Nutzungspotentiale - Urbanität im Übergang

Standortbeobachtung - Kreativwirtschaft Bad Homburg
Standortbeobachtung - Kreativwirtschaft Bad Homburg

 

Flächenmanagement Kreativwirtschaft – Möglichkeitsräume – Experimentier- und Erprobungsflächen – Freiräume und Großflächen – Wirtschaftsförderung und Kleinstunternehmen der Kulturschaffenden – Urbanes Potential im Übergangsstadium

 

 

„Trüffelschwein“-Faktoren

 

Besondere Lagequalitäten von Liegenschaften werden zuerst von jungen Kreativen entdeckt.

 

Bislang vernachlässigte Liegenschaften erfahren aufgrund von Kreativaktivitäten mehr Aufmerksamkeit.

 

Kleinstunternehmen der Kulturschaffende suchen bevorzugt Standorte, an denen sie in einem ihnen gemäßen Umfeld agieren können.  

 

Die Standorte von Kreativen und Kulturschaffenden sind nicht beliebig.   

 

Kreativwirtschaft-Cluster

 

Die Kreativwirtschaft stellt sich als eine höchst komplexe und weit verzweigte Wertschöpfungskette dar.

 

Gerade an kleineren, mittleren Standorten dürfte es kaum machbar sein, diese lückenlos aufzubauen ohne dass an der einen oder anderen Stelle dabei Lücken klaffen.  

 

Auf  Basis einer detaillierten Betrachtung der vorhandenen Potenziale geht der Ansatz der Clusterbildung davon aus, bereits vorhandene Bausteine zu einem thematisch möglichst Ganzen weiter zu entwickeln.

 

 

Wirtschaftscluster sind Netzwerke in regionaler Nähe zueinander.  

 

Die Austauschbeziehungen entlang der Wertschöpfungskette werden intensiviert.  

 

Je vollständiger und lückenloser die Wertschöpfungskette aufgebaut werden kann desto erfolgreicher ist wahrscheinlich diese Clusterstrategie. 

 

Um von Impulsen und möglichen Zwischennutzungen des Branchensektors Kreativwirtschaft profitieren zu können, sollten Standorte sich darum bemühen, die von dieser bevorzugten Räume zu identifizieren: 

 

Räume in einem Übergangsstadium zwischen aufgegebener Nutzung und neuer Planung (z.B. ehemalige Industrieareale, Baulücken, aufgegebene Bahn- und Flughafenflächen, ungenutzte oder brach liegende Gewerbeliegenschaften)

 

Räume, an denen Investoren wegen mangelnder Nachfrage oder fehlenden Verwertungsmöglichkeiten nicht interessiert sind

 

Möglichkeitsräume (ungeplant neue Aktivitäten entfalten können)

 

Freiräume (Alternativ-, Jugend-, Popkultur)

 

Erprobungsflächen (Nutzung von Freizeit und Sport sowie für soziale Initiativen)

 

Großflächen (Transformationsflächen mit heterogenem Baubestand)

  

Grundlage für ein in Richtung Kreativwirtschaft zielbezogenes Flächenmanagement ist u.a. eine Strategieplanung zu welchem Standorttyp man sich in der Zukunft vorrangig entwickeln will 

 

Bei zunehmender Flächenknappheit geht es auch um eine Intensivierung und Funktionsteilung der Stadt-Umland-Beziehungen 

 

Hintergrund ist ein dynamischer Strukturwandel der Gewerbeflächennachfrage bei gleichzeitiger Verschärfung des regionalen Standortwettbewerbs und zunehmender Nutzungskonkurrenz

 

 

Eine Standortbilanz bietet eine umfassende, für jedermann verständliche Kommunikationsplattform, über die sich alle wichtige Akteure wie Stadtverwaltung, Projektentwickler, Betreiber, Investoren, Einzelhändler, Dienstleister oder Bürgervertreter vernetzen können und die notwendigen Dialoge moderiert und nachvollziehbar transparent gemacht werden können.

 

 

Bei Verschiebung von Trends geht es für die Immobilienwirtschaft um deren Auswirkungen auf die direkte Umgebung, d.h. eine intensive Betrachtung der Wechselwirkungen im komplexen Standortgefüge.

 

 

Dabei müssen auf Grundlage einer mehrschichtigen Sichtweise alle Wirkungsfaktoren der Kreativwirtschaft möglichst lückenlos einbezogen werden.  

 

 

Im Schaukasten

Ernst Becker Hanau - Bedeutung und Frage
Ernst Becker Hanau - Bedeutung und Frage

 

Systematische Erfassung der relevanten nichtfinanziellen Werttreiber und in sich abstimmfähige Darstellung von Zusammenhängen 

 

Um ein so komplexes Gebilde wie einen Standort fassen und möglichst realitätsnah abbilden zu können muss man messen

  

Man muss dem Standort ein maßgeschneidertes Zahlenkleid verpassen.

  

Aber was soll man wie messen und wo soll man dabei anfangen ?

 

Man sollte meinen, in einem Land der Statistiken sei nichts leichter als das. 

 

Doch so einfach wie dies auf einen ersten Blick scheinen mag ist das nicht. 

 

Ein einziger, kleiner Ausschnitt aus dem viel breiteren Gesamtspektrum eines Standortes mag dies belegen: allein auf Bundesebene werden nur für den Bereich des Gesundheitswesens rund eine Milliarde Zahlen und Kennziffern in allgemein zugänglicher Form zur Verfügung gestellt. 

 

Die Datenbasis bilden über einhundert verschiedene Quellen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, aber auch Erhebungen zahlreicher weiterer Institutionen.

  

Vergleichbar gilt dies für andere Standort-Einflussfaktoren.

  

Irgendwo in diesem schier unendlichen Datenlabyrinth befinden sich mehr oder weniger verborgen, in jedem Fall aber nur bruchstückhaft und schemenhaft auch Daten und Kennziffern  zu den für Analysen oder Vergleiche  jeweils interessierenden spezifischen Standorten. 

 

Neben der systematischen Erfassung der relevanten nichtfinanziellen Werttreiber ist die Darstellung von Zusammenhängen anspruchsvoll, mit der ihre Auswirkungen auf Ergebnisse auch quantitativ nachvollziehbar gemacht werden sollen.

  

Aber erst dann lassen sich die wichtigsten Hebel zur Wertsteigerung erkennen, um die Standortressourcen gezielt dorthin lenken zu können.

 

  

Vgl. u.a. Cirque du Soleil 

http://www.youtube.com/watch?v=PBRk9DuNBgo&list=PL9RDgPtBc9amoKr5QATWpdpoYCjNZ1A7n