Mo

23

Mai

2011

Geschäftsprozess-Informationen zu Strukturen und Kosten

Prozesskosteninformationen sind die Grundlage für Rationalisierungs- und Kostenstrategien. Entsprechende Prozessmodelle können aus Modellierungswerkzeugen übernommen werden àGeschäftsprozesse können mit Hilfe von grafischen Editoren strukturiert und verwaltet werden, der gesamte Ablauf des Prozesskosten-managements kann mit Hilfe von Prozesskettenmodellen unterstützt werden.

 

Alternative Prozess-Strukturen werden anhand ihrer zugehörigen Prozesskosten bewertet, d.h. aus der Prozesskostenrechnung resultierende Prozesskostensätze für Teilprozesse werden regelmäßig in die ablauforientierten Prozessmodelle übernommen. D.h. diese Denkweise orientiert sich hinsichtlich Bezugsgrößen für eine verursachungsgerechte Verteilung an den konkreten Fertigungs-prozessen. Vorteile: Kosteninformationen zu einzelnen Arbeitsabläufen, Kostenanalysen über die Grenzen von Funktionsbereichen u. Lebenszyklen hinweg, besseres Erkennen von Möglichkeiten zur Kostenbeeinflussung, besseres Erkennen von kostentreibenden Faktoren. Diese drücken sich in Prozesssteuerungsvorgängen, wie Ein-/ Auslagerungsvorgängen, Wareneingang-kontrollvorgängen, Transportvorgängen, Werk-zeugvorbereitungsvorgängen, Überwachungs-vorgängen etc. aus. Für 70 - 80% der Produktionskosten liegt das Entscheidungs-zentrum in der Konstruktion. Der Konstrukteur entscheidet bereits über Materialarten und deren Einsatz. Die zur Anwendung geplanten Produktionsverfahren ihrerseits bestimmen wiederum die zur Anwendung gelangenden Prozess-Abläufe. Konsequenz à bereits für die frühen Phasen der Produktentwicklung müssen konstruktionsbegleitende Kalkulationen zur Verfügung stehen.

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