Mi

13

Okt

2010

Musische Bildung gegen Burn-out-Syndrom

Aus heutiger Sicht möchte man behaupten, dass ohne das „Beiwerk“ sogenannter „weicher“ Fächer jene sogenannten „harten“ Fächer überhaupt nicht zu meistern gewesen wären. Man halte sich einmal jene Stress- und Horror-Vision vor Augen, bei der man Tag für Tag geschlagene sechs Stunden immer nur jeweils dem Lehrstoff von Mathematik, Physik, Chemie und Biologie ausgesetzt gewesen wäre. Vielleicht noch jeden zweiten Tag mit einer saftigen Prüfung garniert. Selbst der damals bekannte Lehrkörper wäre dem wohl nicht gewachsen gewesen. Mit anderen Worten: diese Fächer sind nur möglich, wenn dazwischen auch einmal andere Gehirnregionen angesprochen werden, d.h. ein Schüler vielleicht auch einmal seine Seele baumeln lassen kann. Musische Bildung mag vielleicht nicht den Leistungsgrad in Sprachen und Naturwissenschaften signifikant verbessern, dürfte in vielen Fällen aber zur inneren Zufriedenheit und Ausgeglichenheit beitragen und somit ein wichtiger Verbündeter gegen das bereits im Schultag von heute mögliche Burn-out-Syndrom sein. Mit diesen und vielen anderen Begebenheiten beschäftigt sich eine Reihe Personal- und Standort-Publikationen, so u.a Becker, Jörg: Es steht eine Schule im Hanauer Land- Hohe Landesschule ist sie seit alters genannt – Brücke über 50 Jahre, 2010, ISBN 978 3 8391 9917 6.

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